Traut Ihr Euch auch kaum, "negative" Berichte zu lesen?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von shanti.y 17.02.06 - 08:40 Uhr

Morgen,

sagt mal, geht es Euch auch so, daß Euch bestimmte Berichte sehr beunruhigen?
Ich hatte ja am Anfang meiner Schwangerschaft massive Ängste, daß mit unserem Kleinen irgendwas nicht in Ordnung sein könnte (Angst vor Fehlgeburt, Behinderungen etc.), obwohl alle Untersuchungen immer o.k. waren.
Diese Angst hat mittlerweile nachgelassen, und ich mache mir nicht mehr so viele Gedanken - Berichte über Notkaiserschnitte, Behinderungen, Fehlgeburten kann ich allerdings heute kaum lesen, ohne daß die Sorgen, die ich doch im Hinterkopf habe, wieder deutlich werden.

Ist das bei Euch ähnlich, auch noch gegen Ende der Schwangerschaft?
Ich verstehe manchmal selbst nicht, daß ich mich von irgendwelchen Berichten wieder beunruhigen lasse und bei Reportagen sogar wegschalte...

Liebe Grüße,
Shanti (32. SSW)

Beitrag von mica2406 17.02.06 - 08:53 Uhr

Hallo!
Also mir hat es sehr geholfen, selber wissenschaftlich fundierte Informationen über Fehlbildungen, Behinderungen etc. zu sammeln. So wüßte ich wenigstens was mich erwartet und kann damit umgehen. Was mich nervt sind die klassischen "Ammenmärchen" gepaart mit Vorurteilen und die Verallgemeinerungen.
Liebe Grüße und Kopf hoch

Beitrag von shanti.y 17.02.06 - 09:02 Uhr

Ja, das stimmt schon, mir hat es auch geholfen, über einige Dinge zu lesen.
Allerdings gibt es doch Dinge, die mich total beunruhigen, z.B. erzählte mir neulich eine Bekannte von der Geburt ihres ersten Sohnes in Steißlage #schwitz
Ich muss mich echt immer bemühen, alles "negative" auszublenden, denn ich kann mir noch so oft sagen, daß man heute so gut betreut wird, daß kaum mehr etwas passiert, es beunruhigt mich trotzdem! Ich bin so froh, wenn ich unseren Kleinen gesund in den Armen halte und diese Sorgen endlich ganz weg sind!

Beitrag von sandra7.12.75 17.02.06 - 09:00 Uhr

Hallo

Diese berichte kann ich lesen,aber letztens habe ich einen Bericht gelesen wo man dem Baby unter der Geburt den Kopf abgetrennt hatten weil das Baby steckengeblieben war wurde mir auch anders :-(.Mach Dir nicht zuviele Gedanken.

lg

Beitrag von benpaul6801 17.02.06 - 09:01 Uhr

hallo,
also ich lese die negativen berichte,wenn auch nicht gern.ich hatte 2 fgs und gebe meine erfahrungen dort gern weiter,wenn jemand in der gleichen situation ist.ich finde man muss sich schon informieren,auch in bezug auf behinderungen oder sonstiges.dann ist man jedenfalls einwenig vorbereiten,wenn es das schicksal so will.
angst gehört zu einer schwangerschaft genauso dazu wie freude,das ist meine meinung.
liebe grüsse,yvonne 19.ssw.

Beitrag von coppeliaa 17.02.06 - 09:05 Uhr

da bei dir die untersuchungen nix auffälliges ergeben haben würde ich sagen mach weiter sio. lies solche sachen nicht, schalte bei solchen berichten weiter. zuviele sorgen machen ist ja auch nicht gut!

Beitrag von biesi1972wavemaster 17.02.06 - 09:35 Uhr

Hallo Shanti,

ich bin zwar nicht schwanger,aber wir wollten noch ein gemeinsames Kind haben.Zugegeben schrecken mich schon manche Berichte hier ab,obwohl ich die Kenntnisse habe was alles passieren kann.Privat werde ich momentan auch konfrontiert mit problematischen Schwangerschaften,aber nichts gefährliches.Trotzdem nimmt man sich öfter was davon an und fiebert mit ob alles gut geht.Ich bin derzeit froh nicht schwanger zu sein,eben weil ich viel negatives höre.Was aber Quatsch ist.Jede SS ist anders.Sorgen macht sich jede Frau,doch es sollte nicht zu sehr ausarten.
Ich wünsche dir viel Glück!Und nicht zuviel Sorgen machen!#klee

Biesi

Beitrag von shanti.y 17.02.06 - 09:46 Uhr

Hallo Biesi,

vielen Dank!
Ja, Du hast Recht, ich versuche auch wirklich, mir nicht ständig Gedanken zu machen, was auch immer besser funktioniert.
Hätte nur nie gedacht, daß mich bestimmte Berichte so beeinflussen können. Manchmal hat man fast den Eindruck, als wäre eine unkomplizierte Schwangerschaft ohne Probleme fast eine Ausnahme #gruebel
Toi toi toi, bei uns lief bisher alles gut, mal abgesehen von den normalen unbedenklichen Wehwehchen und den Sorgen, die ich mir ab und zu mache. Aber in Zukunft werde ich glaub die Ohren zuklappen bzw. wirklich bestimmte Berichte nicht mehr lesen, weil es einfach die Ängste, die doch immer da sind, noch verstärkt.

Liebe Grüße + viel Spass zu dritt (und dann wohl auch bald zu viert :-))
Shanti

Beitrag von biesi1972wavemaster 17.02.06 - 10:15 Uhr

Liebe Grüße + viel Spass zu dritt (und dann wohl auch bald zu viert )
Shanti

Vielen Dank!Das wäre schön wenn das irgendwann so weit ist.#freu

Das ist nicht so selten das es unkomplizierte Schwangerschaften gibt.Es ist so,das man die Antennen wohl eher auf solche Situationen ausrichtet und dann das negative herausfiltert anstatt das positive.Als ich mich damit beschäftigt habe und mit Micha über den Kinderwunsch gesprochen habe,tauchten plötzlich viele auf die schwanger waren oder auch planten.Zusammenhängend dann auch noch Stories über Fehlgeburten usw.Komisch,vorher war mir das nicht so bewußt und ich dachte das nur zur Zeit die schlimmen Dinge passieren.Ist aber nicht so.
Ich wäre froh schon so weit wie du zu sein.Ich habe das alles noch vor mir#schwitz
Wie gesagt beschäftige dich mit vielen aufbauenden Dingen.Wenn auf dich jemand zukommt,der dich runterzieht,schalte auf Durchzug oder unterbinde solche Gespräche.
Bis bald!:-)

Biesi

Beitrag von shanti.y 17.02.06 - 10:31 Uhr

:-) Mein Freund hat genau das Gleiche gesagt wie Du: uns würde das jetzt alles nur mehr auffallen als früher, plötzlich kommen auf jedem 2. Sender Reportagen über Kinder mit Herzfehler, Frühchen etc., man hört von Fehlgeburten und Behinderungen, und früher hat man sowas gar nicht wahrgenommen.

Aber ich habe es bis jetzt auch so gehandhabt, daß ich dann weggeschalten habe, weil es mich einfach zu sehr besorgt. Ich lege mich dann lieber hin und stelle z.B. einen Stoffelefanten auf meinen Bauch und sehe, wie der Kleine ihn ständig runterboxt #huepf Du hast schon Recht, man muss sich mit aufbauenden Dingen beschäftigen!

Bin trotzdem froh, daß ich nicht allein bin mit meinen Gedanken, wie gesagt, ich habe sie langsam viel besser im Griff, aber muss immer noch wegschalten oder weghören, wenn ich schlimme Berichte sehe.

Ich wünsche Euch ganz viel Glück für die weitere Familienplanung #klee :-)

Shanti

Beitrag von aen 17.02.06 - 09:42 Uhr

Also mir geht es ganz gleich.
Ich schaff das überhaupt nicht solche Berichte zu lesen. Mir tun dieses Eltern so was von leid und obwohl ich weiß daß bei uns soweit alles O.K. ist holt mich meine Panik immer wieder ein. Ich finde deshalb wenn einen das nicht gut tut sollte man auch nicht unbedingt sowas lesen denn negative Gedanken schaffen erfahrungsgemäß negative Situationen.
Auch wenn man nicht vorbereitet ist kann man sich, falls echt was passiert, immer noch Gedanken machen. Warum sollte man sich schon vorher fertig machen. Für mich ist jeder Tag wichtig und jeder Tag sollte schön sein.
Alles Liebe Än
38 SSW

Beitrag von shanti.y 17.02.06 - 09:51 Uhr

Hallo Än,

bin ja froh, daß ich nicht ganz die einzige bin, der es so geht!
So werde ich es jetzt auch machen - diese Dinge einfach nicht mehr lesen. Denn dann geht es mir meistens gut und ich freue mich sehr auf den Kleinen. Und es ist wie Du sagst: jeder Tag sollte schön sein!

Liebe Grüße,
Shanti