Vater zur Geburt mitnehmen -trotz Trennung und wie regelt ihr das mit dem sehen zwischen Vater und K

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jule0009 15.02.06 - 17:21 Uhr

Abend ihr Lieben,

ich habe mich vor einiger Zeit ja vom Vater von Fynn getrennt. Jetzt bin ich die ganze Zeit am überlegen ob er bei der Geburt von Fynn dabei sein soll oder nicht. Ich bekomme ja im Mai einen Kaiserschnitt.

Mein Gefühl sagt mir nein, ich will ihn nicht dabei haben, aber auf der anderen Seite ist er ja der Vater von Fynn. Soll er lieber erst einige Stunden nach der Geburt kommen, wenn ich mich einiger maßen vom KS erholt habe.

Fynn war ungeplant und ich habe die ganze Zeit das Gefühl das er den kleinen nicht will.

Und wie regelt ihr das mit dem sehen, von Vater und Kind. Ich will ihm nicht sein Sohn wegnehmen, aber ich möchte aber auch nicht das er tagtäglich bei mir auf der Matte steht. Dazu hat er mir weh getan.

Ich habe einfach die Angst das er dem kleinen genauso wehtut wie er mir weh getan hat.

Ich bin echt ratlos? Was soll ich machen.

Könnt ihr mir einen Tipp geben vielleicht?

Jule + #baby Fynn Niklas 27 SSW

Beitrag von melymel80 15.02.06 - 17:32 Uhr

hallo,
auch ich hab mich von dem vater von meinem sohn getrennt(während der ss).
Irgendwie dachte ich,es wäre gut ihn zur geburt mitzunehmen...irgendwie dacht ich wohl auch es würde ein wunder zwischen uns passieren.keine ahnung.
im nachhinein bereue ich es echt,daß ich ihn mitgenommen habe.er war mir null hilfe,im gegenteil.
als der kleine so 3monate war,regelten wir seine umgangszeiten im jugendamt.er kam jeden sa u nahm ihn mit(von 13-18.00)hätte ich hänger gestillt,wäre dies nicht möglich gewesen.
mittlerweile ist der kleine dei einhalb u hat sein vater über ein jahr nicht mehr gesehn.er hatte kein interesse mehr u der kleine bekam schreikrämpfe wenn er ihn nur gesehn hat.selbst heut sagt er wie böse der ...zu ihm gewesen ist...mittlerweile hab ich einen super freund,bin im 5monat ss u er will ihn adoptieren(falls der leibliche sein segen gibt)....der kleine hat nun einen echt,guten papi den er über alles liebt.mfg
laß dich einfach mal im jugendamt beraten u höre auf deine stimme....ob du ihn nun mitnimmst oder nicht.

Beitrag von schnuffi23 15.02.06 - 18:01 Uhr

Hallo Jule...

Ich hatte mich auch in meiner schwangerschaft von dem Vater von Leon getrennt. #wolke
Habe ihn dann zwei Monate vor der Geburt von Leon gefragt ob er mit in den Kreißsaal möchte und er hat ja gesagt.#freu
heute ist er sehr froh darüber das er mit dabei war.#danke
Mir war er auch eine große Hilfe, denn er hat sich wirklich um alles gesorgt und gekümmert.#liebdrueck
Heute sind wir wieder eine kleine Glückliche Familie#liebe

Also am besten du hörst auf deine Gefühle, denn keiner kann dir wirklich sagen was richtig und was falsch ist;-)

Lg und alles gute für euch zwei
Nicky & Leon ( 3Jahre)

Beitrag von tanteju78 15.02.06 - 19:11 Uhr

Hallo Jule,

ich denke mal, du musst überlegen, ob DU ihn dabei haben möchtest. So eine Geburt (auch kaiserschnitt) ist doch etwas sehr persönliches. Und da ihr euch getrennt habt (und er wie du sagst scheinbar so grosses Interesse gar nicht hat am Kind) musst du echt entscheiden, was für DICH das beste ist.
Dem Kind wird es recht egal sein, ob es seinen Vater direkt in den ersten Lebensminuten kennenlernt oder eben erst am nächsten tag.

Den Umgang mit dem Kind wirst du ihm denke ich nicht ganz verbieten können, jedoch werdet ihr das einvernehmlich regeln müssen. Zur Not eben mit Hilfe des Jugendamtes oder so.

Ich wünsch Dir alles Gute!
Ju