6 Monate alt in der Kindertagesstätte

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von daisy1980 20.02.06 - 18:24 Uhr

Hallo,

am 1.März wird meine Tochter von einer Kindertagesstätte betreut und dort kann sie mit anderen viel kommunzieren und ihre Sprachen lernen.Wir Eltern sind gehörlos und meine Tochter ist hörend. Aber ich habe etwas Angst#schock, weil sie noch ein #baby ist. Wie sieht es bei Euch aus?

Liebe Grüße,

Nadine

Beitrag von emily1111 20.02.06 - 18:59 Uhr

Hallo Nadine!

Ich finde das klasse, ich denke du brauchst keine Angst haben, deine Tochter wird später viel sozialer sein, da sie schon recht früh mit anderen Kindern in der Kita aufwächst.

Und außerdem gab es in der ehemaligen DDR auch eine Kita, und da mußten sie schon mit 6 Wochen hin, ich hab noch keinen ehemaligen Ostdeutschen kennengelernt, dem das geschadet hat.

Liebe Grüße viel Kraft und alles Gute für euch

Carmen mit Tristan 2 1/2 J. + #ei 33. SSW

Beitrag von stillmami110703 21.02.06 - 22:32 Uhr

Hallo Carmen,

>>Und außerdem gab es in der ehemaligen DDR auch eine Kita, und da mußten sie schon mit 6 Wochen hin, ich hab noch keinen ehemaligen Ostdeutschen kennengelernt, dem das geschadet hat.

Ich könnte Dir auf anhieb so einige nennen, aber das nur am Rande.

Ich finde es unverantwortlich ein Kind im Alter von 6 Wochen von der Mutter zu trennen. Es heißt nicht umsonst: 9 Monate in dem Bauch, 9 Monate auf dem Bauch.

Du mußt bedenken, daß der Mensch eines der wenigen Säugetiere ist, daß, wenn es geboren wird, noch nicht voll ausgereift ist und unter normalen Umstände ohne seine Mutter nicht existieren könnte.

Leider war es in der ehemaligen DDR nicht anders möglich und die Mütter sind mehr oder minder zu einer frühen Fremdbetreuung gezwungen worden. Die Ostoma (ist völlig wertungsfrei) meines Sohnes hat mir auch noch von ganz anderen extremen berichtet. Beispielsweise soll es eine Kinderbetreuung gegeben haben, bei der Mutter und Kind wochentags komplett von einander getrennt waren und sich nur am Wochenende gesehen haben und auch dies ist nur aus Gründen der Berufstätigkeit der Mutter geschehen.

Ohne dich persönlich angreifen zu wollen, aber der dort praktizierte Sozialismus hat nicht nur in dieser Hinsicht versagt.

LG und nimms bitte nicht persönlich
Heike und Cedric (*07/03)

Beitrag von bernadette2 20.02.06 - 20:11 Uhr

Hallo Nadine!
Unter "normalen"Umständen hätte ich gesagt:"Mach es nicht,Dein Kind ist noch zu klein!"
Aber in Eurer Situation finde ich es ganz fantastisch und selbstlos!Hut ab!!!Es ist sicher das allerbeste was ihr machen könnt,um Eurem Baby,dass am Anfang der Sprachentwicklung steht,die Chance zu geben Sprache und Zuhören zu lernen!Glaub mir,ihr trefft die richtige Entscheidung!Vielleicht gibt es in der Einrichtung ja die Möglichkeit,dass Euer Baby nicht ganz so lange bleibt und ihr es immer nur für 2-3 Stunden dort lasst solange es noch so klein ist?!?
Ich wünsche Euch alles Liebe
#liebdrueck
Bernadette mit 3 Kids

Beitrag von waldfrau1972 20.02.06 - 21:17 Uhr

Hi Nadine,,
ich kann dich sehr gut verstehen, ich hatte auch "Angst" mein Kind "irgendwo" sich allein zu überlassen.Hatte dann hier im Forum einen sehr guten Link bekommen (siehe unten) und habe mich mit meinem Kleinen zwei Wochen lang "eingewöhnt", da war er 11 Monate.Versuch auf jeden Fall! (denn ich sehe das nicht so entspannt mit den ostdeutschen Vorgehensweisen damals, ich war dort selber seit dem 4.Monat in einer Wochenkrippe, also Ellis nur am WE und dann nur KIGa und finde das überhaupt nicht gut, sein Kind dort allein zu lassen OHNE EINGEWÖHNUNG!!!!)...also versuch auf jeden Fall eine lange Eingewöhnungszeit zu bekommen.Das ist es wert und die Kleine fühlt sich dann sicher und hat wirklich ihren Spaß#liebe!!!

Alles genauere im Link.

Euch alles Gute#klee#klee

http://www.infans.de/abproj/Eingewoehnung.pdf

lg waldfrau mit Zwergi (13 Monate) der sehr gern bei seiner Betreuerin bleibt..ohne Tränen #liebe

Beitrag von sanny23 20.02.06 - 23:53 Uhr

Hallo Nadine!!!

Meine Mutti ist Erzieherin und hatte schon einige Kinder,bei denen die Eltern gehörlos und sogar blind sind.
Sie hatte immer viel Spaß mit denen.Sie haben sich super entwickelt und sind sehr selbständig.
Das einzige was meine Mama immer gestört hat(im positivem Sinne),die Kinder der gehörlosen,haben sie immer angeklopft,statt sie mit Namen zu rufen,wenn sie etwas sagen wollten!!!*ggggg.
Deinem Kind wird es supergut tun!!!!
Viel Glück!!!!

LG Sanny#katze