Ich -die Mama- hab so eine Angst vor der U4/Impfung

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Beitrag von anjelina 16.02.06 - 19:29 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich muss mich mal etwas bei euch ausweinen und um Tipps bitten....

Mein Kleiner soll demnächst zur U4 und dort bekommt er dann wohl auch seine erste Impfung... Ich hab da so eine Angst vor... Ich selber habe Angst vor Nadeln und habe noch mehr Angst davor dass es ihm weh tut und er anfängt zu weinen...

Das sind dann ja quasi Schmerzen die ich ihm freiwillig zuführe weil ich ihn impfen lasse, versteht ihr was ich meine?

Es geht sogar soweit dass ich manchmal deswegen darum nicht einschlafen kann....

Ich weiß gar nicht wie ich das machen soll, wenn die ihn spritzen und ich habe ihn dann im Arm, verliert er vllt sein Vertrauen zu mir weil ich ihn einfach "ausliefere" und er hat danach immer wieder Angst das sowas passiert wenn ich da bin?
Und wenn ich nicht dabei sein sollte, denkt er vllt dass ich nicht da bin wenn er mich braucht?

Ich weiß nicht ob das jmd nachvollziehen kann, abe rich sitze hier und habe Tränen in den Augen weil ich Angst habe....

Könnt ihr mir Tipps geben wie ich mich an dem Tag verhalten soll bzw wie ich damit umgehen soll?

Mein Freund kann leider nicht mit weil die Untersuchungen immer nur vormittags machen und er da arbeiten muss. Kommt noch meine Mama in Frage aber da hab ich dann ja wieder Angst dass er sich "von Mama allein gelassen" vorkommt?

Bitte helft mir #heul

Liebe Grüße,
Nina mit Luca -7 Wochen

PS: Habt ihr grad die Kleine auf RTL gesehen der der Arm "eingekugelt" wurde? Wär ich die Mama wäre ich ihn Ohnmacht gefallen !!!

Beitrag von kirschcola 16.02.06 - 19:34 Uhr

Mein Gott!
Dann lass das arme Würmchen erst mal nicht impfen! Ich warte auch bis zum 9. Monat, immehrin sind sie bei de U4 noch sooo klein!

lg
kirschcola

Beitrag von fine2000 16.02.06 - 19:46 Uhr

Nun mach Dir mal nicht so einen Kopf! Deine Unsicherheit überträgt sich ja sonst auf Dein Kind. Laß den Arzt einfach die Impfung vornehmen und sei danach für Deinen Schatz da. So schlimm ist das nicht!

Mein Kleiner hat noch nicht mal geweint. Ganz im Gegenteil. Er hat erst interessiert geschaut, was die Ärztin macht. Beim einstechen hat er kurz ungläubig das Gesicht verzogen und danach angefangen zu grinsen. Sehr süß!

Sei tapfer! Dein Kleiner steckt das besser weg als Du. Er hat Deine Nadelphobie sicher nicht geerbt.

Lg,
fine

Beitrag von fiori 16.02.06 - 19:53 Uhr

Hallo,

he,Kopf hoch,so schlimm ist das nicht.#liebdrueck

Meine beiden Kinder haben nie bei der impfung geweint.
Wenn du unsicher bist oder sehr Angst hast dann kannst du ja auch für den Moment nach draußen gehen aber so toll ist die Idee auch nicht,stimmts?
Das geht so schnell.
Meine beiden Kinder haben ihre erste 6fach Impfung mit 4 Monaten bekommen also bei der U4.

Also hast du ja noch 2 Monate Zeit.
Je ruhiger du da ran gehst umso besser verkraftet es dein Kind.

Naja und Arm einkugeln ist ja vieeel schlimmer als ein kleiner Pieks.

Fiori#blume

Beitrag von casi8171 16.02.06 - 19:54 Uhr

Hallo,

also ich lasse meinem Kind lieber einmal kurz Schmerzen zufügen, als Keuchhusten, Kinderlähmung oder Schlimmeres... #kratz

Mein Sohn wurde gestern geimpft und der zeigt nicht die kleinste Spur davon, das er irgend ein Vertrauen zu mir verloren hat..

lg

Melli + Finn *14.12.05

Beitrag von cathie_g 16.02.06 - 19:57 Uhr

schick den Papa wenn es Dich so fertig macht (das ist der Tipp einer Freundin die Kinderaerztin ist). Ansonsten merken die Kurzen da kaum was von.

LG

Catherina

Beitrag von netti79 16.02.06 - 20:56 Uhr

Hallo Nina,

also ich halte die Impfung für wichtig. Die Krankheiten, gegen die dein Kleiner dann geschützt ist, sind irre gefährlich, gerade wenn sie Neugeborene betreffen. Sie verlaufen in vielen Fällen tödlich oder hinterlassen bleibende Schäden.

Auf den Nestschutz würde ich mich da nicht verlassen.

Meine Kleine hat die Spritze gut verkraftet. Sie hat vor Schreck kurz aufgeschrien, aber nach einigen Sekunden war alles wieder vorbei. Sie bekommen die Spritze auch in den Oberschenkel, weil sie in dem Alter dort noch nicht so viel merken, außerdem ist der Oberschenkel fleischiger.

Die Tage nach der Impfung war sie quengelig, wollte nur von mir hin- und hergetragen werden.

Aber ehrlich gesagt, ich tu meinem Kind lieber einen kleinen Pieks an, als dass ich später für eine so schwerwiegende Erkrankung verantwortlich bin. Ich glaube, wenn man sowas erlebt, kommt man als Mutter nicht mehr darüber hinweg.

LG

Netti

Beitrag von hebigabi 16.02.06 - 20:55 Uhr

Sowas ist immer blöde und man ist immer viel zu viel Mama, als das es einem nix ausmachen würde.

Für mich war meine Angst vorm Zahnarzt immer Grund genug von Anfang an meine Kinder immer mit hinzunehmen, wenn ich einen Kontrolltermin hatte.

Dann MUSSTE ich immer ganz mutig sein um ihnen zu zeigen, dass alles GAAAARNICHT schlimm ist #schock---> aber es hat gewirkt.

Meine Tochter hat bis heute- auch durch kieferorthopädische Behandlung - 18!!!! Zähne gezogen bekommen und hat nie Theater auf dem Zahnarztstuhl gemacht, auch wenn sie vorher sagte- ich will das nicht, aber im Endeffekt haben wir es immer gut durchgezogen bekommen.

Mamas müssen manchmal schrecklich "cool" sein, auch wenn ihnen - auf deutsch gesagt- der A.... auf Grundeis geht #heul.

Seid mutig- BEIDE- das schweist zusammen!

Liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von anjelina 16.02.06 - 21:06 Uhr

Danke für eure Antworten...

Irgendeine Lösung werde ich schon finden, irgendwie müssen wir da ja durch....

Wahrscheinlich ist die (meine) Aufregung schlimmer als der Pieks..

Aber das verinnerlicht man (ich) bestimmt erst wenn man es hinter sich hat...

Liebe Grüße
Nina

Beitrag von krokolady 17.02.06 - 09:34 Uhr

Also der kleine Piek sollte deine kleinste Sorge sein.....viel wichtiger ist das du weisst WARUM Du dein Kind impfen lassen willst.
Wenn du das Pro und Kontra abgewogen hast sollstest du entscheiden.....und nicht nur wegen nem kurzen Pieck.