Wenn die Fruchtblase platzt.... Hebi Gabi?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von mutterschaf 16.02.06 - 17:16 Uhr

Also: Wenn die Fruchtblase platzt und der Kopf des Kindes ist noch nicht fest im Becken, dann darf man sich ja nicht mehr bewegen, sondern soll sich hinlegen und den Arzt rufen. Soweit die Theorie. Aber: Was ist wenn mir die Fruchtblase platzt wenn ich alleine zu Hause bin? Darf ich dann noch zum Telefon laufen und den Arzt anrufen? Und denen die Tür aufmachen? Merkt man irgendwie, dass die Fruchtblase bald platzt oder passiert das plötzlich? Macht das ein Geräusch? Und fangen Geburten immer mit Blasensprung an oder eher mit Wehen?
#danke für die Antworten

Beitrag von babyjenny 16.02.06 - 17:35 Uhr

wer hat dir den den unsinn gesagt?du kannst noch ganz normal rumlaufen wenn die fb platzt..hebi gabi hat vor paar wochen schonmal auf sowas geantwortet wo eine nen rtw dafür rufen wollte,braucht dir da echt mal keinen kopf zu machen..da pssiert nix,das köpfchen dichtet ab...meine hebi zb hat gesagt wenn du noch keine wehen hast(als fb geplatzt ist)dann leg dich wieder ins bett und schlaf noch ne runde wir treffen uns dann morgen früh...ich musste noch 42 std. so rumlaufen bis mein kleiner endlich durch gel einleitung usw. kam...
keine fruchtblase ist oben bisl gerissen und hat kein geräusch gemacht..und es kam immernur ein bisschen in hösschen..
beim 2ten musste die hebi schon während der presswehen die blase spängen da sie nicht aufgegangen ist,ist also bei jedem verschieden..


lg jen

Beitrag von mutterschaf 16.02.06 - 17:39 Uhr

Na, meine Hebamme sagte, wenn der Kopf beim Blasensprung noch nicht fest im Becken liegt, dann kann sich die Nabelschnur zwischen Kopf und Becken einklemmen. Also stimmt das nicht?

Beitrag von franzi1977 16.02.06 - 17:51 Uhr

Doch, das stimmt. Wenn der Kopf tief unten sitzt, kommt erstens nur wenig Fruchtwasser überhaupt raus, nämlich nur das, war vor dem Köpfchen ist, und zweitens können Nabelschnur oder vielleicht eine Hand oder so nicht vorbei rutschen, und dann ist es nicht so wild.

Wenn der Kopf noch nicht im Becken ist, kann was vorbei rutschen und mal sollte liegen und auch liegend ins Krankenhaus transportiert werden, so wie ich gehört habe. Wenn du aber noch zum Telefon musst und dem Krankentransport (Tel. 19222 bundesweit übrigens) die Tür öffnen musst, musst du wohl aufstehen, sonst müsstest du ja warten, bis einer nach Hause kommt.

Wenn du richtig Schiss davor hast, behalt dein Telefon oder Handy in der Hosentasche oder so...

Alles Gute!
Franzi (33+6)

Beitrag von mutterschaf 16.02.06 - 17:57 Uhr

Und kündigt sich ein Blasensprung denn irgendwie an oder passiert das urplötzlich? Das mit dem Handy ist eine gute Idee, danke.
Die Türe müsste ich natürlich aufmachen, deswegen bin ja so verunsichert. Was denn, wenn in dem Moment sich die Nabelschnur klemmt? Dann ist mein Baby erstickt bis ich im KH ankomme? #schock

Beitrag von linchen23 16.02.06 - 18:22 Uhr

Hallo!

Ich hatte bei meiner ersten Schwangerschaft einen Blasensprung im Schwall ich war allerdings auch schon 40+2 SSW!

Bei mir passierte der Blasensprung ganz unerwartet und plötzlich hab gerade mit einer Freundin telefoniert und platsch hat es gemacht und der ganze Boden war nass!!

Nachdem das Köpfchen schon tief im Becken war, habe ich mich nicht sofort hinlegen müssen, ist das nicht der Fall musst du liegend ins Krankenhaus gebracht werden, das sagte mein FÄ und meine Hebamme, nachdem ich bei der letzten Untersuchung nachgefragt habe im Fall aller Fälle, ob ich liegend oder stehend dann ins Krankenhaus gehen muss!
Wenn das Köpfchen noch nicht tief im Becken ist, dann kann eben wie schon vorher erwähnt wurde, die Nabelschnur vorfallen und das Baby würde einen Sauerstoffmangel erleiden. Das mit der Nabelschnurvorfall kommt zwar sehr selten vor, da muss die Nabelschnur ganz blöd liegen, es kann eben vorkommen und deshalb würde ich bei deinem FA oder deiner Hebamme nachfragen ob das Baby schon tief im Becken ist und was du machen solltest wenn es eben noch nicht tief im Becken ist und es platzt tatsächlich die Fruchtblase!

Liebe Grüße

Elke + Alina 2 J. und 8 Mon + #baby Emily 34+4 SSW

Beitrag von hebigabi 16.02.06 - 18:49 Uhr

Der Kopf muss garnicht so richtig FEST im Becken sein, alleine schon die Tatsache, dass dein Arzt beim Untersuchen gut drankommt ist ausreichend, dass er so tief steht, dass die Nabelschnur nicht mehr nebenher rtutschen kann.

Zur Not lass nochmal deine Hebamme kontrollieren, die hat bestimmt auch ein gutes Gefühl und kann dir sagen, wie du dich verhalten sollst.

Mal springt sie "heimlich" und frau hat ständig das Gefühl im Feuchten zu sitzen, oder so "offiziell", dass du nass wirst bis an die Füße #schock - ist halt ganz unterschiedlich, kündigt sich aber in keinster Weise an.

Mach dich nicht huschig- frag deine Hebamme nochmal, ein sehr guter Weg sich sicher zu sein.

Liebe Grüße von

Gabi

PS: Bei meinen Kindern waren die Köpfe auch lange hoch- hatte auch beim 1. einen BS aber NIE einen Nabelschnurvorfall, genausowenig wie in 22 Jahren Hebammerei

Beitrag von mutterschaf 16.02.06 - 19:39 Uhr

Ich war ja schon bei der Hebamme, allerdings hatte ich da noch nicht so die konkreten Fragen wie jetzt. Mir fällt das leider oft erst hinterher ein.
Das Köpfchen sitzt tief, kann man aber noch hochschieben. Im Feuchten sitze ich schon lange, ist aber kein Fruchtwasser. Naja gut, also brauche ich mich nicht flach auf den Boden werfen, wenn die Blase platzen sollte?

Beitrag von hebigabi 16.02.06 - 20:23 Uhr

Nein- brauchst du NICHT.

Richtig fest ist der Kopf auch meist erst unter massiven Geburtswehen, abschiebbar ist er noch länger, aber deswegen kann er trotzdem "abdichten".

LG

Gabi

Beitrag von mutterschaf 16.02.06 - 20:34 Uhr

Okay, danke sehr! #blume

Beitrag von mutti06 19.02.06 - 11:37 Uhr

hm,
schon komisch jeder sagt echt was anderes.
als ich wegen wehen in der klinik war musste die eine die ihr kind bekommen sollte liegen weil die fruchtblase geplatz war und durfte nicht ma auf klo.
erst als die wehen kamen durfte sie aufstehen finde ich schon komisch,denke mann kann sich dann noch bewegen?
was ist denn nun richtig?
oder gibt es da ausnahmen wo man bei eienr geplatzen liegen musss?
aber das weiß man ja auch nicht immer sofort man sieht es ja nicht was im inneren ist.
gruß

Beitrag von carmen1982 17.02.06 - 17:29 Uhr

Klar, die Theorie sieht immer anders aus als die Praxis... ;-) Kannst ja schlecht liegenbleiben bis das Kind in der Küche alleine kommt!
Ich würde Telefon holen, Tür aufmachen und dann ab ins Bett und warten.....

Meine Geburt ging mit Wehen los und die Fruchtblase wurde während der Geburt von der Hebi geöffnet!

Liebe Grüße

Carmen + Nils 6 Monate

Beitrag von igraine9 18.02.06 - 15:06 Uhr

Hallo,
also bei mirist die Fruchtblase zuerst gesprungen(wollte gerade Kaffee kochen), hab dann in aller Ruhe meine Mama angerufen und meinen Kaffee getrunken. Es hat keine Geräusche gemacht. Ich habe gemerkt, dass sich im Bauch was verändert hat und bin immer so Schubweise ausgelaufen. Im Kh wurde mir gesagt, ich solle spazieren gehen, aber keine Treppen laufen-keine Ahnung warum Treppen verboten waren. Es hat 14Stunden gedauert bis Michael auf der Welt war. Allerdings war sein Köpfchen schon Tage vorher sehr tief im Becken und hat ganz schön nach unten gedrückt. Übrigens hat für meine Begriffe das Fruchtwasser ecklig gerochen(wie sperma, nur schlimmer). Konnte ich gar nicht mit was anderem verwechseln.

Alles Liebe
Igraine+Michael(*16.7.2005)