Ausziehen mit 19 - finanzielle Hilfe?

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von mangole 16.02.06 - 08:35 Uhr

Hallo,

kennt Ihr Euch aus ? Mein Sohn möchte ausziehen, er geht 12. Klasse ins Gymnasium. Kriegt er Hartz IV, Schülerbafög oder Wohngeld ?

#danke für Eure Hilfe.

Mangole

Beitrag von aggie69 16.02.06 - 08:57 Uhr

Viele Jugendliche hätten gern eine eigene Wohnung aber wenn sie sich das nicht von sich aus leisten können, dann sollte man das nicht auch noch fördern! Ich finde es echt schlimm für unseren Staat, daß neuerdings jeder mit 18 gleich Anspruch auf Geld und Wohnung hat. Was bitte ist denn das für eine Lebenseinstellung? Wo soll der Junge lernen, daß man für seinen Lebensunterhalt arbeiten muß?

Übrigends - ich hatte mit 18 eine eigene Wohnung - ABER - ich habe im 4-Schicht-Systhem gearbeitet, die Kosten für die Wohnung selbst getragen, habe selbst die Miete bezahlt und sie auch selbst nach und nach eingerichtet.

Aber heute heißt es einfach - laß den Staat mal machen - dafür ist er ja da! Hä??? Und da wundern wir uns wirklich, warum es hier bergab geht???

Beitrag von mangole 16.02.06 - 09:13 Uhr

Ja, das finde ich auch....Mein Sohn geht zur Schule und arbeitet jeden Dienstagabend und jedes Wochende (In Schicht) bei Mc Donalds. Die Trennung mit seinem Vater war 2004 und nun habe ich eine neue Liebe und wir möchten zusammen ziehen. Wir wollen auch ein #baby (hatten leider FG Dez. 05).

Wir möchten gerne mit meinem Sohn zusammen wohnen. Ja vielleicht rede ich noch mal mit ihm, ob es nicht möglich ist, dass wir alle zusammen wohnen. Z.Z. ist er halt ziemlich sauer wegen meiner neuen Beziehung und dem KIWU.

Gruß,

Mangole

Beitrag von benpaul6801 17.02.06 - 20:02 Uhr

hallo,
ich noch mal.ich sah gerade.das dein sohn raus möchte,wegen der neuen beziehung und dem kinderwunsch???also wenn er dir dein neues glück nicht gönnt,würde ich ihm nicht mal aufs amt begleiten...damit er mal sieht,das dich sein verhalten verletzt.
verstehe es nicht,wie ein fast erwachsener,sich so gegen das glück der mutter sträuben kann.sicher nur eifersucht...gespräche sind da sicher besser,als ein auszug.
liebe grüsse,yvonne

Beitrag von knuddel24688 16.02.06 - 20:16 Uhr

Hallo Mangole!

Wenn es keine ersichtlichen Gründe (familiäre Probleme, er wird Vater usw.) hat er keinen Anspruch auf Hartz IV, weil er unter die U25Regelung fällt (d.h. ihr, seine Eltern , seid finanziell für ihn verantwortlich), Schülerbafög ist in jedem Bundesland unterschiedlich (aber ich finde davon kann man keine Wohnung und sich selbst finanzieren) und Wohngeld läuft in etwa so wie HartzIV (ihr seid für ihn finanziell verantwortlich).

Vielleicht hilft dir ja der Link weiter:
http://www.bmfsfj.de/

Und damit ich ich mit meinen 17Jahren jetzt keine Predigen bekomme, ich musste mich damit leider vor kurzer Zeit auseinandersetzen.

LG
Knuddel

Beitrag von pusteblume41 16.02.06 - 09:02 Uhr

Hallo,

ob er staatliche Hilfe bekommt, weiß ich nicht. Aber eigentlich sollte das ja unterbunden werden, dass Jugendlich unter 25 bei den Eltern ausziehen und sich dann vom Staat finanzieren lassen. Keine Ahnung, wie weit die gesetzlichen Regelungen da jetzt sind.

Auf jeden Fall bist Du ihm aber unterhaltspflichtig, so lange er sich in einer Ausbildung befindet. Sein Vater natürlich auch. Und das Kindergeld steht ihm auch zu. Vielleicht reicht das dann schon, um eine eigene kleine Wohnung zu finanzieren.

Mein Sohn ist jetzt 21, macht eine Ausbildung und verdient schon etwas. Da sein selbst verdientes Geld und das Kindergeld aber nicht für eine eigene Wohnung reichen, bleibt er eben noch bei mir wohnen.

LG

Pusteblume

Beitrag von manavgat 16.02.06 - 10:16 Uhr

Hoffentlich nicht!

Warum soll die Allgemeinheit für Deinen Sohn aufkommen? Bist Du nicht dazu in der Lage????

Manavgat

Beitrag von benpaul6801 17.02.06 - 19:59 Uhr

hallo,
du bist leider für deinen sohn unterhaltspflichtig,solange er zur schule geht,oder eine ausbildung macht..da wird euer gehalt voll angerechnet.
ich bin während meiner ausbildung mit 16 von zuhause ausgezogen,wegen stress zuhause.ich bin nach schule oder ausbildung arbeiten gegangen.geld war knapp,aber war ne schöne zeit.ich wäre nicht auf die idee gekommen,was aus dem staats-pott zu beantragen,obwohl ich weiter nichts eingezahlt habe.aber das ist natürlich ansichtssache.
liebe grüsse,yvonne

Beitrag von perserkater 19.02.06 - 22:26 Uhr

sorry aber lass den jungen doch erst mal arbeiten bis er sich ne wohnung leisten kann.
die erste "eingene" wohnung wär dann doch auch gar keine
unterstütz ihn bei der ausbildungs- bzw. arbeitssuche da kannst ihn besser helfen :-)