Interessanter Artikel zum Thema Wunschkaiserschnitt

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von tess.1982 15.02.06 - 19:21 Uhr

Hallo!

Ich habe heute einen interessanten Artikel zum Thema Wunschkaiserschnitt gelesen. Er ist vor allem für diejenigen zum empfehlen, die mit dem Gedanken spielen, einen Kaiserschnitt machen zu lassen, obwohl medizinisch kein Grund dafür besteht.

Lieben Gruß!
Tess (die selber spontan entbunden hat)

http://kinderkrankenpflege-netz.de/aktuell/wunschkaiserschnitt.shtml

Beitrag von cherry76 15.02.06 - 19:35 Uhr

Hallo,

finde den Link weniger gut. Kannst Du Dir vorstellen, dass es Frauen gibt, die vielleicht auch aus psychischen Gründen einen Wunschkaiserschnitt erwägen. Ich jedenfalls hatte eine schlimme Geburt und weiss nicht, falls ich noch mal schwanger wäre, ob ich nicht auch einen Wunschkaiserschnitt vorziehen würde.

Eine spontane Geburt kann auch Komplikationen bereiten. Die Entscheidung für einen Kaiserschnitt wird von den meisten Frauen nicht zum Spass gemacht, zumal er auch sehr schmerzhaft ist.

Klar bin ich auch der Meinung dass die natürliche Geburt besser ist für das Kind, zumal sie mehr ausgereift und "bereit" sind wie beim Wunschkaiserschnitt der ja oft 2 Wochen vorher gemacht wird. Aber man muss auch immer genau die Gründe wissen warum eine Frau einen Kaiserschnitt will.


Grüsse
Sonja u. Lena (25.7.2005)

Beitrag von kimberly12 15.02.06 - 21:52 Uhr

Hallo Sonja,

Dein Beitrag spricht mir aus der Seele! Mir bleibt leider auch keine andere Wahl, allerdings aus gesundheitlichen Gründen! Habe damit auch schon genug zu kämpfen und dazu noch wahnsinnige Angst!!!.. und dann wird man noch "ständig" mit solchen Beiträge konfrontiert!

Ganz liebe Grüße

Silvi + #baby-girl (33+3)

Beitrag von barbara77 15.02.06 - 22:17 Uhr

Hallo Silvi!

Ich verstehe absolut nicht warum DU Dich angesprochen fühlst! Es geht hier um Keiserschnitte ohne medizinischen Grund. Da der aber bei Dir offenbar gegeben ist besteht doch kein Grund das Du Dich angegriffen fühlst!
Ich selber hatte letztes Jahr einen medizinisch notwendigen KS, und fühle mich in keinster Weise angegriffen durch solche Beiträge. Im Gegenteil, ich unterstütze sie voll und ganz, da auch ich Wunschkaiserschnitte nicht für gut befinden kann. Und die genannten Gründe bezüglich Anpassungs- und Atmungsstörungen kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen!

Viele Grüße
Barbara

Beitrag von bibabutzefrau 15.02.06 - 19:37 Uhr

Hi Tess!

Ich seh das auch so das ich lieber spontan entbinden würde eh mir einer den Bauch aufschneidet.

Aber ich glaube nicht das durch diesen Artikel irgendjemand sich von seinem Vorhaben abbringen lässt.
Jemand der sich einen WKS wünscht hat einfach Angst vor den Geburtsschmerzen,Angst dass man da unten ausgeleiert ist,Angst das Kind da durch zu drücken.
Ist ja auch nicht ohne.

An was es sonst liegen könnte weiss ich nicht.

Ich würde 10 mal lieber noch 5 Kinder da unten durch drücken eh ich zulassen würde das mir einer den Bauch aufschneidet.Dieser Gedanke gruselt mich!

Liebe Grüße von Tina ,die ihre Tochter trotz BEL spontan auf die Welt gebracht hat und immer noch guten Sex hat obwohl es ja anscheinend ausgeleiert sin müsste;-)

Beitrag von sisi29775 20.02.06 - 13:44 Uhr

Menschen wie dir und einigen anderen Damen hier, die sich so sehr über werdenden Mütter aufregen, die gerne einen KS hätten, gönne ich eine Geburt, wie meine Zimmernachbarin oder ich sie hatten:-(.Ihr würdet niemals wieder einen Pieps kontra KS machen:-[.Man muss doch alles von 2Seiten sehen#augen.
Ich meine, nur weil eine Angst vor Wehen hat, oder sich hinterher 'ausgeleiert' fühlt, da kann ich den KS nicht wirklich nachvollziehen#kratz.Aber wenn die erste Geburt sehr schlimm war, und es gab Komplikationen, dann versteh ich durchaus, wenn Frau einen KS will#gruebel.
Ich hätte mir nämlich vor der Geburt meines Kindes auch nie träumen lassen, dass ich mir beim 2. freiwillig einen KS machen lasse#heul!!!!

LG
SISI#hasi

Beitrag von fantasy123 15.02.06 - 19:47 Uhr

Super Artikel!

Endlich mal schwarz auf weiß, was für einen Wahnsinn es auf sich hat mit diesen WKS. Man kann ja noch drauf warten bis wir irgendwann unsere Kinder von wem anders austragen lassen, wenn wir sie schon nicht mehr selber auf die Welt bringen wollen..-das ist heutzutage ja nicht mehr modern.

Auch wenn sich die WKS-Fraktion damit auf den Schlips getreten fühlt, fand es gut diesen Artikel hier zu lesen#freu

Auf gutes Gebären;-)

Beitrag von jacqi 15.02.06 - 20:37 Uhr

ich find den artikel klasse!
genau meine worte.
irgendwann sterben sonst hebammen aus #heul und die natürliche geburt wird immer mehr von kaiserschnitten abgelöst.
man sieht ja das jede fünfte frau einen ks bekommt, wahnsinn hätte ich nicht gedacht.

ich persönlich würde auch nie einen ks machen lassen.
die beiden spontan geburten waren nicht ohne, schmerzen hat man so oder so aber sie sind das natürlichste im leben eines menschen.

lg jacqi

Beitrag von kirschcola 15.02.06 - 21:01 Uhr

Ich finde den Artikel auch gut.
Habe auch spontan zu Hause ohne Schmerzmittel entbunden.
KS wäre für mich das Schlimmste gewesen! (Und KH auch!).
Ich würde mir wünschen, daß wieder mehr Frauen der Natur und ihrem Körper vertrauen.
Klar hat man Ängste vor der Entbindung, das rechtfertigt trotzdem keinen WKS! Von wegen Selbstbestimmung der Frau, es dreht sich hierbei auch um das Kind!

Lg
kirschcola

Beitrag von dask 15.02.06 - 22:15 Uhr

Hallo Tess!
Super Artikel! Ich habe bereits zu Beginn meiner SS gewußt das ich NIEMALS (wenn nicht nötig) in ein KH gehen würde. Ich hatte Glück, ich durfte meinen Sohn, geborgen, in Ruhe, mit EINER hebamme die die ganze Zeit da war, so zur Welt bringen wie ich das wollte.
Leider glauben heute noch viele, das Hebammen ein Risiko eingehen, sowohl bei Hausgeburten als auch bei Geburten im GH. Das ist quatsch. Jede Hebamme wechselt sofort mit ihrer Frau in eine Klinik wenn was nicht 100%ig gut läuft. Und das nicht erst wenn alle eventuallitäten ausgeschöpft wurden.
Aber es gibt diese Vorurteile nach wie vor :-(.
Ich habe eine so wunderschöne Entbinung erlebt......ich wollte drei Tage später direkt wieder ein Kind bekommen #augen#schock. (Das hat meine Hebamme allerdings auch noch nicht erlebt #hicks)
Ich hoffe, der Artikel macht Frauen Mut, an ihre Kraft, Stärke und ihren Willen zu glauben.
Dani

Beitrag von kirschcola 15.02.06 - 22:38 Uhr

Du,

mir wird auch immer so warm ums Herz wenn ich an die Geburt denke. Ich habe keine 3 Wochen nach der Entbindung auch gesagt, daß ich am Liebsten grad noch mal entbinden möchte. (Schwanger sein vielleicht nicht gleich wieder, 9 Monate sind doch etwas lang!). Meine Hebamme hat gelacht!;-)

Lg
kirschcola

Beitrag von blumenkind22 15.02.06 - 23:43 Uhr

Hallo,

danke fuer den Link, es ist ein wirklich guter Artikel.
Hier (USA) kommt sogar jedes dritte Kind per sectio zur Welt #:-( Und es ist tatsaechlich so, dass Aerzte immer nur von den "Risiken" der Spontangeburt reden, besonders, wenn man schonmal KS hatte, aber die Risiken des KS dezent unter den Tisch kehren...bei mir war es so weit, dass ich mir fast schon wie eine Rabenmutter vorkam, weil ich eine Spontangeburt nach sectio wollte, und mir doch von aerztlicher Seite immer und immer wieder erzaehlt wurde, wie riskant das moeglicherweise fuers Baby ist (dabei liegt das tatsaechliche Risiko einer Uterusruptur nur bei 0.5-1%)

Es ist traurig, dass soviele Schauermaerchen um normale Geburten verbreitet werden, so dass viele Frauen sich gar nicht mehr zutrauen, ein Kind zur Welt zu bringen. Auch ich hatte wahnsinnige Angst, und letztendlich war die Entbindung meiner zweiten Tochter das schoenste, was ich je erlebt habe.

lg, Katja mit Savannah (KS, 23.01.2004) und Vivienne (spontan und schmerzmittelfrei, 28.01.2006)

Beitrag von janti 16.02.06 - 10:33 Uhr

Hallo Katja,

ich finde es sehr anmassend, dass Du von Schauermärchen sprichst. Ich hatte eine Spontangeburt, die Du wahrscheinlich auch als Schauermärchen abtust. Nur war sie leider Wirklichkeit, und ich hätte kein Kind mehr, wenn es nicht den KS gebe, sonst wäre ich nie mehr schwanger geworden.

Sei doch froh, dass es bei Dir einfach und ohne Komplikationen klappt.

Ich glaube nicht, dass hier im Forum die Geburtsberichte (die unangenehmen) als Märchen abzutun sind, oder meinst Du diese Frauen übertreiben und es war alles halb so schlimm?

lg
janti

Beitrag von blumenkind22 16.02.06 - 14:59 Uhr

Hallo,

nein, so habe ich das nicht gemeint. Es gibt schlimme Geburten, keine Frage, meine erste war auch nicht schoen und der Kaiserschnitt wirklich notwendig.

Was ich meine, ist, dass Wehen ansich oft schon als so furchtbar beschrieben werden- meine Mutter (die drei normale Geburten hatte) hat mir z.b. von klein auf erzaehlt, dass sich Wehen anfuehlen, als ob man von innen zerrissen wird usw- als ich dann schwanger war, hatte ich natuerlich von vornherein das gefuehl, dass da was auf mich zukommt, was absolut nicht auszuhalten ist.

Oder dass Frauenaerzte nur erzaehlen, was bei einer normalen Geburt alles schief laufen kann, aber einen Kaiserschnitt als sichere Alternative anpreisen- und das ist er ganz einfach nicht, denn auch der beste Chirurg kann nicht jede OP-Komplikation vermeiden.

In vielen Faellen ist ein Kaiserschnitt medizinisch notwendig, und auch ich bin dankbar, dass es diese Art der Entbindung gibt, denn wie gesagt, meine erste Entbindung musste per sectio beendet werden.
Aber der Artikel sprach von Wunschkaiserschnitten, also davon, dass Frauen, selbst beim ersten Kind, ohne jegliche med. Indikation einen Kaiserschnitt wuenschen- und das ist ein trauriger Trend.

Wie gesagt, ich wollte niemandem zunahe treten, der wirklich eine schlimme Geburt hatte. Aber ich denke trotzdem, dass auf jede komplizierte Geburt hunderte komplikationslose Geburten kommen, und von vornherein eine sectio zu planen, nur um potentielle Komplikationen zu vermeiden, kann nicht der richtige Weg sein.

liebe Gruesse, Katja

Beitrag von janti 16.02.06 - 20:28 Uhr

hallo Katja,

ich verstehe was Du meinst, aber meine 2. Geburt war im Prinzip auch ein WKS, denn wenn ich gewollt hätte, hätte ich auch spontan entbinden können.

Wenn ich hier so alles durchlese, gehen ja richtig die Emotionen hoch. (habe auch den Artikel von Wikipedia gelesen)

Was mich am meisten stört, ist diese Aussage mit der schlechten Beziehung zum Kind und den Schwierigkeiten beim Stillen.

Ich weiss nicht, wie Du es erlebt hast, aber ich habe zu beiden Kindern die gleiche intensive Beziehung und ich habe beide Kinder 6 Monate vollgestillt und dann mit ca 11 Monaten abgestillt.

Das einzige worauf ich verzichten könnte, wäre das "Geburtserlebnis" und die Wochen danach bei der Spontangeburt.

lg
Janti

Beitrag von lena820 17.02.06 - 11:55 Uhr

Das mit der schlechten Beziehung zum Kind und dem Stillen halte ich auch für Blödsinn.
Das hieße ja dann auch, dass ein spontan geborenes Kind automatisch eine gute Beziehung zur Mutter hat, es gestillt wird, alles schön ist.
Das ist sicher nicht so. Die Geburt ist zwar prägend, aber es gibt doch noch viel mehr Faktoren, die Einfluss darauf haben, wie sich ein Kind entwickelt!

Meine erste Geburt war so schlimm und lange,die Wehen waren ausschließlich Krämpfe im Rücken , ich war wochenlang frustriert , konnte nicht richtig sitzen, hatte sehr viel Blut verloren,...
Während der 2ten SS hab ich über WKS nachgedacht. Aber so richtig überzeugt hat mich das nicht. Und da ich wieder in das KH gehen wollte, das keine WKS macht und auch keine PDA´s musste ich da wohl oder übel wieder durch.
Ich hatte totale Panik.
Und dann war alles anders. in 3 Stunden wars vorbei, zwar heftige aber erträgliche schmerzen
Kein Schnitt, einen halben Tag später war ich fit wie ein Turnschuh...ich war völlig "high"...;-)

Was ich damit sagen will, vielleicht darf man sich nicht von einer schlimmen Geburt abschrecken lassen. Jede ist anders.
Aber es muss sowieso jeder SEINE Geburt finden. Und eigentlich ist es ja nur das kleine Ergebnis das zählt. und das ist in jedem Fall gelungen!

Beitrag von litalia 16.02.06 - 08:35 Uhr

hallo

die geburt meines kindes war für mich der HORROR!!!! ich dachte ich muss sterben!
schon von vorneherin hatte ich wahnsinnige angst davor.. ich glaub ich hatte es im gefühl das das nich gut geht.
ich lag ewig in den wehen, ich hatte abwechselnd nur noch geschrien und gekotzt *g*, es herrschte stundenlanger geburtsstillstand, ich glaube man hätte mich da noch ewig liegen gelassen wenn die herztöne meines kindes nicht immer schlechter geworden sind sodass dringend gehandelt werden musste.
ich bekam narkose (ich hätte den narkosearzt arzt am liebsten abgedrückt weil er mich endlich von diesen qualen erlöst hat) und meine kleine wurde mit zange geholt.. es ging zum glück alles gut!
aber hätte es nur ein paar min länger gedauert hätte sie mit sicherheit bleibende schäden davon getragen (kann garnich dran denken)
die geburt war für mich der reinste alptraum und ich konnte mir die ganze schwangerschaft über nicht vorstellen wie da unten ein kind rauskommen soll.

für mich steht 100%ig fest, wenn ich mal ein 2. kind bekomme dann NUR per kaiserschnit .. nie, nie wieder auf normalen wege.
und da interessieren mich solche artikel überhaupt nicht.
ich habe für mich festentschlossen niemals wieder ein kind normal zu entbinden.

Beitrag von dr.snav 23.08.08 - 21:16 Uhr

hallo!hier kochen ja wohl die emotionen über...obwohl ich manchmal denke ich bin im 17jahrhundert gelandet und nicht im jahr 2008.....ich habe direkt entschieden in der 5ten schwangerschatswoche einen KS machen zu lassen-ich sehe mich als mündigen patienten.wieso entschuldigen oder sich schlecht fühlen,wenn man etwas gutes für sich tut....diese ganze thematik inclusive "natürliche geburt"finde ich einfach nur schlimm...und reichlich überholt...habe selbst einige frauen nach ihrer geburt erlebt...die waren mehr tot als lebendig...sahen aus wie vom panzer überollt.....sex haben die wahrsheinlich keinen mehr...das scheint auch kaum jemanden zustören....ich brauch keinen schmerz...und auch keine 38 leute ,die mir stundenlang in den schritt starren.....von dem horror für das kind mal ganz abgesehen....liebe grüsse

Beitrag von mara299 16.02.06 - 09:03 Uhr

Hallo !

Ich hatte selbst einen ungewünschten Wunschkaiserschnitt (siehe VK) und bin deshalb total dempirmiert.
Es mag ja sein das manche Frauen sich nur so vorstellen können ein Kind zu entbinden, aber die gründe finde ich doch NUR albern ... Angst ... bis jetzt habe ich wirklich keinen Grund gehört der mir plausibel erscheint.
Klar, wenn die erste Geburt die Hölle war würde ich es wohl auch nicht anders machen, aber wenn ich doch gar nicht weiß was auf mich zu kommt ... albern.
Damit meine ich nicht das man Kaiserschnitte abschaffen sollte, jeder Frau das Ihre und manchmal geht es halt nicht anders weil die Situation für das Baby und / oder einen selbst lebensbedrohlich wird, aber von vorn herein zu sagen "Ich hab Angst und lass das Krümelchen so holen." ... ne, das ist für mich schon "der Natur ins Handwerk pfuschen".

LG, Mara (mit dem ugewünschten Kaiserschnitt auf Wunsch) + Til (dem es Gott sei Dank gut geht)

Beitrag von mara299 16.02.06 - 09:07 Uhr

Ich noch mal ... hab gesehen das der Artikel von 2003 ist und dort wird gesagt das der Kaiserschnitt 3.000 Euro kostet ... ist vielleicht egal da es ja die Krankenkasse bezahlt, aber ich bin privat versichert und kann euch mal sagen wie viel das Krankenhaus an mir verdient hat ... habe in Deutschland (Darmstadt) entbunden und knapp 10.000 Euro bezahlt !
1.000 Euro kann man etwa runterrechnen weil ich ein Einzelzimmer hatte, aber sonst ... ja, die verdienen gut und nur dehalb machen sie es auch !

LG, Mara

Beitrag von schmirk 16.02.06 - 10:13 Uhr

Hallo, ihr Lieben,

der Artikel ist sehr interessant – wenn auch sehr einseitig, da er ausschließlich die Meinungen und Ansichten der Hebammen vertritt, die bei steigender Anzahl von Kaiserschnitten zunehmend überflüssig werden.

Es ist also keinesfalls so, dass nur die Ärzte ökonomische Interessen haben, wenn sie WKSe befürworten. Auch Hebammen haben ein ökonimisches, wenn nicht sogar ein existentielles Interesse daran WKSe eben nicht zu befürworten.

Was die Vor- und Nachteile von Spontangeburten vs. Kaiserschnitten angeht, überlasse ich die Argumentation lieber den Fachleuten, anstatt – wie so oft hier im Forum – einseitiges und ungesundes Halbwissen weiterzugeben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wunschkaiserschnitt

Was mir wirklich schleierhaft ist: Wieso fühlen sich Anhänger der Spotangeburt so oft befleißigt gegen Kaiserschnitte und im Besonderen gegen WKSe zu wettern?
Die WKS-Anhängerinnen hier im Forum lassen die Spontangebährenden doch auch ihren Willen...!

Liebe Grüße: S. + Mina (33. SSW)

Beitrag von hermiene 16.02.06 - 19:04 Uhr

Sorry, aber wieso sollte bei Wikipedia die reine Wahrheit stehen und in dem anderen Link nicht?????
Denn ob das so 100%ig stimmt bezweifel ich. Das Narkoserisiko wird z.B garnicht erwähnt (egal ob PDA oder ITN)
Für ein Kind ist die Spontangeburt optimal wenn es gut liegt und der Gebutshelfer erfahren.
Wobei es für meinen Job natürlich besser ist wenn die Kinder per Sectio frühzeitig geholt werden und dann resp. Anpassungsstörungen haben bzw ein Medikamentenüberhang.
Gruß,
Hermiene

Beitrag von holderieke 16.02.06 - 19:43 Uhr

hallo hermine,

also hör mal, das risiko für das kind ist doch bei einer spontangeburt viel höher als bei einem kaiserschnitt! und anpassungsschwierigkeiten an die atmung und dergleichen sind doch wirklich sehr selten, also warum wird das immer wieder so erläutert, als käme das bei jedem 2. kaiserschnitt vor?

beide arten - ein kind auf die welt zu bringen - geburt und kaiserschnitt bergen risiken - also lasst doch einfach die frauen entscheiden - es ist doch unser recht, zu sagen, wie wir unsere kinder auf die welt bringen!

liebe grüsse, holderieke

Beitrag von hermiene 16.02.06 - 21:42 Uhr

Naja, es schnorcheln schon viele Kinder nach KS und einige davon haben dann auch wirklich Probleme mit der ATmung - das ist deutlich mehr wie bei ner Spontanen.
Während die Risiken einer Asphyxie (bei Spontangeburt)bei nem guten Entbindungsteam (welches im Notfall dann auch ne Sectio einleitet) sehr gering ist.

Mir gings mit meiner Antwort nicht darum jemanden zu bekehren.
Es wurde aber behauptet das der Bericht des Hebammenverbandes Halbwahrheiten sind da sie einseitig berichten und bei Wikipedia sei das nicht der Fall. Dabei kann bei Wikipedia jeder "Depp" was schreiben und so natürlich auch sehr einseitig berichten.
Das Narkoserisiko wurde da z.B. nicht erwähnt, ist aber ein großer Punkt bei ner Sectio weil sie nicht ohne Narkose gemacht werden kann!!!
LG,
Hermiene

Beitrag von schmirk 16.02.06 - 21:06 Uhr

Wenn du den Unterschied zwischen den geäußerten Meinungen eines Interessenverbandes (Bund Deutscher Hebammen) und einer freien Enzyklopädie nicht verstehst, kann ich dir ehrlich gesagt auch nicht helfen.

Aber ich gebe dir trotzdem einen Tipp:
Der Hebammenartikel ist vollkommen einseitig (nämlich contra WKS) geschrieben und hat auch ein ökonomisches Interesse. Der Artikel von Wikipedia hingegen ist neutral und sachlich und führt pro und contra wertfrei auf.

Abschließend sei dir versichert, dass ich nie behauptet oder angenommen haben, dass in einem der beiden Artikel die "reine" Wahrheit steht. Aber du scheinst ja die einzige Wahrheit zu kennen, wenn du behauptest, dass die Spontangeburt optimal für ein Kind ist (jaja, ich weiß, sofern es richtig liegt), also erleuchte uns doch bitte mit deiner Weisheit.

Liebe Grüße: S. + Mina (33. SSW)