Kinderwunsch-Verunsicherung.Achtung, lang...

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von julie8r 17.02.06 - 13:00 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Hab seit ein paar Monaten nicht mehr hier reingeschaut. Mein Partner und ich haben seit 3 Jahren einen Kinderwunsch. Es wäre so schön für unser gemeinsames Leben, wenn wir ein Baby bekämen (er findet das auch!). Aber ich bin so verunsichert wegen meiner beruflichen Situation:

Bin zusammen mit 3 anderen seit 5 Jahren selbständig, und mittlerweile läuft unser Laden auch wirklich gut. Vor einem dreiviertel Jahr hat die eine meiner Geschäftspartnerinnen ein Kind bekommen. Und seit ich ihre Situation so hautnah mitbekomme, bin ich total verunsichert: sie arbeitet gar nicht mehr und wird jetzt aus unserer Unternehmung aussteigen, weil sie keine Chance sieht, auch nur für zwei-drei Stündchen täglich zu arbeiten. Sie kann ihr Kind niemandem anvertrauen, weil es so auf sie fixiert ist: nicht einmal der Vater des Kindes kommt mit dem Kleinen klar, denn der akzeptiert einfach niemanden außer seiner Mama. Sobald sie ihn auch nur irgendwem auf dem Arm gibt, macht auf der Stelle "Terror".

Ich bin so abgeschreckt von deren Situation. Mein Partner und ich hatten immer die Vorstellung, ein Kind zu bekommen und uns nach dem ersten halben Jahr beide gleichwertig um das Kind zu kümmern, einer vormittags, einer nachmittags. Von der beruflichen und finanziellen Situation her ginge das, mein Partner ist auch selbständig und möchte gerne etwas kürzer treten. Aber wenn ich die Situation meiner Kollegin betrachte, habe ich ernsthafte Zweifel, ob unser Plan überhaupt klappen kann. Schwierig. Was meint ihr?

Liebe Grüße,
Julie.
#gruebel

Beitrag von eite_80 17.02.06 - 13:13 Uhr

Hallo!!! Das ist doch kein Grund, denn meiner Meinungnach ist das Erziehungssache - das Baby meiner Cousine - ist etwa 6 Monate alt, es darf sie auch kein anderer nehmen als die Mama - find ich schlimm - denn ich mag die kleine so sehr knuddeln #freu
Aber wir waren früher nicht so und es gibt auch andere Kinder die ich kenne die nicht so sind.
Wenn die Babys immer betutschelt werden, wegen jedem kleinen Pups auf den Arm genommen werden ist das meiner Meinung nach kein Wunder wenn die #baby so Mami-fixiert sind, oder???
Möcht auch Mama werden - will dann beweisen das es auch anders geht#aha - hoffe ich doch!!!
Also keine Bange!!!!!!!!!!!!!!!!
Viel Glück
#klee
Ivonne

Beitrag von huppala 17.02.06 - 13:16 Uhr

Hallo Julie,

also, Terror macht ein Kind nur, wenn man das zuläßt. Es ist genau wie bei Hunden (sorry an alle Mütter ohne Hund, stimmt aber) Wenn ein Hund jemals Erfolg hat, durch Winseln irgend etwas zu bekommen, dann versucht er das immer wieder. Hat er keinen Erfolg damit, wird er auch nicht mehr winseln, es sei denn, er hat wirklich was "auf dem Herzen"

Und Kinder, die immer wieder Erfolg haben mit ihrem Terror, werden es auch immer wieder versuchen. Da kann man entweder hart bleiben oder die Nerven verlieren.

Und zum Thema Selbständigkeit. Ich bin auch selbständig und sehe kein Problem darin, es auch mit Kind noch zu sein. Im Gegenteil. Ich kann mir keine bessere Lösung vorstellen. Ich kann doch meine Zeit selber einteilen. Ist man angestellt, kann man nicht so einfach sein Würmchen mit ins Büro nehmen oder sagen, och, ich komm heute mal erst um 11 oder ich komm heute gar nicht.

Mach Dir mal nicht so viel Sorgen.

Was machst Du denn beruflich?

Lieben Gruß, Anne

Beitrag von julie8r 17.02.06 - 14:14 Uhr

Hallo Anne!

wir haben ein Designbüro.

Hast recht: ich sollte mir nicht so viele Sorgen machen. Aber heute ist so ein Tag, an dem ich mir über alles den Kopf zerbreche.

Danke fürs Antworten,

Grüße und ein schönes Wochenende,
Julie.

Beitrag von huppala 17.02.06 - 14:27 Uhr

Man muss auch von Zeit zu Zeit alles mal in Frage stellen. Sonst bewegt man sich ja nicht von der Stelle.

Und wenn man sich über alles den Kopf zerbrochen hat, geht´s einem viel besser.

Wünsche Dir auch ein schönes Wochenende und immer nette Kunden#huepf#huepf#huepf

Beitrag von morgda 17.02.06 - 13:19 Uhr

hallo julie,

davon würde ich mich an deiner stelle nicht abschrecken lassen, denn diese extreme mama-fixierung ist antrainiert. auch wenn deine geschäftspartnerin es nie zugeben wird, so hat sie es in irgendeiner form selbst forciert, dass die situation so ist.

wenn du von vorne herein deinen mann einbindest, wird es auch später keine probleme geben.

ich hoffe, du triffst die richtige entscheidung und lässt dich nicht einschüchtern.

lg morgda

Beitrag von sternchen081102 17.02.06 - 13:26 Uhr

Hallo Julie,

meine Tochter Julia (3) ist immer schon von anfang an immer mal für eine halbe Stunde oder Stunde mal woanders gewesen. Mal bei der Tante, dann mal bei der Oma. Das war schwer für mich, aber dadurch konnte ich auch meine selbständigkeit beibehalten wenn ich mal einen termin hatte wo ich die Kleine nicht mit nehmen konnte. Mit 10 Monaten habe ich sie dann regel,äßig einer sehr sehr guten Tagesmutter anvertraut, weil ich mehr arbeiten musste und auch wollte.
Also wenn man dem Kind von anfang an nicht nur die eine Bezugsperson zur verfügung stellt, sondern Vater und Mutter gleicher maßen für das Kind da sind. Sollte man die Probleme die Deine Kollegin hat nicht haben.
Auch wenn Du stillen willst, gibt es die Möglichkeit die Milch für die Zeit wo du nicht da bist vorher ab zu pumpen. Habe ich auch gemacht und mein Mann hat dann der kleinen ein Fläschen geben mit der Muttermilch.
Also lass Dich nicht abschrecken.

Wünsch euch ganz viel #klee#klee#klee beim üben.

LG #stern chen