Liebt er mich überhaupt?

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von k.o. 17.02.06 - 20:31 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht ob mein Mann mich überhaupt noch liebt.

Wir sind seit 4 Jahren verheiratet. Wir haben auch 2 Kinder (4 Jahre und 6 Monate). Nun ist es so:
ich habe Epilepsie und auch viel Angst dazu. Ich nehm Tabletten ein. Als Nebenwirkungen stehen u. a. Stimmungsschwankungen u. Depressionen. Die habe ich. Seit dem unser Baby da ist, geht mein Mann fast jeden Tag weg. Ich fühl mich sehr einsam und nicht verstanden.

Ich habe Angst vor der heimtückischen Krankheit. Mein Mann versteht das aber irgendwie nicht. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe auch schon mal an Trennung gedacht. Ich bin so verzweifelt. Niemand hört mir zu oder versteht mich. #heul

Ich weiß einfach nicht mehr weiter im Moment. Als ob ich nicht schon genügend Sorgen habe. Kann mir jemand helfen oder einen Rat geben??

Danke für jede Hilfe!

Tschüss.

Beitrag von babette35 17.02.06 - 20:37 Uhr

Ich kann mir schon vorstellen, daß eine dauerhafte Krankheit sehr belastend für eine Beziehung sein kann.

Hast Du mit Deinem Mann schon mal darüber geredet? Was sagt er denn zu Deinen Ängsten, zu Eurer Beziehung und zu seinen Gefühlen?

Ich würde versuchen, mir Hilfe zu holen und die findest Du immer am besten bei anderen Betroffenen. Z.B. bei einer Selbsthilfegruppe.

Beitrag von k.o. 18.02.06 - 11:21 Uhr

Hallo,

ich habe mit meinen Mann schon desöfteren versucht zu reden.

Unterstützen tut er mich irgendwie schon. Er hilft im Haushalt mit. Abspülen übernimmt meistens er. Auf die Kinder passt er auch öfter mal auf. Er kümmert sich auch sehr viel um die Kinder.

Zu einer Therapie würde er nie mitgehen. Ich geh zu einem Therapeuten.

Ich weiß aber nicht wie es weiter gehen soll. Er könnte mir doch auch mal entgegen kommen!!

Danke für die ganzen Tipps.

Tschüss #danke

Beitrag von kerstinmitlea 17.02.06 - 20:56 Uhr

Hallo,

ich denke so etwas ist sehr belastend. Wie ist denn Dein Mann bisher damit umgegangen? Hat er Dich unterstützt?
Ich denke auch Du solltest Dir helfen lassen, nur Tabletten ist ja auch nicht gut, bzw. vielleicht kann man ja die Medikation anders einstellen.

Vielleicht ist Dein mann damit einfach auch ein wenig überfordert? Saht er Dir denn das er Dich liebt? Oder eben nicht?

Ich wünsch Dir das es Dir bald besser geht. Auf jeden Fall solltest Du Dich vielleicht auch mal mit Deinem man zusammensetzen und reden... vielleicht könnte er Dich ja auch zum Arzt/Therapeuten/Selbsthilfegruppe begleiten?

LG kerstin

Beitrag von mause1981 17.02.06 - 22:26 Uhr

Hallo,

wohin geht Dein Mann denn? Weisst Du dann wenigstens immer, wo er ist?

Ich schaetze, da hilft nur reden, reden, reden!

Ich hoffe, dass Ihr bald wieder ein richtiges "Team" seid!

LG
Tanja

Beitrag von eifelsonne 18.02.06 - 09:37 Uhr

Ich würde da mal nichts über Knie brechen. Deine Warnehmung ist höchst subjektiv.

Das Haus zu verlassen kann eine Flucht vor Problemen sein.

Eine solche Erkrankung ist sehr belastend für die Beziehung.

Binde ihn in deine Therapie ein, nimm ihn mit zum Arzt, dann dürfte es sehr schnell deutlich werden, ob ihr in der Lage seid, an einem Strang zu ziehen und er hat die Möglichkeit, sih miteinzubringen.