Wo war die Aufsichtspflicht?Unfälle im Kiga ,3 in einer Woche!

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Beitrag von bipi168 17.02.06 - 22:25 Uhr

Hallo!

Lea geht nun seit Januar in den Kindergarten und es gefällt ihr prima, nun habe ich aber sehr große Angst.
Lea ist nun die zweite Woche krank aber heute rief der Kiga an um mich neu zu informieren.

-ab diese Woche sind keine Schals erwünscht oder Tücher da es einen zwischenfall gab*punkt*
Ok das versteh ich, ist auch gefährlich.

Daraufhin rief ich eine Freundin an deren Kind auch in der Gruppe von Lea ist und die erzählte mir folgendes.

Anfang der Woche spielten 2 Kinder oben in der Burg *Leas Gruppe*-die Burg ist nicht einsichtig-mit den Kostümen und verkleideten sich.
Das eine Mädel zog ein Halstuch an und das andere knotete es so fest zu das, das Mädchen fast erstickte.
Irgendwann als das Mädchen blau war merkten es erst die Aufsichtspflicht und haben den Knoten nicht aufbekommen, mussten ihn aufschneiden.
Am selben Tag spielten die Kinder drausen im Garten und ein Junge, zerrte dem anderen den Schal zu und der wurde fast Ohnmächtig #schock.

Als ob das nicht reicht, passierte 2 Tage später noch etwas.
Eine Mutter ging mit ihren Sohn nach dem Kiga einkaufen und der Junge musste aus Klo weil ihn sein "Puller" weh tat.
Sie dachte er sei verkühlt, als sie mit ihm auf WC war draf sie fast der Schlag.
Das ganze Glied war grün und blau, er hat geblutet und geschrien vor Schmerzen.

Sie ist am selben Tag noch zum Kinderarzt der meinte" das sieht aus als ob SIE sich an ihren Kind sexuell vergehen würden".
Diese Mutter war so vor den Kopf geschlagen das sie danach sofort nochmal in den Kiga ist wo sie erfahren hat das ein Mädchen ihren Sohn gebissen hatte.
Sie haben "Doktor"gespielt und das mädchen biss zu.
Angeblich war da aber vorher noch nichts und sahen es deshalb nicht für nötig das der Mutter zu sagen.
Nun kam es aber auch noch so das die Mutter des Mädchen es erst 2 Tage später durch Zufall erfahren hatte.
Sprich sie sprachen auch nicht mit ihr sondern lästerten nur und grenzten das Mädel komplett aus.

Nun habe ich wirklich starke bedenken ob mein Kind dort gut aufgehoben ist um ehrlich zu sein.
Ich hab heute nachgehagt und die selbe Geschichte wurde mir noch von 3 weiteren genauso erzählt.

Die Kindergartenleitung habe ich heute leider nicht mehr erreicht da ich mit ihr sprechen wollte und wissen wollte ob das so wirklich stimmt.
Ich hab nun wirklich Angst.
Kann ich Lea guten gewissens reintun wenn ständig etwas passiert?

Was würdet ihr nun tun?
Wir Mütter vertrauen unsere Kinder an und es ist nicht leicht für die Erzieherinnen ganz klar aber dann müssen doch uneinsichtige Ecken weg oder?

#danke fürs lesen
Lg Bianca

Beitrag von lea03 17.02.06 - 22:35 Uhr

Uiiiiiiiii Süße,


das ist echt heftig, vorallem hätte die Erzieherin der Mutter von dem Biss erzählen müssen, ich meine der Kleine muss ja als das geschehen war fürchterlich geschreit haben.

Mit der Aufsichtspflicht ist so, also mindestens 6 Kinder darf man "ohne" Aufsicht lassen, also damit meine ich in die Turnhalle lassen, raus auf den Spielplatz, in die Bauecke oder Kuschelecke. Also in Räumen wo jetzt nicht die ganze Zeit eine Erzieherin da ist. Dennoch muss oder sollte die Erzieherin ein Auge auf die Kinder im Freispiel werfen.

So war es damals bei uns, also so habe ich es beigebracht bekommen.

Aber das ist echt hammerhart, und das in so kurzer Zeit #gruebel ist schon krass und besorgniserregend.
Den Erzieherinnen dort wird der A..... jetzt auf Grundeis gehen, glaub mir das!

Was du machen kannst ist mit Lea zu reden, sollte ihr mal irgendwas schlimmes passieren, soll sie gleich anfangen zu schreien, hört sich doof an is aber so, oder versuchen zurück in ihre Gruppe zu laufen.

Leider war ich nicht dabei, im Kiga, deswegen kann ich dir nicht genau antworten, ob es aus der Situation raus nicht doch etwas "fahrlässig" von den Erzieherinnen war! Zum Beispiel, haben die ja auch abzuschätzen, welche Kinder untereinander man ohne Aufsicht lassen kann ect.

Mit der Leitung würde ich dennoch sprechen, Deine Sorgen sind begründet! Und drei solche schlimmen Unfälle in so kurzer Zeit, na Danke #schock

#liebdrueck
Katrin

Beitrag von bambolina 17.02.06 - 22:50 Uhr

Hallo Bianca,

oja, das ist arg, ich kann dir echt nur raten, rede mit der KiGa-Leitung. Nach unserem Wechsel in den neuen KiGA sind auch einige Sachen passiert - zwei haben meinen Sohn betroffen. Ich war auch auf 180 zumal die eine Erzieherin (anstatt nach einer Lösung zu suchen) mit Gegenvorwürfen und Ausreden reagierte.

Nur ein Gespräch mit der Leitung hat was gebracht. Sie geben sich seither echt Mühe ;-)

Keine Schals mehr anziehen finde ich auch heftig. Anstatt das Problem zu lösen (intensivere Aufsicht) wird das Übel einfach entfernt (Schals wech) - und wenn draußen Minusgrade herrschen, zieht es halt ein bißchen am Hals #kratz
Rede unbedingt mit denen...

alles Gute
#liebe Grüße
bambolina

Beitrag von bipi168 17.02.06 - 23:03 Uhr

Huhu!

Ja das werde ich tun, mich nervt es nur so unendlich.
Wenn man bedenkt das sie es bei den einen Mädel nicht gemerkt hätten und sie wäre oben ind er Burg erstickt #schock.

Sorry als du die Tage aufs Band gesprochen hast hab ich es erst zu spät gehört, war in der Wanne gelegen #schwitz #hicks.

Wie gehts euch so?
Ist Grippe vorbei?
#liebdrück Bianca

Beitrag von bambolina 17.02.06 - 23:36 Uhr

Wie bitte,??????? die Wanne ist wichtiger als ICH #schock
na du bist mir eine ;-) dachte du hängst (widder) aufm Fasching rum #huepf

Das mit der Aufsichtspflicht ist halt oft auch ein Mangel an Unterbesetzung. Nee, eigentlich ist es ja legal. Aber ich finde trotzdem, dass für soviele Kids 1-2 Erzieherinnen einfach zu wenig sind. Da geht die eine Erzieherin mal Pipi machen, während dessen stürzt ein Kind und während die Erzieherin Tränen löscht, wird ein anderes Kind schier stranguliert. Bei uns im Kiga ist die Erzieherin generell freitags mit den Kids alleine. 1,5 Kräfte und das ist zulässig #kratz

Grippe, nun ja - den Großen gehts recht gut, waren heute schon wieder on Tour ;-) die Kleinen haben die letzten Nächte das volle Programm geliefert. Dank immer noch anhaltenden Durchfall ham sie beide ins Bett gekackert - na und ohne Windel kommt das noch besser als mit #augen Alessia ist sowas von wund am Popo, ich bin nur noch am schmieren. Na und wenn sie mal dicht gehalten haben - Mama denk ja nicht, du hättest eine Nacht mal nicht die Betwäsche waschen müssen, dann ham se eben reingek...
Ganz toll wird das erst, wenn Mama selber auf dem Zahnfleisch geht. Mir ist immer noch oft übel, der Magen spinnt, vor allem nach dem Essen, aber es geht aufwärts.
Luca habe ich heute Nacht eine Windel angezogen. Wir konnten uns darauf einigen, dass es besser ist #gruebel

#kuss & #liebdrueck

Beitrag von serefina 17.02.06 - 22:47 Uhr

Also da passieren ja echt merkwürdige Dinge......und Schals und so was zu verbieten ist ja nunmal weder eine Lösung noch angebracht bei dem Wetter.
Was ist das bloß für ein Kindergarten?????
Haben die Kinder dort keine Kleiderecke wo sie ihre Sachen wie Jacken und Schals dranhängen?
Damit spielt man ja auch nicht rum......!
Und draußen beim toben muss doppelt ausgepasst werden.
Scheint echt ein Mangel an Aufsicht dort zu herschen.....!
Das mit dem Jungen dessen Mädchen ihn da in seinen "Lulli" gebissen haben soll....naja sorry das kann ich mir nun echt nicht vorstellen.......da steckt doch wenn was ganz anderes dahinter.......und das sie es nicht erzählt haben ist schon sonderbar genug!
Da stimmt eindeutig was nicht in diesem Kiga.......ich würde malmit der Leitung reden und wenn nichts bei rum kommt Kiga wechseln.




LG Janine

Beitrag von bipi168 17.02.06 - 23:01 Uhr

Hallo!

Danke, für die Antwort.
Doch es gibt Kleiderecke drausen, ich hatte ja geschrieben das sie sich verkleiden wollten und das Mädchen ein Halstuch angezofen hatte aus der Spielkiste.

Nein, das Mädel hat ihn wirklich gebissen.

Ich werde mit ihnen reden aber hab wirklich ein gutes Gefühl dabei :-(.
Lg Bianca

Beitrag von sparrow1967 18.02.06 - 08:54 Uhr

Hi Bianca,

im Kindergarten bei uns in der Nähe ist ein ähnlicher Fall passiert: Kinder im Freispiel- tolle Burg im Flur- Kind am Schal fast erhängt. Seitdem durften die Kinder nicht meh ohne Aufsicht in der Burg spielen.

Ich kenne es so, das die Kinder auch im Freispiel zu beobachten sind- wenn sie sich nicht in der Gruppe befinden, hat sich nun mal die Erzieherin oder ne Praktikantin dort aufzuhalten, wo die Kinder sind- ob es sich nun um den Flur im Kiga oder eine uneinsichtige Ecke auf dem Spielplatz handelt.
So hab ich es in meiner Ausbildung gelernt und so wurde es auch im Kindergarten bei den Mädels gehandhabt.
Wären solche Vorfälle passiert, hätte ich meine Mädels aus dem Kindergatren genommen- selbst dann, wenn ich die einzige gewesen wäre, die so handelt.

Manchmal hat man aber nun mal unmotivierte Erzieherinnen da sitzen, denen jeder Weg zu viel ist und die lieber irgendwelche Bastelsachen am Tisch vorbereiten und ihren Kaffee schlürfen, als nach den Kindern zu sehen.

Was Du n och machen kannst, wenn es deine Zeit erlaubt: hospitiere mal einen Morgen. Dann kriegst du einen besseren Einblick, wie die Leute sich dort verhalten. Wenn sie es Dir nicht gestatten, dann such dir lieber nen anderen Kiga- denn dann wollen sie sich nicht in die Karten schauen lassen ;-)....



lg
sparrow

Beitrag von sohvi 18.02.06 - 09:21 Uhr

Hi Bipi,
Unfälle können natürlich immer mal passieren - auch im Kiga - aber sowas Komisches in der Häufigkeit und kurzen Zeit kenne ich zum Glück nicht. Und ein Kind habe ich schon aus dem Kiga raus und das andere ist im Sommer durch. In unserem Kiga wurden Halsketten und Fingerringe verboten, weil es mit einer Halskette auch mal einen Vorfall gab (Kind blieb mit langer Halskette am Klettergerüst hängen - Kette riss aber das Kind brüllte vor Angst und es hat wohl auch weh getan). Die Konsequenz war das sofortige Trageverbot von "gefährlichem Schmuck".

Unser Kiga ist ein sehr kleiner Kiga (einzügig) und die Erzieher sehr motiviert. Ich habe schon den Eindruck, dass die Kinder fast jederzeit beaufsichtigt sind und wenn nicht, dann nur kurze Augenblicke. Von Müttern, deren Kinder andere Kindergärten besuchen, wird oft berichtet, dass die Erzieherinnen da eher kaffeetrinkend und tratschend angetroffen werden als dass sich mit den Kindern beschäftigt wird. #gruebel

Irgendwer machte hier den Vorschlag, dass du mal ein paar Vormittage mit deiner Tochter mitgehen könntest. Ich finde das ist eine gute Idee, um mal einen Eindruck zu bekommen, wie der Ablauf dort im Kiga so ist. In unserem Kindergarten werden solche Wünsche immer sehr positiv aufgenommen und Eltern sind immer gern gesehen. Wenn du bei euch im Kiga nicht willkommen sein solltest, würde mich das nachdenklich stimmen.

LG
Sohvi

Beitrag von eineve 18.02.06 - 09:59 Uhr

meine ansicht nach - ich - obwohl NIE mutter eines kiga-kindes - würde mal ganz ernsthaft nachfragen in welchem beschäftigungsverhältnis die betreuungspersonen stehen.

ob

a) kindergärtner oder kinderpfleger beschäftigt sind (kindergärtner ist höher qualifiziert und setzt meines wissen abitur voraus - kinderpfleger begnügt sich mit minderem abschluss)

b) kinderpfleger als 1€-jobber beschäftigt werden nach ihrer ausbildung

c) die beschäftigten kinderpfleger auch wirklich die entsprechende ausbildung haben!

zu punkt b) weiss ich das gerne die kinderpfleger nachdem sie lange keinen job in ihrem ausbildungsberuf bekamen seit einführung von hartz4 für 25 std in der woche als 1€ job beschäftigt werden obwohl sie nichtmal 1 jahr früher in der selben einrichtung und mit dem selben job urlaubs/krankenvertretung für mehr als 2 monate machten!

und generell betrachtet:

das mit den 1€ jobblern in kindergärten wird noch vielmehr zunehmen - speziel bei den "kirchlichen" einrichtungen.

ich kann das auf mein leben schwören - meine cousine muss sich mit einem euro die std als kinderpflegerin begnügen. mit auch noch einem anfahrtsweg der ohne auto nicht machbar ist.

Beitrag von sparrow1967 18.02.06 - 11:14 Uhr

zu a)

die Ausbildung dauert länger ,Abitur ist aber nicht Voraussetzung- kann aber in der Ausbildung integriert sein, sa dass man nach der Ausbildung studieren kann.
Und wir nennen uns dann staatl. geprüfte und anerkannte ERZIEHER, das andere sind Kinderpfleger.

So war es zumindest vor ...öhm...17Jahren ;-).


sparrow

Beitrag von lea03 18.02.06 - 11:19 Uhr

Hallo Christine,

in manchen Bundesländern, sowie Schleswig-Holstein auch, ist die Vorraussetzung um Erzieherin zu lernen ein Abitur #schock

Natürlich gibt es da auch wieder andere Schlupflöcher, aber für einen Schulabgänger der dies lernen möchte, noch keine andere Erstausbildung hat ect. muss das Abitur her.

Bei uns in Rheinland-Pfalz reicht die Mittlere Reife.

Heute ist es auch so, ich weiss aber nicht ob für alle Bundesländer einheitlich, das man BEVOR man Erzieherin lernen kann, erstmal 2 Jahre Sozialasisstntin lernen muss, also praktisch das gleiche wie SozPädAs (was ich in Schleswig-Holstein gemacht habe) oder Kinderpflegerin..(alles das gleiche #augen ;-) ) Das ist jetzt ganz neu, ich glaube seit 2005 erst #kratz

Sprich, heute dauert die Ausbildung zur staatl. Anerkannten Erzieherin 5 Jahre #schock

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von sparrow1967 18.02.06 - 11:35 Uhr

Wie gesagt, meine Ausbildung ist 17#schock Jahre her und damals war die Voraussetzung Mittlere Reife und wir konnten wählen zwischen Ezieher/FHR oder nur Erzieher 3 Jahre Ausbildung). Unsere Ausbildung dauerte 4 Jahre und beinhaltete jedes Jahr ein Praktikum von 3 monaten- Kindergarten, HoT, Heim und das letzte nach Wahl und das Prüfungspraktikum auch nach Wahl.

Aber wie auch schon gesagt wurde: es geht nicht nur um die Qualifikation...es geht um das Verständnis für die Aufsichtspflicht. Manche Erzieher werden mit der Zeit lustlos und nachlässig. Leider.


lieben Gruß
Christine

Beitrag von lea03 18.02.06 - 11:47 Uhr

Das stimmt.

In dem Kindergarten in den Lea jetzt geht, kann ich kaum padagogische Arbeit erkennen. Und ich müsste sie ja erkennen können ;-)

Mit der Aufsichtspflicht ist es halt so ne Sache, wie ich schonmal geschrieben habe hier.

Beispiel: hier im Kindergarten waren zwei Jungs in der Bauecke spielen, diese ist ein extra Raum neben dem eigentlichen Gruppenraum. Der eine Junge schubste den anderen Jungen so heftig, das dieser mit dem Hinterkopf durch die Scheibe flog #schock Scheibe kaputt, Kind ab zu Doktor zum nähen...aber definitiv KEINE Aufsichtspflicht verletzt!

Die Eltern hatten es versucht mit Anzeige ect. aber kamen nicht durch.

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von sparrow1967 18.02.06 - 11:54 Uhr

Im Kiga darfst Du dich eh nicht als Erzieherin outen---*höhö* sonst wirst ständig schief angesehen, wenn du was sagst...
Ging mir bei den Mädels im Kiga Gott sei Dank nicht so, die waren froh, wenn man mal n Auge mit drauf hatte, aber wenn Moritz in den Kiga geht...oh ha... ;-)


Beitrag von lea03 18.02.06 - 11:59 Uhr

ebend, die meisten sind froh ;-)

Du, ich mache ja Eingewöhnung mit Lea im Kiga. Ich kenne ja die ganzen Erzieherinnen dort. War ja ein Jahr dort im Vorpraktikum, und ich kann Dir sagen da geht einem das Herz auf #freu , es macht so Spaß dort zu sein. Und die Gruppenleiterin will mich net mehr gehen lassen #schock #freu

Ich habe ja noch keine Prüfung durch ss ect. pp. Aber ich werde dort behandelt wie früher als ich dort gearbeitet hatte. Ich bin dort zu Haus *lol*

Letzte Woche hatte ich auch mal ungemerkt die Gruppe alleine unter meiner Aufsicht *lol* obwohl ich da nicht arbeite oder so #schock
Der Erzieherin war das auch erst aufgefallen als sie wieder zurück war...Macht der Gewohheit.

Hach, schwäääärm, wie gerne würde ich dort wieder arbeiten #freu

Beitrag von eineve 18.02.06 - 11:17 Uhr

jo öhm ich kann mich auch nur an das errinern was mir ne ex-abiline die kindergärtnerin ist sagte ;-)

Beitrag von sohvi 18.02.06 - 11:20 Uhr

Naja...aber die Ausbildung hat doch weniger mit dem Verantwortungsbewußtsein einer Person zu tun oder?

Übrigens, so wie ich informiert bin, MUSS in einer Gruppe immer mindestens eine ausgebildete Erzieherin anwesend sein.

LG
Sohvi

Beitrag von lea03 18.02.06 - 11:24 Uhr

In einer Gruppe in der 20 Kinder rumlaufen, JA!

Aber bis zu sechs Kindern, darf man zb. alleine, ohne direkte Aufsicht zb. in die Turnhalle auf den Spielplatz, Bällchenbad ect. lassen, also alles was ausserhalb den Gruppenraumes ist. Es müssen halt bestimmt Kriterien in acht gelassen werden, zb. passen die Kinder zusammen, sind die Kinder agressiv ect.


huch, ich war noch garnicht fertig, ausversehn schon abgeschickt #hicks

Ich als Vorpraktikantin damals, habe auch schon ein Gruppe alleine geleitet, und in meiner Ausbildung zur SozPädAs auch!

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von lea03 18.02.06 - 11:25 Uhr

*lol*

ich meine nicht geleitet als Leiterin der Gruppe, sonder beaufsichtig und geplante Aktivitäten durchgeführt...

so, jetzt habe ich fertüsch

#hicks

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von eineve 18.02.06 - 11:32 Uhr

und würdest du jetzt als ausgebildete SozPädAs für 1€ die std den gleichen job tun, wissend mindestens 6 std unterwegs zu sein - jeden tag natürlich?


DAS ist letztlich meine fragestellung: welche job art wird da von den betreuungs- oder aufsichtspflichtpersonen ausgeübt?

vollwertiger job - mit auskommen des gehaltes

ODER

1€-job weils da für die kinderstätte auch noch subventionen gibt?

nur arbeit haben "um jeden preis" aber trotzdem nicht sich nen cafe in einem cafe leisten zu können - obwohl ich selber sowas durchlebe kann ich gut verstehen das es genug gibt die dann nach dem motto leben "verantwortung wird da nicht mit bezahlt..."

Beitrag von lea03 18.02.06 - 11:41 Uhr

Ehrlich gesagt, diese Fragestellung und/oder auf was du hinaus möchtest verstehe ich nicht.

Durch die ss konnte ich meine Prüfung noch nicht machen, jetzt sind wir umgezogen nach Rheinland-Pfalz, wenn wir aber wieder in Schleswig-Holstein wohnen werde ich die Prüfung machen. Die Bezeichnung und Ausbildung Sozialpädagogische Assistentin gibt es nämlich nur in Hamburg und Schleswig-Holstein (nur mal schnell so zur Info)

So, angenommen ich hätte jetzt meine Prüfung, und dürfte den Titel staatl. geprüfte SozPädAs tragen, und ich wäre jetzt Arbeitslos, Hartz 4...und bekäme ein ein Euro Job in diesem Bereich angeboten..WOW, natürlich würde ich das dennoch machen! Wäre mir in diesem Fall viel lieber als zb. Morgens für die Gemeinde Schnee zu räumen :-P

Wer weiss, vielleicht hätte ich da die Chance irgendwann auf Festanstellung.

Jetzt wo meine Kleine in den Kiga geht, könnte ich sozusagen "Ehrenamtlich" in diesem Kiga wieder arbeiten, da habe ich damals mein Vorpraktikum gemacht, bevor ich nach S-H ging.

Mir macht die arbeit mit Kindern Spaß, es ist eine Herrausforderung für mich. Es ist schön den Kindern was beizubringen ect. Das alles würde ich auch für ein Euro machen. Egal ob Verantwortung mitbezahlt wird oder nicht.

So, hätte ich jetzt diesen Beruf NICHT erlernt, sollte aber ein dort ein Euro Job machen...mh... melden die Eltern die Kinder im Kindergarten an, tut der Träger stillschweigend die Aufsichtpflicht auf die Leitung übertragen und die tragen es wieder stillschweigend auf die Erzieherinnen/Mitarbeiter um. Diese übertragen es dann evtl. wieder stillschweigend auf den ein Euro Jobbler, der wohl evtl. keine pädagogische Ausbildung hat ect. Jetzt liegt es doch im Ermessen der Leitung und Mitarbeiter zu kalkulieren, ob man diese Verantwortung an diese Person übertragen kann.

Ich hoffe ich habe mich jetzt nicht zu wirr ausgedrück
#hicks

Liebe Grüße an Dich
Katrin

Beitrag von eineve 18.02.06 - 11:38 Uhr

>>Naja...aber die Ausbildung hat doch weniger mit dem Verantwortungsbewußtsein einer Person zu tun oder?<<

wie ist das zuverstehen? ausbildung kein verantwortungsbewustsein oder.. - naja spass beiseite.


es gibt wirklich menschen die verantwortungsbewustsein als eine nicht natürliche menschliche eigenschaft betrachten - gibt genug fälle - erzieher, eltern alle erwachsene die mit dem auftrag kinder aufs leben vorzubereiten natürlich (elternschaft) oder gelernt (berufsausbildung) leben müssen/dürfen.

zum zweiten ist mein tenor eher daraufaus:

wie verhält sich ein mensch mit entsprechender ausbildung, wenn er nicht die normal übliche entlohnung bekommt aber letztlich genausoviel zutun hat wie bei "normaler" entlohnung - nur weil er dummerweise seit ausbildung keinen job in seinem beruf findet auser urlaubs/krankheitsvertretung - und nach einem jahr den gleichen job macht - aber mit dem zwang des hartz4-grundsatzes - 1€ die std...

DAS ist meine spontan fragestellung die mir in den kopf gekommen ist als ich den eingangstreat gelesen habe.

Beitrag von sohvi 18.02.06 - 11:58 Uhr

>>wie ist das zuverstehen? ausbildung kein verantwortungsbewustsein oder.. - naja spass beiseite.<<

Genau das hatte ich mich gefragt, als ich deinen Beitrag las. Denn ich bin der Meinung, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

Kann natürlich sein, dass weniger gut bezahlte Mitarbeiter auch weniger motiviert sind. Wäre in meinen Augen aber in Verbindung mit Kindern wirklich fatal.

LG
Sohvi

Beitrag von eineve 18.02.06 - 12:12 Uhr

dummerweise hat es das aber.

ich musste das zu oft beobachten. gerade in verbindung mit kindern.

und - warum bitte streikten dann soviele kindergärten - wars vorletzte woche? - es müsste doch dann pflicht sein für die kinder 1,5 std die woche für monatlich weniger gerne dann den job zutun? ohne frage müsste dann der öffentliche dienst-mitarbeiter im kinderbetreuungsbereich diese herabstufung annehmen.

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