Hebamme??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von medeja 19.02.06 - 13:03 Uhr

Hallo ihr lieben!

Ich habe jetzt schon von so vielen gehört das sie eine Hebamme empfehlen. Aber wofür ist so eine Hebamme eigentlich gut? Betreut sie einen auch zu Hause oder wo findet diese Betreuung statt. Weiß irgendwie zu wenig darüber. Und somit weiß ich auch nicht ob ich mich für oder gegen eine Hebamme entscheiden soll. Und was für eine Rolle spielt dann meine Frauenärztin noch?
Wer kann mir bei dieser Frage weiter helfen?
#danke schon mal im vorraus!


Medeja 14+2 #baby

Beitrag von mara299 19.02.06 - 13:18 Uhr

Hallo !

Also ich hatte nur zur nachsorge eine Hebamme.
Sie kam zu uns nach hause, sah nach meinem Kleinen, kontrollierte den Bauchnabel, wie er verheilt, schaute ob sein Gewicht und Größe ok sind, gab Tips zum stillen und zur Ernährung ... und für mich Tips zur Rückbildung und schaute nach meiner Kaiserschnittnarbe.

Ist es dein erstes Baby ? Da hat man noch mindestens eine Million Fragen und die kann dir die Hebamme beantworten.

Vor der Geburt kannst du dich auch von ihr untersuchen lassen ... KANNST ... ich bin auch weiterhin zu meinem Arzt gegangen.

Die Krankenkasse bezahlt die Hebamme ... wieso die Leistung dann also nicht in Anspruch nehmen ?

LG, Mara + Til

Beitrag von medeja 19.02.06 - 13:36 Uhr

Hallo Mara!

Ja es ist mein erstes Baby und ich hab echt wie du auch schon sagtest eine menge an Fragen, die mir noch offen stehen! Das Forum hier hat mir schon sehr geholfen, finde das ihr alle super nett und lieb seit!
Wenn die Hebi auch noch ganz von der Krankenkasse übernommen wird ist es doch super. Finde ich sollte es echt in ansprich nehmen. Kann ich mich denn jetzt schon auf die Suche begeben oder bin ich noch zu früh dran? Kann dann bestimmt direkt bei der Krankenkasse nach einer Hebi fragen oder?
Bin auch total unsicher wie ich das nach der Geburt alles meistern soll mit dem kleinen da ich so gut wie keine Erfahrungen habe. Da wäre es echt gut wenn ich jemanden an meiner Seite habe!

LG Medeja 14+2 #baby

Beitrag von corneli 19.02.06 - 13:53 Uhr

huhu,
ich bins nochmal ;-).
also wenn du die mutterschaftsvorsorge bei der hebamme machen willst, kannst du dich schon jetzt kümmern. ich würde einfach mal im internet schauen, welche es so in deiner stadt gibt.

wenn du aber für die nachsorge eine möchtest, kannst du dich auch später kümmern. vielleicht meldest du dich einfach in einem geburtsvorbereitungskurs an, dann kann auch die hebamme es kurses deine nachsorge übernehmen. für so einen kurs würde ich mich aber so früh, wie möglich anmelden. manchmal sind die oft schnell voll:-).

viel glück bei der suche
corneli

Beitrag von mara299 19.02.06 - 13:56 Uhr

Hallo !


Also ich würde schon anfangen nach einer Hebamme zu suchen. Ich habe erst in der 30. SSW angefangen und das war schon echt spät.
Du kannst deinen Frauenarzt fragen, oder schau mal unter http://www.bdh.de.
Wir haben uns vorher mit ein paar Hebammen getroffen um sich kennenzulernen und zu sehen ob es passt.
Ansichten, etc.
Vielleicht kannst du bei der die du dann wählst auch einen Geburtsvorbereitungskurs machen ... das ist praktisch weil man sich eben schon besser kennenlernt und sich nicht mehr ganz so fremd ist.
Die Krankenkasse zahlt die Besuche der Hebamme (wie oft sie kommen soll vereinbarst du mit ihr) für die ersten 14 Tage (so weit ich weiß), wenn du allerdings mehr Hilfe brauchst, dann kann man mit der Kasse sprechen und sie zahlt es auch noch etwas länger.
Ich habe meine Hebi auch noch drei Monate später bei Fragen angerufen und wenn ich mir unsicher war und sie kam oder gab mir am Telefon Rat.
Das Forum hat mir auch oft weitergeholfen ... ab und an war's aber auch besser den Arzt zu fragen. Zu viele Meinungen und Ansichten und Erfahrungen. Aber immer eine große Hilfe.

LG, Mara + Til

Beitrag von corneli 19.02.06 - 13:44 Uhr

Hallo,

ich nehme für die Mutterschaftsvorsorge eine Hebamme. Sie kann alle Untersuchungen durchführen, außer den Ultraschall. Dafür habe ich dann in der 20. und 30. SSW einen Frauenarzttermin.

Gut finde ich, dass sich die Hebamme richtig viel Zeit nimmt. Oft kann man auch ein paar Probleme und Ängste ansprechen. Bei meiner Ärztin war das oft nicht möglich (erste SS). Klar, wenn das Wartezimmer voll ist, hat sie ja auch irgendwo Zeitdruck.

Die Hebamme kann die Untersuchungen zu Hause oder in ihrer Praxis durchführen.

Außerdem übernimmt die Hebamme später dann die Nachsorge, sowohl bei Dir als auch bei dem Baby. Da ich die Hebamme dann schon etwas besser kenne, wird es nach der Geburt irgendwo angenehmer.

Was ich bei meiner Hebamme noch gut finde ist, dass sie in der ersten Wehenphase zu einen nach Hause kommt. Dort wird man von ihr betreut und sie übergibt einen dann ans Krankenhaus oder Geburtshaus.
Ich weiß nicht, vielleicht machen, dass auch alle Hebammen so #kratz.

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.
#huepf

Liebe Grüsse und ein schönen Sonntag noch.
Corneli (#ei 12 SSW)