Schwiegermutterproblem

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schwanger05 19.02.06 - 20:13 Uhr

Hallo !

Ich muß das jetzt einfach nur mal loswerden. Vielleicht gibt es irgendjemanden unter Euch, der ähnlich verletzendes erlebt hat:

Ich gebe zu, ich bin sehr ungewollt schwanger geworden. Wir wollten auf jeden Fall Kinder, aber nicht gerade jetzt. Seit 1/2 Jahr haben wir mit Lady Comp verhütet und es hat prima geklappt. Auch in DER Nacht, hatte er korrekt gearbeitet - wir aber nicht, haben kein Kondom benutzt. Und zwar, weil es so eine Art Verzweiflungssex war, weil wir an dem Abend beschlossen habe, daß mein Freund erstmal eine Weile zu seinen Eltern zieht, damit wir einen klaren Kopf bekommen, wie es mit uns weitergeht. Wir hatten eine Krise. Nach einer Woche haben wir aber bemerkt, daß wir uns zu wichtig sind und er ist nach Hause zurück gekommen. Wir konnten immer schon gut miteinander über alles reden und so haben wir die Krise beenden und mit guten Vorsätzen "neu anfangen" können.

Tja, eine Woche später machte ich einen positiven Schwangerschaftstest. Ich habe erstmal schrecklich geheult, weil das alles so nicht gedacht war. Die Krise, er ist gerade dabei sich selbständig zu machen, wir müssen deshalb umziehen...und dann schwanger. Nach vielen Gesprächen und Tränen haben wir aber beschlossen das Kind zu bekommen, weil es halt auch schon vorher unser Traum und Wunsch war. Ok, doofer Zeitpunkt, but who cares ?!? Es wird schon gehen.

Meine Mama war voller Freude, von Anfang an. Sie wusste es vom ersten Tag an. Bei seinen Eltern hatten wir große Bedenken, weil sie immer gesagt haben "bloß noch keine Kinder, bevor das geschäftliche nicht geregelt ist" blabla. Vor vier Wochen (also in SW 12) hat er es ihnen gesagt - ich war nicht dabei. Sie haben unterwartet positiv reagiert. Er war sehr erleichtert, ich auch. Wie gesagt, das ist vier Wochen her. Ich habe seitdem nichts von ihnen gehört. Als mein Freund letztes Wochenende seine Mutter fragte: "Willst Du Denise nicht mal anrufen. Sie wartet quasi drauf !" hat sie gesagt "ich sehe dazu keine Veranlassung !" :-(

Ich war und bin sehr geknickt deshalb. Vorher hatten wir ein recht gutes Verhältnis. Aber das hat mich hart getroffen ! Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. ich denke schon, daß sie das Baby irgendwann lieb haben werden, aber ich komme mir vor wie die Böse - die, die dem Sohn die Karriere versaut, ein Kind untergejubelt hat in einer Krise. BEides ist nicht wahr !

Mein Freund steht zwischen zwei Stühlen, sagt, ich solle nicht zu traurig sein, alles würde sich legen. Und wenn nicht, würde er ein Machtwort sprechen, was er aber jetzt für verfrpht hält. Das kann ich auch akzeptieren !

Ich weiß, einen wirklichen Rat gibt es nicht, Ihr kennt mich nicht und auch nicht die "Schwiegereltern", aber ich musste es einfach mal runterschreiben !!!

Gruß

Denise

Beitrag von kaggy72 19.02.06 - 20:29 Uhr

Ruf doch einfach selber an! Manchmal ist es einfach ein Mißverständnis oder sonst was, was ein bißchen quer liegt. Wenn sie sich dann dir gegenüber immer noch komisch verhält, dann weißt du wenigstens Bescheid, dass da dringend was geklärt werden muß. Ruf doch einfach nach dem nächsten FAtermin mal an und erzähl ihr, was war und dass du aufgeregt warst und #bla
Vielleicht erledigt sich dann alles von selbst....
Liebe grüße
Kaggy#klee

Beitrag von emil_06 19.02.06 - 20:36 Uhr

Hi,

verstehe Dein Problem echt gut. Habe auch eine "nette" Schwiegermutter.
Wir hatten das Kind auch nicht wirklich geplant aber als der erste Schock vorüber war haben wir uns sehr über die #schwanger gefreut. Wir habens dann auch direkt seiner Mutter erzählt die meinte nur " Naja, mal sehn ob du es in 4 Wochen immer noch bist...." Ich war total fertig. Inzwischen habe ich mich an ihre Spitzfindigkeiten gewöhnt. Ich lebe mit meinem Schatz zusammen und nicht mit ihr!! Ich denke es ist eine Art Eifersucht bei manchen Müttern die Ihren Sohn "hergeben" müssen.

Sei nicht traurig.... Du wirst sie nicht ändern können. Und das ihr einigermaßen klarkommt dafür kann Dein Partner zur rechten Zeit mit einem gelegentlichen Machtwort was tun.

Liebe Grüße

Beitrag von glacess 19.02.06 - 20:44 Uhr

Denise,

das kenn ich ja irgendwoher... Meiner Schwester ging es ähnlich. Die beiden hatten zwar ne jahrelange gut funktionierende Beziehung, als sie unerwartet schwanger wurde. Aber ihre Schwiegereltern haben trotzdem mit "hat sie dir ein Kind angedreht" reagiert, statt mit Freude. Das Baby ist ihr Heiligtum, aber meine Schwester wird bis heute nicht als Schwiegertochter akzeptiert, obwohl die beiden nun auch schon einunddreiviertel Jahre verheiratet sind, und die Kleine auch anderthalb ist.
Will dir ne sagen, daß es so laufen muß, aber drauf eingestellt sien ist ne verkehrt... Kannst du mit deiner Schwiemu nicht mal ein klärendes Gespräch führen? Offensichtlich macht es dich ja schon ganz schön fertig.

LG, Susi

Beitrag von birkae 19.02.06 - 20:59 Uhr

Hallo denise,

hast du es denn schon mal aus der Perspektive deiner Schwimu gesehen?

Soo wie ich deinen Bericht lese, hat nur dein Freund seinen Eltern von der SS erzählt und du hast dich seither nicht mit ihnen in Verbindung gesetzt.
Vielleicht hast du damit deine Schwimu verletzt? Du bekommst ihr Enkelkind - worüber sie sich freut - , trittst aber nicht in Kontakt zu ihr. Willst du sie ausschließen? Aus diesem Grund ist sie vielleicht auch nicht davon erbaut, weshalb sie jetzt zuerst dich - statt du sie - anrufen sollst.

Fahre doch einfach mal zu ihr hin und zeige ihr ein schönes US-Bild.
An der Reaktion wirst du dann doch sehen, ob es wirklich nur ein Missverständnis zwischen euch gibt. Gerade weil ihr vorher ein gutes Verhältnis hattet. Lieber jetzt nachforschen, als wenn du die ganze SS über ein gespaltenes Verhältnis zur Schwimu aufbaust und ihr zwei dann nachher nicht mehr über euren Schatten springen könnt.

LG und viel Glück
Birgit

Beitrag von katze72 19.02.06 - 22:04 Uhr

wenn es für dich so wichtig ist, dann ruf deine Schwiemu einfach an.