Ich weine um meine Mama...sorry lang

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von winterfee 16.02.06 - 00:01 Uhr

Hallöchen miteinander,

ich bin immer nur stille Leserin in diesem Forumsteil aber heute möchte ich euch mal meine Trauer erzählen...ich bin grad heute wieder so unendlich traurig.
Heute, 15. Februar, hätten meine Eltern ihren 45. Hochzeitstag begangen. Leider ist mein Paps nun alleine.
Wir haben unsere Mama am 30.06. vergangenen Jahres verloren.
Vor 4 Jahren wurde bei ihr Darmkrebs diagnostiziert. Schock für uns alle. Ich denke, das kann sich jeder vorstellen.
Große OP, Bestrahlung, Chemo...das volle Programm folgte im Anschluss.
Nach ungefähr einem Jahr war alles ausgestanden. Befund hieß damals "geheilt".
Leider hielt dieser glückliche Zustand nicht lange an. Nach kaum 2 Jahren wieder schlechte Blutwerte...wieder ein Turmor im Körper...diesmal an einer Stelle die nicht zu operieren ging. Von Stund an traktierte man sie über ein Jahr lang mit nicht enden wollenden Chemos. Letztendlich ging es ihr immer schlechter. Es war so grausam zu sehen, wie sie einerseits einen unbändigen Lebenswillen hatte und auf der anderen Seite immer wieder an die Grenzen ihrer Kraft stieß. Und dabei hat sie nie gejammert. Hat alles mit unendlichem Stolz ertragen und über sich ergehen lassen.
Im Juni letzten Jahres spitzte sich die Situation zu. Sie bekam plötzlich keine Luft mehr. Meine Schwester war zufällig bei ihr und holte gleich den Notarzt. Im Krankenhaus stellte man eine fortgeschrittene beidseitige Lungenentzündung fest. Sie hatte keinerlei Symptome. Durch die Chemo wurde alles unterdrückt.
Um ihr zu helfen, legte man sie recht schnell ins künstliche Koma. Eigentlich wollte man sie nach 4 Tagen wieder aufwachen lassen. Aber es sollte anders kommen.

Im Koma versagten beide Nieren. Sie war nicht mehr transportfähig und ein Dialysegerät gabs im Krankenhaus nicht. Ich kann euch nicht beschreiben wie die Zeit für uns war. Ich wohnte sehr weit weg von meinen Eltern und fuhr natürlich stehenden Fußes nach Hause...konnte mich kaum auf den Verkehr konzentrieren...ich wußte irgendwie das es diesmal nicht gut gehen wird.

Sie so zu sehen, auf der Intensivstation hat mir das Herz zerrissen...es war so grausam. Sie hätte es gehasst...sie konnte schon die ganzen Behandlungen am Schluss kaum mehr ertragen...sie war einfach kaputttherapiert...in den ganzen Jahren hat nie mal jemand gefragt ob sie eigentlich seelisch noch in der Lage ist, das alles zu ertragen...ich denk heut oft, dass es wohl sinnlos war, sie so lange mit der Chemo zu quälen..offensichtlich war sie ohnehin zwecklos..der Tumor war auch mit Chemo weiter gewachsen.

Sie wurde nicht mehr munter, ist nach 4 Tagen für immer eingeschlafen. Es war 9 Uhr morgens. Da bekamen wir den Anruf wir sollen schnell kommen, weil wir unbedingt im Falle sie will uns verlassen bei ihr sein wollten...wir haben es nicht geschafft...sie ist innerhalb der nächsten 10 Minuten gestorben. Nach dieser telefonischen Nachricht standen wir alle wie geschockt um das Telefon...mein Vater drohte umzukippen. Wir haben uns angesehen...und die Worte nicht begriffen, die uns da eben am Telefon gesagt worden sind. Meine Mama..unsere Omi...das kann doch nicht sein...das gibts doch nicht!

Wir sind dann so schnell es uns möglich war ins Krankenhaus gefahren...es war die Hölle..da hinein zu gehen und gleich meiner toten Mama gegenüber zu stehen...vor der Türe riesenangst...keine Ahnung wie man das schaffen soll....aber es ging.
Sie war inzwischen abgekabelt worden...lag da...blass, leblos...anders...aber trotzdem meine Mama. Ich dacht ich schaff das nicht. Wir waren zu fünft. Mein Sohn, mein Papa, meine Schwester, die Schwester meiner Mama und ich. Wir haben uns um sie gesetzt...sie in unsere Mitte genommen. Ich hab sie gestreichelt...hab sie quasi aufgesaugt...sie roch noch nach Mama...vielleicht hab ich mir das auch nur eingebildet. Nach 2 Stunden sind wir gegangen...es war der schwerste Moment...ich konnte nicht gehen..sie zurücklassen...sie nie wieder sehen...ich hab sie angesehen bis zur letzten Minute..hab ihre HÄnde geküsst und ihre Haare nochmals gestreichelt...noch ein letztes Mal ihr Gesicht berührt...es war so friedlich. Man kann gar nicht so viel weinen wie man möchte...die Trauer ist nicht zu beschreiben.

Was wir verloren haben merken wir erst jetzt richtig. Sie fehlt uns so...ich kann es nicht verwinden...jedes Telefonat mit meiner Schwester und meinem Paps endet zwangsläufig mit Tränen. Wir wußten, dass sie krank war...wir wußten es könnte eventuell auch schlecht ausgehen...aber die Hoffnung stirbt halt zuletzt...den Gedanken sie wirklich zu verlieren hab ich immer verdrängt..und ich hätte mir eh nie wirklich vorstellen können.

Ich träume in letzter Zeit viel von meiner Mama...manchmal hab ich das Gefühl ich hab einen an der Waffel. Da weiß ich im Traum, dass ich träume...es ist, als ob mir der Traum ermöglicht sie zu sehen, sie zu berühren...ich umarme sie dann immer...ich seh sie absolut real vor mir...morgens bin ich dann immer total neben der Kappe, weil mir wieder einfällt dass es eben wirklich nur ein Traum war...und so geht das jetzt wieder und wieder...

Auf der einen Seite hoffe ich, dass es irgenwie leichter wird, aber auf der anderen Seite denk ich, wenn es leichter wird, bedeutet das wohl, dass ich weniger traurig bin und sie nicht mehr vermisse, aber ich werd sie mein Leben lang vermissen...und im Moment fehlt sie mir einfach unbeschreiblich.

Das zu schreiben hat mir auch wieder mal gut getan...meine Tastatur ist zwar nass....aber weinen hilft mir immer.

Mama ich liebe dich..ich vergess dich nie...danke, dass du da warst...du warst die Beste überhaupt.#kerze

Beitrag von andee 16.02.06 - 06:25 Uhr

Bei deinen Worten kommen mir die Tränen soviel Leid und Liebe klingt da heraus. Weine ruhig um deine Mama, nimm Dir alle Zeit der Welt, das ist normal und wichtig!

Ich denke, in deinen Träumen ist deine Mama Dir ganz nahe, vielleicht doch ein Zeichen das Menschen die man liebt nie so ganz von einem gehen!

Eines Tages wirst du sie wieder sehen, daran glaube ich ganz fest!

Und glaub mir, trotz all deiner Trauer, deine Mama würde nicht wollen, das ihr alle nun so sehr leidet! Egal wo sie nun ist, eure Liebe hat sie mitgenommenn und sie sieht euch sicher lieber lachen wie weinen!

Alles Liebe für Dich,

Andrea

Beitrag von supergirl100 16.02.06 - 09:52 Uhr

#kerze#kerze für unsere Mamas,

mein aufrichtiges Beileid.

Leider weiss ich nur zu gut, wie Du Dich fühlst und was es heisst seine Mama zu verlieren #heul

Meine Mama hat Ende Mai 2005 den Kampf gegen den Krebs verloren, ich habe sie in ihren letzten 3 Stunden begleitet. Es war so grausam und so schlimm. Ich denke jeden Tag an meine Mama, die nur 58 Jahre alt werden durfte...,

Dir wünsche ich ganz viel Kraft in dieser so schweren Zeit und liebe Menschen, die Dich trösten und verstehen

#liebdrueck
supergirl100

Beitrag von pappnase 16.02.06 - 14:46 Uhr

Hallo Steffi,

dein Beitrag hat vieles in mir aufgewühlt - es gibt doch einige Parallelen... und auch ich sitze jetzt hier mit feuchten Augen und denke an meine Mam. Sie starb 1997, auch an Darmkrebs - allerdings ging es bei ihr nur knapp 5 Monate von der Diagnose bis zum Tod, und sie starb drei Tage vor meinem 27. Geburtstag, im Alter von nur 58 Jahren. Das ist das furchtbarste Erlebnis, an das ich mich erinnern kann - und doch auch eine der friedvollsten Erinnerungen, die ich habe. Meine Mam ging sehr bewusst mit ihrem Sterben um - als die Ärzte ihr gleich bei der ersten Diagnose gesagt hatten, dass sie eine Lebenserwartung von max. 1 Jahr hat, hat sie sich im selben Moment damit abgefunden. Auch sie wurde noch operiert, bekam verschiedene Chemos, aber nichts half, die Metastasen in der Leber wuchsen und es ging ihr immer schlechter. Wir (Papa, meine Schwester und ich) begleiteten sie, so gut wir konnten, waren so oft es ging bei ihr im Krankenhaus. Und zwei Wochen vor ihrem Tod hatte sie schon abgeschlossen, wollte nicht mehr essen oder trinken und bat um den Pfarrer. "Leider" ging das dann aber immer noch zwei Wochen weiter, weil sie ein gesundes, kräftiges Herz hatte (welche Ironie...). Sie wollte sterben und konnte nicht. Das war wirklich schlimm. Aber "schön" war für uns, dass wir die Zeit hatten, Abschied zu nehmen, mit ihr all das zu besprechen, was noch zu sagen war, und auch ihre Beerdigung und all das drum herum nach ihren Wünschen zu organisieren. Stell dir vor, sie hat sogar noch ihre eigene Todesanzeige, die ich für sie entwerfen musste, "freigegeben". Sie war so tapfer. Und als sie dann gehen durfte, waren wir alle bei ihr. Ich bin sehr sehr dankbar, dass ich in diesem Moment bei ihr sein durfte - so schwer er auch war, aber es war wichtig für mich. Ich wusste, sie wollte nicht alleine sterben, und diesen Wunsch konnte ich ihr noch erfüllen. Danach war - Leere. Wir hatten praktisch 5 Tage rund um die Uhr im Krankenhaus verbracht, weil man ja immer "damit" rechnen musste - und plötzlich war unser Lebensinhalt weg. Damit musste man erst mal umgehen lernen... Natürlich war es eine Erlösung für sie, auch für uns, aber trotzdem - es ist halt die Mama, und sie fehlt so sehr! Heute, fast 9 Jahre später, fehlt sie noch immer, aber der Schmerz ist einer tiefen Dankbarkeit und liebevoller Erinnerung gewichen. Heute vermisse ich sie besonders in schönen Momenten, die ich gerne noch mit ihr geteilt hätte. Meine Hochzeit hat sie nicht erlebt, unseren Hausbau nicht, und so viele andere Dinge. Aber wenn ich bedenke, dass ihr dadurch dieses grässliche Leiden erspart geblieben ist, bin ich dankbar dafür - trotz allem.

Ich weiß nicht, ob ich besser mit ihrem Tod hätte umgehen können, wenn dieser plötzlich und unerwartet gekommen wäre. Ich glaube es nicht. So schwer das Sterben für sie war, so "schön" war es, dass wir die Chance zum Abschied hatten.

Irgendwann wird es dir auch so gehen, dass die Dankbarkeit und die Liebe deinen Schmerz überwiegen werden. Bis dahin wünsche ich dir viel Kraft und Trost in deiner Familie.

Und ich zünde eine #kerze für deine Mama an.

Liebe Grüße
Gerda

Beitrag von winterfee 16.02.06 - 16:51 Uhr

Ich danke euch allen für eure Zeilen.

Gerda...es ist genau dass, was mir so zu schaffen macht. Ich konnte mich nicht verabschieden. Ich hab sie im am 04.06.2005 zum letzten Mal gesehen. Der Besuch damals von mir bei meinen Eltern war reiner Zufall. Ich wohne ja 600 km entfernt von meinen Eltern. Natürlich hab ich gesehen, dass sie schwächer wird, dass die Chemo die Knochen und überhaupt alles in Mitleidenschaft gezogen hat...aber sie zu verlieren konnte ich mir nicht vorstellen. Das Letzte was ich mit ihr hatte war eine fehlgeleiteter Anruf..quasi ausversehen hat sie 2 Tage vor der Einlieferung ins Krankenhaus bei mir angerufen. Wir telefonierten so 2-3 mal pro Woche in der Regel. Aber diese Anruf sollte eigentlich nicht zu mir gehen, sondern zu meinter Tante. Sie war bissel verwirrt, dass ich dann am Hörer war, sie hatte sich verwählt. Wir haben darüber gelacht und kurz geplaudert...sie sagte noch, es wäre soweit alles in Ordnung...ich sagte, bei mir auch...nach kurzem Smal Talk haben wir aufgelegt. Das war das letzte Gespräch mit ihr.

Ich weiß nicht, obs leichter wäre, wenn wir es irgendwie geahnt hätten...mir fehlt einfach dieses Verabschieden...ich wäre auch so gerne dabei gewesen als sie starb...aber wie schon geschrieben...wir haben es nicht geschafft, weil wir über Nacht immer nach Hause gefahren sind...waren nur tagsüber im Krankenhaus.

Ach das war alles so schrecklich. Ich hasse dieses Krankenhaus heute abgrundtief. Diese schrecklich kleine Intensivstation...wo man ständig im Wege rumstand...kein Platz für Besucher und erst recht kein Platz um sich mal zu meiner Mama zu setzen um mal ihre Hand zu streicheln.
Die Info, dass sie wohl sterben wird, haben wir auf dem Gang bekommen...ach das war einfach alles die Hölle da.

Meine Schwester hatte noch so einen kleinen Nachzügler bekommen...unser Engelchen...sie ist unser aller Sonnenschein....das erste Enkelmädel...sie hätte meiner Mama so viel Freude gemacht...sie ist jetzt 2 und wird keine Erinnerung an ihre liebe Omi haben...besonders meine Mama war so glücklich über die Kleine...und es wäre für das Leben der Kleinen so bereichernd gewesen, wenn sie meine Mama noch kennengelernt hätte...

Ich hab für meine Mama ne Homepage gebastelt...wer Lust hat, kann ja mal schauen...hat mir gut getan, obwohl ich die meiste Zeit dabei geheult hab wie ein Schlosshund.

http://www.realhomepage.de/members/steffi1267/

Dank euch nochmals für eure lieben Zeilen. Tut gut mal Trost von Leuten zu bekommen, die wissen wie sich trauern anfühlt.
Irgendwie wird man auch sensibler für Phrasen...ich könnt dann immer aus der Haut fahren, wenn ich spüre, dass einer mir zwar sein Mitgefühl ausdrückt, aber es offensichtlich nicht wirklich ernst meint.
Andererseits darf man halt auch nicht erwarten, dass Außenstehende nachempfinden können, wie schwer einem ums Herz ist.

Beitrag von pappnase 17.02.06 - 16:47 Uhr

Liebe Steffi, eine sehr schöne Homepage hast du da gebastelt. Das ist eine tolle Idee!

Als meine Mutter starb, waren die Zwillinge meiner Schwester zweieinhalb Jahre alt. Sie hätte die Jungs so gerne aufwachsen sehen... Die beiden kannten ihre "Oma Blitz" (so genannt, weil sie ständig am Fotografieren war bei den süßen Bengels...) und liebten sie, und nach ihrem Tod sprachen sie auch noch viel von ihr. Heute ist das weniger geworden, mittlerweile sind die beiden 11 Jahre alt und kennen die Oma nur noch von Bildern. Sie haben keine bewusste Erinnerung mehr, glaube ich. Das ist wohl leider völlig normal - alles, was sie von ihrer Oma wissen, wissen sie von Bildern oder aus unseren Erzählungen. Aber sie haben sie trotzdem nicht aus ihrem Leben "vergessen".

Übrigens, in dem Krankenhaus, in dem meine Mam starb, war ich seitdem nie wieder. Auch wenn eine liebe Freundin von mir dort erst kürzlich operiert wurde und ich sie gerne besucht hätte... ich kann da nicht mehr reingehen. Sie hat's aber verstanden, und wir haben halt oft telefoniert.

Ich wünsch dir weiterhin viel Kraft! Freu dich an deiner kleinen Nichte - in ihr lebt deine Mutter weiter!

Alles Liebe
Gerda#blume

Beitrag von schnuppelschaf1 16.02.06 - 19:00 Uhr

Hallo

Ich fühle mit dir denn auch meine Mama starb an Krebs allerdings schon vor knapp 6 Jahren und ich vermisse sie immer noch sehr und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an sie denken muss!

Lass deine Trauer zu und rede!
Ich rede immer mit ihr und es tut mir geht und ich würde mir nichts sehnlicher wünschen sie zu riechen,in den Arm nehmen zu können!

Redet über sie wie sie war,was ihr erlebt und wie ihr eure Feste verbracht habt!

Es ist schwer ich weiß aber mit der Zeit lernst du mit dem Schmerz umzugehn aber vergehn wird er nicht!

Meine Eltern wären am 20.02.2006 46 Jahre verheiratet gewesen ,ich weiß nicht ob es Schicksal war, das unsere Tochter am 20.02.2002 als meine Eltern ihren 42.hochzeitstag gehabt haben zu Welt kam!

Sie haben um 10 uhr geheiratet und um 9.53 ist sie geboren worden!Vielleicht hatte meine Mama da ihre Finger im Spiel hatte!

Euch wünsche ich viel Kraft und Stärke um die kommende Zeit zu meistern!!

Steffi

Beitrag von chnander 17.02.06 - 13:12 Uhr

Ohje ohje las dich mal#liebdrueck

Es kullern mir hier die Tränen kann kaum noch es ist unbeschrieblich was auch ich an Trauer in mir habe beim Lesen deines Textes!


kann dir ja mal ein wenig von mir berichten!

Wo soll ich anfangen?
ja also meine Mama hat unheilbar krebs(bauchspeicheldrüse) seit 5 Jahren hat auch chemos gemacht bestrahlung aber es ist inoperabel!Ihr gehts auch mal schlecht mal ganz ok naja auf und ab eben!
mein vater wollte immer für sie da sein half ihr bei allem!
Dann sollte im dezember 04 die Goldene Hochzeit beider sein alles war schon bestellt!
Mein vater kam 4 wochen vorher ins KKh und sollte nur einen Katheder bekommen weil seine Venen zum herzen etwas zu waren dann wollten sie es erweiten!
Alles verlief super sie behielten ihn noch einen Tag auf Intensiv dann kam er auf eine Normale Station!
Dort bekam er einen herzstillstand man fand ihn zu spät er hatte so viel sauerstoff verloren im gehirn!
Sie legten ihn in ein Künstliches Koma nachdem sie ihn wiederbelebt hatten und wollten ihn ein Gegenmittel spritzen wonach er wieder aufwachen sollte!
Nichts passierte und so verstarb er nach 4 tagen am herzkammerflimmern!
Wir waren auch noch bei ihm und haben ihn angesehen uns alle um ihn versammelt ich hatte so Angst meinen über alles geliebten Vater so vorzufinden!
Ich bin seine einzigste Tochter ( die hat er sich nach 3 Söhnen immer gewünscht)
Wir hatten ein stets super Verhältniss er war immer mehr wie ein super Freund und Kumpel zu mir !gab mir in allem Rat konnte mit ihm über alles reden!

Da lag er einfach tot da!Meine Mutter die Arme ist nun ganz allein und muß sich durchs Leben schlendern!Ich glaube manchmal sie würde am liebsten zu ihm gehen wenn sie uns nicht so lieben würde!Sie und auch mein vater urften ihren Enkel sehen nachdem ich 8 jahre auf ein Kidn wartete!


Nun habe ich auch sehr große Angst sie auc noch zu verlieren!
Sie weitn ständig hat serh große Schmerzen nimmt immer mehr ab !Allen Ärzten zum Trotz sie gaben und nur noch ein halbes Jahr nach Diagnose und sie lebt nun schon über 5 Jahre damit fast 6 !
Mein vater dachte auch bald eghts mit ihr zu Ende und sie rappelte sich immer auf darüber vergaß mein vater so manchmal sein eingenes Wohl!


Ich lieb ihn so sehr und es ist unbeschreiblich was mir beim Lesen deiner beitrages alles durch den Kopf ging!

es ist schrecklich soetwas erleben zu müßen die Welt ist manchmal ungerecht!

Seit dem Tod meines vater weiß ich ganz genau keine Dinge der Welt zählen kein Reichtum nichts uns ist alles nur geliehen sogar unsere Kinder so ist das leben!


Ich wünsche euch viel viel Kraft und deinem vater alles alles gute!

Liebe Grüße Andrea