5 Tage zuhause und Koliken beginnen?!

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Beitrag von thanalot 19.02.06 - 10:53 Uhr

Hallo!
Mein kleiner Schatz und ich sind seit 5 Tagen zuhause. Im Krankenhaus war natürlich alles bestens. Er hat zugenommen und war absolut zufrieden. Jetzt seit wir zuahause sind hat er abgenommen (sind zwar auf dem Weg der Besserung) und hat fast immer Bauchschmerzen. Könnt ihr mir sagen, was ich tun kann? Wir probieren ihn sehr viel zu Beruhigen un geben ihm nachdem ich ihn gestillt habe Sab Simplex. Was können wir noch tun? Um viele Antworten wäre ich dankbar!!

Viele Grüße und schon mal Danke!

Thanalot und Merlin

Beitrag von sunflower.1976 19.02.06 - 11:01 Uhr

Hallo!

Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt!!!

Die Kleinen reagieren auch auf Stress mit Bauchschmerzen, also z.B. überhaupt der "Umzug" von der Klinik nach Hause, Besuche, Unsicherheit der Eltern (ist normal, aber die Kleinen spüren das) usw.

Hilfreich sind bei Bauchschmerzen:
- Tragen im Fliegergriff (also Bauch des Kindes auf dem unterarm der Mutter)
- Du trinkst Anis-Kümmel-Fenchel-Tee (Wirkstoffe gehen in die Milch über)
- "ausgiebig" Bäuerchen machen lassen
- Bauch im Uhrzeigersinn massieren, ggf. mit "Winde-Öl"
- Tragen im Tragetuch beruhigt Babys gut

Wichtig finde ich, beim Beruhigen nicht zu viele Sachen schnell nacheinander auszuprobieren, also z.B. erst bei Mama auf dem Arm, danach zu Papa, dann in verschiedenen Positionen tragen usw. Das kann die ganz Kleinen auch überfordern und sie weinen noch mehr. Die Beobachtung hatte ich jedenfalls bei meinem Sohn am Anfang gemacht.

Alles Gute!

LG Silvia

Beitrag von babymum 19.02.06 - 11:07 Uhr


Hallo!

Mein kleiner hat auch die Dreimonatskoliken, die wir aber hoffentlich bald überstanden haben, bei ihm ist es sehr schlimm.
Bei Leon haben die angefangen als er so ca. 1,5 Wochen alt war.
Und ich muss dir leider sagen, so wiklich hilft nichts aber du kannst probieren:
- Sab Simplex, Lefax (half bei uns aber beides nichts)
- homöopatische Kügelchen Cina D6
- Kümmelzäpfchen
- herumtragen, herumtragen und nochmal herumtragen
- Gymnastik mit den Beinchen "Fahrrad fahren"
- Manche Babys mögen es auch wenn sie im Wiegegriff fest an Mamas Körper gedrückt werden, gibt Sicherheit

Versuchs mal, Viel Glück

Rike mit Leon, der auch grad vor Bauchweh auf meinem Arm weint

Beitrag von hebigabi 19.02.06 - 11:01 Uhr

Hast du keine Nachsorgehebamme, die mal draufschaut und auch beim Stillen zuguckt-hört, ob das alles so okay ist?

In dem Alter haben die Kinder auch einen Wachstumssschub und trinken-trinken-trinken- sehr oft und lang und es ist absolut okay.

Körnerkissen beim Trinken schon zwischen dich und ihn legen und wenn er gut und gerne an den Busen geht und dort zufrieden ist, dann hat er auch kein Bauchweh.

Liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von thanalot 19.02.06 - 11:35 Uhr

Vielen Dank für Eure Antworten! Ich habe eine Hebamme zur Nachsorge mit ihr kontrollieren wir das Ganze natürlich auch! Danke nochmal!

Liebe Grüße

Beitrag von katja_22 19.02.06 - 12:05 Uhr

Hallo,

soweit mir bekannt ist, muß man die Sab Simplex Tropfen VOR den Mahlzeiten geben damit sie richtig wirken. Vielleicht probiert ihr es ml aus...

Ansonsten kann ich mich nur den anderen anschließen:

Kümmelzäpfchen, Fenchel-Kümmel-Anis Tee trinken, mit Windsalbe den Bauch massieren, Fliegergriff, Kirschkernkissen auf den Bauch legen und ansonsten viel Geduld.

Meine kleine ist knapp 10 Wochen alt und leidet seit der Geburt unter starken Blähungen...

LG, Katja

Beitrag von schneutzerfrau 19.02.06 - 12:32 Uhr

Hallo

ganz wichtig Sab muss vor dem Stillen in den Mund. Da es die Blasenbildung im Darm verhindert und wenn es dort nach der Milch ankommt kann es nicht mehr helfen ;-)

Gruß Sabrina

Beitrag von claudichma 19.02.06 - 12:55 Uhr

Hallo Thanalot,

ging uns genauso, als ich mit unserem Sohn aus dem Krankenhaus kam - nach ca. 1 Woche plötzlich ca. 20 Minuten nach jeder Mahlzeit große Schreierei. Wie schon die Vorrednerinnen empfahlen, half bei uns abwechslungsweise eine Bauchmassage, der Fliegergriff, Kirschkernkissen aufs Bäuchlein legen, regelmäßig Sab Simplex verabreichen (ich still und gebe ihm die Tropfen nicht vorher und auch nicht nachher, sondern beim Wechsel von Brust 1 an Brust 2, das wirkte bei uns am Besten) und in ganz schlimmen Fällen bekam er ein Kümmelzäpfchen. Ach so, und ich trinke täglich einen Liter Stilltee.

Inzwischen bin ich allerdings nicht sicher, ob das wirklich jedesmal Koliken waren, denn nun kenne ich die Schreie des Kleinen besser und kann besser unterscheiden, warum er schreit. Er schreit nämlich immer noch ca. 20-30 Minuten nach jedem Stillen, hat aber definitiv keine Blähungen (das Schreien ist völlig anders, aber das kann ich wie gesagt jetzt erst auseinanderhalten), sondern findet einfach schlecht in den Schlaf. Vielleicht sind es bei dir auch nicht immer Koliken, die treten nämlich vorwiegend abends und nachts auf?!

Falls es bei dir auch Einschlafschwierigkeiten sein sollten, hilft nur eins: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Mein Sohn ist so empfindlich, dass beim Stillen weder geredet noch ferngesehen oder sonstwas werden darf - alles macht ihn nervös. Ich stille deshalb nur noch im leicht abgedunkelten Schlafzimmer und bleibe solange neben ihm liegen, bis er eingeschlafen ist. Das ist zwar sehr zeitaufwendig, aber so schreit er wenigstens nicht mehr so arg. Versuch das mal, wenn er dann ruhiger ist, sind es keine Koliken. (Koliken hat mein Sohn auch zwischendurch immer mal, ist normal, aber wie gesagt, dann schreit er ganz anders.)

Liebe Grüße

Claudia mit Ben *28.12.05