Angst vor der Geburt nach allen Erzählungen

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von yriamusic 20.02.06 - 21:42 Uhr

Ich bin zwar erst in der 7SSW und habe nun wirklich genügend zeit mich auf die Geburt vorzubereiten aber alle "Geschichten" die ich bereits von Mamas gehört hab beinhalteten Schmerzen und ne Menge Beschwerden auch noch nach Der Geburt.
Ich bin ein recht schmerzempfindlicher Mensch und habe zu dem noch oft harnwegsinfekte,( die eigentlich vor kurzem mit langzeitantibiotika behandelt werden sollten) aber dann wurde ich schwanger. Habe halt Angst das diese Beschwerden durch die Geburt schlimmer werden und ich auch so im allgemeinen das alles nich verkrafte...
Ich freu mich wirklich auf das kind und ne abteibung kommt nicht in frage. Aber ich war schon immer jeman der sich ständig sorgen macht.
Nun meine Frage zw. mein anliegen
1. macht mir mut ;-)
2. welche art der geburt wäre am besten für mich? nach vielen informationen finde ich bis jetz die Sache mit der PDA gut

danke schon mal für eure hilfe#kuss

Beitrag von dask 20.02.06 - 22:07 Uhr

hallo.
erstmal herzlichen glückwunsch zur schwangerschaft.
ich hasse es wenn schwangeren solche horrormärchen erzählt werden. ich habe jedesmalö direkt unterbrochen und drum gebeten dass ich bitte meine eigenen erfahrungen machen wollen dürfe. hat geklappt. ich hatte eine traumhafte entbindung und das es weh tut ist nun mal so. mach dir keine gedanken wegen deiner schmerzempfindlichkeit, erstens kann man immer noch eine pda verlangen und zweitens kenne ich mittlerweile echt viele frauen die behauptet haben, sie seien schmerzempfindlich. im endeffekt haben sie es ALLE ohne pda geschafft!! wir frauen sind zum kinderkriegen gemacht und wir können echt viel aushalten. unterschätz deinen körper nicht. du wirst vollgepumpt sein mit hormonen (selbstproduzierten selbstverständlich) und das macht es schon erträglicher.
versuche freier an die schwangerschaft heranzugehen. lerne auf deinen körper zu hören. du bist noch keine zwei monate schwanger und setzt dich schon unter druck!!
warte einfach die zeit ab. ich würde dir eine beleghebamme empfehlen. die lernst du bereits während der schwangerschaft kennen, sie begleitet deine entbindung und betreut dich im wochenbett. das heißt, sie besucht dich bis zu acht wochen lang regelmäßig und hilft bei sorgen und problemen.
versuche dich zu entspannen und einfach schwanger zu sein. du kannst das, glaube an dich und an dein kind.
dani

Beitrag von naddl310 20.02.06 - 23:08 Uhr

Hallo.
Ich kann dich sehe sehr gut verstehen. Ich hatte auch tierische Angst vor der Geburt. Meine Mutter musste ja nun jede Einzelheit 1000 Mal erzählen...;-)
Das beunruhigte mich noch mehr.
Ich habe in der 7SSW erfahren, dass ich schwanger bin und hatte die ganze SS Angst davor.
Erst dachte ich: "Ach, es ist ja noch lange hin!" Aber umso näher der Termin rückte, umso mehr dachte ich über die Geburt nach. Zum Schluß dachte ich mir: "Am besten, es bleibt drin!" ;-)
Ich hatte Glück! Für die 1te Geburt war ich gerade mal 1 Stunde im Kreissaal. Unser Sohn hatte es auf einmal furchtbar eilig.#schwitz#schwitz#schwitz
Es war sehr anstrengend, denn ich hatte eine Wehe nach der anderen (ca. alle 2 Min.) Ich war mit meinen Kräften am Ende, aber heute bin ich froh, dass es so anstrenged aber schnell ging!!!#freu
Von der PDA habe ich von meiner Schwägerin gehört. Ich hatte sie nicht, weil die Geburt "holtadipolta" ging und keine Zeit mehr war.
Trotz, dass ich keine bekommen habe, kann ich nicht sagen, dass ich Schmerzen hatte.
Ich war so mit mir selbst beschäftigt, dass ich um mich herum alles vergaß. Hab nichtmal gemerkt, dass mein Mann mir den Schweiß von der Stirn mit einem Taschentuch ständig abgetupft hat!
Meine Mutter sagte damals zu mir: "Das ist wie starke Bauchschmerzen!" Das stimmt wohl.
Ich beschreibe es so: Stell dir vor, du hast MD Grippe und du denkst, dein Bauch platzt gleich. Du willst drücken, damit "es" rauskommt, aber es kostet dich sooo viel Kraft!!!
(Nicht umsonst saß ich, bevor wir ins KH gefahren sind, ne` halbe Stunde auf dem Klo. Hab gedacht, ich "muss" mal. Hab niiiie damit gerechnet, dass es die Wehen seien könnten.)
Und bedenke: In Extremsituationen haben Menschen unvorstellbare Kräfte, von denen sie vorher nix geahnt haben. (Habe selbst nicht gewußt, dass ich soviel Kraft habe...)
Also, alles Gute!#klee
Gruß Naddl310#huepf#huepf#huepf

Beitrag von money2901 20.02.06 - 23:07 Uhr

mach dich nicht verrückt...klar gibt es immer wieder "schlimme" geburten (meine gehört leider auch dazu...), aber die meisten frauen sind doch am ende recht zufrieden damit...#freu

sehe die geburt und die geburtsschmerzen doch einfach als geschenk an...ich habe mich in der SS richtig auf die wehen gefreut ( #schwitz ja hört sich verrückt an...), weil ich denke, es gehört einfach dazu und es ist eigentlich doch ein tolles erlebniss (auch wenn es schmerzhaft ist...)

aber die schmerzen lohnen sich...

und durch eine PDA sind die wehen noch besser auszuhalten...ich habe es auch erst ohne PDA probiert und mir dann irgendwann eine PDA legen lassen...

... es ist ganz alleine deine entscheidung, was du dir an schmerzmitteln geben lässt und du bist dadurch keine schlechtere mutter...;-)

LG money und #babytyra 26.08.05

Beitrag von kja1985 21.02.06 - 00:21 Uhr

hallo du,

erstmal *kopfhoch* du überlebst das. ich habs auch geschafft und hab gejammert wie ein schlosshund :-)

die geburt war natürlich nicht sehr schön, aber gegen ende hatte ich eine pda und da waren die schmerzen echt wie weggeblasen. kann ich dir also sehr empfehlen. hätt ich das viel früher gemacht, hätt ich jetz nich so schiss vor ner weiteren geburt.

ach und beschwerden hatte ich nach der geburt wenig. eine woche kopfweh, durch die pda (was bei ungefähr einer von hundert frauen vorkommt), dann war ich allgemein etwas schlapp und der dammriss hat ein bisserl gezippt (war aber nicht wirklich schlimm).

ich drück dir alle daumen, das schaffst du und danach hast du den süssen kleinen wurm endlich und wirst so stolz auf ihn sein :-)

Beitrag von jacqi 21.02.06 - 09:11 Uhr

lass dich bloss nicht verrückt machen!
denke einfach daran das tag täglich tausende frauen kinder kriegen und wenn die das schaffen, dann schaffst du es auch ;-)

und du hast noch massig zeit, such dir eine liebe hebamme gehe in einen geburtsvorbereitungskurs, das nimmt ängste und du triffst gleichgesinnte.
du wirst sehen alle haben die gleichen ängste ;-)

und es ist doch heute gut das in jeder klinik die pda angeboten wird.
ich bin auch schmerzempfindlich, aber lieber bekomme ich noch drei kinder statts zum zahnarzt zu gehen ;-)
ne, quatsch ;-) ich habe auch angst vor den schmerzen gehabt, aber habe beide geburten ohne pda geschafft, also lass es auf dich zukommen!

lg jacqi und tine 6 und #baby hendrik 7 monate

Beitrag von colinchen 21.02.06 - 13:07 Uhr

Keine Panik! Während deiner Schwangerschaft ändert sich deine Schmerzempfindung - sie ist also nicht mit sonst vergleichbar. Und bei der Geburt selbst, setzt dein Körper wahnsinnig viele Endorphine und körpereigene Opiate (das hilft gegen die Schmerzen) frei. Ansonsten vertrau dir, deinem Körper und deinem Baby ... es wird schon alles gut gehen. Und vor allem, genieß deine Schwangerschaft!

Alles Gute!

Beitrag von blumenkind22 21.02.06 - 14:31 Uhr

Hallo,

ich kann Dich sehr gut verstehen. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich einmal in der 38.ssw vorm Kreissaal aufs ctg warten muessen, und da hat grade jemand entbunden und soooo geschrien, dass ich sofort in Traenen ausgebrochen bin.... ich dachte ich pack das nie.
Meine erste Entbingung war dann wirklich nicht so toll, endete mit sectio.
Aber die zweite vor gut 3 Wochen war richtig schoen- die Wehen sind schmerzhaft, aber auszuhalten, nur ganz am schluss wurde es zeitweise ziemlich heftig, aber da hat mans ja fast geschafft. Ich hatte diesmal keine pda (wollte eine aber war zu spaet dafuer) und bin im nachhinein froh darueber, dass ich mal eine Geburt ganz bewusst erlebt habe.
Was die Schmerzempfindlichkeit angeht- ich bekomm schon Panikattacken, wenn ich zum Zahnarzt muss oder wenn ich Blut abgenommen bekomme. Geburtsschmerzen sind anders, denn sie sind produktiv. Und hinterher ist wirklich *fast* alles vergessen #;-)
Und die moeglichkeit, dir ne pda legen zu lassen, hast du ja auch. ich hatte bei meiner ersten entbindung eine (lange bevor der KS gemacht wurde) und es hat den wehenschmerz wirklich fast komplett ausgeschalten.

liebe Gruesse,
Katja & Savannah (25 Monate) & Vivienne (24 Tage)

Beitrag von mica2406 22.02.06 - 09:41 Uhr

Hallo!
Das ist völlig typisch - je kürzer man schwanger ist und je weniger fachliche Infos man hat, desto unsicherer und ängstlicher ist man.

Als ich schwanger wurde wußte ich zwar, dass es verschiedene Geburtsorte (zuhause, Geburtshaus, Krankenhaus, Aufzug, Taxi ;-) etc.) und verschiedene Entbindungsmöglichkeiten (Spontan, eingeleitet, mit/ohne Schmerzmittel, KS) gibt aber das für und wider kannte ich natürlich nicht.

Mein Tipp:
Sammle fachlich fundierte Informationen. Von Ärzten und Hebammen. Und im Internet immer nur schön die Seiten ernstnehmen, die von Ärzten und Hebammen sind.

Lass Dein Becken vor der Geburt vermessen, ob eine natürliche Geburt für die überhaupt in Frage kommt (ansonsten richte Dich sobald als möglich und ohne Schuldgefühle! auf einen Kaiserschnitt ein), wähle, falls Du PDA willst ein Krankenhaus in dem 24 Stunden ein Anästhesist zur Verfügung steht und spreche mit dem solange wie möglich schon vorher einmal.

LG

Beitrag von oskara 01.03.06 - 21:34 Uhr

Gerade am Anfang der Schwangerschaft ist alles noch so neu und man / frau wird so dünnhäutig und zieht sich die Geschichten tief rein.
Suche Dir Freundinnen, die mit der Geburt gut zurechtgekommen sind und lasse Dir TIPPS GEBEN; WIE SIE DAs geschafft haben.
Mache einen Geburtsvorbereitungskurs am Besten mit DeinemPartner, damit er auch lernt, wie er Dich bei der Geburt nunterstützen kann.
Vielen Frauen hilft es, sich früh eine Beleghebamme zu suchen , mit der sie in der Schwangerschaft Kontakt halten können.
DeinKörper weiß ganz genau, was er zu machen hat,, mache evt. Yoga. Das ist eine tolle Geburtsvorbereitung und Du wirst merken. wie Dein Vertrauen in Deinen Körper wächst.
Ich wünsche Dir eine schöne und spannende Schwangerschaft
Alles Liebe Oskara
Denke dran, Dein