Hörtest / Wer hat ihn gemacht und wie hat es geklappt?

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Beitrag von sabse24 20.02.06 - 20:37 Uhr

Hallo Mamas,

wir waren heute zum zweiten Mal beim HNO-Arzt einen Hörtest machen. Beim ersten mal hat es leider nicht geklappt. Mein Kleiner war zu zappelig. Heute hat es geklappt und das Ergebnis ist, dass er auf einem Ohr hört und auf dem anderen nicht... Arzt sagt aber, dass es trotzdem sein kann, dass er hört. HÄ??? Hallo??? Für was dann den Test? Dann kann man sich ja gar nicht darauf verlassen, oder wie seht ihr das? Ich bin so durcheinander...weiß gar nicht was ich denken soll. Der Arzt meinte noch, dass es eine einseitige Hörschwäche oder Taubheit kaum gibt. Wenn dann wären beide Ohren betroffen. Würde mich freuen wenn ihr mir schreibt wie es bei euch so war oder was ihr darüber denkt.

Liebe Grüße
sabse + #baby (4,5 Monate)

Beitrag von fossy444 20.02.06 - 20:46 Uhr

Hallo,
wir mussten den Hörtest auch zweimal machen denn wie bei dir ging es nicht mit dem Kleinen.
der Hörtest war allerdings schon nach der U3. Aber genau das gleiche wie dein HNO Arzt hat meine auch gesagt das es einseitig taubheit nicht gibt.
Mich haben alle verrückt gemacht und zum Schluss war alles in Ordnung. wenn Du ganz sicher gehen willst hol dir noch mal ein zweite Meinung ein.

dein Kind entwickelt sich doch noch.

Hole dir noch eine zweite meinung ein und warte ab.
Reagiert er/es wenn du mit ihm sprichst?
hört er auf Worte auchwenn er dich nicht sieht?

So ich wünsche euch alles gute.

LG Marina+ John 16 Mt

Beitrag von happyredsun 20.02.06 - 20:42 Uhr

Hallo,

unser Junior hat auf beiden Ohren zum Glück 100%. Hast du mal versucht, ihm eine Rassel ans rechte Ohr und dann ans Linke zu halten bzw. zu rasseln??? Reagiert er darauf und dreht den Kopf?? Ich würde mir da mal noch ne zweite Meinung von einem anderen HNO holen, der da scheint ja nicht sonderlich kompetent zu sein.

LG

Happy + Linus, heute 5 Monate :-)

Beitrag von sabse24 20.02.06 - 20:54 Uhr

Hi,

danke für die schnelle Antwort. Auf die Rassel reagiert er! Mit beiden Ohren! Bin so durcheinander...

Beitrag von puschelruebe 20.02.06 - 20:47 Uhr

Hallo Sabse,

ich habe letzte Woche mit unserem Spatz (* 06.01.2006) das Hörscreening (OAE = Otoakustische Emissionen) gemacht. Beim ersten Versuch auf dem ersten Ohr ergab der Test eine Hörleistung von 75%. Die Arzthelferin meinte, das könne daran liegen, wenn an/vor dem Sensor Ohrenschmalz ist. Sie hat dann den Test wiederholt und dann waren es 100% Hörleistung.

Vielleicht lag es ja bei Euch auch daran. Ich drück' Dir auf jeden Fall die Daumen.

Viele Grüsse,

Puschelruebe

P.S. Bei uns wurde der Test beim Kinderarzt gemacht, während ich unseren Spatz gestillt habe. Das hat wunderbar geklappt, weil da der Kleine schön ruhig war.

Beitrag von jokerheed 20.02.06 - 21:09 Uhr

Hallo Du,

bei unserem Kleinen wurde der Hörtest (OAE) 4x gemacht und hat nie funktioniert. In der Klinik war zuviel Fruchtwasser im Ohr, beim zweiten Mal hat er sehr unruhig geschlafen und die beiden letzten Male hat er nicht mehr geschlafen und hat sich dagegen gewehrt. Der Test ist wohl auch sehr empfindlich und funktioniert bei den kleinsten Bewegungen schon nicht mehr, am besten ist es, wenn die Kinder schlafen, aber wie soll man das hinkriegen, wenn sie schon so alt sind??? #kratz

Der HNO-Arzt hat dann einen anderen Test gemacht, und zwar wurden da die Hirnströme gemessen. Diesen Test hat Samuel dann bestanden. Der HNO-Arzt meinte, dass dieser zwar nicht so genau ist und daher der andere schon wiederholt werden sollte, wenn er etwas älter ist, aber für die normale Sprachentwicklung genügt der andere.

Zudem wird ja auch bei den U's das Hören überprüft und auch Du achtest jetzt ja besonders darauf, wie er auf Geräusche reagiert. Aber um sicher zu gehen kannst Du ja mal Deinen Arzt nach diesem anderen Test fragen oder lässt Deinen Kleinen von einen anderen HNO-Arzt nochmal anschauen.

LG Heidi

Beitrag von luna_berlin 21.02.06 - 00:15 Uhr

Hallo Sabse.

Mach Dir erstmal nicht ganz so große Sorgen (ich weiß, leichter gesagt als getan). Wenn er - wie Du ja schreibst - mit beiden Ohren auf Geräusche reagiert, denke ich auch, dass er auf beiden Ohren hört.

Ich arbeite auch in einer HNO-Praxis und kann nur sagen, dass dieser Test durchaus mal schiefgehen kann. Denn sobald dieser Stöpsel der da im Ohr steckt etwas verrutscht ist das Ergebnis schon nicht mehr sicher. Es kann also sein, dass gegen die Gehörgangswand gemessen wurde. Da kann natürlich nichts bei rauskommen ;-). Oder aber auch wie schon geschrieben wurde, kann Ohrenschmalz im Weg gewesen sein, ect. Am besten Du holst Dir eine zweite Meinung ein. Was hat denn der Arzt jetzt weiter vor? Wird er eine weitere Messung machen? Meine Vorschreiberin hat es ja schon angesprochen. Da werden die Hirnströme gemessen. Ist quasi ein EKG vom Ohr (so erkläre ich es immer den Patienten) ;-). Das ist dann ausschlaggebender. Ich würde es auf jeden Fall noch einmal kontrollieren lassen!!!

Liebe Grüße Ulrike mit Jeremy Lennox (*17.08.2005)