Ebayproblem, was nicht angekommen, der nervt mich

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von weissnix 16.02.06 - 10:51 Uhr

Hi,
ich habe vor Weihnachten was verkauft in Ebay, Wert mit Porto ca 25.- EUr, war unversichert als Brief abgemacht und auch so verschickt. So, jetzt hab ich das auc hganz normal nach Geldeingang verschickt, kam aber bis heute nicht an. Im Januar habe ich dann nach ewigem Hin-und-HEr einen Nachforschungsantrag gestellt, was bei unversicherten Briefen (war ein 1,44erBrief) eh meist nichts bringt.
Die Post hat mir letzte Woche einen Brief geschickt, das sie ihn nicht gefunden hätten und auch nichts mir zahlen wird, da es ja nicht versichert oder registriert war.
Der Käufer verlangt aber jetzt die volle Summe zurück. In der Auktion stand drin, das ich für unversicherte Sendungen NICHt hafte, ich schrieb ihm das auch schon mehrfach, aber er will das Ganze Geld. Ich sehe das aber nicht ein. Ich hab ihm ja eh schon gesagt, das es reine Kulanz von mir ist, einen Teil davon zurückzu-überweisen. Ich halte ihm einen Finger hin, er will die ganze Hand.
Klar, ist das ärgerlich, wenn er seine Ware nicht bekommt, aber ich hab ja genauso wenig einen Beweis, das er es nicht doch erhalten hat, oder ?? Außerdem stand es ja überall drin, das ich nicht hafte. es ist eben, wie schon gesgt, reine kulanz von mir. Ich hätte ihm jettz 12 - EUR überwiesen.

was meint ihr dazu ??

angela #danke

Beitrag von mara299 16.02.06 - 10:59 Uhr

Wow, das ist wirklich kolant von dir und unverschämt vom Käufer !

Wenn du geschrieben hast das du dafür nicht aufkommst wenn was verloren geht ist er doch selbst schuld ... gerade vor und um Weihnachten geht ja nun pausenlos was verloren, da hätte ich als Käufer doch gesagt das ich das genze versichert nehme ... aber es gibt immer solche und solche.
Hatten wir auch schon und ich reg mich jetzt noch darüber auf ... hab auch einen Teil des Geldes zurücküberwiesen und weißt du was dann noch kam ? Eine Beschwerde weil es nicht genau die Hälfte war ... fehlte sage und schreibe 1 Cent ... ja, man kann sich anstellen !

LG, Mara

Beitrag von cephir 16.02.06 - 11:11 Uhr

Wenn ich ein *reines Gewissen habe gebe ich nicht einfach noch so Geld her.................
Hast du den Versicherten Versand überhaupt angeboten???

Beitrag von weissnix 16.02.06 - 13:08 Uhr

hi cephir,
oh, ja, ich habe ein reines Gewissen, denn vor Weihnachten hab ich mir mit meinen Kindern trotz kaputtem Auto nen Bein ausgerissen, das ja alles vorm Fest noch rausgeht!!! #augen
Ich habe auch alles vom Nachforschungsantrag noch hier. Den Teil vom Geld überweise ich ggf ja nur, um evtl ner negativen zu entgehen, habe jetzt nen neuen Namen bei Ebay, und nur gute, ich möchte nicht eine negative, die haut bei nicht ganz 100 stück doch ganz schön rein.......#schmoll - ich fände das einfach superschade...... da baut man sich nur positive auf und dann sowas... :-(

dies steht bei mir grundsätzlich in den Auktionen:

"Bei nicht versichertem Versand keine Haftung meinerseits. Ich empfehle
grad bei höherpreisigem versicherten Versand.
Privatverkauf, daher keinerlei Garantie oder Rücknahme !"

und zwar nicht nur in der Beschreibung, sondern auch unten, wo die Versandkosten auch noch angegeben werden. Natürlich biete ich IMMER Hermes Versand auch noch an!

Ich versteh das nicht.......

angela

Beitrag von cephir 16.02.06 - 14:31 Uhr

Ist egal zahl die kohle nicht!!!!!!!!!!!!! nimm ruhig ne negative in kauf!! du kannst dann unter der bewertung setzen:habe nachforschungsantrag vorliegen!!!!willst die ware wohl für nüsse!!!

aber kohle rausrücken würde ich nicht!!!

Beitrag von peterpanter 16.02.06 - 13:06 Uhr

Hi,

eine rechtliche Beurteilung ist auf Grund deiner Angaben nicht möglich.

Wenn du öfters bei Ebay handelst und auch noch Neuwaren, oder für jemand anderen verkaufst, oder den verkauften Gegenstand schon zum Verkauf erworben hattest - sprich eigentlich in den gewerblichen Teil fällst.

Dann hat der Kunde recht. Hier muß der Verkäufer den Beweis erbringen, das der Kunde die Ware erhalten hat. Der Gefahrenübergang ist also erst erfolgt wenn die Ware den Kunden errreicht hast. Solange dies nicht der Fall bist du bei verlust haftbar. Darum hier beim Versand keine Kompromisse.

Hast du allerdings eine DVD aus deiner Sammlung die dir nicht mehr gefällt versteigert und machst du dies nicht regelmäßig - also wirklicher Privatverkäufer, dann geht der Gefahrenübergang nach der Abgabe zur Post auf den Käufer über. Hier trägt er das Verlustrisiko.

Letztendlich sollte man alles mindestens als Einwurfeinschreiben versenden, dies ist zwar auch nur zu einem sehr geringen Betrag versichert ,man kann allerdings den Versand nachverfolgen.


grüßle

peter

Beitrag von weissnix 16.02.06 - 13:11 Uhr

Hi,

nein, ich habe ein nicht mehr gebrauchtes, seltenes Sporttrikot verkauft, ich verkaufe ausschließlich von privat an privat, daher auch der Haftungsausschluß. (auch für die Garantie).

Die bei der hiesigen Post sagte mir, das auch Einschreiben seit 1.1.2005 nciht mehr für die 25.- EUr versichert sind, das wäre nur noch als Registrierung nachzuverfolgen. Die Post zahlt aber angeblich nimmer, wenn ein Einschreiber wegkommt.

Wie ist denn dann die gesetzliche Lage, wenn ich nur Privatverkäufer bin ???

angela

Beitrag von flaschengeist2005 16.02.06 - 13:42 Uhr

Tija leider hat der Käufer völlig recht.
Das Versandrisiko liegt beim Verkäufer und nicht wie so oft angenommen beim Käufer. Ich wusste das auch nicht.

Schaust du hier:

http://www.versandhandelsrecht.de

Such mal da ein bissel irgendwo steht das.
Ich hab die Seite auch erst gestern von Erfahrenen Ebayusern bekommen.

LG

Flasche

Beitrag von weissnix 16.02.06 - 19:15 Uhr

Hab jetzt heute auch mehrfach im Internet geschaut, es heißt jedesmal, wenn ich ein Geschäftsmann bzw. frau wäre, dann würde ich haften dafür, aber nicht als Privatverkäufer. Da liegt die Gefahr beim Käufer....

Bin ja mal gespannt, wie das noch ausgeht.

angela