Reiten in der Schwangerschaft

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von engel.73 17.02.06 - 07:16 Uhr

Hallo bin neu hier :-)
Es ist mein zweites Kind :-)
Meine Tochter ist schon 10 und jetzt kommt noch ein Nachzügler.
bin jetzt in der 7 Woche.
Meine Frage:
Gibt hier unter uns Reiterin die am Anfang noch aufs Pferd gestiegen sind?
Wenn ja... Wie lange?
Meine FA hat mir auf jeden fall in den ersten 12 Wochen dafür abgeraten und danach ist sie auch nicht so begeistert davon :-(

Beitrag von doucier 17.02.06 - 07:26 Uhr

Hallo, ich hatte das gleiche Problem. Mein Arzt hat gesagt: Na und, bis zur 20. Woche können Sie alles machen...Fand ich auch nicht so gut. Er sagte noch, wenn es abgeht geht es ab, auch mit Reiten.Sturzgefahr ist erst ab der 20. Woche fürs Baby gefährlich.
Ich hab mich dann nicht mehr draufgesetzt, aber auch aus dem Grund, dass mein Pferd etwas hyssterisch ist und rumhüpft. Das war mir zu gefährlich. Bei einem lieben Freizeitpferd hätte ich mir das noch mal überlegt. Dazu kam noch , dass das Pferd draußen steht und wir keine Halle haben. Aber ich denke im Frühling wenn alle in den Wald raten, wird es schlimm, aber dann ist der Bauch schon so groß, dann komme ich eh nicht mehr hoch. Das Pferd wurde 10 Jahre jeden Tag geritten und steht jetzte hat mal nur auf der Weide. Hab nicht den Eindruck dass er was vermisst. Kenne aber viele die bis zum 8 Monat noch gemütlich ausgeritten sind und denn Stall bis zum Schluss selber gemistet haben. Also mach so wie du dich fühlst. Der Artz meiner Freundin hat gesagt: Es gibt Zeiten da ist man schwanger und es gibt Zeiten da macht man Sport....
Viel Spaß dabei
Tinchen 18+3

Beitrag von maximumorange 17.02.06 - 07:35 Uhr

Hallo, ich bin auch Reiterin,
bin sogar Pferdephysiotherapeutin
und in der 6. Woche! #freu

Das mit dem Reiten, ist immer so eine Sache.....
Ich denke, es kommt auch darauf an, wie man sich fühlt.

Ich selber hab den Vorteil, daß mein Pferd zur Zeit selber sehr Krank ist, und daher nicht geritten werden darf. Aber ich geh trotzallem nächste Woche bei einem Dressurkurs auf einem Leihpferd mit.
Allerdings werde ich mich auf kein Pferd mehr setzen, das ich nicht kenne. Hatte bisher Beritt und Jungepferdeausbildung im Angebot. Das hab ich jetzt mal auf Eis gelegt.

Meine Schwester ist bis ins 7. Monat am Pferd gesessen.
Aber, wie gesagt, kommt immer auf Dein Gefühl und auch auf das Temperament des Pferdes an.
Es gibt aber doch auch so viele tolle Dinge, die man mit dem Pferd vom Boden aus machen kann. ;-)

Viel Spass noch

Liebe Grüße

Veri

Beitrag von fuchur1980 17.02.06 - 08:38 Uhr

Hi Ihrs,

ich oute mich auch mal als etwas unsichere Reiterin ;-)

Ich habe gelesen, dass man zumindest im Leichtrab und kein Galopp mehr reiten sollte.
Ist das tatsächlich ein Unterschied?
Mal abgesehen davon, dass mir zur Zeit auf Grund der Übelkeit gar nicht nach dem geschaukel ist, würde ich eigentlich auch ungern die ganze Zeit auf´s reiten verzichten.
Allerdings ist mein Reitbeteiligungspferd auch von der hüpffreudigen Art #augen
Also ins Gelände werde ich auf keinen Fall mehr gehen, das ist mir wirklich zu gefährlich.

Hat einer von Euch denn schon mal die Erfahrung gemacht, dass Pferde das angeblich spüren und dann vorsichtiger sind? Ich bin mal sehr gespannt, ob der Herr rücksicht auf mich nimmt :-(

Beitrag von bipi2203 17.02.06 - 08:58 Uhr

Hallo !

Ich bin auch begeisterte Reiterin. Ich hatte im Frühjahr eine Fehlgeburt (was nichts mit dem Reiten zu tun hatte !) und bin nachdem ich wieder Schwanger wurde nicht mehr auf´s Pferd gestiegen. Mein Arzt meinte auch "lieber nicht". Er hat es mir nicht verboten aber er meinte wenn ich es aushalte nicht zu reiten, wäre es kein Nachteil.

Ich sag mal so, das Leben meines Ungeborenen Kindes ist mir doch mehr wert als das Reiten. Zugegeben am Anfang wär ich sooooooo gern wieder aufgestiegen aber je mehr der Bauch wächst umso weniger wollte ich reiten. Einfach aus dem Gefühl heraus dass dem kleinen nix passiert.

Aber es gibt viele die noch bis zum Schluss reiten. Ich denke dass muss jeder für sich entscheiden. Aber glaub mir, die Zeit vergeht so schnell und schon bald sitzt du wieder im Sattel.

Alles Gute !

lg, Birgit (ET - 8)

Beitrag von libelle76 17.02.06 - 09:02 Uhr

Mein FA war auch nicht gerade begeistert das ich reite. Er sagte aber allein durch die Bewegungen könnte es nicht zu einer FG kommen. Ich habe aktiv bis zum 6. Monat 2 Pferde geritten, sogar mit Spring Training. Mein großer war sogar erst 4 Jahre alt. Bin allerdings mit ihm nicht mehr ausgeritten da hab ich mich zu unsicher gefühlt. Ich würde es immer wieder ganauso machen. Mir hats gut getan das ich geritten bin.

Beitrag von tantetilli 17.02.06 - 09:43 Uhr

Hallo,

man sollte nicht gerade junge Pferde einreiten oder Springen, aber ansonsten ist erlaubt was gut tut.
Wenn man sich gut fühlt, ist auch das Reiten kein Problem. Ich habe ein Stall mit 7 Pferden, die versorgt werden wollen und meinen eigenen reite ich. Hab' mir dafür meine Reithose ändern lassen, damit der Bauch platz hat :-). Solange es meinem Wurm und mir gut geht, ist das alles i.o. sagt sogar mein FA. Der sagte nur in den ersten 12 Wochen sollte man es sein lassen, danach ist alles besser gefestigt.
Wenn man unsicher ist, sollte man vielleicht lieber eine Stufe zurückschalten.
LG
die Tante

Beitrag von kleinerloewe2006 17.02.06 - 11:25 Uhr

Hallo Engel,

also ich selber bin auch Reiterin und vier Fache Pferdebesitzerin. Meine FA meinte das ich ruhig weiter reiten könnte, aber halt immer auf das wohlergehen des Kindes achten sollte.
Da ich hier bei mir aber nur einen Hengst habe der es faust dick hinter den Ohren hat, verzichte ich dann doch lieber darauf mich drauf zu setzen.
So fahre ich halt regelmäßig hin, miste ihn, longiere ihn lass ihn in den Auslauf und wenn es mir mal ganz dreckig geht habe ich meine Freundin die ihn macht.

Meine anderen Drei stehen im Norden auf der Koppel und lassen es sich dort gut gehen.

Mein Schwimmelchen würde ich allerdings ohne bedenken reiten, wenn er bei uns stehen würde.

Eine Bekannte von mir hatte ein ganz liebes Pferdchen fast schon einen Esel und ist daher bis zum Ende im Schritt aus geritten.
Dem Zwerg ging es bestens und es hat ihm nicht geschadet.

Ich denke doch was man macht muss jede werdende Mama selber wissen. Ist ja auch Schwangerschafts und Pferdebedingt.

Liebe Grüße
Sandra und das Würmchen 17 Woche

Beitrag von thistlejo 17.02.06 - 12:04 Uhr

Hallo!

Ich selber reite zwar nicht (nicht mehr, seit zehn Jahren nicht mehr auf einem Pferd gesessen :-( ), möchte aber erzählen, was meine Hebamme gestern abend im GVK gesagt hat.

Und zwar kam die Frage auf (wir haben den Beckenboden besprochen), ob es irgendwas gibt, was den beckenboden "falsch" trainiert, und da sagte sie, wenn Frauen von klein auf viel geritten sind und bis zum Ende der SS weiter sehr viel reiten, dann haben sie einen brettharten Beckenboden, der manchmal Probleme machen kann. Durch diese Beckenbewegung beim Treiben haben Reiterinnen einen viel festeren Beckenboden als nicht reitende Gebärende.

Ich weiß jetzt nicht, ob es daher zwangsläufig Komplikationen geben muss, aber ich persönlich würde es stark einschränken, wenn du nicht gerade ein oder mehrere eigene Pferde hast, die täglich Bewegung brauchen.

Andererseits – du wirst vermutlich weniger Probleme als wir anderen Schwangeren mit Inkontinenz haben ;-) !

LG

Julia 31. SSW

Beitrag von katta0606 17.02.06 - 12:06 Uhr

Hallo,
also, ich bin in den ersten 12 wochen nur Schritt geritten. Danach wieder alle Gangarten. Ich gehe raus ins Gelände und mache alles, auch Stallarbeit - eben nur ein bisschen langsamer. Ich reite auch jetzt noch (24. SSW), wobei aussitzen im Trab finde ich jetzt unangenehm, mein Pferd hat mir zuviel Schwung, das "gluckert" mir zu sehr. Aber ansonsten geht alles.
Mein FA meinte, Springen wäre tabu, aber ansonsten hat er keine Bedenken. Ich denke aber, dass muss jeder für sich entscheiden und auch die Meinungen der Ärzte gehen da auseinander.
Uns macht es Spaß, der Kleine (??) hat einen Gaudi dabei und so lange ist es für mich okay.

LG Katja