Frage an alle Mamis mit Babies um die 9 Monate

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Beitrag von federjuni2005 15.02.06 - 15:06 Uhr

Hallo liebe Mamis,

habe mal eine Frage.

Unsere Lilli ist in den letzten Tagen total anhänglich geworden. Wenn sie morgens auf ihrer Decke sitzt und ich kurz zum Zähneputzen ins Bad verschwinde wird #schrei. Wenn ich nur außer halb ihrer Sicht bin wird #schrei (zwar nicht immer aber immer öfter). Vorgestern war meine Mum da und hat ihr ihr Mittagsgläschen gegeben und ich habe die Betten bezogen und kaum war ich draußen fing das #schrei wieder an und sie wollte nichts mehr richtig Essen. Als ich wieder reinkam, war alles wieder O.K. Genauso ist es seit Vorgestern mit ihren Schlafenszeiten. Sie reibt sich die Augen, weil sie hundemüde ist. Kaum lege ich sie hin und mache die Tür zu #schrei sie. Das war heute Vormittag so schlimm, dass ich sie erstmal rausnehmen musste und sie 30 Minuten später wieder hingelegt habe. Sie will am liebsten, dass ich den ganzen Tag bei ihr bin. Im Kinderwagen fängts auch schon langsam an.

Ist das auch so bei Euren Kleinen?

#danke für Eure Antworten und viele Grüße

Simone und Lilli * 5. Juni 2005

Beitrag von susiiie018 15.02.06 - 15:14 Uhr

Hallo Simone.

Ich hab auch am 5. Juni Geb. ;-)
Leonie wurde am 4.5.05 geboren.
#huepf

Leonie ist in letzter Zeit auch wieder sehr anhänglich geworden. #schmoll
Wenn sie auf ihrer Decke spielt, und sie gaaaaanz vertieft ist, kann ich eventuell kurz auf klo. aber sobald sie es bemerkt, dann #schrei sie will zur zeit auch wieder ständig zu mir auf den arm, das wollte sie eigentlich sonst NICHT mehr, sondern alles alleine machen, aber seid ca zwei Wochen, will sie wieder immer öfter zu mir auf den Arm.
Bei meiner Mama bleibt sie, das ist eigentlich kein Problem :-)

Diese Phase geht sicher auf wieder vorbei.

Lg,
Susi und #babyLeonie

Beitrag von snoopy_2404 15.02.06 - 15:17 Uhr

hallo simone,

dustin wird zwar am sonntag erst 7 monate aber was du beschreibst fängt bei ihm auch langsam an. so blad ich außer sichtweite bin fängt er an zu jammern sieht er mich wieder strahlt er. ich lenke ihn immer mit spielzeug ab bevor ich aus dem zimmer gehe damit er nicht direkt sieht das ich gehe. irgendwann merkt er auch das ich weg bin und fängt an zu jammern. ich habe gelesen das die kleine ab diesem alter anfangen zu fremdeln also vor allen angst haben die sie nicht ständig sehen. außerdem haben sie wohl große angst alleine zu sein sie denken wenn sie uns nicht sehen können sind wir auch nicht da. das soll sich aber wieder legen und sie fangen an anderen zu vertrauen und verstehen das auch wenn man uns nicht sieht wir trotzdem da sind.

lg dajana + dustin

Beitrag von eowina 15.02.06 - 15:18 Uhr

Jaaaaa, jaaaaa und noch mal jaaaa ;)

So ist es bei uns auch.
Sie möchte mich gar nicht loslassen, krallt sich fest an mir und weint, sobald ich mich überm Teppich /laufgitter, usw bücke.
Dazu kommt noch das zahnen...
Naja, wir hoffen auf bessere Zeiten;)

Eo mit Finchen (25.05.)

Beitrag von ichclaudia 15.02.06 - 15:33 Uhr

Hallo Simone,

#kratz ja ! Unser Sohn klammert an Mama ! Ach ja, Rouven ist am 31.05.05 geboren. Und sobald Mama außer SIchtweite ist, wird #heul#schrei

Ich tröste mich damit, dass es bloß die Phase ist, die hoffentlich nicht mehr lange anhält#augen

Beitrag von marya77 15.02.06 - 17:26 Uhr

Das was ihr beschreibt ist diese Fremdelphase, die zwar jedes Kind hat, aber in unterschiedlich ausgeprägter Form. Das äussert sich eben nicht nur im Kontakt zu Fremden (dazu können schon Oma und Opa gehören), sonder eben auch, dass die Kleinen ständig eure Nähe suchen und auch brauchen!! Das ist eine ganz, ganz wichtige Phase für die Kinder. Erziehungsmaßnahmen, wie :Das muss er/sie jetzt aber auch mal lernen, sind hier fehl am Platze. Ich weiß, das kann anstrengend sein. Aber Zähne zusammen und durch, das ist nur ne Phase. Die Kinder fangen langsam Angst sich als Individuum und von der Mutter unabhängig zu betrachten und das macht ihnen Angst. Man muss sie behutsam begleiten. Außerdem wird in dieser Phase der Grundstein dafür gelegt, wie Kinder später Beziehungen eingehen. Wenn die Kleinen nicht zu Oma und Opa oder Tante auf den Arm wollen, sollte man das respektieren. Sie lernen, das Ihre Bedürfnisse zählen. Das gibt nicht selten Konfliktsituationen in der Familie, über die man sich aber hinwegsetzen muss. Werden die Kleinen "gezwungen" bei jemanden zu sein, lernen sie, das ihre Gefühle unwichtig sind (jeder darf mich anfassen usw.) Das kann Auswirkungen auf später haben. Das alles ist auch wichtig in Bezug auf Prävention Stichwort sexueller Mißbrauch etc.
Ich habe nun einen ziemlichen Vortrag hier reingesetzt, aber ich bin selber Pädagogin und das Thema ist mir wirklich ein Anliegen. Besonders darüber aufzuklären.
Mein Sohn kommt jetzt übrigens auch in diese Phase.
Der Sohn meiner Schwägerin hatte die Fremdelphase besonders ausgeprägt. Als wir zu Besuch waren, und der Kleine bei mir auf dem Schoss, hat er sofort geweint und die Ärmchen zu seiner Mama ausgestreckt. Ich wollte den Kleinen sofort meiner Schwägerin überreichen, da sagt sie :Nein, nein. Der muss nicht immer sofort das haben was er möchte. Ich habe sie dann schließlich über die Bedeutung dieser Phase aufgeklärt und sie stellt ihr Verhalten um.
Ich weiß, das ist alles sehr sehr anstrengend. Man schafft es manchmal nichtmehr allein aufs Klo. Zähne zusammen und durch Mädels....