Krippe und Probleme - achtung lange

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von isasm 17.02.06 - 13:46 Uhr

Hallo ihr, vielleicht kann mir ja wer einen Tip geben, bin ein bißchen ratlos.

Mein Sohn (2 1/2) geht seit etwa 3 Monaten in eine Krippe. Bis Ende Jänner ist er nur vormittags gegangen, seit Februar geh ich wieder arbeiten und er ist jetzt bis 3 uhr dort, sprich ißt und schläft auch dort. Dann holt ihn meine Mutter ab und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Wir holen ihn dann zwischen 4 und 5 von dort ab und zwar abwechselnd, einmal mein Mann einmal ich, der andere Elternteil kommt dann erst etwa um 6 nach Hause. Dann geht’s natürlich sehr schnell, 2 Stunden sind weg wie nix. Essen, baden, bissi spielen, Buch anschauen, ab ins Bett.

Er hat sich beim Eingewöhnen schon sehr schwer getan (stundenlang hat er nur geweint und alles nur beobachtet), es ist aber immer besser geworden, nur das Hinbringen war bis kurz vor meinem Arbeitsbeginn ein Drama. 2 Tage vorher weint er plötzlich nicht mehr.

Seiner Schwester (1 Jahr) blieb die Eingewöhnungsphase leider vorenthalten. Ging sich organisatorisch nicht ganz aus, außerdem war die Tante sehr zuversichtlich, dass sie sich aufgrund des Alters noch nicht so schwer tun wird. Großer Irrtum. Es paßt ihr gar nicht. Anfangs hat sie dort sogar Essen und Trinken verweigert und kaum geschlafen. Das geht jetzt nach 2 1/2 Wochen schon so halbwegs, aber sie hat enorme Verdauungsstörungen (Durchfall-ähnlich - wir wickeln sie manchmal 10mal am Tag - rein Stuhl). Ich bin mir aber sicher, dass das psychisch bedingt ist und keine Unverträglichkeit oder Infektion.
Seit die Kleine auch in den Kindergarten geht, hat sich der Große dort anscheinend sehr gewandelt. Auf einmal spielt er alleine und ist allgemein viel besser drauf.
Aber seit etwa einer Woche wird er nachts plötzlich munter und weint, als hätte er Schmerzen. Er läßt sich kaum beruhigen, antwortet auch nicht auf Fragen. Jetzt war er fast eine Woche krank und so lange er daheim war, war auch nachts eine Ruhe. Gestern war er den ersten Tag wieder im Kindergarten und in der Nacht darauf schon wieder Gebrüll. Ich mach mir wirklich Sorgen, weil ich denke, dass es mit dem Kindergarten zu tun hat. Aber ich kann ja nicht beobachten, was er dort unter tags so erlebt, wenn er vom Kindergarten erzählt ist alles bestens. Er hat mit Bagger und Hubschrauber erzählt, die Tante R. war auch da ... blablabla, keinerlei Anzeichen von schlechten Erfahrungen. Wenn ich ihn am Nachmittag frag wies im Kindergarten war, sagt er "ur lustig".
wie finde ich heraus was wirklich los ist, wo das problem liegt?

lg Isa

Beitrag von ninjanin 17.02.06 - 14:30 Uhr

hallo isa.

ach, ich kann deine sorgen gut verstehen. meine kleine smilla gewöhne ich auch gerade in die kita ein. sie ist erst 14 monate alt und obwohl ich bisher immer dabei bin, etwas überfordert und klammerig. ich war dreimal kurz für ein paar minuten weg und sie hat geschrien wie am spieß. bis sie dort allein bleibt, wird wohl noch einige zeit vergehen.

es fällt mir nicht leicht. andererseits brauche ich dringend die zeit für mich und ich glaube, dass ihr der kinderkontakt auch gut tut (einzelkind). smilla hat sich übrigends dort auch bereits nach drei tagen eine magen-darm-grippe eingefangen, nach einer woche dann eine erkältung. das ist wohl normal, wenn die kita anfängt, aber natürlich auch ausdruck von überforderung.

ich kann dir leider nicht helfen, wollte dir nur beistehen. mich belastet die situation auch. sprich doch mal ausführlich mit den erzieherinnen, vielleicht können die dich beruhigen.

gute besserung

ninjanin

Beitrag von muttiistdiebeste2 17.02.06 - 15:21 Uhr

Hallo Isa,

das klingt aber gar nicht gut, was du da erzählst! Die Symptome, von denen du erzählst sind doch eindeutig!#heul
Guck mal, dein Sohn hat stundenlang in der Kita nur noch geweint und deine noch viel kleinere Tochter hat ohne Eingewöhnung!!!! (dass sich da die Erzieherinnen überhaupt drauf eingelassen haben ist unverantwortlich) nichts mehr gegessen und getrunken und kaum geschlafen.

Deine Kinder leider sehr unter der plötzlichen Trennung von dir. Darf ich mal fragen wie es dir dabei geht? Findest du das alles richtig so? Bist du nicht auch manchmal traurig?

Ich würde an deiner Stelle mit deinem Partner überlegen, wie man das ganze noch anders organisieren könnte. Ich glaube, dass deine Kinder noch nicht reif für eine Fremdbetreuung sind und noch ein wenig bei dir zuhause bleiben sollten. Vielleicht könnt ihr finanziell an einer anderen Stelle etwas sparen, das würde deinen Kindern bestimmt zu gute kommen und du hättest auch noch etwas mehr von den Kindern.

Wenn du mal etwas Zeit für dich brauchst, würde es doch schon reichen, wenn deine Mama sie mal für zwei Stunden nimmt. Dann könntest du dich mal mit einer Freundin treffen, ins Cafe gehen oder lesen, was du halt gerne machst.

Ansonsten weiß ich nicht warum du schon wieder arbeiten gehen musst.

lg Ellen, die dir bestimmt nicht reinquatschen will, aber deine Kinder tun mir leid....

Beitrag von ajja01 18.02.06 - 21:37 Uhr

Hallo,

mein Kleiner ist auch seit August in der Kita (mit 13 Mo)... ginge mir genauso.

Klingt vielleicht lächerlich, uns haben Bachblüten geholfen. Ich selber glauber eher nicht daran, habe mir aber gedacht" Wenn es nicht hilft, dann schadet es auch nicht."... und es hat geholfen!

Ajja

Beitrag von isasm 20.02.06 - 12:55 Uhr

Hallo, danke das tröstet. Hab mit Bachblüten auch schon super Erfahrungen gemacht, obwohl ich mir auch nur dachte ... na ausprobieren schadet nicht.
Ich hoffe, ich bekomm die neuen bald.

#danke
lg Isa