Ob Gynäkologen...???

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von dodo0405 19.02.06 - 18:55 Uhr

... die besseren Liebhaber sind?
Immer wieder les ich hier dass sich Frauen in ihren FA verknallen/verlieben etc. Und da stell ich mir doch die Frage, ob das eigentlich so als Mann betrachtet der beste Liebhaber ist? Rein theoretisch müssten die doch die weibliche Anatomie vorwärts und rückwärts auswendig kennen ...

#kratz

Ja ich weiß dumme Gedanken aber an so einem einsamen Sonntagabend überlegt man halt so vieles ;-)

Beitrag von yamie 19.02.06 - 19:19 Uhr

im gegenteil dodo,

ich denk mir, daß die gyns doch eigentlich die "nase voll" haben müßten... ständig die weibl. anatomie vor augen und nase zu haben.
wie kann man da als männl. gyn noch lust auf seine frau haben?

Beitrag von frauendoc 19.02.06 - 20:20 Uhr

wieso ist dein doc nicht schwul?

Beitrag von masquurin 19.02.06 - 23:11 Uhr

Naja, ich bin ein mann ... aber kein FA .... aber ob ein Mann jemals genug davon haben kann? Mich würde eher interessieren warum die Typen FA geworden sind ...

Gruß, Robert

Beitrag von percanta 19.02.06 - 23:27 Uhr

Ich hab zu dem Posting, auf das du dich wohl beziehst, schon stellung genommen, das ist ein normaler beruf, okay??°!
und das allermeiste ist sicher eher abtörnend!
es gibt sehr gute gründe dafür, diese richtung zu wählen:
man erlebt nicht nur krankheit, sondern auch leben, werdendes leben, um nur EINEN grund zu nennen. das ist sehr spannend.. und sehr schön!
Aber man muss frauen sicher auf eine art "lieben"- so wie man menschen allgemein lieben sollte, wenn man arzt wird.
aber es gibt tolleres, als frauen aller alters-, gewichts- und hygiene-stufen zwischen die beine zu schauen, denkst du nicht??
so!!!!
mich fangen diese komischen phantasien an zu nerven, darum in eile und alles klein, entschuldigt.
ob mein papa ein besserer liebhaber ist, werde ich ihn nicht fragen. ein seriöser arzt ist er.
p.

Beitrag von scarlett23 19.02.06 - 23:38 Uhr

hallo percanta,

danke für deine Meinung. Ich habe mir auch schon länger diese Frage gestellt. Es gibt leider ältere FA, die sich da schon freuen, einen untersuchen zu dürfen. Aber nachdem ich letztes Mal bei einem total lieben jüngerem war, ist mein Vorurteil ggüber Frauenärzte weg. Es gibt ja Gott sei Dank Männer , die nicht ...gesteuert sind, sondern am inneren einer Frau und an der Menschenliebe interessiert sind. Allerdings finde ich es von den Männern mutig, sich dann den Vorurteilen so zu stellen:-(

Beitrag von masquurin 20.02.06 - 11:51 Uhr

urm, da hab ich wieder was geschrieben und schmutzige Phantasien gehabt ...

Oder doch nicht? Noe, eigentlich habe ich keine komische Phanatsien (nur hin und wieder, du etwa nicht? und selbst wenn ich die habe, heißt das noch lange nicht, dass ich die gut finden muss (außerdem, wer sagt dass alle komischen Phantasien schlecht sind?)).

Ich habe in keinster Weise jedem FA unterstellt, dass er aus niederen Gründen FA geworden ist (oder wegen komischen Phantasien). Noch habe ich gesagt, FA ist kein normaler Beruf. Es würde mich trotzdem interessieren, warum Männer Frauenärzte geworden sind. rein interessehalber. Die Gründe die du aufgelistet hast, zweifle ich in keinster Weise an, aber bist du ein Mann?

gruß an die aufgebrachte Frauenwelt
Robert

Beitrag von dodo0405 20.02.06 - 12:11 Uhr

Hallo Robert,

was mich ja fasziniert ist die Tatasache, dass es viel mehr männliche Frauenärzte gibt aber kaum weibliche Gynäkologen...

#kratz
Aber ich glaube kaum, dass ein Mann FA wird, weil er so Frauengeil ist oder so....
Ich meine, warum wird man Metzger? Bäcker? Automechaniker?
#gruebel
Ach ja, die Berufsgruppe, in der die wenigsten Frauen arbeiten, weißt du was das ist?

Fahrlehrer.
Ehrlich. 99 Prozent aller Fahrlehrer sind männlich...

Beitrag von masquurin 20.02.06 - 22:22 Uhr

>>was mich ja fasziniert ist die Tatasache, dass es viel mehr männliche Frauenärzte gibt aber kaum weibliche Gynäkologen... <<

daher kommt ja auch mein Interesse, warum Männer denn gerne FA werden. Wenn ich mir vorstelle, dass ein Mann sein Medizinstudium durchzieht, und sich irgendwann mal spezialisieren soll, warum Gynäkologie? Ich will hier niemanden was unterstellen ... ich weiss es nicht.

Bäcker, Fleischer, Mechaniker, das sind meist, zumindest kommt es mir so vor, eher aus der Not geboren, es ist grad ne Stelle frei ... also nehm ich die (nein, ich werte sie nicht ab) aber Gynäkologe ... das kann man nicht einfach so machen ....

naja, ich werds wohl nie erfahren ...
Robert

Beitrag von percanta 21.02.06 - 10:36 Uhr

Naja, ich weiß nicht, welche Statistik da zugrunde liegt, denn der Trend hat sich ja ziemlich gedreht. Mein Vater als männlicher Frauenarzt hat seit Jahren nur noch einen m. Kollegen und sonst ausschließlich Frauen im Krankenhaus, den Facharzt haben bei ihm wirklich seit mind.10 Jahren nur Frauen gemacht.
Und sonst? Du machst ja als Medizinstudent viele Praktika, und das PJ am Ende ist dreigeteilt, wo Du in verschiedene Abteilungen musst.
Wenn Du da auf einer guten gyn. Station landest, einen guten Professor hast, kann das auch beeinflussen. Dazu eben die Faszination werdendes Leben, es gehört ja auch pränatale Diagnostik dazum und es ist eine Richtung, wo Du eben nicht nur mit Tod und Krankheit zu tun hast, und dann muss es Dich wohl einfach "packen" - ich meine, warum entscheidest Du Dich für Innere, Gastro (Darmerkrankungen?), Urologie,...? Es gibt immer ein Faszinosum denke ich, und dann die richtigen Leute, Lehrer, Station, die Dir in der ersten Phase liegt.
Dazu familiäre Dispositionen - mein Großvater war auch schon Gyn, in unserem Fall, und vor 3 Generationen war es eh klar, dass der FA auch ein Mann war, denn welche Frau durfte / konnte schon in den 20ern oder 30ern Medizin studieren um dann FA zu werden...
Naja, und wenn Du FA im Krankenhaus bist, hast Du ja viel mehr mit OPs und Entbindungen zu tun als die Vorsorgeuntersuchungen, FA ist auch Brustkrebs, Zysten im Eierstock, Wechseljahre, Hormone etc. etc etc etc - nicht nur einfach die Vagina einer fremden FRau abtasten ;-)
Okay soweit und irgendwie nachvollziehbar...?
Percanta

Beitrag von sopi601 19.02.06 - 22:52 Uhr

Ich glaube nicht, dass nur die "geographischen" Kenntnisse ausreichen um jede Frau glücklich zu machen! Es gefällt ja auch nicht jeder Frau die gleiche Art angefasst zu werden.
So´n Armer Kerl steht bei den meisten Frauen gewiss auch ganz schön unter Erwartungsdruck;-)