Hilfe!!! Bin total fertig!!! Seit halbem Jahr max. 2-3 Stunden am Stück geschlafen!!! Drehe langsam

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von gruetie1977 19.02.06 - 10:04 Uhr

Hallo!

Ich glaub ich brauch langsam dringend Hilfe. Könnte nur noch heulen#heul, mir fehlen sämtliche Nerven und ich krieg Null mehr auf die Reihe.

Unsere Kleine war schon immer anstrengend. Sie hat in den ersten 3,5 MOnaten täglich zwischen 3 und 8 Stunden geschrien. Nach Osteopath wurde das wirklich besser und ist heute fast nicht mehr spürbar.

Allerdings hat sich ihr Schlafverhalten nicht geändert. Sie ist jetzt ein halbes Jahr alt und hat bisher genau mal 5 Tage mit 5-6 Stunden Schlaf geschafft (da war sie ca. 8 Wochen). Ansonsten nur 2-3 Stunden.

Tagsüber will sie auch nach max. 2 Stunden an die Brust. Manchmal sogar stündlich. Habe auch shcon ablenken probiert. Hilft vielleicht 0,5 Stunden und dann ist sie sooo hibbelig, dass wir 15 Minuten brauhcen bis sie richtig an die Brust geht und nicht ständig "an- und abdockt"

Ansonsten schafft sie seit ca. 2,5 Monaten sogar nachts nur 1-2 Stunden am Stück - dann will sie die Brust für 5-20 Minuten - kommt immer drauf an.
Tagsüber schläft sie max. 40 Min. - das lohnt zwar kaum, dass ich mich auch hinlege - machs aber trotzdem weil ich nicht mehr anders kann. Natürlich komm ich dann sonst zu nix, aber was soll ich noch machen?

Fast täglich hab ich momentan Kopfschmerzen - vermutlich der Schlafentzug (kenn ich von früher, wenn ich da mal wenig Schlaf hatte hab ich auch immer mit Kopfschmerzen reagiert)

Außerdem schlafen meine beiden Hände ständig ein bis sie schmerzen - vermutlich von der Fehlhaltung beim Rumtragen oder Stillen.

Ich habe sie voll gestillt bis vor einer Woche, da habe ich mittags mit Kartoffeln angefangen! Auf anraten meiner Hebi (weil Kartoffeln besser sättigen als Karotten). Sie mag max. 3 Löffelchen - dann streikt sie und "bläst" mir alles vom Löffel. Ich dachte jetzt hab ich endlich ein halbes Jahr stillen durchgehalten - jetzt mit Beikost wird alles besser, weil sie besser satt ist...und GARNIX ist besser!!! Könnte heulen!!!#heul#heul#heul nJetzt meinte die Hebi ich soll vielleicht nochmal 1-2 Wohcen warten mit der Beikost!!!

Hannah ist übrigens kerngesund - haben Blut und Urin testen lassen, EEG gemacht - waren x-mal beim Arzt, beim Osteopathen, haben wirklich alles getan. Sie ist sehr groß und schwer für ihr Alter (6 Monate, 73 cm, 10,3 Kg) aber laut Arzt alles im grünen Bereich. Zähnchen hat sie noch keine.

Vielleicht hört sich das jetzt an, als ob ich mich selbst bemitleide, aber ich kann wirklich nicht mehr! Heute morgen waren wir schon um 5.20 Uhr wach!!!

Jetzt schreit sie schon wieder!!!

Vielleicht weiss von euch jemand Rat.

Grüße

Christine

Beitrag von schnecki2 19.02.06 - 10:21 Uhr

hallo christine,
ich bin gerade am stillen, deshalb schreibe ich jetzt nur klein. ich habe am anfang zu löffelgewöhnen obst gefüttert, apfel banane oder so. wo schläft deine kleine denn. auch wenn das jetzt auf unverständnis stößt nehm dein kind mit zu dir ins bett dann schlafen die babys meistens schon besser. lege dich auch mittags mit deinem kind hin. lasse sie beim stillen einschlafen und bleibe mit ihr liegen. das ist nur damit du dich erholen kannst. kannst du deine kleine nicht irgendwie mal für ne stunde abgeben zum erholen. kann nicht ne oma, nachbar oder so spazieren gehen mit deinem kind.
über kurz oder lang würde ich dann die mittags mahlzeit und die abendmahlzeit ersetzen damit dein kind abends richtig satt ist. ich habe das damals mit wiebke als sie 5 monate alt war auch gemacht. versuche deinem kind das auf dem arm einzuschlafen abzugewöhnen. gegen die verspannungen hilft die badewanne und bewegung. spazieren gehen und täglich etwas turnen. ich turne auch häufig zuhause da ich vom vielen tragen bei drei kindern auch häufig mit rückenschmerzen zu tun habe. gehe jeden tag mit deiner kleinen an die frische luft. frische luft macht auch müde. du schafftst das schon!
Karin mit wiebke 22.8.99, hauke 19.1.03 und amke 13.8.05

Beitrag von darkigraine 19.02.06 - 10:21 Uhr

oje christine

das klingt ja wirklich schrecklich...lass dich #liebdrueck...

und das schlimme ist, dass du bereits jeden punkt bereits probiert hast, den ich dir hätte empfehlen wollen...

aber vielleicht ist das noch eine punkt, wo ich dir weiterhelfen kann...ich hatte mal von einem kind gehört, das auch so viel geschrien hat und nachts nie schlief...bis sich herausstellte, dass sie allergisch auf daune ist...

ich möchte dir damit nur sagen, dass man manchmal an den falschen orten sucht und es eben auch sehr lange dauert, bis man solche sachen herausfindet....es wäre halt schon besser, wenn die kleinen sprechen könnten, wenn ihnen was fehlt...

hast du keine unterstützung, die dich mal ablösen kann? damit auch du mal zur ruhe kommst?

das macht doch kein mensch so lange mit...ich kann mir gut vorstellen, dass du da am ende bist

gruss nicole

Beitrag von gruetie1977 19.02.06 - 18:48 Uhr

Hi NIcole,

Danke für Deine Antwort - manchmal reicht es ja schon wenn man weiss dass da draußen noch wer ist, der einen versteht!!!

Daunenallergie fällt aus, da wir keine Daunendecken haben, da ich auch immer wieder mit Allergien zu tun habe und das daher vor Jahren alles weggeschmissen habe!

Mein Mann unterstützt mich nach Kräften - aber unsere Knatschi hat von Anfang an NIE Schnuller, Flasche o.ä. genommen und er hat es immernohc nicht geschafft dass Milch aus seiner Brust kommt ;)
Das heisst er kann mir max. für 2 Stunden die Kleine abnehmen, weil sie dann ihn tyrannisiert bis sie ne Brust kriegt!!!

Ebenso mit meiner Mutter oder so... Deshalb hatte ich sooo auf die Beikost gehofft! DIE könnte ihr ja jemand andres geben außer mir!

Heute mittag hab ich einfach mal Karotte unter die Kartoffel gemischt! Ich meine sie hat das besser akzeptiert. Mal sehen wie das weitergeht.

Übrigens hab ich grad mal auf Deine Page geguckt. Würde mich über eine Info freuen, wenn Ihr wieder nen Shop online habt.

Danke nochmal

Christine

Beitrag von darkigraine 20.02.06 - 08:11 Uhr

hallo Christine

huch das ist wirklich hart...ich gehe regelmässig in ein mama-café. da war letztens auch eine frau, die hatte ein schrei-baby. und das was du eben beschreibst, deutet ziemlich genau auch auf so etwas. ich weiss nur noch, dass diese frau erzählt hat, dass sie total am ende war und die kleine erst mit 1 jahr einigermassen nachts ein bisschen stiller ist, wenn sie nicht gerade zahnt. die tat mir richtig leid. vorallem hat sie jetzt solche angst vor einem 2. kind, weil sie das nicht noch einmal durchmachen möchte.

ich hoffe nicht, dass es dir auch so lange geht wie ihr....

ja ich melde es dir gerne, wenn wir wieder einen onlineshop haben ...

grüsschen nicole und siro

Beitrag von smily000 19.02.06 - 10:32 Uhr

Hallo Christine,

bei uns war es ähnlich und ich habe schon mit 5 Monaten deswegen mit zufüttern angefangen. Wir haben abends ne Flasche mit HA-Nahrung extra gegeben und mittags mit Kürbis angefangen.
Da hat unser kleiner zumindest mal 3-4 Stunden in der Nacht geschlafen (hat aber auch 2 Wochen gedauert). Dann habe ich auf anraten meines Arztes angefangen abends einen Brei zu geben und schwups war der Kleine plötzlich satt und hat zumindest 6 Stunden nachts geschlafen #freu

Tipp von meiner Hebi war auch noch:
Baby immer mit nackigen Füssle in den Schlafsack und die Waden mit Lavendelöl einreiben.
Ich fand, der Schlaf war etwas ruhiger ... kannst ja mal ausprobieren.

Weiterhin toi toi toi...
das wird schon #liebdrueck

Grüsse Smily

Beitrag von gruetie1977 19.02.06 - 18:50 Uhr

Hi Smily,

Danke für den Tipp! Einfaches Lavendelöl kriegt man in der Apo oder? Werd ich mal ausprobieren!

Leider nimmt sie keine Flasche, hatte auch noch nie einen Schnulli genommen!!!

Werd wohl da durch gehen müssen #heul

Grüße

Christine

Beitrag von sheila2804 19.02.06 - 11:04 Uhr

hallo christine,

so wie du das schreibst bzw. beschreibst, hört sich das für mich in fest eingefahrenen schlechten ritualen bei deinem zwerg an. ich habe auch eine sehr schwere zeit mit amely mit gemacht - ich bin alleinerziehend und sie kam jede nacht alle 2 bis 3 stunden und hat geweint. das habe ich knapp 5 monate mitgemacht und dann war ich am punkt der totalen erschöpfung angelangt. sie schlief tagsüber auch nicht - max. 30 min. am stück - somit war da auch nix mit hinlegen - also genau wie bei dir!
amely hat immer einen schnuller zum einschlafen gehabt und wenn sie den nachts verloren hat, bzw. wenn ich sie in der schlaf gekuschelt habe und sie ist dann nachts aufgewacht - ohne mami und ohne schnuller im mund ging der terz los. sie war zudem auch noch fast 4 monate dauerkrank mit den bronchien. der für sie sehr wichtige schlaf zur erholung blieb also auch noch aus was sie selber noch mehr schwächte.... total verzweifelt habe ich meinen kinderarzt gefragt, was ich machen soll, da sie mir die letzten 3 nächte ca. 15 mal kam. er empfohl mir das buch "jedes kind kann schlafen lernen" und was soll ich sagen...... :-D amely hat seit drei wochen keinen schnuller mehr, ich habe in liebevoller art und weise die schlechten eingefahrenen rituale von ihr geändert und jetzt schläft sie seit fast 3 wochen jede nacht fast durch! :-D so schlecht und schlimm manche das buch finden - so super finde ich es! denn wie auch in diesem buch steht: "bedenken sie immer, was sie sich und ihrem kind antun, wenn sie NICHT handeln!" und recht haben sie!
ich bin wesentlich ausgeglichener und meine kleine sowieso!!
wenn der leidensdruck so groß ist wie bei dir, würde ich diesen versuch starten! ich kann nur aus eigener erfahrung sagen: es waren die best angelegtesten 17,80€ seitdem amely auf der welt ist!!!!

und das mit permanent an die brust wollen und auf den arm nehmen, dass ist meist nur noch "gewohnheit" zum einschlafen. ab 6 monate kann man laut vieler mütter damit anfangen und außerdem sind auch viele tipps drin, für kinder die jünger sind - so z.b. wie ein festes abendritual aussehen kann (ich hatte nämlich auch noch nicht wirklich ein festes ritual mit meiner tochter bis dahin)
und eins kann ich auch noch aus erfahrung sagen: der spruch "das wird mit der zeit" ist absolut überflüssig. ändert man nicht bei schlechten gewohnheiten, hast du das problem noch bis lange ins kleinkindalter - das konnte mir nämlich eine freundin bei ihrem sohn bestätigen! seit sie damit anfing (er ist jetzt 5 jahre alt) sind endlich auch ihre nächte wieder entspannte nächte!

viel glück und vor allem gute nerven!

lg
korinna und amely kristin (*27.04.05) die seit 40 minuten wieder schläft #gaehn

p.s. bei meiner kleinen maus hat die umgewöhnung mit sichtbaren erfolg gerade mal 2 tage gedauert! also nur mut!

Beitrag von lenser 19.02.06 - 11:39 Uhr

Hallo Christine,
Mensch ich wünsch dier seeeeeehr viel gedult!!lass dich mal#liebdrueck

Machst du ein schlafritual?wenn nein dann solltest du es, probier mal vor dem schlafen gehn zu baden,oder baby massage.Hab mal gehört das sich Babys sehr häufig verspannen,und das führt auch zu unruhr empfohlen wird die indische massage,mach ich auch mit meinem kleinen!ich creme sie auch mit Gute Nachtcreme von Bübchen ein da ist Lavendel wierkt ja beruhigend!Es giebt auch globolies da kenn ich mich nicht so gut aus kannst dich ja mal erkundigen.Soll aber ganz gut wierken.

Wünsch dir was.lenser

Beitrag von gruetie1977 19.02.06 - 18:53 Uhr

Hi Lenser,

wir machen seit Hannah 6 Wochen ist, jeden Abend Babymassage und gehen danach baden - immer mit der gleichen Musik danach wird trockengeföhnt und gekuschelt!

Globulies kriegt sie auch je nach Situation Chamomilla oder ihr Konstitutionsmittel.

Danke für die Tipps.

Grüße

Christine

Beitrag von stuetsche 19.02.06 - 11:57 Uhr

hallo christine,
ach ja,genau das gleiche hab ich mir heute morgen gedacht als ich wieder mal gerädert im bett lag.bei uns ist das so:helena(5,5 monate)ist von anfang an nur beim stillen oder schaukeln auf dem pezziball eingepennt.und das hab ich ihr nicht angewöhnt sondern es war schon im krankenhaus so,daß sie nicht in ihrem bett schlief und sehr viel geschrien hat.sie schlief mit 7 wochen eine woche lang durch bis sie das erste mal geimpft wurde.ab da nicht mehr.sie kommt nachts alle 3 stunden und ich bin langsam an einem punkt erreicht wo ich echt keinen bock und keine kraft mehr hab.wieso haben andere eltern soviel glück mit durchschlafenden kindern und wir müssen jede nacht zig mal raus??selbst tagsüber schläft sie nur im kiwa ein oder an der brust und wenn ich sie dann weglegen will wacht sie sofort auf.also bleib ich mit ihr ne stunde auf der couch sitzen:-(ich bin jetzt auch am überlegen ob ich mit brei anfange wobei das ja bei vielen trotzdem nix gebracht hat.ich geb ihr jetzt noch 2 monate und wenn sie dann immer noch so oft nachts kommt,sorry,dann muß ich auch mal wieder an mich denken und dann mach ichs wohl auf die harte jedes kind kann schlafen lernen methode,so leid es mir tut:-(sie schläft nach dem ersten stillen in der nacht in unserem bett weiter weil sie sonst wieder aufwacht und das nervt mich mittlerweile enorm.sie macht sich so breit,daß ich die paar stunden die ich am stück schlafen könnte so verkrampfe,daß ich morgens total fertig bin.ich kann dir also voll nachfühlen.einen tipp hätte ich auch sehr gern glaub aber nicht,daß es den wirklich gibt.wünsch dir alles gute und viel kraft.
sonja mit helena 5,5 monate

Beitrag von dussligekuh 19.02.06 - 13:14 Uhr

Hallo,

mein Sohnemann ist nun 6 Wochen alt.

Von Anfang an haben alle zu mir gesagt, dass er nicht normal ist. Nachts ging es von Anfang an sehr gut mit ihm. Er kommt abends um ca. 22 Uhr, nachts um ca. 1 oder 2 Uhr und dann wieder so um 5 oder 6 Uhr.

Aber die Tage...

Da mein Mann schichtet sollte mein Sohnemann tagsüber auch ab und zu mal ruhig sein, damit mein Mann auch mal schlafen kann. Aber Pustekuchen...

Raphael war tags IMMER wach und hat IMMER geschrieben und wollte IMMER an den Busen bzw. IMMER getragen werden.

Auch wenn es bei mir nicht so lange wie bei Dir ging (nur bis Mittwoch, sei Donnerstag ist's gut), aber ich war schon auch ganz schön mit den Nerven runter.

Tagsüber war ich wirklich nur noch am Stillen. Das höchste der Gefühle war mal ne halbe Stunde ohne. Das war dann die Zeit in der er geschrien hat.

Jetzt hat er einen Schnuller. Eigentlich wollten wir ihm keinen geben, aber nun sehen wir was das Ding für ein Segen ist.

Ich schau immer, dass so ca 2 Stunden zwischen jedem Stillen liegen. Das hilft gegen die Blähungen, weil nicht ständig neue auf alte Milch trifft. Deshalb ist er schon mal ruhiger.

Ansonsten habe ich ihm jetzt immer den Schnuller gegeben (nur nicht beim Schlafen direkt. Das will ich ihm gar nicht angewöhnen. Nicht dass er dann plärrt, wenn er den Schnuller im Schlaf verliert).

Und siehe da: Unser Kind schläft sogar am Tag!

Hebamme und KiA hatten recht. Baby's schlafen tatsächlich viel.

Das wußte ich vorher nur vom hören-sagen!

Ach übrigens: Wir waren auch bei einem Osteopathen. Außer dass unser Sohnemann eine halbe Stunde wie am Spieß geschrien hat - und das auch zuhause immer beibehalten hatte sobald wir ihn hinlegten - hat es gar nichts gebracht (Wobei ich jetzt nicht allen absprechen will, dass sie was können. Aber unserer war in meinen Augen nur ein Kurpfuscher!)

Bestimmt gibt es auch bei Dir so einen einfachen Trick.

Liebe Grüße

dussligeKuh