Behandlung von KS- und WKS-Müttern in diesem Forum

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von paulinchen888 17.02.06 - 19:29 Uhr

Hallo Forum,

als Vater von einer Not-KS-Tochter (5 Jahre) und eines KS-Sohnes (14 Monate) muss ich jetzt einmal meinen Unmut über die Behandlung von KS- und WKS-Müttern in diesem Forum ausdrücken !!!

Unserer Tochter musste leider damals per Not-KS auf die Welt geholt werden, da das Mutter und Kind eine Infektion hatten, die nicht frühzeitig bemerkt wurde#schock. Als nun im Dezember 2004 unser Sohn zur Welt kommen sollte, haben uns die Ärzte aus medizinischen Gründen einen KS empfohlen:-(.
Dies alles, obwohl sich meine Frau bei beiden Kindern eigentlich natürliche Geburten gewünscht hätte:-(.

An diesen KS hatte Sie jeweils eine lange Zeit seelisch zu knappern #heul#heul.

Nun liest mein Schatz regelmäßig dieses Forum und ist danach immer ziemlich down :-(, weil in diesem Forum die KS- bzw. WKS-Mütter regelrecht fertig gemacht werden. Dies halte ich für keine gute Umgangsform und finde es den Frauen gegenüber auch nicht fair. #augen

Dies draufhauen auf die KS-Mütter bzw. WKS-Mütter (die sehr wohl auch seeliche Gründe für Ihre Entscheidung haben können) passiert in diesem Forum, ohne sich Gedanken über das Warum zu machen !!!
Das damit die ohnehin schon seelisch angeschlagenen KS-Mütter sich noch mehr Selbstvorwürfe machen, scheint die ach so guten vaginal gebärenden Frauen wohl nicht zu interessieren.

Außerdem haben es KS-Mütter keineswegs einfacher, den mein Schatz hatte nach beiden Geburten extreme Bauchschmerzen, so daß sie teilweise nicht laufen konnte.

Ich bitte darum, zukünftig nicht so ziel- und wahllos auf KS-Mütter einzudrechen, denn das schadet deren Psyche teilweise extrem #heul#heul#heul.

Ralf mit seinem Schatz Nicole + Lisa (5 J.) und Nico (14 m)

P.S.: Das ach so tolle Argument der fehlenden Bindung kann ich absolut nicht bestätigen, eine engere Bindung wie unsere Kinder zu Ihrer Mutter haben, ist nicht möglich #liebdrueck#liebdrueck !!!!!!

Beitrag von luise.kenning 17.02.06 - 20:08 Uhr

Hallo Ralf,

ich habe vor gut 11 Monaten meine TOchter Marie im Geburtshaus spontan und ohne Schmerzmittel geboren und kann Dir nur beipflichten: Diese Hexenjagd auf andere Meinungen ist oft gräßlich.

ICH wollte so gebären, wie ich es getan habe und betrachte dies als sehr glücklichen Umstand.

Für MICH kam kein KS in Frage (jedenfalls nicht geplant ohne med. Indikation), aber das ist immer die persönliche Entscheidung der Mutter/des Paares.

Ich werde auch oft komisch angeschaut, wenn ich erzähle, dass ich meine Tochter "nur" mit der HIlfe meiner Hebi zur WElt gebracht habe... Dies sei "unverantwortlich" ich würde "mit dem Leben meines Kindes spielen" ich müsse "meinen Egotrip durchziehen", mir läge "nichts an Sicherheit" und "wer weiss, ob Du das später nicht bereust, nachher biste durch die spontane Geburt ausgeleiert" (?)

Also: Jedem das seine. Ich habe immer MItleid mit NotKS-Frauen und ich wünschte mir, es gäbe mehr natürliche Geburten. ABER: Wenn eine Frau sich einem KS unterziehen will, ohne dass es eine med. Indikation dafür gibt: Soll sie doch! Es ist ihr Bauch.

Liebe Grüße an Deine Frau und Kids


Luise mit Marie *24.03.2005

Beitrag von paulinchen888 17.02.06 - 20:18 Uhr

Hallo,

danke für deine Meinung. Anscheinend gibt es hier ja doch noch Leute, die nicht Scheuklappen haben und sich auch für die Hintergründe interessieren.

Wünsche dir viel Spass mit der Kurzen

Ralf

Beitrag von bine3 17.02.06 - 20:28 Uhr

Hallo!!
Bei Notkaiserschnitten wird sich jeder hoffentlich hüten ein schlechtes Wort zu verlieren!! Meine Freundin hat alle 2 Kinder so zur Welt bringen müssen (1.Frühgeburt, 2.war unterversorgt).
Ich habe selbst 3 Kinder und alle natürlich und ohne
Schmerzmittel zur Welt gebracht!! Übrigens wars nicht so schlimm wie die meisten Mütter sagen - die wolln meiner Meinung nach nur Bewunderung und Mitleid...
Gottseidank gibt es bei uns in Österreich nur sehr wenige Mütter die mit Wunschkaiserschnitt entbinden, auch werden bei uns nur in sehr seltenen Fällen Schmerzmittel verabreicht!
Ach ja, die Bindung zwischen Mutti und Baby ist die selbe - egal wie es zur Welt gebracht wurde!!!!!!!!! Wäre ja traurig, wenns anders wär.....

Beitrag von barbara77 17.02.06 - 20:30 Uhr

Hallo Ralf!

Ich habe jetzt eine Weile überlegt ob ich antworte oder nicht, will es aber doch tun!
Ich habe selber ein KS-Kind, die Gründe dafür waren medizinisch und für mich war es eine Katastrophe das es so kam. Zudem war mein Sohn danach lange auf der Intensivstation weil er die sogenannten Adaptionsstörungen nach zu frühem KS hatte. Trotzdem, oder eher gerade deswegen, fühle ich mich in KEINSTER WEISE angegriffen wenn hier gegen KS oder WKS gewettert wird. Und Letzteren lehne auch ich wirklich ab!
Keine Frau, die aus medizinischen Gründen einen KS hatte, muß sich dafür schämen oder rechtfertigen! Keine Frau, die aus psychischen oder seelischen Gründen einen KS machen läßt muß sich dafür rechtfertigen oder schämen! Aber: Ich finde es nicht gut das immer mehr Frauen einen WKS (und den definiere ICH so das er ohne medizinischen oder sonstwie nachvollziehbaren Gruns statt findet) machen lassen und das auch so leicht möglich ist! Und das vertrete ich hier. Wenn das manchmal etwas heftig ankommt, dann tut mir das leid, ein schlechtes Gewissen möchte ich keinem einreden, am allerwenigsten denen auf die das gar nicht zutrifft.
Wenn Deine Frau daran so zu knabbern hat, und sich angegriffen fühlt obwohl sie wirklich nichts dafür kann, dann kann ich ihr ehrlich gesagt nur empfehlen diese Beiträge nicht mehr zu lesen!

Liebe Grüße, auch an Deine Frau!
Barbara

Beitrag von paulinchen888 17.02.06 - 21:31 Uhr

Danke für diese Aussagen.

Nebenbei bemerkt bin ich der gleichen Meinung. KS ohne irgendeinen medizinischen Grund, wie einige Promis, verurteile ich auch total.
Aber man sollte sich halt informieren, ob die Frau nicht einen Grund hatte.

Danke für den Beitrag.

Beitrag von zaubertroll1972 18.02.06 - 09:56 Uhr

Hallo Barbara,

welche Berechtigung hast Du den zu bestimmen wer sich schämen oder rechtfertigen muß. Ich glaube hier nehmen sich einige Mütter einfach zu wichtig sich das Recht rauszunehmen und zu urteilen ob ein WKS irgendwelche nachvollziehbaren Gründe hat .

"und den definiere ICH so das er ohne medizinischen oder sonstwie nachvollziehbaren Gruns statt findet"

LG Z.

Beitrag von cherry76 17.02.06 - 20:33 Uhr

Hallo,

wirklich super geschrieben#freu. Und das als Mann.... Aber ehrlich gesagt ich würde mir niemals irgendwelche Komplexe einreden lassen. Mir ist das auch ganz egal wie jemand entbindet, wichtig ist dass man sein Kind liebt und gut behandelt.

Liebe Grüsse
Sonja u. Lena (25.7.2005)

Beitrag von kja1985 18.02.06 - 01:35 Uhr

ganz ehrlich: seid ich selber eine geburt erlebt habe kann ich jede frau verstehen, die aus panik vor einer natürlichen geburt einen kaiserschnitt wählt.

hätten die mir ein messer gegeben, ich schwöre, ich hätte mich selbst aufgeschnitten, nur damit das endlich aufhört.

bei der nächsten geburt, werde ich eventuell einen wks in erwägung ziehen, aber mal sehen. ich glaub ich muss dieses erlebnis auch erstmal verdauen, bis ich mich vernünftig mit diesem themas auseinandersetzen kann.

Beitrag von darkigraine 18.02.06 - 09:20 Uhr

hallo ralf

ich bin auch eine ungewollte kaiserschnitt-mama...
ich hätte mein kind lieber in einem geburtshaus auf die natürlichste art wie möglichst gebären wollen...aber manchmal macht einem die natur auch einen strich durch die rechnung. ich kann deine frau gut verstehen.
ich hatte auch mit der psyche zu kämpfen...ich kam mir als versagerin vor und hatte immer das gefühl etwas verpasst zu haben. nun verarbeite ich die geburt meines sohnes mit begleitung eines guten buches von brigitte renate meissner und bin ab und zu in einem forum für kaiserschnitt mamis anzutreffen...

vielleicht interessiert es ja deine frau...die seite wäre

www.der-kaiserschnitt.de

mir hat das viel geholfen und da muss man sich auch keine blöde sprüche anhören (respekiv lesen) über dieses thema..

gruss nicole und siro

Beitrag von paulinchen888 18.02.06 - 09:27 Uhr

Hallo,

danke für die Meinung. Ich glaube, meiner Frau geht es ähnlich.

Werden mal die HP besuchen.

Gruss
Ralf

Beitrag von hebigabi 18.02.06 - 09:24 Uhr

Keine Frau die aus medizinischen oder kindlichen Gründen einen KS bekommt sollte jemals verurteilt werden oder wenn die 1. Geburt sehr traumatisch verläuft und man dann die sichere Schiene fährt.

Was ich persönlich nicht verstehen kann ist, wenn man noch nie geboren hat sich dann auf eine OP einzulassen, weil frau es sich dann - auch für´s Kind (und das ist ein Trugschluss) - leichter vorstellt.

Aber keine Frau, die einen KS bekommen musste, sollte sich jemals deswegen ein schlechtes Gewissen machen (lassen), denn meist sind kindliche Gründe die Indikation und da darf man sich dann eine Etage "tiefer" bedanken, weil die Mäuse nicht mitgespielt haben, denn die sitzen schon im Bauch am längeren Hebel #;-) und das bleibt ein Leben lang so.

Liebe Grüße an dich- und deine Frau wünscht

Gabi

Beitrag von paulinchen888 18.02.06 - 09:31 Uhr

Hallo Hebigabi,

vielen Dank für deine Antwort. Genau so wie beschrieben, ist es uns gegangen.

Kennst du als Hebamme den das Problem, daß sich die KS-Mütter seelich fertigmachen in der Richtung: Ich habe nichts geschafft, ich bringe kein Kind richtig zu Welt usw....????

Hoffe, mein Schatz merkt durch eure Antworten, das es nicht nur die Haudrauf-Mütter gibt, sonderen auch viele, die unser Problem nachvollziehen können

Ralf

Beitrag von hebigabi 18.02.06 - 09:34 Uhr

Machen leider viele und ich versuch dieses Problem schon in der Geburtsvorbereitung anzugehen, denn man hat als frau nicht wirklich den ultimativen Eingriff in den Geburtsverlauf, da spielen die Kinder eine viel zu große Rolle und die meisten KS werden aufgrund kindlicher Indikation gemacht und DARAUF hat keine Frau wirklich Einfluss.

Keine Frau sollte sich jemals ein schlechtes Gewissen machen müssen, wenn sie einen (nicht gewollten) KS bekommen hat- es liegt zu 99 % nicht an den Frauen, sondern an den Kindern.

Liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von zaubertroll1972 18.02.06 - 09:48 Uhr

"Keine Frau die aus medizinischen oder kindlichen Gründen einen KS bekommt sollte jemals verurteilt werden oder wenn die 1. Geburt sehr traumatisch verläuft und man dann die sichere Schiene fährt. "

Ich hoffe nicht daß das heißt daß man dann die WKS Mütter ruhig verurteilen kann. Diese hast Du nämlich in Deiner Auflistung vergessen.

LG Z.

Beitrag von bibabutzefrau 18.02.06 - 10:01 Uhr

Ich glaube nicht dass man verurteilen sollte ABER (ist doch klar dass da ein ABER kommt)

Hebigabi hats ja selbst noch geschrieben:
"Was ich persönlich nicht verstehen kann ist, wenn man noch nie geboren hat sich dann auf eine OP einzulassen, weil frau es sich dann - auch für´s Kind (und das ist ein Trugschluss) - leichter vorstellt."

Zaubertroll fühl dich nicht angegriffen von mir-ich versuche es immer zu verstehen warum man einen WKS bekommt-ich schaff es nicht.Ich kann die gründe ein Stück weit nachvollziehen.

Wir hatten im GVK eine schreckliche Hebamme die uns eine schrecklich eAngst eingejagt hat-ich bin raus und dachjte:Estwas anderes als WKS kommt nicht in Frage.Zum Glück hatte ich danach in meiner Geburtsklinik eine tolle Hebamme diemir Mut gemacht hat das Kind spontan zur Welt zu bringen!

Für mich ist es so:
Ein KS aus medizinischer Indikation ist für mich absolut okay-ein WKS ist für mich der Horror.Ich hoffe das du das FÜR MICH liest.

Ich werde nie einen WKS bekommen,das weiss ich.Aber wer einen will-Bitte.(als Erstgebärende)
Ich kann es nur nicht verstehen dass man sich freiwillig einer bauch Opunterzieht.Aber obs nun ne Abtreibung ist oder ein WKS oder ein Furunkel am linken Zehennagel-es ist der Körper der Frau und jeder darf zum Glück darüber entscheiden wie und was man damit macht.

Ich hoffe ich habe mich so ausgedrückt dass du meinen Standpunkt verstehen kannst.Er ist weder postiv noch negativ-und soll auch keine böse Diskussion auskösen.
Und wenn du noch 5 WKS haben willst-bitte.Wenn du damit klar kommst ist das doch in Ordnung!

Gruß
Tina

Beitrag von zaubertroll1972 18.02.06 - 11:03 Uhr

Hall Tina,

Den Abschnitt den Du meinst habe ich natürlich gelesen aber mein Beitrag bezog sich auf dies hier :

"Keine Frau die aus medizinischen oder kindlichen Gründen einen KS bekommt sollte jemals verurteilt werden oder wenn die 1. Geburt sehr traumatisch verläuft und man dann die sichere Schiene fährt. "

Kann sein daß ich es mir einbilde aber mit anderen Worten wird hier noch gesagt: diese Mütter müssen sich nicht schämen, die anderen sehr wohl!
Und das finde ich einfach eine anmaßende Aussage.

Hier muß keiner WKS Mütter verstehen. Meinetwegen zumindest nicht. Ich brauche nicht das Verständnis von Leuten die ich nicht einmal persönlich kenne.
Nur oft zum Teil arrogante, persönliche, anmaßende und dumme Aussagen brauche ich auch nicht. Ich weiß gar nicht was sich manche immer um ungelegt Eier stören. Mir ist es doch sowas von schnuppe wer hier wie und warum entbindet. Aber vielleicht haben andere keine anderen Sorgen daß sie sich immer wieder mit Themen befassen die sie sowis nie verstehen werden und wollen.

LG Z. ...die keine 5 KS mehr haben wird da Kinderwunsch abgeschlossen.

Beitrag von bibabutzefrau 18.02.06 - 16:00 Uhr

Hey!
Ich muss noch schnell was dazu schreiben.
"Nur oft zum Teil arrogante, persönliche, anmaßende und dumme Aussagen brauche ich auch nicht. Ich weiß gar nicht was sich manche immer um ungelegt Eier stören. Mir ist es doch sowas von schnuppe wer hier wie und warum entbindet. Aber vielleicht haben andere keine anderen Sorgen daß sie sich immer wieder mit Themen befassen die sie sowis nie verstehen werden und wollen. "

Ja das stört mich hier auch allerdings kannst du es auf jedes Thema beziehen.

Wenn man es nicht so macht wie 80 % allerMütter ,oderman es machen sollte kommen die Hyänen.

Leben und leben lassen ist eigentlich meine Devise.
Obs ums Thema impfen,Ernährung oder entbinden geht.
Wichtig ist dass es den jeweiligen Familien gut geht und sie alle damit leben können.Egal welche Entscheidung sie treffen.

Ich weiss das du nicht darauf scharf bist zu antworten:Aber verrätst du mir warum du einen WKS hattest.

Ich möchte gern verstehen warum man eine Bauch OP vorieht.

LG Tina

Beitrag von zaubertroll1972 18.02.06 - 17:23 Uhr

Hallo Tina,

vielleicht komme ich heute Abend der wenn nicht heute dann vielleicht morgen dazu und schreibe Dir über Deine Visitenkarte.
Hier im Forum schreibe ich nichts mehr darüber. Das ist mir zu privat und bei vielen mir unsympathischen Kommentare muß ich mich nicht wieder hier angreifbar machen.

Meld mich....LG Z.

Beitrag von hebigabi 18.02.06 - 13:45 Uhr

Verurteilen tue ich prinzipiell niemanden, aber ich stelle den WKS an sich sehr in Frage, vor allem, wenn er sich von denen gewünscht wird, die noch GARKEINE Ahnung und Vorbelastung haben, also noch nie in irgendeiner Form ein Kind bekommen haben.

Als Hebamme wünsche ich mir immer die Spontangeburt und durch Sendeungen wie Hallo Baby usw. wird meiner Meinung nach mehr Panik verbreitet, als genommen #heul und dann nach solchen Sendungen durchaus solche Entschlüsse zu fassen ist in meinen Augen nicht der richtige Weg.

Aber es ist MEINE Meinung und wenn eine meiner Frauen einen WKS möchte frage ich zwar nach den Gründen und versuche zu relativieren, aber wenn sie unbedingt einen möchte unterstütze ich sie in dem , was SIE will, damit sie sich nicht schlecht fühlt.

Und TROTZDEM mag ich den WKS nicht!!!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünmscht

Gabi

Beitrag von bastet123 18.02.06 - 16:40 Uhr

hi!
das mit deiner frau tut mir leid.
aber sie braucht sich doch nicht angegriffen zu fühlen. wenn es um gesundheit von mutter und kind geht muß man einen ks machen. das ist kein zeichen von schwäche!!!!!!!!!! nur bedenken die erstgebärenden mit den wunsch zum ks die körperlichen und besonders die seelischen belastungen(wie bei deiner frau) danach nicht. ich glaube es gibt einige die nach einem wks damit nicht fertig werden.manche versuchen den schwangeren mit wks-gedanken klar zu machen was es für folgen haben könnte ,in welchen ton auch immer( manchmal hört es sich schon derb an) aber dadurch braucht sich deine frau bestimmt nicht angesprochen fühlen. ihr hab das beste für eure kinder getan und das ist wichtig!!!.wäre es bei mir zu not-ks gekommen hätte ich sicher auch meine probleme damit. ich#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueckdeine frau.
alles gute bastet

Beitrag von mica2406 19.02.06 - 08:46 Uhr

Hallo!
Deine Frau soll sich nicht so einen Kopf machen.
Es ist keinesfalls so, dass Frauen sich nur wegen Angst vor Schmerzen für Kaiserschnitt entscheiden.
Was hier leider völlig unbeachtet bleibt, sind die Fälle in denen ein sogenannter "Wunschkaiserschnitt" ein Beweis für Verantwortungsbewußtsein und Fürsorge gegenüber dem Kind ist. Welchen FrauenARZT (also Fachmann) ich auch immer gefragt habe, was die sicherste Geburtsart fürs Kind ist, erhalte ich als Antwort: KAISERSCHNITT.
Und grade in Eurem Fall wurde ja schlimmeres fürs Kind damit verhindert. Lieber hier im Forum schräg von der Seite angeschaut werden, als wegen der ach so heiligen natürlichen Geburt ein behindertes Kind (wg. Nabelschnurumschlingung z.B.).
Euch alles Gute.

Beitrag von jacqi 19.02.06 - 11:19 Uhr

klar weil das mehr für die kkh´s bringt!#augen
ein ks ist eine op und bringt mehr kohle in die kasse!

ich frage mich sowieso die ganze zeit warum sich hier so aufgeregt wird?

schliesslich gehts doch eigentlich nicht gegen mütter die einen ks bekommen haben aus medizinischer notwenigkeit.
oder weil mütter eine traummatische geburt erlebt haben und dann doch einen wks vorziehen.
das ist doch auch ok und da würde nie jemand was gegen sagen. die frauen können doch nichts dafür.
diese mütter würde auch ich nie vor den kopf stossen um himmels willen.
das sind ks die für mutter und kind sinnvoller sind.

ich kann mich aber hebigabi nur anschliessen, das viele frauen von vorne rein an einen wks denken ohne jemals geboren zu haben finde ich nicht gut.
eine geburt ist und bleibt was natürliches und sollte auch nicht durch sendungen wie "hallo baby" hochgepuscht werden.
es wird zuviel angst verbreitet die eigentlich unbegründet ist in der heutigen zeit.
es gibt soviele geburtserleichternde hilfsmittel, es muss keine frau mehr angst haben vor einer spontan geburt.

ich hatte bei meinem ersten kind auch gedanken an einen ks, weil einfach zuviel in der weltgeschichte erzählt wird.
meine hebi hat mich so gut aufgeklärt das ich dann ohne ängste in die geburt gegangen bin und es auch ohne schmerzmittel geschafft habe.
ich will damit sagen, das jeder mensch ein anderes schmerzempfinden hat und vielleicht nicht mal schmerzmittel braucht.
und dennoch steht jedem die option dann offen.

keiner sagt was gegen ks mütter, sie leisten genauso viel wie eine spontangebärende.
aber wks ist ein unschöner trend, der eigentlich nicht sein muss ;-)

lg jacqi und thema nun hoffentlich beendet #kratz
man kann stundenlang diskutieren und richtig zu was führen tut es sowieso nix, weil sich doch im enddefekt jeder für die geburtsart enstcheidet die er für richtig hält ;-)

Beitrag von mica2406 20.02.06 - 10:08 Uhr

Hallo,
anbei was zum Nachdenken:
www.bundesgerichtshof.de
Entscheidungen
Suche:
Urteil des VI. Zivilsenats vom 7.12.2004 - VI ZR 212/03
(Eingabe Aktenzeichen reicht)
Gruß