Falls auf irgenteinem grund nicht gestillt werden kann/darf, muss man das sagen? WAs passiert?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von summer68243 15.02.06 - 17:45 Uhr

Hallo!

Also ich bin mir noch nicht sicher ob ich stillen werde oder nicht.
Wenn alles passt usw. werd ich sicher stillen nur war es zB bei ner freundin von mir so, dass sie richtige schmerzen hatte, wenn der kleine saugte, deshalb hat sie es gelassen. weil es auch nicht besser wurde.

und falls das bei mir auch ist,oder sonst was nciht passt oder ich nen andren grund hab nicht zu stillen, würd ich gern wissen, ob ich das eigentlich sagen muss vor der geburt oder so?
Weil da bekommt man ja was gegen den milcheinschuss oder? (vormilch will ich natürlich auf alle fälle geben)... oder wie läuft das? und was bekommt das baby denn dann von anfang an?

Bitte keine aufregungen wegen "schlechte mutter wer nicht stillt) oder so... ich will mich ja nur informieren :-)

LG dany 28. SSW

Beitrag von schneutzerfrau 15.02.06 - 17:53 Uhr

Hallo

wenn du es willst, wird nach der Geburt dein kind angelegt und fertig. Sollte sich im Laufe der Zeit rausstellen das es nicht klappt oder du doch nicht willst kannst du jeder Zeit abstillen.

Wenn du vorher sagst du willst nicht. Dann bekommst du direkt eine Tablette und dein Kind wenn es hungrig ist die Flasche. Allerdings kannst du dann nicht mehr stillen.

Versuch doch einfach ob es geht, vielleicht gefällt es euch beiden gut. Wenn es nicht klappt kannst du immer noch aufhören. Bei meiner Schwester hat es sofort geklappt ohne grosses Problem :-)

Gruß Sabrina

Beitrag von summer68243 15.02.06 - 17:56 Uhr

ja probieren möcht ich das ja sowieso. ich meine ja nur, weil ich ja schon öfter gehört habe dass es vorkommt dass es ganz schön unangenehm ist, wenn er andockt *G* oder so.
natürlich kann ich dann ja auch absaugen. Aber vielleicht mach ich auch gar nichts. deshalb wollt ich mich informieren.

danke!

Beitrag von frau2 15.02.06 - 18:44 Uhr

Hallo summer,

Schmerzen beim Stillen liegen oft daran, dass das Kind nicht richtig angelegt wird. Das solltest du dir von einer gescheiten Hebi oder einer Stillberaterin zeigen lassen, wenn´s denn so weit ist.
Ich drück dir die Daumen, dass alles gut läuft!#pro

Beitrag von eowina 16.02.06 - 07:38 Uhr

#freu
Die Geburt ist auch nicht gerade schmerzfrei und wir gebären trotzdem - nachhinein ist alles vergessen.
Genauso mit dem Stillen - anfangs Brustwarzenschmerzen aber (wenn man richtig anlegt) ist das ganze nach 3-4 Wochen vergessen.

Eo.

Beitrag von miwi240979 15.02.06 - 17:56 Uhr

Hallo Dany,
ich habe am 16.7.05 entbunden und mich vorher aus einigen Gründen gegen das Stillen entschieden.
Ich habe direkt im Kreissaal gesagt, dass ich nicht stillen möchte und habe nach der Entbindung (leider KS) eine Abstilltablette bekommen, damit die Milch nicht einschießt.
Hoffe, das hilft ein wenig.

Und lass dir bloß nichts einreden, von wegen Rabenmutter o.ä.

Beitrag von 32tanja 15.02.06 - 18:07 Uhr

Hallo,
stimme meiner Vorschreiberinnen zu. Probiere es aus und entscheide dann.
Ich bin Vollstillend aus dem KH und mein Kleiner kriegt seit dem 6. Tag nur noch FlascheHatte Probleme und zu wenig Milch. Bei meinem Großen habe ich ab der 2. Woche zugefüttert und bis 4 1/2 Monate gestillt.
Eine Rabenmutter man nur dann, wenn man sein Kind vernachlässigt, sonst bist Du eine liebevolle Mama die nur das Beste fürs Kind will.

Alles Gute für die Geburt

Beitrag von hope23 15.02.06 - 19:09 Uhr

Hallo Dany!

Ich habe mich im Voraus nicht besonders viel erkundigt über das Stillen. Habe mir gedacht, wenns klappt: gut, wenn nicht, dann eben nicht!

Im KH haben die Krankenschwestern einen großen Druck ausgeübt, denn das Stillen hat höllisch weh getan! Und ich bin unendlich dankbar dafür, sonst hätte ich 10 mal aufgegeben!!!!

Die Brustwarzen haben 1,5 Wochen lang abartig wehgetan, aber es hat sich gelohnt!

Ich liebe es zu stillen und bin nur beim Gedanken ans Aufhören tottraurig! Es ist so wunderbar dein Kind so nah bei dir zu haben.

Du schaust einfach, ob du die erste Zeit (mit Vormilch) überstehst, denn ab Milcheinschuss reguliert sich alles ganz fix!
Als ich total fertig war, weil meine Maus 1,5 Stunden an der Brust gehangen ist, haben ihr die Krankenschwestern bissl Nahrungsergänzung gegeben.

Ich sage dir das, weil ich mich oft geärgert habe, wieso mir das keiner früher gesagt hat, dass es so weh tut. Dann hätt ich mich drauf einstellen können!


Also guck einfach wie es bei Dir läuft. Alles Liebe!

hope

Beitrag von tauchmaus01 15.02.06 - 21:01 Uhr

Baby ist da, Baby anlegen, Stillen, glücklich sein!

Nee, nee! So ist das nicht!

Stillen muß man lernen, Du genauso wie Dein Baby und vor allem auch Deine Brustwarzen.
Die Kraft die der Kiefer bei der Melkbewegung ausübt ist echt nicht ohne und natürlich tut das vielen Frauen weh. Leider nicht nur die ersten Tage sondern bis zu einigen Wochen.

Legt man das Kind oft falsch an, kann es sein das die BW irgendwann anfangen zu bluten.
Das die Brüste nicht sofort nach der Geburt voll mit Milch sind sollte klar sein, denn auch die Milchproduktion muß sich langsam einpendeln (angebot/ Nachfrage)
Man sollte dann das Säugling nach Bedarf anlegen, wenn es sein muß die ersten Tage alle zwei Stunden.

Ich hab 6 Wochen geflucht, geschrien, geweint und Angst gehabt vor der kommenden Stillmahlzeit. An meiner Seite: Marion, meine Hebi. Sie aht mir jeden Tag Mut gemacht, mich ermuntert weiterzumachen. Und auf einmal wurde es besser. Ich hab dann fast 7 Monate voll gestillt und seit 2 Wochen bekommt sie Mittag und Abends Brei.

Leider wird vielen Frauen eingeredet das nach 4 Tagen die Milch reichen muß, aber es kann auch länger dauern das sich das einpendelt.

Die Babys schreien nicht nur aus Hunger sondern auch weil sie ja grad erst geboren wurden und sich anpassen müssen. Legt man sie dann an, saugen sie wie verrückt, aber nicht weil sie unbedingt kurz vor dem Verhungern sind, sondern weil sie sich dann geborgen fühlen, weil sie zum Ursprung zurückgehen.
Man stillt nicht nur den HUnger, sondern auch Angst, Schmerzen (bekommt ein Baby während des Stillens eine Impfung, erleidet es weniger Schmerz) und andere Bedürfnisse.

Wäre es so, das die Milch nicht reicht würden eine Menge Babys früher einfach an der Brust verhungert sein.

Es ist eher so, das keiner den Frauen Mut macht, sie stützt, berät und aufbaut.

Ja, stillen tut weh, aber nur die erste Zeit, es wird besser und dann ist es einfach wunderbar.

#bla#bla sorry #hicks
Aber lass Dir nie nie nie einreden das Du eine schlecht Mutter bist wenn Du die Flasche gibst, auch mit dieser kann man sehr sinnliche Mahlzeiten erleben.

Wenn Du fragen hast, schreib mir oder wende DIch an Deine Hebi.
Mona

Beitrag von doreen_25 15.02.06 - 21:39 Uhr

hallo,

muss dir jetzt einfach mal sagen, dass ich deinen beitrag klasse finde.

ich habe 3 wochen gekämpft und dachte auch die ganze zeit, ich hätte zu wenig milch... dann hab ich aufgegeben und bereue heute bitter, dass ich nicht noch ein kleines bisschen weiter gekämpft habe...

im nachhinein würde ich so gerne noch stillen...

beim nächsten kind klappt es bestimmt #huepf

danke, das es frauen wie dich gibt...

Beitrag von tiffels 15.02.06 - 22:14 Uhr

Hallo Mona,
ich habe nicht gestillt, es klappte nicht sofort da habe ich schon aufgegeben.
Finde es aber o.k. und bereue es auch nicht.

Deinen Beitrag finde ich sehr schön, das wollte ich dir sagen.
Du bist ein toller Mensch#liebdrueck

Liebe Grüsse,
Susi

Beitrag von ayshe 16.02.06 - 12:15 Uhr

hallo,

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Baby ist da, Baby anlegen, Stillen, glücklich sein!

Nee, nee! So ist das nicht!
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doch, bei mir war es so einfach, tatsächlich.
ich weiß, ich hatte superglück,
aber meine kleine war ein stilljunkie vom ersten tag an.
irgendwie hatte sie es gleich drauf. :-)

leichte schmerzen hatte ich nur innerhalb der ersten woche,
anfangs eher wegen der nachwehen durch das oxytocin,
war aber völlig okay für mich.

die milch schoß aber auch erst am 4. richtig ein.
ein wenig sorgen hatte ich mir da auch schon gemacht.


naja, jedenfalls bin ich noch heute froh, daß es so gut anlief,
auch wenn es vllt nicht immer so ist.


lg
ayshe

Beitrag von mareliru 15.02.06 - 22:17 Uhr

Hannah Lothrop: Das Stillbuch
Damit kannst Du Dich gut vorbereiten.