Endometriose - Bauchspiegelung - Hilfeeeeeeee

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von mamavonlukas 20.02.06 - 22:48 Uhr

Guten Abend,
ich hatte heute einen FA Termin, neue FA, weil meine alte ihre Praxis kurzerhand geschlossen hat.

Nun stell ich mich dort vor, erzähle von meinem Kinderwunsch und das eben noch nicht geklappt hat (17. Übungszyklus) und erwähne nebenbei noch, dass meine Freundin mir riet mich mal auf Endometriose untersuchen zu lassen, weil meine Regel ect. immer so komisch ist.

Wir sprachen ganz kurz...Krankheiten in der Familie, schon Kinder, gleicher Partner ect.pp. - dann rauf auf den Stuhl, ein Abstrich gemacht, untersucht und wieder runter.

In der Zeit - kein Wort von der Ärztin. *ähmja*

Wieder angezogen drückt sie mir eine Kopie in die Hand - Merkblatt für Bauchspiegelung.

Ich bekam dann für den 18.4. wieder einen Termin wo dann noch ein Abstrich gemacht wird, um zu gucken ob ich Chlamydien habe und dann soll ich auch sagen, ob ich die Bauchspiegelung machen lassen will.

Ähm hallo? Hab ich da jetzt was verpasst oder wie?
Ich dachte man redet erstmal, stellt Fragen zum Kinderwunsch und zur Regel.
Weiterhin dachte ich, dass beim Verdacht auf Endometriose erstmal abgetastet wird, danach Ultraschall und als letzte Möglichkeit eine Bauchspiegelung gemacht wird???

Bin ich jetzt auf dem Holzweg und das ist der normale Lauf der Dinge bei den FÄ oder schießt meine neue FA mit Kanonen auf Spatzen, obwohl sie nicht mal weiß ob ein Spatz da ist? (in meinem Fall die Endometriose)

Ich bin grad etwas verwirrt und tendiere dazu, doch wieder zu meiner alten FÄ zu fahren (war dort von der 1. Pille bis zum Ende der SS 2001) um mir eine 2. Meinung einzuholen.

Hat jemand Erfahrung mit dem Thema?

LG Steffi

Beitrag von schnoffi 21.02.06 - 07:38 Uhr

Guten Morgen Steffi,

also für mich hört sich das wirklich nach Kanonenschuss auf Spatzen an. Ich kann dir nur erzählen wie es bei mir war. Ich hatte vor ca. 4 Wochen mein erstes Gespräch beim FA wegen unerfüllten Kiwu (befinde mich mitten im 14.ÜZ). Ich habe auch einen neuen FA, weil wir umgezogen sind. Also er stellte erstmal einige Fragen zur Regel, zum allgemeinen Krankheitsbild(einschliesslich bisheriger Operationen und chronischer Krankheiten) und liess sich meine Tempi-Kurven zeigen usw. Dann meinte er, dass es bei mir gut sein könnte, dass meine Eileiter verklebt seien, da ich als Kind eine Blinddarm-OP hatte. Nunja er meinte allerdings, dass er erst alles andere aussschliessen will und der letzte Schritt eine Bauchspiegelung sei, da dies ein opertiver Eingriff sei und er diesen auch nur macht, wenn alle anderen Wege der Untersuchung ausgeschöpft seien.

Ich würde an deiner Stelle noch einen anderen FA konsultieren und nachfragen, was dieser dazu meint. Denn wer unterzieht sich schon gern freiwillig einer OP, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas helfen. Ich wünsch dir einen schönen Tag und sende ganz liebe Grüsse, Anja.

Beitrag von mama03 21.02.06 - 08:06 Uhr

Hallo!

Na ja, ob sich Deine FÄ da richtig verhalten hat, das sei mal dahingestellt (also ich wäre auch nicht zufrieden gewesen...).
Aber eine Bauchspiegelung finde ich gar nicht so schlecht. Hierbei kann der Operateur viel mehr sehen, als bei Uktraschall (Verwachsungen- evtl v. Bauchop´s wie KS; Verklebte Eileiter; Endometriose...). Das würde ich machen lassen!!! Danach bist Du sicher "schlauer" und die Chancen für ein Baby stehen besser...

Und der Eingriff an sich ist echt gar kein Problem!!!!
Du weißt ja auch wofür Du es machst!!!