Migräne und Stillen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von dragonfly 20.02.06 - 16:17 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin in der 20 SSW und beschäftige mich natürlich auch mit dem Thema "Stillen". Ich möchte schon gern und ich weiß natürlich auch wie wichtig das ist, aber ich habe ein Problem: Ich leide unter sehr starken Migräneanfällen. Die sind zwar in der SS etwas schwächer geworden, aber auch gerade nur so, dass ich nicht aus dem Fenster springe. Meine Anfälle liegen zwischen vier und acht Tagen im Monat. Dann nehme ich starke Tabletten (sog. Triptane) die mich am Leben wieder teilnehmen lassen...
Ich hab gehört, dass gleich nach der Geburt der Östrogenspiegel im Blut wieder stark abfällt. Darauf folgt dann sicher eine Hammer-Migräne. Wie soll ich denn mein Kind stillen, geschweige denn mich darum kümmern, wenn ich einen Anfall bekomme. Ich kann doch auch nicht mal stillen und mal nicht!?
Ist hier vielleicht eine Mama, die auch mit Migräne gestillt hat, und wie war das?
#danke im Voraus, Dragonfly

Beitrag von kikiju 20.02.06 - 19:09 Uhr

Hallo Dragonfly,

ich kann nur sagen,das ich auch unter Migräne leide (kenne das Gefühl "aus dem Fenster zu springen")
Ich habe am Anfang der Schwangerschaft wieder vermehrt Anfälle gehabt und dann gar keine mehr!
Seit Justus da ist, noch keinen einzigen Migräneanfall und auch generell weniger "normale" Kopfschmerzen.
Habe schon "vorsorglich organisiert" ,wer das Baby nimmt ,wenn ich Migräne bekomme (das war meine größte Angst)....aber toi,toi,toi, ich stille seit fast 8 Monaten und habe auch schon einmal kurz meine Regel gehabt....nichts passiert!
Auch die PDA hat keine Kopfschmerzen ausgelöst.
Habe aber auch nicht, so viele Anfälle wie du.
Tabletten sind in der Stillzeit natürlich problematisch,sprich doch mal mit deinem Arzt und deiner Hebamme oder Stillberaterin.

Ich wünsche dir alles Gute für die restliche Schwangerschaft und kopfschmerzfrei!!!!!
Lg Kerstin & Justus (25.06.05)

Beitrag von kristina1977 20.02.06 - 19:46 Uhr

Hallo,

so ähnlich wie bei meiner Vorschreiberin geht´s mir auch. Ich bin seit Till auf der Welt ist - seit 8 Monaten - von Migräne verschont geblieben, abgesehen von 2 ganz leichten Attacken, garnix im Vergleich zu vorher...

Ich litt vor (und auch ganz extrem in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft) unter Migräne. Hab alles was dem Baby nicht schadet ausprobiert und ich hab damals was ganz tolles entdeckt, die Neuraltherapie nach Huneke http://www.ignh.de/ . Man bekommt im Anfall ein ganz leichtes örtliches Betäubungsmittel gespritzt - in die Halsschlagader, hört sich schlimmer an als es ist - was absolut unschädlich für das Baby ist und (ich hab´s selbst nicht geglaubt), man ist danach absolut schmerzfrei. Und das kann auch prophylaktisch angewendet werden. Die Neuraltherapie gehört zu den alternativen Heilmethoden und wird mittlerweile auch von vielen niedergelassenen konventionellen Medizinern praktiziert.

Ich hab mich in der SS nicht erkundigt, ob das auch in der Stillzeit eine Alternative ist, aber ich denke dass das geht. Erkundige dich mal, wär auf jeden Fall mal einen Versuch wert, mir hat´s geholfen.

Schöne Schwangerschaft noch und liebste Grüße,
Kristina mit Till (8 Monate)
#blume