Ich weiß nicht wie weiter, was soll ich tun ?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von vonmir 17.02.06 - 09:36 Uhr

Ich bin seit 5 Jahren mit meinen Mann zusammen und seit fast einem Jahr verheiratet.
Wir haben ein gemeinsamen Sohn (4) und meinen mitgebrachten Sohn (6).

Zur Zeit ist es unerträglich mit ihm zusammen zu leben.
Er motzt nur rum, hat ständig was zu meckern, beschimft mich und die Kinder mit Ausdrücken und geht einfach lieblos mit uns um.

Vor ca. 1 woche habe ich ihm gesagt das ich das nicht mehr kann ich möchte nicht das er uns so behandelt. Wir hatten ein langes Gespräch wobei aber ich die jenige war die geredet hat er hörte fast nur zu.
Und das ärgert mich so.

Wenn es streit gibt und meistens wegen seiner lieblosen Art, rede ich mit Ihm darüber und er hört sich das an, ändert sich für ca. 1 Woche und ist dann genauso wie voher.

Und das geht jetzt schon seit dem wir verheiratet sind.
Langsam habe ich keine Kraft mehr mich damit auseinander zu setzen ich spiele schon mit dem Gedanken auszuziehen.
Weil ich kein Bock darauf habe das er uns so behandelt.
Mir tun meine Kinder leid, die stänig alles mitbekommen.
Mich ärgert vorallen das er nicht mit mir redet.
Meiner Familie ist natülich auch schon aufgefallen das er so lieblos mit uns ist.

Bis gestern ,genau 6 Tage nach dem letzten Gesräch bemühte er sich, war lieb, nett und aufmerksam zu mir und den Kids und gestern fing es wieder an.
Ich mußte mit den beiden Nachmittags zum Arzt. Ich muß dazu sagen das ich arbeite er aber zu Hause ist. Er hat zu Zeit keine Arbeit wegen Winter.
Ich war also schon seit 5.30 auf den Beinen habe den großen von der schule abgeholt, den kleinen aus der Kita bin nach hause um den Ranzen und ahnliches abzulegen und danach zum Arzt mit den Kids und Ihm. Wir haben kein Auto. Er ist mitgelaufen wie ein Zuschauer und hat mich in keinsterweise unterstützt. Wie Kinder ausziehen usw. da hätte ich auch allein fahren können.

Und so ist es ständig ich gehe arbeiten, kümmer mich um die kids und Haushalt.
Ich mache es gern aber über Unterstützung von Ihm freue ich mich auch.
Ab und zu tut er ja auch etwas zu hause so ist es ja nicht das er faul ist aber ebend mit den Kindern da hält er sich lieber raus.

Ich kann das nicht mehr.
Und weiß nicht recht weiter.
Die Kinder hängen trozdem sehr an ihm.
Soll ich ihm trozdem die Möglichkeit geben das zu ändern?
Es kommt mir so vor als wenn er den Ernst der Lage nicht sieht.
Ich habe ihm auch mehrmals klar gemacht das es mir Ernst ist das ich nicht spaße und mit dem Gedanken spiele auszuziehen.
was soll ich blos tun ?
Vieleicht hat einer von euch einen Rat oder Tip für mich?
danke fürs lesen und entschuldigung für die länge.

Beitrag von biesi1972 17.02.06 - 10:03 Uhr

Hallo,

ändern kannst du sein Verhalten nicht und ihn selbst schon gar nicht.Das muß dein Mann tun.Ich lese nicht heraus ob er schon immer so war,oder sich die Vorfälle häufen.Ausdrücke sagen vor den Kindern,oder die Kleinen sogar direkt angreifen verbal,das läuft nicht.Sich mal streiten oder schlechte Laune haben,kommt in den besten Familien vor.Fehler darf jeder machen,aber sollte die nach Möglichkeit nicht wiederholen wenn die schwerwiegend sind.Vielleicht belastet ihn die Situation das er momentan nicht arbeitet.#gruebelGeredet hast du bestimmt schon genug mit ihm.Wenn nicht mache es wenn die Kinder schlafen und kläre ganz ruhig was dir auf der Seele liegt.Vielleicht noch bei einem Glas Wein oder so.#fest Natürlich nicht wenn er auf Alkohol gereizter reagiert.Dann laß dir was anderes einfallen.Du kennst ihn und kannst sicher den Zeitpunkt abpassen.Eine Frau die soviel arbeitet,die Kind versorgt UND noch den Haushalt,findet er auch nicht an jeder Ecke.

Viele Grüße Biesi:-)

Beitrag von von mir 17.02.06 - 10:43 Uhr

Er war nicht immer so.
Das ist ja was mich so ärgert. Es war früher immer liebevoll. Er war ein Mensch mit dem ich stundenlang reden konnte. Der für mich da war.
Er hat den ganzen Prozess damals mitgemacht als ich mich von den Vater meines 1. Sohnes trennte.
Wir wahren zu diesem Zeitpunkt kein Paar, er war ein sehr guter Freund.

Wir sind erst ein ganzes Jahr später zusammen gekommen weil ich Zeit brauchte alles zu verarbeiten.
Mein Ex stritt mit mir ums Kind hat aber kein Intresse an dem Kind es ging ihm allein darum mir weh zu tun. Heute nach 6 Jahren hat er immernoch kein Intresse.

Als wir damals zusammen kamen war alles schön er kümmerte sich liebevoll um mich und dem Kind so das wir entschieden ein zweites zu bekommen unseren gem. Sohn.

Aber der Mann den ich liebe und den ich geheiratet habe ist nicht mehr da.

Auch bevor er arbeitlos wurde verhielt er sich so.
am schlimmsten ist es seit ca. 1 Monat nach der Hochzeit und seit dem wirds immer unerträglicher.

Leider habe ich mir wirklich seit dem den Mund fusslig geredet. Aber wie gesagt er bemüht sich kurze zeit und dann ist wieder alles beim alten.

Auch einen Brief geschrieben habe ich, wo ich mir alles von der Seele geschrieben habe.
Denn ich denke wenn ich schreibe dann hört er mich vieleicht eher. Aber Pustekuchen.

Ich verstehe nicht wie ein Mensch sich so verändern kann.

Ich bin zur Zeit total unglücklich und weiß ebend nicht weiter, weil mit Ihm reden, das habe ich gemerkt bringt nichts.

Danke für die schnelle Antwort

Beitrag von jungemama23 17.02.06 - 10:10 Uhr

hi,

da gibt es nur 2 Möglichkeiten entweder du trennst dich und machst alles mit deinen Kindern alleine (was du ja sowiso machst) Oder du bleibst bei ihm bist frustriert und ärgerst dich weiter.

lg Yvonne

Beitrag von Tom 17.02.06 - 11:57 Uhr

ändere du dein Verhalten ihm gegenüber
dann muss auch er sich ändern.

wenn du immer so weitermachst wie bisher sieht er keinen
Grund sich zu ändern.

sei hart und bleibe es.

sage ihm klipp und klar wie du dir das vorstellst.

Beitrag von shadow79 17.02.06 - 12:14 Uhr

Danke dir für den Rat.
Das werde ich auch versuchen.
so habe ich es noch nicht gesehen.
Ich werde versuchen hart zu sein und ihm nochmal deutlich machen wie ich das alles sehe.

Beitrag von babette35 17.02.06 - 12:36 Uhr

Grundsatzdiskussionen scheinen ja auf Dauer nichts zu bringen, das hast Du ja bereits versucht.
Wenn Du einen langen Atem hast, kannst Du nur versuchen, ihm immer im entsprechenden Moment zu sagen: "Zieh mal bitte die Kids an!" oder "Könntest Du bitte die Wäsche aufhängen."
Vielleicht bleibt was hängen, aber auch das wird sehr anstrengend werden.