Hilfe! Diese Unordnung erdrückt uns

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Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von mein_prinzchen 16.02.06 - 23:58 Uhr

Vor 15 Jahren hat meine Mutter ein schönes Haus mit großem Grundstück gekauft. Wir - meine Mutter, mein Vater und ich wohnen zu dritt. Seit etwa 13 Jahren leidet mein Vater unter Messie-Syndrom (Verhaltensstörung), hat Alkoholprobleme, die Familie ist ihm egal, sammelt immer mehr und mehr und kann sich nicht von diesen Sachen trennen. Es wird immer schlimmer. Jetzt drehe ich immer fast durch - meine Mutter auch, wenn ich den ganzen Müll (Teilen von Autos und VW-Büsse, Reifen, Metallteilen, Geräte, alte Kleidung und alte Dingen z.B. Uhren, Lampen, Gläser und vieles mehr) sehe. Letztes Jahr wollten meine Mutter und ich mal im Keller, auf Garten und im Garage aufräumen, da liegen sooo viele Sachen herum, so daß wir kaum noch durch laufen können. Das Auto meiner Mutter kann nicht im Garage stehen. Kein Platz mehr für uns. Auch nicht im Garten. Furchtbar schrecklich! Ich persönlich fühle mich zu Hause immer unwohler. Das sagt meine Mutter auch. Wir wollen alles wegschmeissen. Doch sagt mein Vater immer wieder "nein, alles bleibt". Er weiß mal nicht was überflüssig ist und was bleibt. Ich sehe, er sammelt immer wieder, läßt alles herum liegen, benutzt nicht einmal und wirft nicht weg. Meine Mutter sagte oft, daß mein Vater alles aufräumen oder wegschmeissen muß. Dann ärgert er uns. Und er sagt, wir also meine mutter und ich sollen ausziehen wenn das uns stört. Ich suchte verzweifelnd nach Hilfe, fand im Internet eine Anzeige über Messies und Adressen von Messies-Selbsthilfegruppe und Psychologie. Dann lächelte er und sagte daß er keine Probleme hat. Meine Mutter und ich kämpfen allein, das bringt nichts. Auch nicht dauernd reden. Das macht uns völlig fertig. Mein Vater muß das wollen und sich helfen lassen. Wie denn? Wie kann meine Mutter konsequent zu meinem Vater sagen bzw. erklären, daß er endlich diese Sachen wegschmeisst? Es ist zu schwer diese Probleme zu lösen. Ich kann echt nicht mehr.
Helft uns bitte!

PS.: Geht es auch jemandem ähnlich?

Beitrag von mariella70 17.02.06 - 00:18 Uhr

Hallo Prinzchen,
ich fürchte, dass ihr ihm nicht gegen seinen Willen helfen könnt. Oft hilft bei Alkoholproblemen das "Fallenlassen", sein Fehlverhalten also nicht länger abzufedern. Ihr solltet euch aus dieser Verstrickung lösen. Schaut mal in der Angehörigengruppe der AA vorbei. Oder geht in die Messie-Gruppe und holt euch Rat, damit ihr von ihm loskommt.
Zieht aus, lasst ihn in seiner Welt zurück. Entweder er schafft den Schritt raus aus eigener Kraft, oder er geht unter. Wenn ihr bleibt, zieht er euch mit.
Alles Gute
#liebdrueckMariella

Beitrag von mein_prinzchen 17.02.06 - 00:37 Uhr

Wir ziehen nicht aus, weil das Haus meiner Mutter gehört. Die hat selber gekauft.
Sie und ich werden erstmal die Hilfe holen. Wenn mein Vater trotzdem keine Hilfe annimmst, dann muß er gehen. Ihr beide wollt sich aber nicht trennen und ich möchte mich nicht in ihre Ehe einmischen.
Nur diese schreckliche Sachen muß raus. Wie würdest es aussehen, wenn ich (und meine Mutter) allein aufräume? Hm?! Es müßte irgendeine Lösung geben.

Beitrag von babydrache 17.02.06 - 00:45 Uhr

bestellt euch nen container und macht kurzen prozess, ist gemein ich weiß.

aber hat eventuell seine wirkung!!

Beitrag von kira2002 20.02.06 - 10:13 Uhr

Das hat ganz sicher keine Wirkung, denn danach geht es von vorne los!

Er muss selbst erkennen, dass er ein Problem hat, erst dann kann er sich helfen lassen.

Wobei auch zu klären ist, ob der Alkohol oder das Messie-Syndrom zuerst da waren, was also Ursache und was Folge ist.

Ich würde ihm wohl eine Deadline setzen - und wenn er sich bis dahin nicht mal bemüht, etwas zu verändern (sei es durch Wegwerfen, Kontakt zu den Anonymen Alkoholikern oder ähnliches), würde ich ihn rausschmeißen. Bitte werft selbst nichts weg, das muss er selbst tun (wenn er versteht, dass es euch nervt, vielleicht jeden Tag 3 Dinge oder so? - vielleicht lässt er sich darauf ein, wäre ja auch schon ein Fortschritt, oder?!).
Das Messie-Syndrom ist eine ernst zu nehmende Krankheit!
LG
Kira

Beitrag von kopfsalat 17.02.06 - 07:37 Uhr

"Nur diese schreckliche Sachen muß raus"

Nee, nur damit ist das Problem nicht gelöst. Dein Vater ist krank und benötigt Hilfe.

"Wenn mein Vater trotzdem keine Hilfe annimmst, dann muß er gehen."
Korrekt, er muss gehen, sollte er nicht einsehen, dass er krank ist. So bekommt er die beste Chance, zu erkennen, was mit ihm los ist. Manchmal muss man die Menschen "hängen lassen" Erst dann sehen sie, was los ist.

Viel Glück

Grüße
Sabine

Beitrag von manavgat 17.02.06 - 09:11 Uhr

Du hast jetzt mindestens 3 Mal gepostet.

Crossposting ist unhöflich, ignorant und hier unerwünscht!

Gruß

Manavgat

Beitrag von mein_prinzchen 17.02.06 - 09:56 Uhr

Ich suche verzweifelnd nach Hilfe, auch in anderen Foren.

Du beleidigst alle Menschen und machst sie zu Feinden. Du gehörst hier nicht.

Halt endlich Deine große Klappe!

Beitrag von manavgat 17.02.06 - 12:06 Uhr

solange Du nicht mal die Güte hast eine Visitenkarte auszufüllen, so lange hast Du überhaupt nicht den Schnabel aufzureißen, wer hier her gehört und wer nicht.

Manieren haben noch nie geschadet und Du hast keine, sonst würdest Du die urbia-Netiquette beachten, anstatt uns! zuzumüllen.

grußlos

Manavgat

Beitrag von cassiopeia04 17.02.06 - 14:19 Uhr

Seit wann ist die Visitenkarte Maßstab?

Das ist wirklich - sorry - absoluter Mist.

cassi

Beitrag von didda79 17.02.06 - 13:10 Uhr

Hallo,

ich würde auch sagen, bestellt nen Container und schmeisst alles rein.
Dein Vater soll sich Hilfe suchen, es gibt auch Hilfe für euch, den Angehörigen der Messies.
Bemerkt dein Vater es denn, wenn du immer nur ein Auto voll Müll wegkarrst?
Dann mach doch den Kofferraum voll und nächste Woche wieder.
Dann wirds automatisch auch weniger.
Viel Glück liebe Grüsse Birgit