Hilfe! Diese Unordnung erdrückt uns

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mein_prinzchen 17.02.06 - 00:45 Uhr

Vor 15 Jahren hat meine Mutter ein schönes Haus mit großem Grundstück gekauft. Wir - meine Mutter, mein Vater und ich wohnen zu dritt. Seit etwa 13 Jahren leidet mein Vater unter Messie-Syndrom (Verhaltensstörung), hat Alkoholprobleme, die Familie ist ihm egal, sammelt immer mehr und mehr und kann sich nicht von diesen Sachen trennen. Es wird immer schlimmer. Jetzt drehe ich immer fast durch - meine Mutter auch, wenn ich den ganzen Müll (Teilen von Autos und VW-Büsse, Reifen, Metallteilen, Geräte, alte Kleidung und alte Dingen z.B. Uhren, Lampen, Gläser und vieles mehr) sehe. Letztes Jahr wollten meine Mutter und ich mal im Keller, auf Garten und im Garage aufräumen, da liegen sooo viele Sachen herum, so daß wir kaum noch durch laufen können. Das Auto meiner Mutter kann nicht im Garage stehen. Kein Platz mehr für uns. Auch nicht im Garten. Furchtbar schrecklich! Ich persönlich fühle mich zu Hause immer unwohler. Das sagt meine Mutter auch. Wir wollen alles wegschmeissen. Doch sagt mein Vater immer wieder "nein, alles bleibt". Er weiß mal nicht was überflüssig ist und was bleibt. Ich sehe, er sammelt immer wieder, läßt alles herum liegen, benutzt nicht einmal und wirft nicht weg. Meine Mutter sagte oft, daß mein Vater alles aufräumen oder wegschmeissen muß. Dann ärgert er uns. Und er sagt, wir also meine mutter und ich sollen ausziehen wenn das uns stört. Ich suchte verzweifelnd nach Hilfe, fand im Internet eine Anzeige über Messies und Adressen von Messies-Selbsthilfegruppe und Psychologie. Dann lächelte er und sagte daß er keine Probleme hat. Meine Mutter und ich kämpfen allein, das bringt nichts. Auch nicht dauernd reden. Das macht uns völlig fertig. Mein Vater muß das wollen und sich helfen lassen. Wie denn? Wie kann meine Mutter konsequent zu meinem Vater sagen bzw. erklären, daß er endlich diese Sachen wegschmeisst? Wie würdest es aussehen, wenn ich (und meine Mutter) allein aufräume? Es ist zu schwer diese Probleme zu lösen. Ich kann echt nicht mehr.
Helft uns bitte!

PS.: Geht es auch jemandem ähnlich?

Beitrag von wombelmama71 17.02.06 - 07:19 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht, ob Duin diesem Forum Richtig bis?!
Ich habe mal ein bischen fpr Dich gegoogelt....
Schau mal hier: www.psychotherapiepraxis.at
oder www.psychosomatik-austausch.de
ich denke, da bekommst Du eher antwort!!
Ich wünsche Dir viel Glück

LG Wom

Beitrag von benpaul6801 17.02.06 - 09:52 Uhr

hallo,
dann geh jedenfalls du und deine mutter zu einem betroffenen-treffen.vielleicht geben die euch schonmal hilfe,damit umzugehen,und weitere schreitte einzuleiten...ich las mal sowas wie eine zwangs-therapie...gibts ja auch bei alkoholikern.
liebe grüsse,und nur nicht resignieren.
yvonne

Beitrag von anyca 17.02.06 - 10:04 Uhr

Wäre es nicht möglich, das Haus in Zonen aufzuteilen, wo Dein Vater sammeln darf und Zonen, die frei bleiben?

Ein Päärchen aus meinem Bekanntenkreis hatte in der ersten gemeinsamen Wohnung ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein Zimmer für sein Gerümpel ... so konnte sie sich in einer ordentlichen Umgebung aufhalten und er brauchte seinen Krempel nicht wegzuwerfen.