schreien beim Stuhlgang

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Beitrag von sille2603 16.02.06 - 23:17 Uhr

Hallo,
meine Kleine (fast 9 Monate) hat Probleme beim Stuhlgang. Sie ißt vormittags ein halbes Gläschen obst und mittags ein drittel, manchmal halbes Gläschen Menue(8-Monats-Gläschen), ansonsten stille ich sie noch. Vor zwei Wochen habe ich Milchzucker eingeführt und ihr extra Rindfleischzubereitung in das Mittagsgläschen getan (die Kinderärztin hat mir dazu geraten).Davor hat es oft bis zu zehn tagen gedauert und dann mit großer schreierei und Anstrengung und das dann eine halbe Stunde lang. Seit zwei wochen hat sie regelmäßiger stuhlgang, alle drei Tage und seit drei tagen täglich. Aber das immer noch unter großer Anstrengung und Weinerei. Es scheint ihr richtig weh zu tun. Die KiÄr hat dazu geraten bei Anstrengung ein Miniklistier zu geben, aber das kann ich doch nicht jedes Mal machen. Hab es auch nicht gemacht. Wer hat einen Tip?Was kann ich an meiner Ernährung ändern oder weglassen? Sie trinkt ca. 250-300 ml am Tag und ich stille ja auch noch viel. Reicht das an Flüssigkeit.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn ich möchte nicht, dass sie irgendwann richtig Angst vorm "drücken" hat!
Danke und viele Grüße
Silke

Beitrag von tonni 17.02.06 - 00:26 Uhr

hallo silke.

schwierig einen rat zu geben....
spontan fallen mit stuhlauflockernde nahrungsmittel ein - birne, apfel (gekocht, roh gerieben hilft dagegen wohl bei durchfall), fenchel anis kümmel tee. bei dem sohn emienrfreundin hatte gekochte mango super wirkung. und vielleicht stuhlfestigendes mal erst weglassen - karotte, kartoffel, banane zum beispiel.
vielleicht ist es auch eine nahrungsmittelunverträglichkeit, auf die sie mit hartem stuhlgang reagiert. je nach dem, was sie so bekommt ist es natürlich schwer rauszufinden....
ansich wird die flüssigkeitsmenge sicher ausreichen....

ich fände klistiere zu verabreichen eher schlecht, weil die kleinen das ansich ohen hilfsmittel hinbekommen....
sonst hol doch mal rat bei einer anderen KiÄ....

LG tonni

Beitrag von kawamouse 17.02.06 - 01:24 Uhr

Hallo Silke!
Das ist ja mal ein Problem, das ich leider sehr gut kenne. Meine Kleine ist jetzt 7 1/2 Monate alt und ein Flaschenkind. Sie hatte auch oft Verstopfung. Das änderte sich nicht, als ich Gläschen gefüttert habe. Jetzt, da wir auch auf selbstgemachten Brei umgestellt haben, macht sie nur kleine Ködelchen. Aber schwer tut sie sich nun nicht mehr. Ich würde Dir dringend von den 8-Monats-Gläschen abraten. Wenn überhaupt gekauftes Zeug, dann die "nach dem 4. Monat". Zumindest beim Mittag/Hauptmahlzeit. Die gibt es auch mit Fleisch. (wichtig wg. Eisen!)
Am besten ist jedoch (nicht nur für den Geldbeutel) selber kochen und einfrieren. Es gibt einfache Rezepte für vor allem schmackhafte und gut verträgliche Breichen im Netz und massig erschwingliche Bücher im Laden. Abends kann man auch einen Milchbrei füttern, das regt zusätzlich die Verdauung an. (z.B. Griesbrei für Babys zum Anrühren)
Vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter. Ach noch was: ein Miniklistier schadet dem kind nicht, wenn man es selten anwendet, sondern bringt zunächst mal Erleichterung. Das ist ja auch wichtig. Milchzucker muss man immer wieder steigern, das ist nicht so günstig auch für die Zähnchen nicht. Und ne Süßigkeit obendrein. Dann lieber verdünnter Obstsaft für Babs, ist sehr sehr verdauungsfördernd!
Liebe Grüße und gute Besserung ans Kleine,
Sylvi mit EMi

Beitrag von jandor 17.02.06 - 09:00 Uhr

Hallo Silke,
ich würde Dir auf jeden Fall zu einem Klis raten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es sein kann, wenn man Schmerzen hat beim Stuhlgang. Bei mir war es als Kind so schlimm, daß ich mich gewehrt habe dagegen, weil ich wußte es tut weh. Das kann (neben Bauchweh) ganz schlimme Folgen haben. Das Klis tut nicht weh und der Stuhl dann auch nicht mehr, wenn er kommt. Zumindest für eine Weile würde ich es machen.
Viel Glück und alles Gute.
Gruss Jana