Schlafstörung oder Trotz?(lang)

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von digga 16.02.06 - 12:06 Uhr

Hallo alle zusammen,

vielleicht kennt ihr euch ja da aus...
Seit über einem Jahr schläft Clara (3) nicht mehr richtig durch. Erst hatte sie einige Monate den Nachtschreck, danach bekam sie lange Zeit fast jede Nacht Alpträume. Im letzten Sommer waren wir bei Oma+Opa, da hat das Schlafen gut geklappt und hat sich danach auch bei uns wieder in ruhige Nächte und Durchschlafen eingependelt. Aber seit Weihnachten geht es wieder drunter und drüber. Erst waren wir alle Erkältet und Clara hatte drei Tage Fieber, hat so oft Abends geweint, das wir sie Nachts mit ins Bett genommen habe, sonst hätte ich alle 5 Minuten aufstehen können. Nachdem das Fieber vorbei war, ist sie in ihr Bett zurückgekehrt und es war auch alles soweit okay. Ne Zeitlang hatte sie auch wieder schlimme Träume, war Nachts auch ab und zu bei uns und nachdem ich ihren Fernsehkonsum so gut wie abgestellt habe, sind auch die Träume wieder weg. Trotz allem mußte ich aber bald jede Nacht mindestens einmal raus, weil entweder der Schnuller, Teddy oder Schnuffeltuch weg waren, ihr Kissen oder auch sie selbst aus dem Bett gefallen war. Wir also seit letzte Woche den Schnuller abgeschafft, ein paar Tage konnte sie schlecht einschlafen, hat jetzt drei Tage durchgeschlafen, wir dachten natürlich "Das war's also"- und letzte Nacht ging das Theater wieder los. Sie kann eigentlich nie genau sagen, warum sie nun wach ist und weint, sie sagt dann Sachen wie "Ich kann immer nur weinen" oder "Ich kann immer nicht einschlafen" und wenn man sie tagsüber danach fragt, sagt sie auch nichts verwertbares. Sie wollte wieder zu uns, aber das habe ich diesmal nicht gemacht, weil ich nicht will, das das zur Gewohnheit wird, zumal ich in der 40.SSW bin und mich kaum noch bewegen kann. Natürlich gibt es dann Geschrei, allerdings kommt es mir schon bald wie Verzweiflungs- als wie Trotzgeschrei vor.
Kann es sein, das sie Eifersüchtig ist wegen dem Baby bzw. sich vernachlässigt fühlt? Natürlich kann ich mich wegen dem Bauch schon länger nicht mehr richtig bewegen, fürs Toben ist seit der SSW der Papa zuständig und knuddeln ist auch etwas schwierig. Außerdem geht sie noch nicht in den KiGa, das Tageskind ist jetzt ja auch nicht mehr da (wobei sie die Schlafstörungen dann auch hatte) und die Nachbarschaft ist auch ständig krank - also haben wir auch ein bißchen viel Langeweile hier im Moment, für Action kann ich z.Zt. schlecht sorgen. Und sie scheint auch einen Entwicklungssprung gemacht zu haben, also alles ein bißchen viel z.Zt.
Ich weiß mir langsam keinen Rat mehr, zumal ich Angst habe, das ich demnächst nur noch Nachts unterwegs bin - einmal zum Stillen vom Baby und dann auch noch Clara beruhigen.
Habt ihr sowas schon erlebt, muß ich mir Sorgen machen oder ist das in Claras Alter "normal"?

Liebe Grüße#gaehn
Sabine#blume

Beitrag von luna_28 17.02.06 - 01:44 Uhr

hi leidene genossin

ich bin auch schwanger in der 36 ssw und meiner hatte das auch mal.

manchmal ist es einfach die psyche, wenn das zimmer unordentlich ist zb ..

mal versucht ihr bett umzustellen ? das zimmer neu zu richten ? bei meinem hat es geholfen, er sagte immer mama ich kann nicht schlafen.

versuche wenn möglich ein abend Ritual zu machen, einen geregelten ablauf.

ich habe eine zeitlang dem kleinen vorgelesen, ihm gute nacht gesagt und genuddelt.

inzwichen machen wir das anders

essen
umziehen
Zähne und rest waschen
wir gehen gemeinsam ins Kinderzimmer
zb als Zug ( wo ich der wagong bin und tuuuf tuuuf mache *gg*)
er legt sich ins bett, wir bereden im bett was er erlebt hat / den tag aufarbeiten !!! ( ganz wichtig !!!)
knuddeln dann ( bei uns heist es gute nacht kuscheln) mit abknutschen *gg*
dann küsst er den bauch ( gute nacht baby)

sagen dann:

schlaf gut
hab dich lieb
träume was schönes
bis morgen früh
und der liebe gott beschüzt dich
( machen wir gemeinsam)

dann amch ich ihm ein Hörspiel an ( mag er am liebsten im moment)
und er pennt dann ein !!!
das haben wir inzwichen so eingependelt,

oft ist esd wichtig dem Kind Rituale vorzugeben, das hilft ihnen besser einzuschlafen,
wenn mein sohn wach wird frag ich ihnw as los ist kuschel kurz mit ihm und leg ihn wieder ins bett und streichel ihn übern kopf !!!

lieben gruß Luna mit sohn noel 5 und ssw 36