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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nisiho 15.02.06 - 21:16 Uhr

Hallo!

Ich wollte Euch mal einen Tipp zum Theme Resturlaub geben. Die meisten nehmen den Resturlaub direkt vor dem Mutterschutz und das, obwohl viele gar nicht so lange vor der Geburt alleine zuhause blieben wollen.

Ihr könnt Euren Resturlaub aber auch direkt nach dem Mutterschutz nehmen und geht dann eben erst danach in den Erziehungsurlaub. Dadurch bekommt Ihr länger Euren vollen Lohn!!

Denkt mal drüber nach!

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von 2kind 15.02.06 - 21:20 Uhr

Hallo, ist das wirklich so. Somit würde aber das Erziehungsgeld auch keine zwei Jahre mehr gezahlt. Das würde sich doch auch verkürzen. Das lohnt sich doch dann nur, wenn man ganztägig arbeiten geht. Oder habe ich jetzt einen Denkfehler.

Beitrag von nisiho 15.02.06 - 22:23 Uhr

Hm, ich bin "damals" ganztätig arbeiten gegangen. Werde morgen mal in meinen Unterlagen vom Erziehungsgeld nachsehen und Dir dann Bescheid geben.

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von renes.engelchen1 16.02.06 - 09:28 Uhr

Hallo Nicole,

nenne mir doch mal bitte die Rechtsgrundlage deiner Aussage?

Nach dem Mutterschutz schließt sich meiner Meinung entweder die Arbeitsaufnahme an oder die Elternzeit.

Bezüglich der Aussage (nicht von dir) mit dem Erziehungsgeld, frage ich mich wieso die meisten hier mit der Zahlung des Erziehungsgeldes rechnen. Seit 01.01.2004 ist dieses bereits ab 1.Monat Einkommensabhängig und da kommt keiner, außer die lieben ALG II Empfänger, in den Genuß von Erziehungsgeld.

Lg
renes.engelchen1+#baby (10 SSW)

Beitrag von nisiho 16.02.06 - 09:49 Uhr

Hallo!

Die Rechtsgrundlage kenne ich nicht, aber Urlaub ist doch im Prinzip nichts anderes als die Arbeitsaufnahme. Frag doch einfach mal im Personalbüro nach, die meisten Firmen sind froh, wenn die Schwangeren möglichst lange in der Firma bleiben, da oft noch Vertretungen eingearbeitet werden müssen.

Meine Tochter ist im Dezember 2004 geboren und wir bekommen für zwei Jahre Erziehungsgeld (genau wie bei meinem Sohn). Mein Mann verdient zwar nicht besonders gut, aber auch nicht besonders wenig. Die Werbungskosten - also auch das "Kilometergeld" werden beim Einkommen berücksichtigt und da er einen recht langen Weg zur Arbeit hat, kommen wir damit hin.

Kennst Du die Einkommensgrenzen für das Erziehungsgeld? Weißt Du, wie Du ermitteln kannst, ob Du Erziehungsgeld bekommst oder nicht? Wenn nicht, mache ich mich gerne nochmal schlau bzw. schau in meinen Unterlagen nach. Oft darfst Du mehr verdienen als Du glaubst.

Liebe Grüße

Nicole mit Jonas und Maja

Beitrag von renes.engelchen1 16.02.06 - 10:06 Uhr

Hallo Nicole,

Ja klar verstehe ich das mit der Vertretung einarbeiten, gut bei mir gibts keine da ich im öffentlichen Dienst bin schaffen die es nicht so schnell meine Stelle zu besetzen.

Ich kenne es nur so das ich den Resturlaub vorher nehmen muss. Das heißt aber nicht vorher direkt vor dem Mutterschutz sondern halt über die Zeit verteilt.

Wegen dem Erziehungsgeld kenne ich die Grenzen, zumindest weiß ich woher ich Sie bekomme. Schau mal auf www.l-bank.de da ich in Baden Württemberg wohne sind die für mich zuständig.

Auch ist ein Unterschied zwischen Verheiratet und nicht verheiratet, ich bin nicht verheiratet. Wird nicht auch das Einkommen zugrunde gelegt was man im Vorjahr zusammen hatte? Ich hatte ungefähr 26000 Euro und bestimmt zu an die 29000 Euro.

Werbungskosten hat er nicht da Firmenwagen und nur minimale Entfernung zum Büro.

Wird eigentlich die Miete berücksichtigt oder bei Eigentum die Schuldzinsen?

Vielen Dank für die Hilfe, diese Logik bei bestimmten Sachen kommt mir irgendwie nicht in den Kopf.

Lg renes.engelchen1

Beitrag von nisiho 16.02.06 - 10:33 Uhr

Hallo!

Ich habe mir mal den Antrag von der genannten Seite runtergeladen und durchgelesen.

Wenn Du in Elternzeit gehst, zählt Dein Einkommen bei der Berechnung des Erziehungsgeldes nicht mit.

Also mußt Du mit 29.000 Euro rechnen. Davon darfst Du dann noch Werbungskosten abziehen, mindestens die Pauschale von 920 Euro. Das macht dann 28.080 Euro. Von dieser Summe darfst Du dann noch 24% abziehen, macht ein anrechenbares Einkommen von 21.340 Euro. Wie Du siehst, bekommst Du also für die ersten 6 Monate das volle Erziehungsgeld (Mutterschaftsgeld wird angerechnet). Ab dem 7. Monat bekommst Du noch 48 Euro Erziehungsgeld.

Ich hoffe, ich konnte Dir damit etwas weiterhelfen.

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von renes.engelchen1 16.02.06 - 11:10 Uhr

Hallo Nicole,

natürlich konntest du mir weiterhelfen, zumindest verstehe ich jetzt mal die Rechnung.

Bin zwar selber ein Paragraphenreiter aber das war mir bissel unverständlich.

Naja dann werden wir mal den Antrag stellen wenn das Baby da ist und hoffen das die deine Rechnung bestätigen.

Vielen Dank nochmals.

Lg renes.engelchen1

Beitrag von nisiho 16.02.06 - 11:42 Uhr

Hallo!

Ich freue mich, wenn ich Dir helfen konnte und noch mehr freue ich mich, wenn Du wirklich Erziehungsgeld bekommst, denn Geld kann man immer gebrauchen :-)

Ganz liebe Grüße

Nicole

Beitrag von renes.engelchen1 16.02.06 - 11:46 Uhr

Hallo,

habe grad mal mit dem Kindsvater gesprochen der hatte bissel was über 30000 Euro, komisch wo hat der das nur alles versteckt... :-)

Wir werden den Antrag einfach mal stellen und das Beste hoffen.

Ja Geld kann man immer gebrauchen nur will ich nie so ein typischer Kunde werde über die ich mich grad ständig beruflich aufgrege.

Naja wir werden sehen was die L-Bank sagt und hoffen das Beste.

Beitrag von epuh 16.02.06 - 14:16 Uhr

In den ersten sechs Monaten ca. 33.000 Euronen und danach ca. 16500 Euronen. Da verdient meine Mann schon mehr als 33.000 Euronen. Er ist privat versichert, also weit drüber. Wir haben uns mit diesem Thema schon stundenlang auseinander gesetzt. Es wird wohl bei uns so kommen, dass ich so schnell wie möglich wieder arbeiten geh, damit der finanzielle Einschnitt nicht zu groß ist.
Ich finde das alles eine riesen Sauerei. In Deutschland muss man nichts können, nichts leisten und nichts haben, dann bekommt man alles in den Ar... geschoben vom Staat. Die anderen sind die Dummen. Zum Glück haben wir keine Schulden (Haus ist bezahlt) usw.
Ich könnte mich darüber ewig aufregen, aber es bringt ja eh nichts.

Beitrag von nisiho 16.02.06 - 17:05 Uhr

Hallo!

Es ist nicht böse gemeint, aber wenn Dein Mann so gut verdient und Euer Haus abbezahlt ist, dann habt Ihr bestimmt mehr Geld als die meisten zusammen mit dem Erziehungsgeld.

Ich bin zwei Jahre älter als Du und weit davon entfernt, daß unser Haus bezahlt ist.

Liebe Grüße

Nicole