Grundstückssteuer unrechtmäßig? Info aus TV oder Zeitung?

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von batida104 17.02.06 - 20:33 Uhr

Hallo Zusammen!

Meine #blaSchwiegermutter will mir weiß machen#augen, daß sie angeblich in unserer Zeitung und auch letztens im TV gesehen hat, daß man auf jeden Fall widerspruch einlegen sollte wenn man seinen jährlichen Bescheid zur Grundstückssteuer bekommt (NUR BEI EIGENTUMSWOHNUNGEN) da es angeblich nicht rechtmäßig sei von der Stadtverwaltung#bla.
Hat jemand was davon mitgekriegt?? Also ich hab bis jetzt nix gefunden, nix gelesen, nix gehört!

Danke für Antworten!

Batida

Beitrag von susaheld 17.02.06 - 21:06 Uhr

Hallo Batida!

Ja, es liegt beim Verfassungsgericht in KA eine Verfassungsbeschwerde vor, dass Grundsteuer bei selber genutztem Eigentum verfassungswidrig ist. Daher wird empfohlen, ein Widerspruch einzulegen, damit man ggf. die Grundsteuer rückerstattet bekommt. Der Widerspruch muß ans Finanzamt gerichtet werden (Gemeinde bringt nichts und kostet event. Gebühr).
Allerdings ist die Klage vom Verfassungsgericht noch nicht angenommen, und erfahrungsgemäß werden solche Klagen bzw. die Beschlüsse daraus für die Zukunft geltend gemacht (Infos von swr1, find den Link leider nicht mehr... :-()
Und der Widerspruch muß innerhalb 4 Wochen nach Eingang des Grundsteuerbescheids erfolgen.
So, hab dir jetzt noch einen Link von Haus&Grund dazu:
http://www.haus-und-grund.com/ (linker Rand Spezial)

LG
Susanne

Beitrag von gh1954 17.02.06 - 22:28 Uhr

Tja, ist nicht alles nur #bla #bla, was deine Schwiegermutter sagt... #freu

Ich habe den Widerspruch kurz nach Erhalt des Grundsteuervescheids abgeschickt.

Ob es was bringt... #gruebel

Aber schaden wirds nicht.


Gruß
geha

Beitrag von jupp43 17.02.06 - 23:21 Uhr

also ich glaube nich, dass die Klage Aussicht auf Erfolg hat, allenfalls ne Mahnung an den Gesetzgeber, in Zukunft die selbstgenutzte Wohnung steuerfrei zu stellen. Das betrifft allerdings nicht nur Eigentumswohnungen sondern auch Einfamilienhäuser und selbstgenutzte Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.

Gegen den Grundsteuerbescheid kannst Du nur bei der Gemeinde Widerspruch einlegen, und in Niedersachsen musst Du gleich klagen, da das Widerspruchsverfahren abgeschafft wurde. Gegen den Grundsteuermessbescheid kannst Du beim Finanzamt Einspruch einlegen, aber nur innerhalb von einem Monat nach Bekanntgabe.

Sinnvoller ist es da gegen den inkommensteuerbescheid Einspruch einzulegen wegen Solidaritätszuschlag und Beiträgen zur Rentenversicherung.

LG Josef

Beitrag von jesska05 19.02.06 - 21:02 Uhr

In Sachen Beiträge zur Rentenversicherung hat der BFH am 15.02. entschieden. Beim Soli kommt es, wenn überhaupt, auch nur zur Mahnung an den Gesetzgeber. Wie kommst Du drauf, dass hier ein Einspruch sinnvoller ist??

Beitrag von fanny123 18.02.06 - 18:24 Uhr

Hier die Links die es schon mal bei Urbia gab !
Viel Glück !
http://www.grundsteuer.com/einspruch.html
http://www.haus-und-grund.com/

LG Fanny !