Welchen Stellenwert......

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von rowdy1207 20.02.06 - 08:37 Uhr

...hat Sex in einer Partnerschaft/Ehe ?
Ist es so wichtig oder ist es unwichtig ?

Würde mich mal interessieren wie das bei euch so ist....

Bei mir hat es einen hohen Stellenwert, es gehört dazu wie Streit, was unternehmen usw.
Nur für meine Frau nicht, für sie hat es gar keinen Stellenwert....das habe ich so langsam im Gefühl....Sex kommt erst am Ende des ganzen...aber was soll ich mich beschweren...
Bin auf eure Antworten gespannt......

Gruss
M

Beitrag von bluehorizon6 20.02.06 - 08:47 Uhr

Sagen wir mal so, Sex hat für mich ebenfalls einen hohen Stellenwert. Ich versuche aber ihn nicht überzubewerten. (Was nicht immer gelingt)

Über was ich mir allerdings sehr sicher bin, je weiter die Ansprüche der Partner in diesem Punkt auseinander liegen, um so weniger Chancen gebe ich einer solchen Partnerschaft.

Wenn der eine den anderen nicht unterstützen oder folgen kann, kommte es früher oder später unweigerlich zu ernsthaften Problemen. Der eine leidet weil er nicht weiss wohin mit seiner Sexualität, und nur vom sich selber machen wird man auch nicht glücklich. Der andere weil er bedrängt wird Sexualität zu leben die garnicht sein Ding ist.

Was also tun? Ich weiß es nicht. Das einzige was sich jeder fragen kann, wieso ist man in diesem Punkt so weit auseinander, und wieso ist das nicht vorher bekannt gewesen?

Schwierig

BlueH6

Beitrag von rowdy1207 20.02.06 - 09:06 Uhr

Das sehe ich auch so !
Ich möchte den Sex nicht überbewerten, aber es spielt doch schon eine sehr große Rolle in meinem Leben...
Wenn man längere Zeit ohne ist, fängt man schonmal an darüber nachzudenken woran es liegt.....
Die Punkte haben nicht immer so weit auseinander gelegen wie im Moment.....in der ganzen Zeit hat sich dieses Gefühl, dieses nicht tun, eingeschlichen...und es wieder weg zu bekommen, ist verdammt schwierig...gerade dann wenn man sehr emotional an die Sache geht, wenn man wütend und enttäuscht ist....ich habe immer gedacht das der Sex nicht so wichtig wäre, doch je weniger man davon hat, umso eher wird mir klar was mir fehlt.....Diskussionen um Sex enden im Streit, im heftigen Streit, bei dem man tagelang kaum miteinander redet, und eine Versöhnung gibt es schon, aber nicht im Bett......
Dieser Punkt den du das erwähnst, er hat eigentlich nie soweit auseinander gelegen wie jetzt......der letzte Sex im Dezember, letztes Jahr waren es ganze 20mal, guter Schnitte für jemand der bald 27 wird....
Ich kann einfach nicht länger so weiter machen, und sehe auch nicht mehr ein, meinen Mund zuhalten, auch wenn es dann eskaliert und zum Streit kommt....

Gruss

Beitrag von bluehorizon6 20.02.06 - 14:42 Uhr

Ich denke den Mund zuhalten ist die falscheste aller Möglichkeiten. Trotzdem ist damit die Lösung eures Problems nicht in Sicht.

Eine Eskalation zu erreichen, bringt keinem etwas. Ihr dreht euch im Kreis, jeder weiß um die Not des anderen, aber keiner macht nun einen entscheidenden Vorschlag wie es weiter gehen kann.

Ihr macht euch Vorwürfe, obwohl ihr genau wißt das weder du noch sie die Position verändern könnt. Also warum beißt ihr euch dann.

Wie sieht denn so generell die Liebe zu deiner Frau aus. Was hält eure Beziehung noch lebensfähig? Und über die Schiene glaube ich gibt es den Zugang zu einem weiterführenden Gespräch.

Was spricht den dagegen nicht einmal sich darüber zu unterhalten einen Mittler einzuschalten. Eine Eheberatung zu machen. Dadurch ist nicht zu erwarten das euer Sex besser oder häufiger wird, aber die Berater sind geschult darauf Ursache und Wirkung zu koordinieren und für euch transparenter zu machen. Das hilft mindestens im Umgang mit dem Problem.

Und dann kommt die Sache der Verbesserung, oder sagen wir Veränderung. Das Spektrum ist wieder einmal weit gespannt. Aber dazu müßt ihr eure Ansprüche ganz genau erkennen. Warum ist der SEX so unwichtig, was ist das sie die Freude nicht so daran findet wie du. Wie kannst du dich steuern ohne das es gleich Streit gibt weil sie nicht will. Und glaube mir, wenn ihr das mal so offen wie möglich macht, kommen einige Facetten ins Spiel die ihr noch garnicht ausgesprochen habt.

Und die Lösung kann nur so gut sein wie ihr Toleranzen erweitern könnt. Das kann für dich sein den Sex sich anders zu holen, wenn sie das im überhaupt verarbeiten kann. Bis hin zur letztlichen Trennung weil es zu keinen Kompromissen kommt. Und wie immer liegen 1001 Möglichkeiten dazwischen.

BlueH6

Beitrag von sohvi 20.02.06 - 09:38 Uhr

Sex ist sehr wichtig in einer Partnerschaft - aber erst dann, wenn alles andere stimmt. Oder anders rum...wenn die Partnerschaft nicht mehr stimmt, dann wird auch der Sex schal.

LG
Sohvi

Beitrag von _bussibaer_ 20.02.06 - 10:18 Uhr

Ich habe oft Deine Beiträge verfolgt und leider geht es wohl immer in Deiner Ehe auf das gleiche Thema hinaus.

Finde ich echt schade das Du nicht mit Deiner Frau darüberreden kannst und Sie es absolut nicht einsieht, dass auch Du Gefühle hast und auch diese mit Ihr sexuell teilen möchtest und gemeinsam Spass haben möchtest.

Sorry aber meiner Meinung nach wirst Du dies wohl nichtmehr ändern können, wenn man sich in dieser Hinsicht schon so weit ausseinandergelebt hat und es immer ein Streitthema ist. Sex ist doch was sehr schönes

Für mich gehört einfach SEX in jede gute Partnerschaft, mal mehr mal weniger, auch hier muss man immer gemeinsam arbeiten wie auch an der Liebe.

Beitrag von rowdy1207 20.02.06 - 10:44 Uhr

Ja leider !
Ich rede und rede, aber es kommt während des Gesprächs immer aber wirklich immer zum Streit....ich habe es im Moment so satt, ich habe ihr gesagt das ich keine Lust mehr habe, darauf zu warten das mal was passiert, habe keine Lust mehr immer und immer wieder zurükgewiesen zu werden.....und dann war Sendepause !
Jeder hat seine Bedürfnisse, es geht mir nicht NUR UM SEX, kuscheln, knuddeln usw ist genau so schön....doch wenn man mal mehr will, ist man direkt der Buhmann, der geile Hengst der immer will....grrrr......dabei möchte ich ihr doch nur zeigen das ich sie auch noch auf eine andere Art und Weise liebe....
Ich finde es sschade das man sich um die schönste Nebensache der Welt streiten muss.....

Beitrag von sohvi 20.02.06 - 10:40 Uhr

Ähm...du meinst sicher nicht wirklich mich?

Beitrag von _bussibaer_ 20.02.06 - 10:45 Uhr


Nein ich meine Rowdy der den Beitrag auf verfasst hat.

Beitrag von snoopy1969 20.02.06 - 12:16 Uhr

liebe sohvi,

damit widersprichst du dir selbst - das funktioniert nicht vice versa. also entweder oder. und den erstgenannten teil deiner antwort halte ich für grundfalsch. das hört man sehr oft: es muß für die frau erst einmal alles stimmen, dann läuft der sex wie von selbst. alles bullshit.

zum ersten kann kein (super-)mann dieser welt "alles stimmig" machen. zweitens stimmt der zusammenhang einfach nicht. fehlender sex ist ausdruck eines partnerschaftlichen problems und nicht des "drumherums".

ich teile die ansicht von blueh, daß der fehlende sex ein beziehungskiller ist. also muß man(n) etwas tun.

ach ja, lieber blueh, eine sache fand ich in deinem beitrag nicht fair: das unterschiedliche bedürfnis nach sex kann in den meisten fällen zu beginn einer beziehung nicht konstatiert werden, sondern ergibt sich erst zu einem späteren zeitpunkt. und dann ergibt sich die frage: trennung oder kampf. ich empfehle, zu kämpfen und zwar möglichst mit fremder hilfe.

Beitrag von sohvi 21.02.06 - 09:27 Uhr

Guten Morgen Snoopy,
ich habe nachgedacht - zu hast Recht. Sex ist grundsätzlich wichtig für jede Beziehung.

Und natürlich ist fehlender Sex Ausdruck eines partnerschaftlichen Problems. Mit "Drumherum" IST doch die Partnerschaft an sich gemeint, losgelöst vom Sex betrachtet. Du glaubst doch nicht wirklich, dass es in einer Partnerschaft, in der nur noch gestritten wird, in der es nur noch Probleme gibt, in der jeder für sich einsam und unzufrieden vor sich hindümpelt, der Sex auf Dauer gut bleiben kann? Also ist es doch so, dass das "Drumherum" stimmen muss, damit auch der Sex gut bleiben (oder wieder werden) kann.

Nicht "fehlender Sex" ist ein Beziehungskiller sondern andersrum: eine schlechte Beziehung ist ein Sexkiller! Und genau so habe ich das gemeint: erst muss die Beziehung gut laufen und erst dann kann auch der Sex auf Dauer gut und für BEIDE befriedigend werden.

Deine Aussage: >>zum ersten kann kein (super-)mann dieser welt "alles stimmig" machen.<< sagt mir, dass du tatsächlich glaubst, dass eine ausgefeilte Technik reichen würde, um den Sex gut werden zu lassen. Welch eine Fehleinschätzung. Kein Mensch braucht ein Supermann oder eine Superfrau zu sein, um guten Sex haben und geben zu können.

Den Sex, den viele Menschen praktizieren, der lässt ihren Sexpartner so austauschbar werden, wie einen Tennispartner. Da muss nur die Technik stimmen und man muss leistungsmäßig auf dem gleichen Level sein, ansonsten ist es egal, mit wem "gespielt" wird. Viele wollen scheinbar keinen Partner haben, sondern nur stets verfügbaren Sex. Wie arm. Viele, die diese oberflächliche Art Sex haben, wissen gar nicht, was ihnen entgeht, wenn sie mehr die Partnerschaft in den Vordergrund setzen würden, damit beim Sex die tiefe Verbundenheit und die Einmaligkeit mit einem echten und liebenden Partner gespürt werden kann. Heute schlafen so viele miteinander, die sich doch völlig fremd bleiben. Da besteht keine innere Verbundenheit mehr - da zählt nur noch wie oft, wie gut, wie abwechslungsreich.

Ehrlich gesagt: um abwechslungsreichen Sport zu haben, kann ich ins Fitness-Studio gehen. Um guten Sex zu haben, brauche ich einen echten Partner, dem ich mich tief verbunden fühle und mit dem ich eine gute Beziehung führe. Deshalb bleibe ich dabei, dass erst die Beziehung stimmig sein muss, um wirklich(!) guten Sex haben zu können. Sex, der all meine Sinne berührt und absolute Hingabe ohne jede Scheu und Angst möglich macht!

Dir einen schönen Tag
Sohvi

Beitrag von snoopy1969 21.02.06 - 09:59 Uhr

liebe sohvi, jetzt hast du es mir aber tüchtig gegeben. nur - leider hast du mich völlig mißverstanden.

es geht mir NICHT um techniken, leistungssport oder irgendwelche quoten. was ich mit drumherum meinte, ist - um in deiner wortwahl zu bleiben - die partnerschaft im allerweitesten sinne. also: finanzen, weltanschauung, haushalt usw. usw.

hier im forum hat vor längerem einmal jemand gepostet, daß seine frau erst einmal alle möglichen wünsche erfüllt haben wollte, bevor sie zum sex bereit war. das ist natürlich reine erpressung und hat mit partnerschaftlicher erotik nicht mehr viel zu tun. mein eindruck in diesem beitrag war ein ähnlicher, und darauf bezog sich meine äußerung. wann immer ein partner erfüllten sex davon abhängig macht, daß der abwasch oder die steuererklärung erledigt ist, stimmt die reihenfolge nicht. sex comes first.

vielleicht können wir uns ja auf diesen nenner einigen.

Beitrag von sohvi 21.02.06 - 10:30 Uhr

Hallo Snoopy,
komisch - ich wollte es dir gar nicht "tüchtig geben". Eigentlich wollte ich mich mit dir nur über dieses Thema austauschen, denn du bist ja auch detailierter auf meinen Beitrag eingegangen.

Das, was du da als Beispiel gebracht hast, ist natürlich oberflächlich betrachtet Erpressung. Wenn man aber genauer hinsieht, sagt es aus, dass in dieser Beziehung irgendwas ziemlich schief laufen muss. Also - die Beziehung ist geschädigt und deshalb gibts auch in sexueller Beziehung Probleme.

Ich habe mir eben Rowdys Beiträge alle nochmal kurz durchgelesen. Nirgendwo steht etwas Genaues über die Partnerschaft. Eigentlich beschwert er sich "nur" darüber, dass er zu wenig Sex bekommt. Worin die Gründe dafür liegen, können wir nicht mal erahnen. Wie kommst du also auf den Eindruck, dass Rowdys Frau Bedingungen stellt, bevor sie mit ihrem Mann intim werden will? Ich las davon nichts. Ich las nur, dass sie nicht so oft will wie er und dass es deswegen Streit in seiner Partnerschaft gibt.

Er schreibt er würde reden. Redet er nur darüber, dass ER zuwenig Sex hat??? Redet er auch über die Beziehung? Über unerfüllte Träume, Wünsche - auch über die seiner Frau? Kann seine Frau über ihre Probleme reden? Ist ihr überhaupt klar, warum sie weniger Lust auf ihren Mann hat? Er jedenfalls weiß nichts über die Gründe für die Lustlosigkeit seiner Frau, sonst würde er hier nicht nachfragen. Ganz schön traurig, wenn man so wenig über seinen Partner weiß und nur seine eigenen unerfüllten Bedürfnisse betrachtet.

Sex comes first - nee - da kommen wir nicht auf einen Nenner. :-(

LG
Sohvi

Beitrag von snoopy1969 21.02.06 - 12:52 Uhr

tja, das ist irgendwie ein henne-ei-problem. blueh hat es doch auf den punkt gebracht: dadurch, daß es zu keinem oder zumindest zu keinem befriedigenden sexerlebnis kommt entsteht für beide partner druck. in diesem fall für ihn weil nichts passiert und für sie, weil sie in dem bewußtsein lebt, daß er ja "ständig" will.

ich sehe es so, daß ein für beide partner befriedigender sex ein prima mittel ist, um aus diesem teufelskreis auszubrechen - das meine ich mit sex comes first. dies setzt voraus, daß beide partner bereit sind, quasi von null neu zu beginnen. sex muß die kraftquelle einer beziehung sein, nicht der krönende abschluß.

ich gebe dir völlig recht, rowdy hat uns in diesem beitrag wenig über die partnerschaft erzählt. im rahmen einer bartung / therapie wäre dies jedoch zuerst zu analysieren. dennoch ist es aus meiner sicht ein falsches verständnis von sexualität, wenn sie nicht teil, sondern ergebnis des beziehungsprozesses ist.

Beitrag von sohvi 22.02.06 - 14:09 Uhr

Hallo Snoopy,

Tja...das Henne - Ei - Problem! #augen Meistens ist es doch so, dass am Anfang einer Beziehung der Sex weitgehend stimmig ist. Beide sind ganz verrückt nacheinander und haben ständig Lust aufeinander. Und dann ist das plötzlich oder schleichend vorbei. Einer mag nicht mehr - entweder gar nicht mehr oder nicht mehr so oft wie der andere.

Du interpretierst es so, dass zuerst der Sex nachgelassen haben muss und DANN und DADURCH wird die Beziehung problematisch. Ich denke, dass das der große Irrtum vieler Menschen ist. Sie messen den Wert ihrer Beziehung daran, wie häufig sie mit ihrem Partner Verkehr haben. Und sie glauben tatsächlich, wenn sie nur wieder mindestens 3 - 7 mal in der Wochen mit ihrem Partner schlafen würden, dann wird die Beziehung schon wieder funktionieren. Und sie fangen an, an sich selber oder/und an ihrem Partner zu zweifeln. Wenn der nicht so will wie sie dann meinen sie, er würde sie nicht mehr so lieben. Die Vorwürfe, oftmals ganz subtil durch Mimik, Gestik, Entäuschung zeigen, beginnen. Und der Partner fühlt sich unter Druck gesetzt. Wenn er sich nicht zwingt, mit ihm zu schlafen, dann wird er sich entfernen, er wird fremdgehen, er wird glauben, er würde nicht mehr so geliebt. Fatal...dann wird miteinander geschlafen, obwohl das Bedürfnis gar nicht vorhanden ist. Wie kann dadurch eine Beziehung genesen????

Sex kann in meinen Augen nicht die Kraftquelle einer Beziehung sein. Weil man sich beim Sex eben ganz und gar fremd bleiben kann. Weil durch vermeintlich guten Sex keine Beziehungsprobleme gelöst werden können. Weil Sex ganz viel mit Vertrauen und tiefer innerer Bindung zu tun hat selbiges gewinnt man nicht nur durch Sex.

Guter Sex bedeutet Kontrollverlust, absolute Hingabe,Fallenlassen ohne Ängste und Vorbehalte, sich verletzlich zeigen können und noch vieles mehr, was man nur mit einem Partner aus- und erleben kann, dem man absolut vertraut und der einem sehr nah ist. Einem Menschen, den ich noch so lange kenne, der mir aber fremd geblieben ist oder wieder fremd geworden ist (z.B. durch nichtgelöste Beziehungsprobleme) mit dem kann ich diese Sexualität nicht ausleben. Traurig, denn das ist die schönste von allen.

Und somit bleibe ich auch dabei: Wirklich (!) guter und befriedigender Sex ist für mich die Krönung einer Beziehung! Um dort hinzukommen, muss ich an meiner Beziehung arbeiten und nicht an meiner Sexualität.

LG
Sohvi

Beitrag von ooo 20.02.06 - 13:02 Uhr

Du verallgemeinerst das zu sehr.

Wie ich schon sagte:
Wenn beide Partner mit dem Sexleben zufrieden sind, egal ob viel oder wenig, ist doch alles bestens.
Du musst nicht von die auf andere schließen.

Gruss

Beitrag von dodo0405 20.02.06 - 10:26 Uhr

Sex ist wichtig in einer Partnerschaft, keine Frage. Ich glaube aber, dass besonders wir Frauen manchmal den Sex eher vernachlässigen und dafür Werte wie Geborgenheit und Sicherheit vorne anstellen.
Ich hatte auch nach einem Jahr voller Höhen und Tiefen (aber mit super Sex) einen neuen Mann kennen gelernt, der mich zwar sexuell nicht so befriedigte, aber mir einfach Geborgenheit gab. Da war es einfach nur schön, in den Arm genommen zu werden, eine Schulter zum Anlehnen zu haben. Vielleicht wollte ich auch Ruhe erzwingen...
Naja, im Endeffekt ging es nach ein paar Wochen auseinander denn wir kamen sexuell einfach nicht zusammen... was beweist, das ich zwar versucht habe, dem Sex in meinem Leben keinen hohen Stellenwert einzuräumen und ich war zeitweise auch glücklich, doch irgendwann kommen die verdrängten Sehnsüchte wieder an die Oberfläche...

#liebdrueck

Beitrag von rowdy1207 20.02.06 - 10:52 Uhr

Es ist auch OK, dass der Sex nicht an erster Stelle steht !
Das verlange ich absolut nicht und das würde ich niemals von meiner Frau verlangen !
Ich erwarte aber ein gewisses Maß an Zuwendung, ich möchte ja auch nicht immer sex, kuscheln und knuddeln ist mir auch recht....Ich muss nicht jeden Tag Sex haben ! 1-3 mal die Woche, reicht doch.....
Ich hoffe das die verdrängten Sehnsüchte wieder kommen....irgendwann.....denn ich bin ehrlich, ewig kann das kein Mensch mitmachen !!

Gruss

Beitrag von dodo0405 20.02.06 - 11:06 Uhr

Willst du meine ehrliche Meinung?
Sex ohne Liebe funktioniert.
Liebe ohne Sex nicht....

Und Liebe ohne Zuneigung, ohne kleine Gesten der Zärtlichkeit, das geht sowieso nicht. Beziehungsweise es funktioniert, wenn beide Partner damit einverstanden sind.
Beispiel meine Eltern: Ich habe noch nie erlebt, dass meine Eltern sich geküsst haben. Noch NIE. Geburtstags- und Weihnachts-Küsschen mal ausgenommen. Händchenhalten auch nicht. Umarmen? Nein. Sie sitzen abends vorm Fernseher nicht mal auf der gleichen Couch.
Und das schon seit 20 Jahren. Aber sie sind immer noch verheiratet, also scheint es mir, dass sie glücklich sind so wie es ist.

Du kannst mich ja mal über meine VK anschreiben... bin in dein "Problem" jetzt nicht so involviert...#liebdrueck

Beitrag von _bussibaer_ 20.02.06 - 11:17 Uhr

Gut vielleicht mag es ja bei Deinen Eltern (dodo0405) gut gehen, aber wie man sieht leidet auch Rowdy darunter, den es finde ja wohl garnichts statt, weder noch kuscheln, sich küsschen, schmusen etc.

Und ich finde egal in welchen Alter man ist, jeder geniesst Zärtlichkeiten und ist darüber froh wenn die einem der Parnter gibt und man sich auch nach Jahren noch immer attraktiv findet.
Es baut sich doch einfach Frust von allein auf wenn man weis, man darf den Partner nie darauf ansprechen auf Sex oder auf kuscheln den man wird ja eh nur abgewiesen.

Und das kanns doch einfach nicht sein, dass man eine Partnerschaft führt aber eigentlich nur wie Bruder und Schwester zusammen ist nein für mich zumindest keine gute Lösung.

Beitrag von rowdy1207 20.02.06 - 11:16 Uhr

Ok !
Schreibe mal über VK !

Gruss
M

Beitrag von julia.e 20.02.06 - 12:11 Uhr

Seeeeeeeeeeeeehr wichtig!!

Beitrag von mamijung 20.02.06 - 12:59 Uhr

hallo

also für mich ist es wichtig! (bin ne frau);-)

vielleicht ist es für deine freundin nicht so weil sie sich was anderes vorstellt oder wünscht und es dir aber nicht sagt.

überrasch sie doch mal mit was sie gar nicht rechnet und probiert andere stellungen aus oder ein ganz anderes vorspiel.

hoffe konnte dir ein wenig hekfen

bye

Beitrag von ooo 20.02.06 - 12:58 Uhr

Hallo,
für meinen Mann und mich ist der Sex nicht so wichtig,
wir sind uns da einig.
2-3 mal im Monat genügt uns beiden.
Wir sind sehr glücklich zusammen, kuscheln viel, aber wenig Sex.
Hauptsache ist doch dass beide Parner das gleiche Verlangen haben.
Hätte mein Mann jetzt jeden Tag Lust würde ein Problem entstehen.
So ist jedoch alles bestens;-)

Gruss,
#schwimmer

Beitrag von leerchen 20.02.06 - 16:38 Uhr

also wenn bei mir im bett etwas nicht mehr stimmt, dann stimmt auch etwas mit der beziehung nicht mehr.
natürlich gibt es auch immer phasen in denen alles etwas schleppender läuft, aber die sind meist nicht länger als zwei wochen.
natürlich ist das von beziehung zu beziehung unterschiedlich. ich denke es sollte in der partnerschaft stimmen mit der häufigkeit#sex
denn wenn man sichs ständig selber machen muss:-p
hat das ja auch keinen wert.

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