metformin

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von tonkaldonna 17.02.06 - 14:27 Uhr

hallo
ich hatte letzten monat meine 2 fehlgeburt gehabt und sollte mich vom arzt im krankenhaus gründlich untersuchen lassen,da ich diabetes(ohne medi einnahme) habe.ich messe mir seitdem täglich mein zucker und habe meinem arzt die daten mitgeteilt.heute war ich zu einem gespräch bei ihm und er hat mir wegen der zu hohen blutzuckerwerte metformin verschrieben.ich habe mir eben gerade die info durchgelesen und mußte feststellen,daß es nicht in der schwangerschaft oder einer geplanten schwangerschaft genommen werden darf.mein arzt weiß vom kinderwunsch,weiß daher nicht warum ich das nehmen soll,wenn man es lassen soll.kann es schädlich sein,wenn ich es nehme und schwanger werde oder bin???hat jemand damit erfahrung gehabt???
beate

Beitrag von nini_78 17.02.06 - 15:56 Uhr

Hallo,

Das mit den Fehlgeburten tut mir sehr leid.
#heul
ich bekomme ab nächste Woche auch metfomin 2 mal 500 Metfomin. Mein Artz hat jedoch gesagt, dass ich das Medikament nur so lange nehmen soll bis ich schwanger bin. Ich habe ihn nämlich auch auf den Hinweis angesprochen. Ich habe ein unregelmäßigen ZYklus und da hat mein FA festgestellt das ich eine SD Unterfunktion habe ( Dafür nehme ich ein anderes Medikament) und mein Blutzuckerspiegel zu schnell runter sackt.
Durch die beiden Sachen habe ich auch keinen ES. Er meint das Medikament ist auch für den ES gut.
Bestimmt sollst du es auch nur so lange bis es geklappt hat nehmen.
Viel Erfolg.
Gruß
Nina

Beitrag von anja_duisburg 17.02.06 - 18:55 Uhr

Hallo Beate!
Aauch mir tut es sehr sehr leid wegen deiner Fehlgeburt.
Ich nehme seit ca 1 Monat Metformin 850mg.
Ich muss es nehmen weil ich PCO und eine Insulinresistenz habe.
Ich habe keinen ES und da soll das Metformin bei PCO-Patienten ja auch wirken.
Ich merke davon allerdings noch nix.
Habe einiges darüber gelesen. Zwecks Metformin und Schwangerschaft bzw Kinderwunsch.
Und für mich steht fest,falls ich schwanger werden sollte, nehme ich ca 5-6 Monate noch weiterhin Metformin.
Habe gelesen, wenn man es direkt nach eintreten der Schwangerschaft absetzt, haben sehr viele frauen mit PCO danach eine fehlgeburt gehabt.
Mir ist das Risiko zu hoch das Kind dann zu verlieren.
Und aus Erfahrungsberichten von Frauen weiß ich, dass sie trotzdem gesunde Kinder bekommen haben.
Hier kannst du nachlesen: http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/04/14/068a0901.asp

Aber ich denke es muss jeder für sich entscheiden.
Lieben Gruß Anja

Beitrag von niddle 21.02.06 - 19:25 Uhr

Hi Beate,
also - das Met verhindert sogar eine FG in den ersten 12 Wochen einer SS!!!!

Warum es nicht zugelassen ist für die SS: die Zulassung wäre für die Hersteller viel zu teuer und deshalb wird es offiziell nie dafür zugelassen werden.
Ebenso verhält es sich mit der Zulassung für PCO-Behandlung.

Ich bekomme es seit heute auch und mein Diabetologe hat sich mit mir deswegen ausführlich darüber unterhalten. Eigentlich spricht nix (Klinikum ESSEN macht seit längerem ne Studie darüber - hier den LInk:
http://www.pco-syndrom.de/therapie_details

und nen Auszug daraus:
Orale Antidiabetika und somit auch Metformin werden allgemein als potentiell teratogen und in der Schwangerschaft als kontraindiziert angesehen. Eine Fortführung der Metformingabe in der Schwangerschaft ist zur Zeit Gegenstand kontroverser Diskussionen. Erste Studien zum Einsatz von Metformin bei schwangeren PCOS-Frauen ergaben keine erhöhte Rate an Entwicklungsverzögerungen oder Missbildungen der Feten (Glueck et al. 2002). Es zeigt sich jedoch eine Reduzierung der Gestationsdiabetes-Fälle und eine signifikante Senkung der Frühabortrate von 62 auf 26%.

Metformin verbessert erwartungsgemäß auch die Parameter des Metabolischen Syndroms, insbesondere die Insulinresistenz. Besonders hervorzuheben ist auch die Gewichtsabnahme bei vielen PCOS-Patientinnen, im Mittel etwa 6 - 10 kg in 6 Monaten. Zudem ergibt sich eine Senkung der Triglyceride, des systolischen Blutdrucks und eine Erhöhung des HDL-Cholesterins.

Meine Schwester ist auch Diabetikerin, hat das Met auch bekommen, wurde sehr schnell dadurch SS und hat vor 1 Woche ein gesundes Mädchen bekommen. Sie hat es auch die ersten Monate weiter genommen.

LG Nita

Beitrag von tonkaldonna 21.02.06 - 19:43 Uhr

hallo

ich war gestern wegen dem metformin und kiwu beim arzt.
er sagte ich darf es nicht nehmen und ich muß nun versuchen mit diät meinen blutzuckerspiegel zu senken/niedrig zu halten.leider ist das nicht sehr einfach,da ich immer morgens vorm essen zu hohen zucker habe.ich esse abends um 18.30 Uhr das letzte mal,da kann doch nicht morgens um 8.00 uhr der zucker so hoch sein.daher sollte ich das metformin nehmen,damit der zucker über nacht abgebaut werden kann.aber ob ich das so schaffe???da habe ich ja kaum einfluß drauf.
aber trotzdem danke
beate

Beitrag von niddle 21.02.06 - 20:41 Uhr

Hi Beate,
also sorry, aber irgendwie ist das doch Quatsch - daß Du als Diabetikerin - und grad mit morgen Zucker - das Met net nehmen darfst. Grad dann soll man es nehmen. Meine Schwester ist auch Diabetikerin - auch zu viel Zucker am Morgen - und ist mit Met SS geworden und hat vor 1 Woche eine gesunde Tochter bekommen!

Welcher Arzt hat das denn gesagt, daß Du Met net nehmen sollst? Das war doch sicher nicht Dein Diabetologe, oder?

Der hohe Blutzucker am Morgen kommt daher, daß Deine Leber Tags viel Zucker einspeichert und der dann über Nacht ins Blut abgegeben wird. Ist normal auch richtig so. Aber wenn eben das Insulin-Zucker-Gleichgewicht gestört ist, dann funzt das halt nimmer so einfach und es muss behandelt werden.

Da ist egal, wann Du zuletzt isst....

Ohne Met wirst Du das nicht schaffen!

LG Nita



Beitrag von tonkaldonna 22.02.06 - 10:00 Uhr

hallo niddle

ich war bei meinem internisten,wo ich schon lange bin,der ist auf diabetes spezialisiert.heute war ich aber zur sicherheit beim diabetologen,der sagte das gleiche.er möchte nicht das ich metformin bei kiwu einnehme.ich solle versuchen auf diät zu leben.dann frage ich mich,was darf ich überhaupt noch essen?´mein zucker ist neuerdings auch wieder abends erhöht.ich muß anfang märz zum glukosebelastungstest,dann schauen wir weiter.wie hoch sind die werte bei deiner schwester???
beate

Beitrag von silberlocke 22.02.06 - 20:29 Uhr

Ich hab mir das jetzt nochmal von Anfang an durchgelesen:

glaub dem Arzt in der Klinik - die FGs sind sicherlich auf Grund Deines Zuckers entstanden!!!! Bei meiner Schwester war das genauso. Sie hatte Zucker, hat das dann mit Diät versucht und hat auch so rund 16kg abgenommen. Zuckerwerte waren aber nicht so gut, daß sie SS werden konnte, bzw. sie wurde so wie Du zweimal SS und hat das Kind dann jeweils ganz früh verloren.
Aus diesem Grund allein hat auch sie dann Metformin verschrieben bekommen - WEIL SIE KINDERWUNSCH trotz Diabetes hatte. Und sie wurde super schnell schwanger, die Kleine ist zwar proppere 3900gr und 52cm groß, aber gesund und munter. Und sie hat Met auch die ersten 12 Wochen der SS weiter genommen, dann hat sie Insulin gespritzt. Jetzt ist die Kleine Maus 7 Tage alt und sie muss grade nicht spritzen und auch keine sonstigen Diabetes-Dinge unternehmen, weil der Zucker momentan weg ist. Klar kontrolliert sie ihn weiterhin, aber momentan ist der Diabetes net da.

Da das Met noch net so gründlich wegen Schwangerschaft erforscht ist, steht natürlich in der Packungsbeilage drin, daß man es nicht nehmen soll. Ist ja klar! Aber auch ich nehme es seit heute abend, weil ich KIWu habe und PCOs und ne kleine Insulinresistenz - woraus ja auch mal Diabetes werden wird....

Hab ich Dir den Link hier auch schon gegeben?

http://www.wunschkinder.net/demo/insulinresistenz_therapie.htm

Und den:
http://www.wunschkinder.net/infosammlung/wakka.php?wakka=Metformin

Hm, also man kann mit ner Grapefruit auch den Zuckerspiegel bissi senken. Versuch es mal .

Tja, also meinen Diabetologe habe ich auch gefragt, wenn man das die ersten 12 Wochen eh weiter nimmt, damit keine FG passiert, warum man es dann, wenn das Kind dann eh schon "fertig" entwickelt ist und nur noch Gewicht und Größe zulegt absetzt. Dann ist es doch eh sehr warscheinlich, daß man doch noch SS-Diabetes als Ins.res. Frau bekommt.
Also ich nehme es definitiv, weil ich Schwanger werden möchte und eben immer seltener meine Periode bekomme und diesen Zyklus auch keinen ES mehr hatte. Kann sich bei meinen Werten eben nur noch verschlechter.....

So, werd mich gerne weiter mit Dir unterhalten....


LG Nita




Beitrag von tonkaldonna 22.02.06 - 20:58 Uhr

hallo locke

ich war heute beim diabetologen,er sagte mir auch das ich das metformin bei kinderwunsch nicht nehmen soll.
ich wußte damals bei miener tochter nicht,daß ich zucker habe.mir war immer schwindelig und ich hatte ständig durst.bei mir hat man dann im urin zucker festgestellt und dann im blut gemessen,da war er schon auf 335 angestiegen.damals mußte ich nur auf diät leben,habe auch nichts mehr zugenommen und per kaiserschnitt eine sehr große (56 cm ) und schwere (4350 ) tochter bekommen.
auch der arzt heute möchte das ich abnehme und eben auf diät lebe.ich weiß doch garnicht was ich essen darf oder soll,süßes mag ich so schon nicht.ich habe jetzt schon von cappuccino auf tee mit süßstoff umgestellt und esse nur noch dunkles brot(schwarzbrot),wie langweilig,aber das muß sein und mein zucker ist trotzdem noch zu hoch.entweder mache ich was falsch oder mein körper reagiert auch auf gesunde sachen.
gruß beate

Beitrag von silberlocke 22.02.06 - 21:31 Uhr

Hi Beate,
also da sollte Dein Diabetologe Dich eigentlich mal ernährungstechnisch schulen!

Man darf zb möglichst gar keinen Zucker mehr essen, außer Dein Zucker ist im Keller, dann darfs auch mal ein Hefezopf sein, normale Marmelade ist tabu, nur noch Diabetikermarmelade. Ich weiß jetzt net genau, wozu Schwarzbrot gehört, aber eigentlich solltest Du nur noch Vollkornbrot essen (da darf man am meisten von zu sich nehmen - so ca. 2 Scheiben, wenns vom Bäcker geschnitten wird und es ein Kastenbrot ist). Wurst und Käse sollte man Fettreduzierte nehmen. Viieeeeel Rohkost zum "Vesper". Äpfel, Bananen nur sehr wenig von - Apfel zb nur ein Halber am Tag als Zwischenmahlzeit, Banane hat sehr viel Zucker - also darf man davon nur wirklich seeehr wenig essen.
Erdbeeren, Trauben, usw - da gilt glaub ich die "Hand"-Regel - soviel wie locker in Deine hohle Hand passt, darf man als Zwischenmahlzeit....

Also ich sag Dir mal was meine Oma so isst - hält ihren Zucker seit gut 20 Jahren mit Diät im Griff. Deine BE (Broteinheiten muss aber der Arzt festlegen. Danach und nach Nährwerttabellen kannst Du dann Deine 5 Mahlzeiten zusammenstellen):

Frühstück:
zwei Scheiben Vollkornbrot mit Diabetiker-Marmelade, Wurst oder Käse
Tasse Kaffee - diesen Zicchorien-Kaffee, den die älteren Damen so gerne trinken - schüttel

ZW-Mahlzeit:
halber kleiner Apfel oder sonstiges Obst mit wenig Fruchtzucker
oder ein Naturjoghurt - wieviel Gramm weiß ich jetzt net....

Mittagessen:
60gr (noch nicht gekochte) Nudeln
Gemüse, Soße (da muss man auch aufpassen, wenn da Mehl zum abbinden drin ist) und Wurst oder Fleisch
Salat

ZW-Mahlzeit:
2 Tassen ihres netten Kaffees und zwei Diät-Kekse

Abendbrot:
zwei Scheiben Vollkornbrot
Wurst und Käse
Gurke, Kohlrabi, Paprika, ....

Tomaten und Karotten haben viel Zucker - muss man auch aufpassen

Du siehst, es ist sehr schwer, ohne Schulung zu wissen, was für einen Diabetiker gut zu essen ist und wo versteckte Fallen drin sind. Aus den Fingern saugen kann man sich dieses Wissen ja net. Wenn Du übrigens sportlich aktiv bist, dann darfs auch mehr BE sein.....

Wenn ich es richtig im Kopf habe isst meine Oma 6BE zu den Hauptmahlzeiten jeweils und 2 BE zu den ZW-Mahlzeiten.... irgendwie so war das glaub ich.

Also irgendwie find ich den Arzt jetzt net wirklich prikelnd... Hast Du meine Links denn nicht gelesen? Ich würde mit dem Arzt, der Dir Met verschrieben hat nochmal ein ausführliches Gespräch führen.
Der kommt mir noch am vernünftigsten vor - echt - also ich kann nicht verstehen, daß Dein Diabetologe Dir wenn Deine Werte nicht mehr ok sind nicht mehr Hilfe in Form von Ernährungsberatung usw zukommen lässt. Lapidar zu sagen Du sollst abnehmen ist bissi seltsam....
Ein Ernährungsbuch mit Tabellen wäre net verkehrt...

LG Nita




Beitrag von tonkaldonna 23.02.06 - 08:28 Uhr

der diabetologe redete auch von einer schulung.ich habe damals (vor 9 jahren) eine diabetikerschulung gemacht,wo ich auch aufgeklärt wurde,mein arzt(internist) hat mir auch aufgeschrieben was ich essen darf oder meiden soll.gemüse darf ich alles essen und so viel ich will,auch karotten.obst darf ich 5 mal am tag eine hand voll(über dem tag verteilt),oder im joghurt vermischt.ich darf aber keine diät marmelade,das sagte man mir damals vor 9 jahren schon.ich halte mich schon dran,weil ich eine erneute fg nicht haben möchte.im moment habe ich das thema kiwu nach hinten geschoben,verhüte aber nicht.nur das ich eben nicht mehr die tage so intensiv zähle und auch nicht hoffe das die mense nicht kommt,das ist mir im moment einfach egal,weil ich erstmal den zucker im griff bekommen muß,habe auch gestern mit dem metformin begonnen und heute morgen einen sehr schönen wert gehabt,werde es die tage meinem arzt sagen.
heute müssen mein freund und ich auch noch zur humangenetik,vielleicht gibt es ja auch noch andere ursachen,die für eine fg sprechen???die hoffnung soll man ja nie aufgeben.
danke für deine infos
beate

Beitrag von silberlocke 23.02.06 - 19:53 Uhr

Hi Beate,

na das hört sich doch supi an, daß Du heute morgen einen guten Zuckerwert hattest! Das freut mich. Tja, mit dem Zucker ist halt net zu Spaßen und irgendwann ist halt mit der Ernährung nix mehr zu machen, um den stabil im gesunden Level zu halten....

Klar kann es schon sein, daß auch was anderes für die FGs verantwortlich ist, aber eigentlich habt ihr ja schon ein gesundes Kind, nicht wahr? und wenn der Zucker halt net optimal ist, dann spricht halt das schon für einen Abgang. Kann aber ebenso daran liegen, daß sich das Eichen einfach net sauber geteilt und entwickelt hat.

Würde mich freuen, wenn Du mir weiter erzählen würdest, wie es Dir weiter geht - was der ggf. Grund für die FGs war, wenn nicht der Zucker, wie Du Met verträgst (ich hab ein bischen Blähungen - hab ich aber bei meiner Periode eh immer, daher könnte es auch davon kommen, ansonsten vertrag ich es gut) und wies bei Dir dann mit dem Gewicht so geht. Natürlich würd ich Dir dann auch wieder gerne Mailen - in meiner VK ist meine Mailaddi hinterlegt - wenn Du magst, dann kannst mich darüber kontaktieren.

Ich bin auch mal gespannt, wann wir mit dem Erfolg einer gesunden Schwangerschaft "prahlen" können. Wir verhüten ja auch net. Aber vordergründig ist momentan ja bei mir auch erst mal mein Hormonchaos in den Griff zu kriegen.

Nudenn, ich hoffe, die Links haben Dich beruhigt und gut "aufgeklärt" - mich jedenfalls - und Du kannst sie ja auch mal ausdrucken - grad den Link aus der Ärztezeitung... und Deinem Diabetologen und Internisten mal unter die Augen halten. Ich denke, sie halten sich halt an die Empfehlungen und eben daran, daß es offiziell net für die SS zugelassen ist...

Alsdann,

LG Nita

Beitrag von tonkaldonna 24.02.06 - 10:15 Uhr

hallo locke
ich war ja gestern zur humangenetik und sie meinte ,da wir beide jeder ein gesundes kind haben,das unsere gene in ordnung sind.sie hat uns aber trotzdem blut abgenommen und ruft uns dann in 3 wochen an und teilt uns dann die ergebnisse mit,dann wrden wir weiter sehen,ob´s an unsere gene liegt oder an meinem zucker..
heute morgen war er wieder erhöht,obwohl ich das met beim essen genommen habe,die schmecken mir sonst nicht.tja,wie ich meine ernährung umstellen will/soll,weiß ich nicht.süßes esse ich garnicht,habe schon alles an getränke umgestellt und essen tu ich auch nur noch was ohne zuckerzusatz.mehr kann ich nicht tun.
am dienstag gehe ich zu meinem arzt und sage ihm da das ich das met einnehme.auch hat das die von der humangenetik erlaubt,sie sagte,nehmen sie es um den zucker zu senken und somit eine erneute fg auszuschließen.
gruß beate

Beitrag von silberlocke 24.02.06 - 13:07 Uhr

Hi Beate,
und wieviel zu hoch war es denn? Und in welcher Dosierung nimmst Du das Met? Vielleicht musst Du das Met in ner anderen Dosierung am Abend einnehmen und vielleicht nochmal ne Ernährungsschulung machen. Die Lebensmittel, die man heute kauft, sind ja völlig anders, als vor 9 Jahren. Vielleicht kann Dir da ja nochmal geholfen werden.
Red doch nochmal mit dem Arzt im KH.... Ich denke Du musst das einfach ein paar Tage notieren, dann nochmal hin zum Arzt, damit das richtig eingestellt werden kann. Beim einen reichen 500mg zweimal am Tag, der nächste braucht 3x am Tag 850mg oder 1x am Tag 1000 mg.... Muss man einfach auch sehen, wie es sich entwickelt und vielleicht auch einfach mal zwei Wochen die Mahlzeiten notieren, den Zuckerwert vorher, hinterher und dann sieht man ja, wo man genau ansetzten muss. Dauert einfach bissi, bis es wieder stimmt.

Schlechter ist Dein Zucker sicher jetzt nicht geworden, oder? Und da Met halt bis zu nem gewissen Grad auch für die Erhaltung einer SS sorgt, wenn man Diabetes hat oder so wie ich PCOS, dann wäre man ja doof, wenn man es nicht nützen würde, wenn die Gelegenheit das erfordert.

Sag bescheid, was Dein Arzt zu sagt.... und lass Dich nicht verunsichern. Denke die Studieberichte sind doch wohl eindeutig positiv, was Met, Diabetes, PCOS und Schwangerschaft angeht.


LG Nita

Beitrag von tonkaldonna 24.02.06 - 21:28 Uhr

der war jetzt nicht super hoch(122).da mein arzt mir sagte wie hoch er nüchtern sein darf und ca.1-2 stunden nach dem essen,macht man sich schon sorgen,wenn der wert von gestern 109 auf heute 122 steigt.ich möchte ja keine weitere fg haben und wenn da die werte so abweichen,von jetzt auf gleich,da macht man sich sorgen.

Beitrag von silberlocke 25.02.06 - 10:21 Uhr

Ja, klar macht man sich da Sorgen. Aber ich denke da geht es doch eher um den "Langzeitzucker", also wenn da mal am Tag der Zucker zu hoch ist, den Rest vom Tag aber ok, dann gehts noch. Du bist ja jetzt nicht in den über 200er Werten. Die 120+- sind doch noch ok. Wenn der natürlich nüchtern jetzt auf 160 wäre.... klar, 120 ist auch noch zu hoch vor dem Frühstück, aber jetzt nicht ungewöhnlich, daß da jetzt ein Baby schaden nehmen würde.
Vielleicht musst Du wie schon geschrieben abends dann einfach ne höhere Dosis nehmen. Protokollier es einfach mal was gegessen, welche Werte und dann soll Dich Dein Arzt - vielleicht auch einfach der vom KH, der Dir Met verschrieb - korrekt einstellen. Das dauert halt auch ein bischen.
Ich muss das Met jetzt zweimal am Tag (Morgens und Abends 500mg) nehmen und das jetzt erstmal 6 Wochen. Wenn das dann nix gebracht hat jeweils auf 1000mg erhöhen und wenn das dann auf 6 Monate gesehen keine Verbesserung gebracht hat (hormonell und ggf. ne SS - gins) dann muss ich es wieder absetzen, weil umsonst brauch ich das ja net in mich reinstopfen.....

Nuja, zumindest hab ich jetzt schon mal von ganz alleine meine Periode bekommen und hoffe, daß ich jetzt wieder nen ganz normalen Zyklus zusammenkrieg. Muss ja kein 28 Tage-Zyklus sein, alle 35 Tage wär ja auch ok. Hauptsache ES und dann pünktlich Periode oder eben ein BABY.....

War so nett vorgestern: unsere Kinder (5 u. 3) wissen, daß wir uns noch ein Baby wünschen und freuen sich auch darauf, daß es klappt. Nuja, Marita (die Große) liegt im Bett und Papa geht nach dem Gute Nacht-Sagen raus aus dem Zimmer, dann ruft sie noch "Papa, macht ihr noch ein BABY?" Grins - Papa meinte dann nur so ganz lapidar "wir geben unser bestes" LOLLLLL
(Muss ich vielleicht noch hinterherschieben, daß unsere Kids alle nicht wirklich geplant waren..... Dieses Baby das da noch kommen soll, ist unser erstes "Plan-Kind".


LG Nita

Beitrag von tonkaldonna 25.02.06 - 11:03 Uhr

mir sagen die ärzte immer das es am zucker liegt.selbst die von der humangenetik glaubt nicht das wir ein gendefekt haben,da wir beide jeder ein kind haben und die sind kern gesund.
ich hatte einmal vor 4 wochen nen wert von 208,ansonsten höchsten 160 und etwas höher.das ist mein arzt zu hoch.heute war er wier normal und nach dem essen super niedrig(75).da freut man sich ja total,weil das ja zeigt,daß die tabletten wirkung zeigen.ich soll immer abends eine 500 nehmen,nebenwirkungen habe ich keine,ein glück auch.
nur das meine mense nicht kommt.weiß auch garnicht wann ich sie mal bekomme,da ich ja am 22.01.06 starke blutung bekam und am 24.01.06 zur ausschabung in´die klinik mußte.mein zyklus war seit der letzten fg auf 35/36 tage hoch gegangen,daher richte ich mich auch erstmal danach und müßte sie ja heute bekommen,aber nichts in sicht.
beate

Beitrag von silberlocke 25.02.06 - 13:15 Uhr

Hi Bea,
also dann ist ja noch gar nicht Zeit für Deine Mens - bzw. sie ist noch net wirklich überfällig. Kann auch gut sein, daß nach der Ausschabung erstmal eine Mens ausfällt. Wäre auch ganz ok und nicht schlimm. Habe jetzt auch erst seit 14.12.05 meine erste Mens dieses Jahr....

Hm, vielleicht nimmst Du die Met einfach mal kurz vor dem ins Bett gehen und nicht zur Mahlzeit - wenn Du es verträgst oder nimmst noch nen Bissen, den Du Dir vom Abendbrot über lässt mit der Tablette.
Und warum nimmst Du nicht auch morgens eine ein? Also soweit ich informiert bin, nimmt man die Dinger morgens und abends.... Aber kann natürlich auch falsch sein.... Kommt halt auf Deinen Wert an. Hm, warscheinlich wird die Dosis dann noch erhöht werden, weil man das Met ja auch "einschleichen" muss. Du weißt ja hoffentlich, daß man da eh alle 3 Monate das Blut kontrollieren lassen muss?

Wenn Du noch ein paar Werte hast, dann frag doch nochmal im KH nach, wegen Dosierung und so.
Ansonsten hört sich das doch erstmal gut an. Einfach mal ruhig Blut, schön Werte notieren und dann kann man ja erst weitere Maßnahmen ergreifen.


LG Nita


Beitrag von tonkaldonna 26.02.06 - 13:23 Uhr

als ich nach der ausschabung bei meiner FÄ war,sagte sie mir,ich müßte sie in 4-6 wochen bekommen,da der 22.01.06 der erste zyklustag war(da bekam ich meine mense).nun sind ja 5 wochen seit dem vergangen.letztes jahr habe ich die mense sogar 2 wochen nach der ausschabung bekommen und dann 4 wochen später,dann hatte sie sich auf 5 wochen eingependelt.ich warte jetzt erstmal bis mitte märz,wenn sich bis dahin nichts tut,gehe ich hin.
mit dem met sage ich ja dienstag meinem arzt und der wird dann schon sagen wie es weiter geht,er sagte mir ich soll es jeden abend nehmen,da meine werte ja morgens immer zu hoch waren.so kann der zucker über nacht über die leber abgebaut werden,sagte er und so sollten die werte auch im grünen bereich sein.sind sie auch seit 2 tagen.sie liegen nüchter immer schön um die 100 - 113 und nach dem essen immer unter 100,also 1 a

Beitrag von silberlocke 26.02.06 - 14:58 Uhr

Hi,
na, ein Körper ist halt keine Maschiene... Braucht halt Zeit bis der sich wieder reguliert hat.

Na, dann hat Deine Metformineinnahme doch Erfolg! Sag bescheid, was Dein Arzt dann Dienstag gesagt hat! Meld Dich doch über Email über meine VK....

LG Nita

Beitrag von silberlocke 22.02.06 - 20:30 Uhr

Ach ja - noch ein paar links....


http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/04/14/068a0901.asp

http://www.wunschkinder.net/news/wmview.php?ArtID=289


LG Nita