bin unglücklich,muss schon zu füttern...stillprobleme bei unserem 2 wochen alten baby

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von anianddave 17.02.06 - 12:14 Uhr

hye,

unser sohn hat nach der geburt nicht so zugenommen wie die ärzte es gern hätten.(er ist mit 4400 g geboren bei 53 cm)....

wenn ich stille dann mit stillhütchen. das versuchen wir ca. 30 min. danach wickeln und danach gibt es fertig milch mit der flasche. nun nimmt er schö zu und ärzt zufrieden. wir wollen jetzt wieder von der flascvhe weg... allerdings glaub ich, das ich gar nicht mehr genug milch produziere, da er ja die 2. mahlzeit aus der flasche bekommen hat.

wie stillt ihr? immer eine mahlzeit eine brust oder?

bitte helfen.....

liebe grüße

ani

Beitrag von sparrow1967 17.02.06 - 12:22 Uhr

Hi!

Du kannst auch bei einer Mahlzeit beide Brüste geben- 5 min die eine und den Rest die andere. Je öfter Du ihn anlegst, desto mehr Milli wird wieder produziert.

War dein Kleiner krank? Falls nicht: manche Ärzte denken, Babys müssen nach der Norm zunehmen. Alle Kinder sind aber unterschiedlich- von der Länge, dem Gewicht und der Zunahme.

hast Du keine Hebi die dich beim Stillen unterstützt? Wenn Du stillst, zahlt die Kasse die ganze Stillzeit über die Hebi- wann immer Du sie in Anspruch nimmst. Ich kann dir nur dazu raten.

Oder frag mal hier nach, wenn du Probleme hast:

http://www.lalecheliga.de/

oder
http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard.php3?step=2&range=20&action=showMessageList&forum=129



sparrow

Beitrag von dussligekuh 17.02.06 - 12:22 Uhr

Hallo,

Du mußt immer beide Brüste geben. Erst immer die leeren, mit der Dein Sohnemann beim letzten Mal aufgehört hatte. Dann wickeln und dann die andere Brust.

Ich hatte im KH (wurde von der WHO als Stillfreundlichstes KH ausgezeichnet, deshalb wird man da auch relativ gut beraten) erst mit dem Becher zufüttern müssen, weil bei mir der Milcheinschuß so spät kam. Es ist aber gar kein Problem die Milchbildung anzukurbeln. Das erfordert aber am Anfang etwas Geduld.

Sobald Dein Sohn Hunger hat legst Du ihn an. Auch wenn schon gähnende Leere herrscht. Er muß saugen. Je mehr und öfter er saugt um so besser.

Du wirst sehen, schon am nächsten Tag hast Du wesentlich mehr Milch.

Liebe Grüße

dussligeKuh

Beitrag von zwillinge2005 17.02.06 - 12:26 Uhr

Hallo ani,

nach nur zwei Wochen ist es noch problemlos möglich das Kind wieder voll zu stillen. Sagt Dir vor allem immer wieder selbst, dass es klappt. Und wenns dann irgendwann doch nicht geht ist das auch nicht schlimm, aber einen Versuch ist es wert.

30 Min. Stillen ist nicht lange! Wie verhält sich das Kind denn beim Stillen? Versuche bei jeder Mahlzeit beide Brüste anzubieten, so wird mehr Milch produziert. Also z.B. erst die eine Brust, dann wickeln, dann die andere Brust. Wenn das Kind dann zufrieden ist nicht zufüttern, sondern einfach bei Bedarf wieder anlegen (manchmal vielleicht schon wieder nach 1 Stunde.)

Sinnvoll wäre Kontakt zu einer Stillberaterin IBCLC, AFS oder Hebamme. Die haben spezielle Ausbildungen und können bei solchen Stillproblemen am besten helfen.

LG, Andrea

Beitrag von white_shark 17.02.06 - 14:00 Uhr

hey ani,
zuest mal #liebdrueck. kann dir mut machen. wenn du es willst und etwas nerven und durchhaltevermögen hast, schaffst du es mit stillen, die flaschen wieder zu reduzieren, auch wenn andere dir was anderes erzählen wollen. mir haben auch immer alle gesagt "du stillst ab", weil ich zugefüttert habe. ich musste es, denn nach KS und anderen anfangsproblemen konnte ich kaum stillen. trotz pumpe im KH kam ich auf 10ml pro seite. toll wa? mit langem training und der lieben unterstützung einer frau bei der la leche liga (danke wiebke!!!) ist meine maus seit der 10. woche vom hungrigen schreibaby zum zufriedenen stillbaby geworden. diese zeit, 10 wochen, haben wir aber gebraucht, um die flaschen abzutrainieren. also kopf hoch es geht! und wichtig ist, du musst überzeugt sein, dass dein busen alles hat, was dein baby jetzt braucht. bitte keine zweifel. der kopf spielt eine grosse rolle. und zum thema zunehmen, mein baby war auch ein rechter brocken mit einer sehr zarten mama. und die ärzte im KH haben immer gedroht, weil sie so abnahm. im nachhinein betrachtet war das das falscheste, was die machen konnten. so hatte ich noch mehr das gefühl, ich kriege mein baby nicht satt. lass mal ein paar tage die waage ausser acht, stille immerzu, also nach bedarf, und alles wird sich einstellen auf den hunger des babys. geduld musst du allerdings schon haben.

ich #liebdrueck dich und meine maus ist jetzt schon 4,5 monate gestillt, obwohl das keiner vorher geglaubt hätte.

Beitrag von kebra 17.02.06 - 17:27 Uhr

halli hallo,

unsere kleine kiara wurde in der 37 woche mit 2600g und 46 cm im geburtshaus geboren.
wie üblich nahm sie erst mal ab. allerdings so gut nach einer woche wollte sie gar nichts mehr trinken und hat immer sehr lange geschlafen bis sie sich endlich einmal wieder gemeldet hat.
als sie dann allerdings gar nichts mehr trinken wollte haben wir an einem sonntag die hebi angerufen. sie wog nur noch 2400g und meine hebi meinte, wir sollten vielleicht doch mal ins krankenhaus fahren, was wir dann auch taten.

dort stellten sie fest, dass sie einfach zu schwach sei aus der brust zu trinken. da sie nichts mehr trank wurde natürlich kaum noch milch produziert. also ein teufelskreis ....
man fragte mich, ob ich zufüttern wolle - das wollte ich aber auf keinen umständen.
also mussten wir erst mal im KH bleiben und unsere maus wurde erst mal an den tropf gelegt :-(. ich habe sie immer alle 2 - 3 stunde aufwecken und anlegen müssen und immer vor und nach dem stillen wiegen müssen. zusätzlich habe ich mit einer michlpumpe abgepumt damit die milchproduktion wieder in gang kommt.
als die ärztin am nächsten morgen zur visite kam, wollte sie mir auf biegen und brechen einreden, dass ich unbedingt zufüttern muss, da ich nicht genug milch habe! ich habe mich mit händen und füssen dagegen gewehrt ... und es hat sich gelohnt.
es waren zwar ein paar harte tage bis sich wieder alles eingespielt hat, allerdings habe ich mit dem abpumpen meine milchproduktion wieder anregen können.
da ich unserer kleinen maus die abgepumpte milch nur mit neugeborenen saugern gegeben habe, war die umstellung wieder nur an der brust zu trinken allerdings kein problem.

ich kann dir nur empfehlen, besorg dir eine milchpumpe (rezept über deine FA-arzt) und pumpe immer wieder direkt nach dem stillen und zwischen den einzelnen stillmahlzeiten ab. das ist zwar ganz schön anstrengend, allerdings lohnt es sich! dann kannst du vielleicht schon bald die fertigmilch wieder durch muttermilch ersetzen und vielleicht schon bald wieder nur noch von der brust stillen.

besorg dir einen guten milchbildungstee aus der apotheke, und trink ab und zu mal ein malzbier oder einen malzkaffee, das regt auch die milchbildung an!

viel glück und viel geduld ...
kerstin

Beitrag von ixama 17.02.06 - 19:20 Uhr

Hallo, lege ihn immer wieder an.
Du schaffst es, ihn voll zu stillen! Es gibt auch Adoptivmütter, die stillen.

Halte durch!

Beitrag von sweetcandy84 17.02.06 - 21:23 Uhr

meine hebamme meinte, dass sei ein typisches stillhütchen problem. versuch die dinger wegzulassen. dann wird der milchfluss mehr angeregt. durch die hütchen wird die brust nicht richtig leer getrunken und die brust "denkt" dass sie genug produziert hat. so wird nicht mehr produziert und das baby hat hunger.... ich habe/hatte das gleiche problem. versuch es ohne hütchen, es wirkt wunder. mach dir auch keinen druck, denn die milchbildung ist ein sehr empfindliches hormonspiel. wenn die dir druck machst, oder zu viel streß hast, klappt es nicht so gut. ich habe mir einfach 4-5 tage nur zum baby stillen genommen. habe mich zurück gezogen, mit der kleinen gekuschelt und die nähe genossen. sei froh, dass es überhaupt klappt, und wenn du zufüttern musst ist es nicht schlimm. das schaffst du schon, die gemixte milch wegzulassen. habe es auch geschafft....

Beitrag von mestizia 17.02.06 - 22:01 Uhr

Hallo,
Ich hätte fast komplett aufhören müssen zu stillen, weil mein Sohn die Brust nichr wollte. Nachdem ich aber bei einer Stillgruppe um hilfe gefragt habe, klappt es jetzt wieder immer besser mit dem Stillen und mein Sohn verweigert nun auch nicht mehr die Brust.
Am besten fütterst Du Dein Baby nicht mehr mit der Flasche zu, sondern mit einem Becher oder Spritze.... Hat mir sehr geholfen, da mein Sohn immer mehr die Flasche bevorzugte, weil es einfacher ist daraus zu trinken.
Und versuche Dein Baby wirklich so oft wie möglich an die Brust zu bekommen. Am besten pumpst Du die restmilch in Deinen Brüsten nach dem Stillen ab, so stimulierst Du Deine Brüste noch mehr und produzierst noch mehr Milch und brauchst dann nicht mehr mit "künstlicher" Milch zufüttern.
Wie gesagt bei mir hat das so geholfen, vielleicht hilft Dir das auch....
Gruss Mestizia und Dylan Morgan (*26/12/2005)

Beitrag von anianddave 18.02.06 - 12:30 Uhr

IHR SEIT SOOO LIEB!!!

Ich bin echt dankbar für eure vielen Tip´s.

Seit gestern habe ich eine Milchpumpe und pump den Rest immer ab. Das mit den 2 Brüsten anlegen wußte ich gar nicht und werd das heute gleich mal machen.

Will mir das ganze Wochenende nur zeit zum Stillen nehmen...... Problem dazu ist noch, das unser kleiner wirklich nach 5 Minuten an der Brust wieder einschläft und wir ca. 5 Minuten wieder brauchen um ihn aufzuwecken..wenn wir es überhaupt schaffen... so ein fauler :-)

Danke für´"Mut geben"

#blume Liebe Grüße

Ani