Ärger mit Krankenkasse

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von anastacia2004 17.02.06 - 08:58 Uhr

Hallo,

ich habe mich tierisch mit meiner Krankenkasse aufgeregt, da sie die Kosten für die Sensoren und Lanzetten meiner Schwangerschaftsdiabetes nicht übernehmen möchten.

O-Ton Mitarbeiterin: Das muss der Arzt als medizinisch notwendig ansehen (macht er das nicht, wenn er sagt, ich muss 4xtägl. messen). Ansonsten müsste ich halt in die Praxis (zahlt die BKK dann mein Gehalt, wenn ich den ganzen Tag in der Praxis sitze, nüchtern, nach dem Frühstück, nach dem Mittagessen, nach dem Abendessen). Das sind nur zwei Schoten, die ich mir anhören durfte.

Jetzt überlege ich, ob es sich lohnt, an den Vorstand zu schreiben. Es geht bis jetzt um 51,45€, die ich gerne wieder hätte.

Folgekosten werden wohl erstmal nicht anfallen, da mein FA Entwarnung gegeben hat, da die Werte sich normalisiert haben und ich eben nur auf meine Ernährung achten soll und vielleicht mal alle 2 Wochen meinen BLutzucker messen soll.

Was soll ich nun tun?

LG
anastacia + Ben (30+3)

Beitrag von coppeliaa 17.02.06 - 09:00 Uhr

kann sich da nicht dein arzt einschalten und ein schreiben an die kasse schicken in der er diese notwendigkeit bestätigt?

Beitrag von jona2000 17.02.06 - 09:11 Uhr

Hallo Anastacia!
Arbeite selbst beim Arzt. Die besten Chancen hast du, wenn dir dein Arzt eine Bescheinigung über die medizinische Notwendigkeit schreibt. Am besten beschreibt er dann noch die Folgen für dich und dein Kind wenn du die Behandlung nicht fortführst.
Das ist bei den Krankenkassen oft so. Seit der neuen Reformen wollen die immer alles schriftlich. Erlebe das jeden Tag.
Hoffe ich konnte dir Helfen.

Beitrag von sandrinchen77 17.02.06 - 09:19 Uhr

Hallo Anastacia,

ich denke mal, da hast du wenig Chancen.

Ich kenne das Problem, aber nicht aus der Schwangerschaft. Mein Vater ist Diabetiker und muß sich vier mal am Tag spritzen und ich weiß noch genau, das war vielleicht vor 10 Jahren, hatte er den selben Ärger. Er muß halt vor jedem Essen messen, damit er weiß, wieveil Einheiten er spritzen muß. Da er das nur so abschätzen konnte. Somit mußte er sich so ein Messding kaufen und auch die Lanzetten. Die Krankenkasse wollte, bzw. hat da auch die Kosten nicht übernommen. Da hat er auch einen riessiges Tam Tam gemacht und Ende vom Lied, er ist zu einer anderen Krankenkasse gewechselt, die die Kosten übernimmt.

Da habe ich damals auch gedacht na Hallo, da es so nen Unterschied gab, die einen Übernehmen es und die anderen nicht.

Aber ich meine, daß ist 10 Jahre her, vielleicht erreichst Du ja was.

LG Sandrinchen

Beitrag von oldma 17.02.06 - 09:16 Uhr

....... warum hat der fa keine rezept ausgestellt? damit wäre eine kostenübernahme nicht nötig gewesen und gleichzeitig die notwendigkeit dokumentiert. oder hat er ein privatrezept ausgestellt? dann hat der fa tatsächlich die med.notwendigkeit bestritten und dir die kosten nebenst vorsorge überlassen. #kratz l.g.c.