Bewerbungstraining

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von hanna1011 19.02.06 - 20:44 Uhr

Dies ist quasi eine Umfrage...an alle Mütter, deren Kinder kurz vorm Berufseinstieg stehen.
Würde gern in Bochum Bewerbungstrainings (7 x 2 Stunden) für Schulabgänger anbieten. Inhaltliche Schwerpunkte sind: Anschreiben und Lebenslauf, Aufbau der Bewerbungsmappe, Quellen und Online-Bewerbung, Vorstellungsgespräch (Kleidung, Auftreten, Körpersprache, tel. Nachfassen), wichtige Benimm-Regeln sowie Umgang und Auswertung der Bewerbungsresultate.
Habe weitreichende Erfahrungen und Qualifizierungen auf o.g. Gebieten und würde die Kurse für 7,50 Euro pro Stunde anbieten.
Die Frage an alle: Wäre so etwas für eure Kids interessant - würdet ihr als Eltern ein solches Seminar unterstützen?
Bin dankbar um jede Antwort, da ich dieses Proekt gern anlaufen lassen würde.

Viele Grüße
Nina #danke

Beitrag von lilly7686 20.02.06 - 08:04 Uhr

Hallo!
Also, ich bin aus Österreich, und bei uns gibt es seit Kurzem so ein Programm für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Mein Bruder war in diesem Kurs und hat jetzt seit zwei Monaten eine Lehre und er war eigentlich recht zufrieden! Er hat erzählt, sie würden dort lernen, wie man richtig Telefoniert, Lebenslauf schreibt, die richtige Kleidung,.....
Also ich denke, dass solche Kurse sicher nicht schlecht sind! Natürlich auch für Erwachsene und vor allem Mütter, bei denen es vielleicht schon etwas länger her ist, dass sie Bewerbungen schreiben mussten.
Ich halte es für eine gute Idee!
Liebe Grüße
Lilly und Leonie

Beitrag von manavgat 20.02.06 - 08:27 Uhr

Mit 7,50 pro Stunde bist Du m. M. nach zu billig.

Liegt dem eine betriebswirtschaftliche Kalkulation zugrunde, oder kommt der Preis "aus dem Bauch"?

Wieviele Teilnehmer wirst Du haben?

Gruß

Manavgat

auch Anbieter von Seminaren

Beitrag von scullyagent 20.02.06 - 12:05 Uhr

Ja, Deine Preise sind vieeel zu billig.

Wat nix Kost, dat is auch nix!!!
Für 7x2 Std. sind mindestens 70€ p. Person angemessen.

Auch ich war in den letzten Jahren in der Erwachsenenbildung unterwechs. Im Moment eine extrem schwere Branche. Schweren Herzens habe ich seit 3 Monaten meine Haupteinnahmequelle wider auf das Accounting verlegt. Training ist eine Nebeneinnahmequelle, die Spaß macht. Damit derzeit ein Einkommen erziehlen zu wollen ist sauschwer.

Scully

Beitrag von jupp43 21.02.06 - 17:29 Uhr

7 x 2 = 14 Std. x 7,50 €/Std = 105 € > 70 € #gruebel

Beitrag von scullyagent 24.02.06 - 15:47 Uhr

Ja, da war ne "1" vergessen....

Bin davon ausgegangen, das sich dieser Umstand dem geneigten Leser von selbst erschließt.

Offensichtlich ein Irrtum!

Scully

Beitrag von kraxy 21.02.06 - 20:52 Uhr

hallo nina -
ich habe kein Kind in dem Alter, würde aber - ehrlich gesagt - auch kein Geld dafür ausgeben (wollen).
Einerseits denke ich, dass die Kids, die so etwas brauchen, kein Geld dafür übrig haben (und die Eltern unter Umständen auch nicht #hicks), andererseits kann ich mir vorstellen, dass die meisten Schulabgänger glauben, dass sie gutes Benehmen sowieso drauf haben und kein Training benötigen #cool.

Ich hätte aber einen anderen Vorschlag: #aha
Frag doch mal bei den Arbeitsagenturen nach, ob die nicht freie Dozenten für solche Trainings benötigen und in deren Rahmen sowas anbieten kannst - oder über die VHS - allerdings allgemeiner gehalten; so im Sinne von: Gutes Benehmen heute - Ratschläge für Bewerbung und Privatleben.... #blume
Oder aber wende dich an Schulen, vielleicht gibt's da irgendwelche Fördermöglichkeiten?!

Viele #liebe Grüße kraxy

Beitrag von manavgat 22.02.06 - 08:46 Uhr

Einspruch!

Solche Kurse laufen sehr gut. Allerdings muss man sie sehr gut planen und dann vermarkten.

Das heißt, man muss Vorlaufkosten in Kauf nehmen. Die Marketingskosten im Schulungsbereich liegen bei 8 - 10 % des Umsatzes. Bei neuen Angeboten u. U. höher.

Wir arbeiten grundsätzlich nicht mit Behörden. Es herrscht das Klima "Geiz-ist-geil". So wird z. B. pro Teilnehmer in Integrationskursen 2,50 Euro je Stunde bezahlt. Die Ausführenden sparen das an den Dozenten, die Hungerlöhne bekommen. Qualität kann man da nicht anbieten.

Im Jugendbereich, z. B. Kurse für Schulabgänger und Auszubildende sieht es genauso aus.

Gruß

Manavgat

Beitrag von kraxy 23.02.06 - 15:52 Uhr

Einspruch??? - Wogegen??? - Gegen meine Meinung???

Neue Produkte müssen immer vermarktet werden und das kostet Geld - egal in welchem Bereich.

Ich würde das auch nicht als "Geiz-ist-geil"- Mentalität bezeichnen, sondern es bringt einfach zum Ausdruck, wie viel (wenig) öffentlichen Stellen Bildung Wert ist!
Weiterbildung wird auf einem Marktplatz feilgeboten und wer bereit ist, für das Angebot von 2,50 Euro/h zu arbeiten, hat eben gewonnen. Ob du daran die Qualität einer Maßnahme messen kannst, sei mal dahingestellt. Es sei denn es gilt immer: Je teuerer, desto besser - und da stellt sich die Frage, ist die Qualität einer Weiterbildung nur monetär zu bemessen....???? #kratz

Aber genug Theorie.
Ich würde - wenn ich so etwas anbiete - immer erstmal vor Ort, direkt bei der Zielgruppe bzw. Menschen, die mit der Zielgruppe zu tun haben, nachfragen (eben wie erwähnt: Schulen, Arbeitsagentur...).

grüße kraxy #cool

Beitrag von manavgat 23.02.06 - 20:16 Uhr

bei 2,50 Euro und 25 Teilnehmern muss alles abgedeckt werden. Da kannst Du nur noch am Dozenten sparen und der wird dann "Dienst nach Vorschrift" machen, also keine Qualität mehr liefern.

Ich kann das beurteilen, ich bin aus der Weiterbildungsbranche.

Gruß

Manavgat

Beitrag von scullyagent 24.02.06 - 14:35 Uhr

Ja, genau das ist der Grund,, warum es in Deutschland in fast allen Bereichen bergab geht,

Ganz anderes beispiel:

Gestern waren wir bei einem Karnevallsball, relativ gehoben mit entsprechenden Preisen. An der Gadarobe war eine Dame, die offensichtlich mit Ihrer Aufgabe massiv überfordert war. Und nicht nur wir haben uns über diese Zumutung beschwert.

Davon kann ich unzählige Beispiele aus allen Bereichen unserer Wirtschaft erzählen....

Sorry, aber dieses Lohndumping führt zu einem unglaublichen Dilletantentum, und das nicht nur im Bildungssektor. Und ja, auch ich bin Personaltrainer in der Erwachsenenbildung und kenne keinen, der für 2,50€/Std. arbeiten würde.

Ergo bleibben auch hier wieder nur die Dilletanten übrig, die den Job machen. Und für einen Vollidioten als Trainer sind selbst 2,50€ viel zu viel Geld.

Scully

Beitrag von kraxy 27.02.06 - 08:31 Uhr

Hallo,
ich möchte hier doch noch mal einige klarstellen, bevor die Diskussion hier in die falschen Wege geht: #aha

1) habe ich die Frage der Erstfragerin beantwortet, dass ich mir vorstellen kann, dass nicht so viele Menschen ihr Angebot wahrnehmen würden, weil sie a) denken, sie könnten das sowieso und b) nicht so viel Geld zur Verfügung haben. Dann habe ich
2) den Tipp gegeben mal bei Schulen und öffentlichen Anbietern nachzufragen, wie denn der Bedarf nach solchen Maßnahmen ist und wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.

Dann wurde eingewendet, dass die öffentlichen Anbieter schlecht sind, da man dort als Trainer für 2,50 Euro die Stunde arbeiten muss.

Hierzu möchte ich folgende Überlegungen einbringen:
Erstens werden ja in solchen Kursen immer Gruppen unterrichtet, d. h. wenn für eine Person in einer Gruppe 2,50 Euro/h bezahlt wird, wird für die gesamte Gruppe 25 Euro/h bezahlt. Also ist die Aussage, ein Trainer unterrichtet für 2,50 Euro in der Stunde nicht richtig.
Gehe ich also von einer Gruppengröße von 10 Leuten aus, würde man von 25,00 Euro/h ausgehen - natürlich abzüglich der Nebenkosten (Raummiete, Papier, Fahrtkosten etc.), dann sinkt natürlich der Sundenlohn - aber wenn ich in öffentlichen Räumen anbieten kann, da ich mit der jeweiligen Institution zusammenarbeite, ist einer der hohen Nebenkostenfaktoren, die Miete, verschwindend gering - also ist die Aussage, ein Trainer unterrichtet für 2,50 Euro in der Stunde nicht richtig, sondern Faktoren wie Gruppengröße, Fixkosten und natürlich Marketing etc. müssen berücksichtigt werden.
Wenn ich jetzt auf eigenen Füßen stehen möchte, unabhängig von Institutionen, habe ich natürlich jede Menge der Kosten selber zu tragen und muss natürlich mehr Geld verlangen (wie von der Anfangsposterin vorgeschlagen z.B. 7,50 Euro/h) - letztendlich kann aber für beide Trainer ein ähnlicher Tagessatz rausspringen - so dass die Aussage: private Institution = Supertrainer, Superverdienst
öffentliche Institution = dilletantischer Trainer, Lohndumping
für mich nicht ganz nachvollziehbar ist.
Ich finde, man sollte auf jeden Fall nochmal genau hinschauen und genau rechnen.

grüße kraxy #cool

Beitrag von manavgat 27.02.06 - 12:32 Uhr

Also, wenn Du nicht genau liest, kann ich nichts dafür.

Wenn 50 Euro für insgesamt 25 Teilnehmer bezahlt werden und das bekommen freie Trainer sowieso nicht, sondern nur Institute/Organisationen, die auch die gesamt Abwicklung übernehmen!, dann kann nur noch am Trainer gespart werden, weil die Fixkosten so hoch sind.

Das ist die aktuelle Lage. Und es gab schon mehrere Artikel zu dem Thema in der seriösen Press. Gute Trainer sagen unisono: für einen Honorarsatz von 12 - 15 Euro (das ist das, was gezahlt wird) zu den! Bedingungen arbeite ich nicht. und sie haben Recht. Schließlich sollen sie die Stunden auch noch vorbereiten, schriftliche Arbeiten korrigieren usw. Das ist in so einer Massenveranstaltung nicht möglich. Da sitzen Leute, die nicht mal lesen und schreiben können und denen soll dann Deutsch beigebracht werden. Im gleichen Kurs sitzen aber auch Akademiker....

Ich kann betriebswirtschaftlich rechnen und muss es auch. Jeden Tag.

Du auch?

Gruß

Manavgat

Beitrag von kraxy 27.02.06 - 19:22 Uhr

Woran machst du fest, dass ich nicht genau lese?

Wenn 2,50/h pro Teilnehmer bezahlt werden - wieso gibt es dann bei 25 TN nur 50 Euro? (vgl. deine Beitrag vom 22. bzw. heute). Meine (betriebswirtschaftliche) Rechnung ergibt etwas anderes - übrigens jeden Tag.
Bei dir auch?

Und noch ne Frage, die völlig von der ursprünglichen Frage abweicht: Wieso sitzen in Integrationskursen (um die es in diesem Beitrag eigentlich gar nicht geht - es ging ursprünglich um Bewerbungstrainings für Jugendliche #augen) Akademiker neben Menschen, die nicht mal lesen und schreiben können und denen dann auch Deutsch beigebracht werden soll? Erzähl doch mal von deinen Erfahrungen - klingt interessant.

Eine Woche mit lieben und artigen Teilnehmern in deinen Kursen wünscht kraxy #cool

Beitrag von manavgat 28.02.06 - 10:37 Uhr

Ich habe oft Gespräche mit freien Trainer, da ich auch Lehrer akquirieren muss. Daher sind mir die Zustände bekannt, aber eben auch aus der Presse. Im übrigen wird von den Auftraggebern trotz der geringen Honorare ein abgeschlossenes Hochschulstudium erwartet....

Warum in diesen tollen Deutschkursen ehemalige Landbewohner ohne jede Kenntnis des Alphabets mit Akademikern zusammen gestopft werden, das entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist aber leider so. Hinzu kommt das die Ethnien wild durcheinander gewürfelt sind. Die Herkunfstsprachen haben also insgesamt verschiedene Strukturen, so dass auch deshalb die Lernvoraussetzungen verschieden sind.

Wie gesagt, ich arbeite nicht mit öffentlichen Auftraggebern, die dann auch noch schleppend zahlen, sondern nur mit Privatkunden bzw. Firmenkunden. Das ist stressfreier und - wenn auch harte Arbeit - immer noch lukrativ.

2,50 Euro mit maximal 25 Teilnehmern (die Kurse sind nicht immer voll) ergibt im Durchschnitt 50,-- Euro. Hätte ich genauer schreiben sollen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von scullyagent 27.02.06 - 14:00 Uhr

Gehe ich also von einer Gruppengröße von 10 Leuten aus, würde man von 25,00 Euro/h ausgehen - natürlich abzüglich der Nebenkosten (Raummiete, Papier, Fahrtkosten etc.), dann sinkt natürlich der Sundenlohn - aber wenn ich in öffentlichen Räumen anbieten kann, da ich mit der jeweiligen Institution zusammenarbeite, ist einer der hohen Nebenkostenfaktoren, die Miete, verschwindend gering - also ist die Aussage, ein Trainer unterrichtet für 2,50 Euro in der Stunde nicht richtig, sondern Faktoren wie Gruppengröße, Fixkosten und natürlich Marketing etc. müssen berücksichtigt werden.


Das stimmt einfach nicht! ich gehe davon aus, daß Du Dir noch nie Vergleichkalkulation zw. Kosten in öffenlichen Räumen zu privaten Räumen ( Hotels, Kongresszenrenten u.ä. ) gemacht hast.

Die Kosten sind gleich, nur mit dem Unterschied, das ich beim privaten Anbieter nicht noch meine Zeit mit der Organisation des Cateringsrings und der Rekrutrierung der servicekräfte verschwenden muß. Was im Übrigen weiterhin zu Kosten führt.

Desweiteren, ist der Markt sooo Knochenhart, das es extrem Schwer ist, sich als Neuling ohne Beziehungen zu etablieren. Du solltest Mietglied in örtlichen Unternehmerverbänden sein oder Dich bei der IHK im Weiterbildungsausschuß angagieren. Sonst kommst Du nie an Aufträge der Öffenlichen Hand

Scully

Beitrag von kraxy 27.02.06 - 19:35 Uhr

... wichtig an deiner Antwort finde ich, dass es schwer ist, sich ohne Beziehungen als Neuling zu etablieren (aber das ist ohnehin immer so ;-))

... und nur zu deiner Information: Ich habe schon Vergleichskalkulationen angestellt - und ich glaube nicht, dass ich sooooo falsch liege ( - wenn man wieder was Neues hinzunimmt wie Catering (was aber bestimmt bei einem 7x2 Stunden-Training nicht die entscheidende Rolle spielen wird ;-)) dann ist klar, dass meine Überlegungen nicht stimmen...)

nix für ungut - kraxy #cool

Beitrag von manavgat 28.02.06 - 10:48 Uhr

Hallo Scully,

ich glaube wir beide sind uns einig, dass die Kosten bestehen aus:

Miete (wenn's auch nur die eigenen Büroräume sind)
Strom, Heizung, Hardware, Software, Telekommunikation, Druckkosten, Porto, Back Office Arbeitszeit, Büromaterial, Außendienst Arbeitszeit, Lehrmaterialien, eigene Fortbildungskosten, Zahlungsausfall fauler Kunden, Zinskosten (durch verspätete Zahlung), Teilnahme an Messen und Ausstellungen, Fahrtkosten, Akkreditierungskosten, Organisation von Infoveranstaltungen, Anzeigenkosten, Betreuung der Teilnehmer, Kosten die durch Ausschreibungen anfallen (zum Teil ist der Packen Formulare für eine! Maßnahme 1 Zentimeter dick). Das man noch seine Kranken- und Rentenversicherung finanzieren muss und natürlich noch Steuern zahlt, das begreift anscheinend auch niemand.

Bei uns ist der Honoraranteil 30 % vom Umsatz. Bei vielen Anbietern wird hier gespart, so dass es oft nur 15 - 20 % sind.

Gruß

Manavgat

Beitrag von maja68 26.02.06 - 12:08 Uhr

Hallo Nina,

also vor ein paar Wochen hätte ich dir als Mutter geantwortet: kein Interesse, die Kinder können in der Schule im Deutschunterricht vom Lehrer lernen wie das geht.
Inzwischen besuche ich eine Weiterbildungsmaßnahme für Berufsrückkehrerinnen. Dabei stand ein 4-wöchiges "Bewerbungstraining" auf dem Plan. Ich dachte mir zuerst. Ach nee, was soll das denn, 4 Wochen Langeweile. Ich hatte eigentlich keine hohen Erwartungen. Allerdings hatte ich Glück. Zur Tür herein kam ein Dozent. Selbst Unternehmer, der aus Spaß an der Freude einmal so einen Kurs leiten wollte, obwohl ich bezweifle, dass man ihn in der Bildungseinrichtung sonderlich viel bezahlt hat. Der Mann war einfach Spitze. Ich hätte nie gedacht, dass man dabei so viel falsch machen könnte, da ich mich selber so einschätzte, dass ich mich durchaus benehmen kann usw. Diese 4 Wochen waren ein voller Erfolg.
Heute würde ich sagen, ich würde für meine Kinder durchaus etwas für so ein Bewerbungstraining ausgeben. Immerhin kommen ja Lehrer nie in die Verlegenheit, dass sie sich bei diesem Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt gut verkaufen müssen. Die meisten sitzen ja jahrelang in ihrem Job und sind auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand wie Bewerbungen ablaufen. Das konnten Praktiker, die täglich Bewerbungen auswerten viel besser vermitteln.
Ich denke, du müsstest mal an den Direktor herantreten und dann z.B. auf einem Elternabend in der Schule erst mal die Eltern überzeugen, was du den Kids vermitteln willst und dann laufen diese Kurse bestimmt gut.

LG
Maja