Weißheitszahn Op und Stillen...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von reini77 19.02.06 - 11:45 Uhr

hallo,

habe probleme mit einem weißheitszahn. der kommt gerade raus und tut immer mal wieder weh. werde die woche mal zum zahnarzt gehen. wenn der gezogen werden muß #schock wie ist das dann mit dem stillen. geht das trotzdem, wegen schmerzmittel und spritze und so?

kennt sich jemand aus?

lg ulrike + #baby helena

Beitrag von karin_73 19.02.06 - 13:47 Uhr

Du solltest dem Zahnarzt sagen, dass du stillst. Er wird dann entscheiden, ob die OP sofort nötig ist.

Grundsätzlich ist es aber kein Problem! Ich hatte kurz nach der Geburt eine Kürettage, also GM-Ausschabung, unter Vollnarkose und konnte auch sofort wieder stillen.

Wenn der Zahnarzt Bedenken hat wegen Schmerzmittel / Spritze, dann musst du ev. 24 Stunden lang die Milch abpumpen und wegschütten, erkundige dich lieber vorher, damit du Babynahrung daheim hast, falls das notwendig ist.

LG; Karin mit Jan *22.9.2005*

Beitrag von zwillinge2005 19.02.06 - 19:44 Uhr

Hallo Ulrike,

eine örtliche Betäubung ist kein Stillhinderniss, eine Vollnarkose auch nicht. Es ist auch auf keinen Fall ein Grund die Milch abzupumpen und wegzuschütten. Es gibt auch ausreichend Schmerzmittel die Du kurzzeitig gegen die akuten Schmerzen nach der OP nehmen kannst, z.B. Paracetramol oder Ibuprofen für die ersten zwei bis drei Tage.

Dem Arzt natürlich sagen, dass Du stillst und Dir für zu Hause Hilfe besorgen, damit Du wirklich nur stillen brachst und ansonsten Dich ausruhen kannst. Essen geht meist auch nur flüssig #:-)

Also erstmal zum Arzt und dann weitersehen, aber es gibt keinen Grund abzustillen oder Säuglingsnahrung zu geben.

LG, Andrea