Eure Hebammen-Erfahrungen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ally1978 20.02.06 - 15:57 Uhr

Hallo!
In der Klinik, in der ich entbinden werde, haben sie einen Hebammen-Schichtdienst. 2x am Tag wechselt die Hebamme und man weiß vorher nicht, an welche man gerät. Den GV-Kurs leiten sie alle mal, so dass man jede einzelne Hebamme mal kennenlernen kann. Wie ist das bei euch geregelt und (für die Mamis unter euch) welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich habe jetzt gehört, dass es Hebammen gibt, die den GV-Kurs in der Praxis machen und dann quasi auf Abruf bereitstehen und mit einem ins KKH gehen. Finde ich eigentlich schöner, dann kennt man sich schon und die Ängste und Probleme, die es in der SS gab...
Aber sagt ihr mal: Wie ist das bei euch und was denkt ihr drüber?
Gruß, Ally

Beitrag von kuschelmuschel 20.02.06 - 16:04 Uhr

hi ally!

auch bei uns im kh ist schichtdienst und bei meiner ersten geburt hatte ich leider pech. die erste hebamme, die da war war jene, die wir bei gbv-kurs kennen gelernt hatte und die war total nett und sympatisch. leider musst sie sich nach 3 stunden verabschieden wir bekamen eine total junge unerfahrene hebamme. sie hat uns während der geburt so gut wie gar nicht helfen können und ich gebe teilweise der hebamme die schuld, dass ich nach 15 stunden eine kaiserschnitt hatte. ich denke, wenn eine erfahrene hebamme da gewesen wäre, dann wäre es anders ausgegangen. und wenn nicht, dann hätte ich zumindest das gefühl alles getan zu haben.
leider ist das bei uns in den krankenhäusern sehr schwer mit hebammen auf abruf. hausgeburt ist kein thema, aber ins kh mitnehmen kann sich kaum eine. und wenn, dann zahlt das die krankenkasse nicht und so wird die sache ziemlich teuer!
ich hoffe bei meiner zweiten geburt auf eine gute hebamme und auf eine spontangeburt!

lg claudia

Beitrag von muckel1204 20.02.06 - 16:11 Uhr

Hallo Ally,
also ich habe eine so genannte Beleghebamme. Diese arbeitet in einem Geburtshaus und teilt sich die Untersuchungen mit meiner FA.
Sie wird mich zur Geburt ins KH begleiten, sodas ich von dort keine Hebammen brauche. Das kostet mich zwar etwas über 200 Euro, aber dafür weiß ich wer für mich da ist und ich muß den Schichtwechsel nicht mitmachen.
Außerdem finde ich von Vorteil das ich sie kenne und sie auch weiß wie ich auf bestimmte Sachen reagiere.

Schau doch mal ob es Beleghebammen in Deiner Umgebung gibt oder ein Geburtshaus entscheiden kannst Du ja dann noch.

Eine schöne Kugelzeit für Dich
LG Carina+Muckel 33.SSW#sonne

Beitrag von sandra7.12.75 20.02.06 - 17:02 Uhr

Hallo



Bei meinem dritten Kind hatte ich dreimal #schockHebammenwechsel.Deshalb haben wir jetzt beschlossen die Hebamme zu bezahlen;-)und das die dann die ganze Zeit über bei mir/uns ist.Wir planen allerdings eine Hausgeburt.Das Geld was wir Ihr bezahlen ist die Rufbereitschaft.Sollte die Hausgeburt nicht gehen aufgrund von komplikationen dann geht sie aber mit in das Krankenhaus.

lg

Beitrag von babauzz 20.02.06 - 17:33 Uhr

Hi,

mir ist es auch ganz wichtig, während der SS eine Hebamme zu haben, die ich jederzeit anfunken kann, wenn ich eine Frage habe/ mir mal Sorgen mache.
So bin ich scho seit einiger Zeit in einem tollen Geburtshaus betreut, habe mich aber dennoch für eine Klinikgeburt entschieden, wobei es mir aba ganz wichtig ist, dass meine Hebi bei der Geburt dabei ist. Ich habe so meine Probleme mit Krankenhauspersonal und fürchte besonders bei der Geburt so ein Gefühl der Routiniertheit. Ich mag es da viel lieber persönlicher.

Klar, das kostet mich 250 Euro, aba das ist es mir Wert, denn ich kenne meine Hebamme und sie kennt mich - weiß, wie sie auf mich eingehen kann.

Sie kennt sich mit nartürlichen Geburtshilfsmittelchen aus, hat immer ein Öl oder Kräutlein dabei; zudem bin ich mir bei ihr ganz sicher, dass sie einen übereilten Dammschnitt oder ähnliches zu verhindern weiß. #augen;-)

Liebe Grüße#huepf