Hüftschmerzen, Symphysenlockerung = KS???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von gaju 18.02.06 - 21:41 Uhr

Habe schon seit 2-3 Monaten ziemliche Probleme mit Hüfte und Symphyse #heul. Leider kann man da ja sooo viel nicht gegen machen, wobei ich nicht verstehe, dass es manchmal besser und manchmal schlechter ist- wovon hängt das ab?
Meine eigentliche Frage- ich kann mich mittlerweile kaum noch ohne Hilfe bewegen, habe jetzt schon öfter gehört, dass man das Kind dann früher holt. War das bei jemandem von euch der Fall? Möchte eigentlich sehr gerne normal entbinden, mir wurde aber auch schon gesagt, dass man damit die Symphyse auch dauerhaft schädigen kann, wenn man eh Probleme hat...? Hoffe, ihr könnt mir irgendwas dazu sagen. Vielen Dank und liebe Grüße!! Julie 35 SSW.

Beitrag von deluxe26 18.02.06 - 22:56 Uhr

Auf die Antworten bin ich auch sehr gespannt, denn ich habe das auch. Ist echt schmerzhaft. Vor allem wenn ich nachts aufwache und auf Toilette muß. Komme kaum aus dem Bett so tut das weh. Werde kommende Woche mal meine FÄ fragen und nen Termin im KH habe ich auch, da werde ich dann auch nochmal fragen. Will na klar auch keine bleibenden Schäden davon tragen!! Dann lieber KS. Obwohl meine Hebamme sagt das diese Schmerzen nach der Geburt weg sind....kann ich mir gerade nicht wirklich vorstellen.

deluxe+boy 37.SSW

Beitrag von stehvieh 18.02.06 - 23:26 Uhr

Hallo!

Bei meiner Tochter damals hab ich diese Probleme erst in der 32. Woche bekommen, die kam dann spontan zur Welt und die Beschwerden hielten (in leichterer Form) danach noch ein paar Wochen an. Also sie hat mir nicht die Symphyse gesprengt #:-). Ein riesiges Kind war sie zwar nicht, 49 cm und 2930 g, aber ausgewachsen halt doch.

Diesmal hab ich die Symphysenlockerung schon ab der 15. Woche gespürt. Das Lustige ist, ich hab in der 16. Woche ein seit Ewigkeiten geplantes, eigentlich 3-monatiges Praktikum angefangen, und da war ich dann ganze 3 Tage, bevor mich der FA wegen zu großer Schmerzen (und mangelnder Hinleg-Möglichkeiten) krankschrieb... Seit heute hab ich dann ein richtiges Beschäftigungsverbot, und das Praktikum ist gestorben (nein, bin nicht traurig deswegen). Der Orthopäde hat mir auch nur gesagt, dass man sich im Notfall mal Gedanken über einen Kaiserschnitt machen muss, damit die Symphyse nicht gesprengt wird... Wie wahrscheinlich das ist, konnte mir aber noch niemand sagen. #kratz

Ich hab echt schon Angst, denn damals konnte ich die letzten Wochen wirklich nur noch ganz schlecht laufen, im Bett umdrehen tat sauweh und aus dem Bett aufstehen, oh je... #schwitz Und nun geht die ganze Geschichte schon 4 Monate früher los... Was kommt da noch auf mich zu?

LG
Steffi + Caroline Johanna (22 Monate) + #baby inside (18. SSW)

Beitrag von sandytipp 19.02.06 - 01:28 Uhr

Hallo Steffi,
Ich leide schon das 3. mal unter einer Symphysenlockerung und einem allgemein instabilen Becken. Ich weiß genau, was Du durchmachst! Ich bin jetzt in der 33. Woche und habe (diesesmal) seit der 18. Woche schmerzen. Seit Donnerstag hab ich eine Familienpflegerin zuhause, wenn mein Mann arbeitet, da ich mich nicht mehr selbst um meine 3 Kinder kümmern kann. Ich fühle mich total unnütz! Ich hatte schon (aus anderen Gründen) 2 Kaiserschnitte und es wurde mir zu einem 3. geraten. Der Kleine wog beim U-Schall in der 31. Woche bereits 2100Gramm und hatte einen Kopfumfang von 31,5cm. Trotzdem werde ich ihn natürlich zur Welt bringen. Bei meinem letzten Kind wurde ich eingeleitet und habe trotz der Probleme 3 Tage durchgehalten. (Es war dann aus einem anderem Grund ein Kaiserschnitt) Ich würde dir auch dazu raten, eine Familienpflegerin zu beantragen. Dann kannst Du dich schonen und es wird nicht so schlimm wie bei mir! (Kann fast nicht mehr gehen und sitzen!) Und frag deinen FA mal nach einem Syphysengürtel, Vielleicht hilft er dir. Schöne Grüße von einer Leidensgenossin! Sandy

Beitrag von deluxe26 19.02.06 - 08:42 Uhr

Ich habe auch so einen Gürtel bekommen, der aber jetzt mit riesen Bauch unangenehm zu tragen ist. Außerdem steht drauf das man ihn nur beim "arbeiten", also unter Bewegung tragen soll. Also nicht während des Sitztens oder Liegens!!Und da die Schmerzen eh sehr groß sind bei Bewegung ist der Gürtel eigentlich für die Katz. Leider.

Beitrag von sandytipp 19.02.06 - 09:16 Uhr

Hallo liebe Julie,
Ich habe diese Beschwerden jetzt zum 4. mal und werde den Kleinen normal entbinden. Mein Arzt riet mir auch zum Kaiserschnitt, zumal ich schon 2 hatte. Aber das Gefühl, wenn man ein Kind normal entbindet und es dann auf dem Arm hat möchte ich noch einmal haben!Bei meinem letzten Kind habe ich auch 3 Tage wehen, trotz Symphysenschmerzen ausgehalten. Er kam dann zwar trotzdem per Kaiserschnitt, aber aus einem anderen Grund! Mein FA hat mir allerdings zu einer Sterilisation geraten, da mein Körper keine weitere SS mehr verkraften würde. Sicherheitshalber werde ich in einer Uniklinik entbinden! Die Schmerzen sind eigentlich sofort nach der Geburt verschwunden!

Beitrag von gaju 19.02.06 - 14:07 Uhr

Deine Antwort beruhigt mich doch sehr. Es geht mir ja auch gar nicht so sehr darum, dass ich es jetzt nicht noch aushalten könnte- ist zwar sehr sehr schmerzhaft aber ich weiß ja wofür ich mich da durch kämpfe. Das was mir hauptsächlich SOrge bereitete war, das ich immer wieder gehört habe, dass die Schmerzen auch nach der Geburt bleiben können- das find ich schlimm- wir sind doch noch so jung und ich tanze viel etc... Wenn Du sagst, dass es bei Dir immer wieder weggegangen ist, gehe ich einfach mal von diesem Falla aus. Wir sind übrigens gleich alt- nur hast Du mit dem Kinderkriegen ziemlich viel früher angefangen ;-)
Alles Gute noch! Liebe Grüße!

Beitrag von stehvieh 19.02.06 - 19:41 Uhr

Hallo!

Die Schmerzen der Symphysenlockerung hatte ich noch ca. 3 Wochen nach der Geburt. Sie hatten natürlich schon nachgelassen im Vergleich zur Schwangerschaft, und während sich das Becken so zurückbildete, vergingen auch die Beschwerden wieder ganz. #:-) Also keine Angst, für immer bleiben die Probleme nicht!

LG
Steffi