LEben mit 2 Kindern

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von deviline_ts 17.02.06 - 14:24 Uhr

Hallo,

wollte mal wissen, wie es bei euch so ist mit zwei Kindern. Unsere sind 2 Jahre und 4 Monate und 5 Wochen. So langsam ist jetzt Alltag eingekehrt, und mich würde mal interssieren, wie es bei euch so läuft. Wie ist es bei euch geregelt wenn der Papa nach Hause kommt. Um welches Kind kümmert er sich, wie macht ihr das mit der Hausarbeit, Garten, Einkauf... Schafft ihr das alles alleine oder hilft der Mann mit ? Ich bin der Meinung, da ich ja zu Hause bin, muß ich alles schaffen, aber zur Zeit ist alles noch etwas chaotisch. Wie war/ist es bei euch? Wann spielt sich alles ein?

Beitrag von angi05 17.02.06 - 15:17 Uhr

Hallo!

Habe hier schon oft die Meinung gelesen (von Frauen), dass die Frauen meinen, sie müssten alles alleine schaffen.

Mein Mann hat mir immer geholfen.

Wenn der Mann arbeiten geht, hat er meistens einen 8-9 Stundentag und 2 Tage frei in der Woche. Wann hat das eine Mutter?

Ich habe wieder 40Std/Wo gearbeitet, als meine Kinder 8Mon. und 2 jahre alt waren und mein Mann hat Erziehungsurlaub genommen.
Wenn ich ihm nach meiner "regulären"Arbeit nicht noch geholfen hätte, wäre der Gute auch nicht klar gekommen.
(Er war in toller Hausmann, ohne Zweifel!*lob*)

Jetzt geht er wieder 40Std arbeiten und ich halbe Tage. Wir teilen den Hausputz, Kochen und er geht einkaufen.

Allerdings darf er nicht an die Wäsche#schock das kann er einfach nicht...

Wenn er nach Hause kommt, bin ich abgeschrieben und Papa ist der Held des Tages #augen

Ich denke, jeder Mann kann noch ein wenig helfen zu Hause, wenn er nicht gerade einen 12 oder mehr Stunden-tag hinter sich hat.
Würde er allein leben, hätte er doch sicher keine Putzfrau und Köchin, oder?

Aber das muß wohl jedes Paar für sich selbst entscheiden...


Gruß Angi

Beitrag von barbara77 17.02.06 - 18:12 Uhr

Hallo!

Also, bei uns sieht es so aus: Wir wollten die Kinder gemeinsam, also tragen wir auch alle entstandenen Konsequenzen gemeinsam! Ich habe meinen alten Job aufgegeben für den Job Mutter zu sein! Die Hausarbeit haben wir uns auch vorher schon geteilt, warum sollte das jetzt anders sein? Ich bin Rund um die Uhr Mutter, habe keinen Urlaub und wenig frei (nicht das jetzt jemand denkt das stört mich!!!!! Ist nur eine Feststellung), und mich füllt diese Rolle ja auch ziemlich aus!
Mein Mann arbeitet Schichtbetrieb, wechselnd eine Woche Früh eine Woche Spät. Wenn er Früh hat, dann kocht er abends und ich kümmere mich morgens um so Sachen wie Spülmaschine, Aufräumen, anfallende Post etc. Einkaufen gehen wir nachmittags zusammen, alleine mache ich das nur wenn ich was dringendes brauche, oder es irgendwo Angebote gibt. Die Kinder bringen wir gemeinsam ins Bett, wer welchen (einmal 2,5 Jahre, einmal 11 Monate) macht ist unterschiedlich.
Wenn er Spät hat, dann koche ich abends für mich und die Kinder und er ißt wenn er kommt, Einkaufen gehen wir morgens und er hilft morgens dann auch mit Saugen etc. Dann muß ich natürlich die Kinder alleine ins Bett bringen, dafür macht er dann morgens einen von beiden fertig.
Großputz, große Einkaufstouren etc machen wir generell am Wochenende.
Das Einzige was IMMER mein Job ist ist die Wäsche, allerdings mache ich die auch nur wenn er da ist, weil ich zwei Stockwerke runter muß und die Kinder ja hier auch nicht lange alleine lassen kann!

Du MUSST es sicher nicht alleine schaffen, es ist eine Frage von Absprachen etc. Mein Mann hilft aber auch von sich aus, ich habe das nie einfordern müssen. Eingespielt hatte es sich nach der Geburt vom Kleinen eigentlich sehr schnell!

Viele Grüße
Barbara

Beitrag von tekelek 17.02.06 - 19:34 Uhr

Hallo !
Also ich bin der Meinung, daß man nicht alles alleine schaffen muß/sollte. Du arbeitest doch auch den ganzen Tag, wieso sollte da Dein Mann nicht mit anpacken, wenn er nach Hause kommt ?
Bei uns kommt das zweite Kind im September, es ist aber jetzt schon so, daß mein Mann mich nach Kräften unterstützt, wenn er abends heimkommt, ist er für Emilia zuständig, wir bringen sie abwechselnd abends ins Bett, am Wochenende übernimmt er sie zu 2/3 der Zeit, er macht die gesamte Bügelwäsche, hilft mit beim Kochen (am Wochenende, unter der Woche gibt es bei uns Abends nur Brot mit Belag), u.s.w. ...
Wir halten das beide für selbstverständlich, denn nur weil ich zu Hause bin muß ich ja nicht rund um die Uhr arbeiten und nur mein Mann hat Feierabend wenn er heimkommt.
Ich finde Kindererziehung und gleichzeitig Haushalt ist mindestens genauso anstrengend wie mein Job (ich bin Ärztin).
Liebe Grüße und bezieh Deinen Mann mehr ein, sonst bleibt es chaotisch ...

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

Beitrag von gwodelino 17.02.06 - 20:56 Uhr

Hallo!

Also, ich bin eine von denen (schlagtmichbittenicht ;-) ) die der Meinung ist, dass eine "nurHausfrau" (also eine die wirklich nur zu Hause ist) das auch alleine schaffen muss.
Soooo viel arbeit gibt es ja zu Hause auch nicht und wenn man ein wenig plant und es nicht steril haben muss, habe ich (ich rede jetzt nur von mir) in 1,5 Std den haushalt gemacht (Betten, aufräumen, saugen, staubwischen, wischeln, Spüler, Wäsche, Bad-quicki-putz)
PLUS
2mal pro Woche einkaufen und 2mal pro Woche irgendeine extra Arbeit (Fenster Putzen, bügeln, Kühlschrank auswischen, bürgersteig fegen #bla )

Wenn mein Mann heimkommt wird gegessen und danach verschwinden Mann und Sohn in irgendeiner Räuberhöhle. Bis dahin bin ich schon fertig mit meiner Arbeit und leg die Füsse hoch.

Mein Mann macht halt so Sachen, wie Tisch abräumen, Spüler einräumen, Müll raus, Wäsche in den Keller tragen, diese Arbeiten sind aber alltägliche Sachen, die ich nicht unbedingt Hausarbeit nenne.

Am Wochenende wird nix gemacht (es sei denn, besuch kündigt sich an oder es sieht wirklich mal wüst aus )
und wenn was gemacht werden muss, dann machts der der es als erstes sieht.

Wenn ich aber arbeite, teilen mein Mann und ich uns alles was halt so anfällt (außer die Wäsche, die übersieht er immer ganz geschickt #augen )

Ja, so isses bei mir....

LG Sarah mit Emilio 2 und #ei 12.SSW
die es sich aber auch mal rausnimmt einen Tag mal gar nix zu machen und dann am nächsten Tag doppelt so schnell putzen muss #schwitz

PS wir haben ein Haus mit 100qm + Keller und 500qm Garten

Beitrag von tekelek 18.02.06 - 10:18 Uhr

Hallo Sarah !
Das meinte ich ja auch - Dein Mann verschwindet ja mit Deinem Sohn in der "Räuberhöhle", das ist in meinen Augen aber auch mithelfen, denn nach einem ganzen Tag mit Kind möchte man sich auch mal vom Kind erholen ;-)
Manche Männern kümmern sich ja gar nicht um ihre Kinder wenn sie heimkommen, und die sollte man dringend einbeziehen.
Außerdem bügelt mein Mann schneller und lieber als ich - wieso sollte ich ihm dann nicht die Wäsche überlassen ;-)
Ich halte es ähnlich wie Du, aber wenn mir etwas zu schwer ist oder ich etwas nicht leiden kann (z.B. Bügeln), dann macht das mein Mann #freu
Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von stehvieh 18.02.06 - 16:01 Uhr

Hallo!

Deine Einstellung find ich gut! Ich bin auch keine perfektionistische Hausfrau. Insgesamt bin ich der Meinung, ich wohne hier nicht alleine und das Kind (bzw. ab Sommer werden es 2 sein) hat/haben 2 Eltern, also können sich auch 2 Erwachsene am Haushalt und der Erziehung beteiligen.

Ich hab eine Nachbarin mit 2 Kindern, den Mann gibt's dazu aber irgendwie nur als Namen am Briefkasten. Es kam schon vor, dass sie mal 5 Minuten bei uns unten war, weil wir was für sie einscannen sollten, und in der Zeit klingelte er mit dem kleineren Kind auf dem Arm bei uns und brauchte seine Frau, weil das Kind weinte! #kratz Der Herr ist Arzt und knallt sich seine eigentlich Freizeit mit Bereitschaft zu, um sich zu Hasue um nichts kümmern zu müssen! Wie kann man so ein Drückeberger sein?! #:-[ Der wär schon lange rausgeflogen bei mir... #schmoll

Und wenn man den Mann meiner Nachbarin schon mal sieht, fragt er einen bloß aus, wie es bei der Tagesmutter läuft und ob die noch einen Platz für die größere Tochter (2 Jahre) hat, denn dem Herrn ist ja egal, wer sein Kind betreut, Zitat: "Hauptsache, das Kind ist tagsüber weg!" #:-%

Die arme Frau, sag ich bloß. Bei uns zu Hause gibt es wenige Sachen, die fest dem einen oder anderen zufallen, z. B. mir der Meerschweinkäfig, das Bad putzen und Staubwischen, meinem Mann Müll rausbringen und halt Einkäufe tragen, meist saugt er auch Staub. Allgemeines Aufräumen und die Küche bereinigen macht der, der gerade dran denkt, und die Wäsche teilt sich auch auf. So läuft auch die Kinderversorgung. Das ins-Bett-bringen unserer Tochter kann mein Mann einfach besser, macht er schon fast die ganze Zeit, seit ich nicht mehr stille (und ich nur, wenn er abends mal nicht da ist) - in der Schwangerschaft passt mir das sehr gut, weil sie schon 10 kg wiegt #;-) und hinterher werd ich froh sein, wenn er das macht und ich abends und nachts für das Baby (Stillen) zuständig bin. Gewindelt wird sie von jedem Mal.

Es kommt auch mal vor, dass mein Mann kocht! #freu Ist zwar hauptsächlich meine Aufgabe, aber es gibt schon ein paar Rezepte, die er beherrscht (z. B. auch Auflauf, also nicht nur Butterbrot oder Pizza aus der Tiefkühltruhe #;-)).

LG
Steffi + Caroline Johanna (22 Monate) + #baby inside (18. SSW)

Beitrag von sunnyt 20.02.06 - 09:56 Uhr

Hallo!

Auch ich habe mir über dieses Thema schon so meine Gedanken gemacht, denn wir wollen auch ein 2tes Kind. Mit dem ersten hat es bei uns 6 Monate gedauert bis alles eingespielt war!

Ich denke es ist auch ein Unterschied wo man lebt! Im Moment haben wir eine 80 qm Wohnung, bald aber ein Haus mit wesentlich mehr Fläche... Auch spielt es eine Rolle wie viel der Mann arbeitet... Mein Mann ist 12-13 Stunden am Tag unterwegs dann noch jeden 2ten Samstag... Der Haushalt ist meine Sache - ist aber auch schon immer so gewesen da er so selten da ist. Kochen, Waschen, Putzen, Einkaufen, etc. ist meins, aber wie schon gesagt bei 80 qm ist das auch nicht so viel arbeit.

Es ist auch ganz einfach so, dass ich lieber die Hausarbeit mache und er dafür Zeit mit unserem Sohn verbringt... Würde er mir bei der Hausarbeit helfen hätte er noch weniger Zeit für den kleinen, das möchte ich nicht...
Wenn er heim kommt essen wir gemeinsam, dann spielt er mit Sohnemann und bringt ihn ins Bett.

Ich denke auch im Haus werde ich meinen Haushalt alleine schaffen, es ist halt auch die Frage wie ordentlich es jeder haben möchte... Bei uns ist es sauber aber nicht steril!

Lg sunnyT