Jedes Kind kann schlafen lernen

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Beitrag von kirlie13 21.02.06 - 07:44 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Hat jemand von Euch Erfahrung mit diesem Buch?
Meine Kleine ist jetzt knapp 7 Monate und wir haben vor etwa 2 Wochen angefangen nach dem Plan, nicht 100 % aber in etwa vorzugehen, weil ich einfach mit den Nerven fertig war. Ich mußte ihr jedesmal wenn sie aufwachte den Schnuller geben, sonst schlief sie nicht mehr ein und zwischen 1 und 2 Uhr wollte sie essen. Die ersten 2 Nächte waren schon heftig, aber schon in der 3. Nacht beruhigte sie sich alleine wenn sie aufwachte und in der 5. Nacht schlief sie durch. Leider wurde sie dann krank, Schnupfen, Husten und ich habe natürlich nicht weitergemacht. Jetzt wo sie wieder gesund ist möchte ich weitermachen und es fängt jetzt ähnlich an wie ganz am Anfang. Mein Mann ist total dagegen, sie mal ein paar Minuten lang weinen zu lassen und unterstützt mich nicht. Und gestern kam noch so eine Reportage wo eine Psychologin total gegen dieses Konzept aus dem Buch ist und hat ihn natürlich in seiner Meinung noch bestärkt. Für ihn war es ja auch keine Belastung, er hat sie nie gehört weil ich schon jedesmal bei dem ersten Mucks wach war und sie beruhigt habe, jetzt weint sie schon ab und an mal ein paar Minuten und das hört er dann und findet es total schlimm. Wenn sie richtig brüllt dann lasse ich sie auch nicht allein, aber wenn sie so vor sich hin weint dann kann es auch sein sie tröstet sich allein und schläft wieder ein, wenn nicht tröste ich sie und rede beruhigend mit ihr. sie weiß schon daß sie nicht allein ist. Was haltet ihr von dem Konzept? Bitte um Eure Meinung!!:-)

Beitrag von moghwaigizmo 21.02.06 - 07:50 Uhr

Hallo!

Kann nicht so richtig mitreden, weil wir bisher eigentlich noch fast keine Probleme mit Elena hatten aber meine Nachbarin und ihre Freundinnen haben schon gute Erfahrungen damit gemacht.

Erstmal: das Schreienlassen ist einfach schwierig, geh dabei nach Deinem Gefühl, wenn es "nur" dieses Meckern ist, dann würd ich sie vielleicht auch ein bißchen meckern lassen, wenn sie sich beruhigt, gut, wenn nicht mußt Du eh nachgucken. Einigt Euch vielleicht drauf, es zu probieren (in der wie Ihr es eh schon macht abgeschwächten Form) und wenn#s nicht klappt, gut, dann habt ihr zumindest nichts verloren...

Ich würd's so weitermachen...

Liebe Grüße und Kopf hoch!

alex mit Elena (5.10.05)

Beitrag von tekelek 21.02.06 - 08:32 Uhr

Hallo !
Ich halte rein gar nichts vom Schreienlassen, auch nicht in "dosierter" Form ...
Bitte lass es sein.
Es ist völlig normal in dem Alter, daß die Kinder die Nähe der Eltern suchen, ungefähr mit 7-8 Monaten fängt die Trennungsangst an, d.h., die Kinder begreifen langsam, daß die Mutter ganz schnell weggehen kann und bekommen Angst.
Da hilft es nicht, das Kind alleine zu lassen, sondern ihm im Gegenteil mehr Nähe zu geben.
Mir stellen sich bei sowas immer die Nackenhaare auf. Meine Tochter war ein Schreibaby, sie hat 5 Monate lang bis zu 10 Stunden am Tag geschrien - meinst Du, ich hätte sie auch nur ein Mal schreien lassen ?
Vom 7. bis zum 9.Monat hatte sie auch so eine Phase wie Deine Tochter, wir haben sie dann einfach bei uns im Bett schlafen lassen.
Du kannst sie natürlich auch alleine lassen, aber dann verliert sie das Vertrauen in Euch vollkommen und lernt, daß sie mit ihrem Kummer und ihren Ängsten alleine ist - findest Du das gut ??????
Kinder sind so. Es kommen immer wieder Phasen, in denen sie ständig aufwachen, weinen, nicht alleine sein wollen, aber das ist normal !
Ich beglückwünsche Dich zu Deinem Mann, er scheint sich seine natürlichen "Elterninstinkte" bewahrt zu haben.
Wenn Du also nicht das Vertrauen Deiner Tochter verlieren möchtest und willst, daß sie zu einem glücklichen und sorgenfreien Menschen aufwächst, lass das mit der Schreierei und hol sie zu Euch oder bleib bei ihr, bis sie sich beruhigt hat.
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

Beitrag von saraki 21.02.06 - 08:47 Uhr

guten morgen....

auch wenn ich jetzt als buhmann dastehe.... ich habe das buch gelesen und auch angewendet. unser problem war das lea nur noch auf dem arm eingeschlafen ist. anfangs war es auch ok.. 1-2 minuten lang ging das ganze und dann schlief sie. je älter sie wurde desto schwieriger wurde es.. ich verbrachte tagsüber ewigkeiten damit durch die wohnung mit ihr zu hüpfen damit sie sich beruihigt und abend haben wir uns schon immer davor gedrückt wer sie ins bett bringt. sie hat auf unserem arm gebrüllt wie am spieß. wir waren beide mit den nerven fertig und dann hat uns eine bekannte das buch gegeben und ich hab er erstmal ganz durch gelesen. ich fand die erklärungen darin sehr einleuchtend (was einschlafgewohnheiten betrifft usw). lea war inzw. 7,5 montae alt. 1. abend... lea hat insg. vielleicht 10 minuten geweint.... ruhe... 2. abend... stille !!!! und seit dem ist es selten das sie mal weint zum einschlafen, tagsüber eigentlich garnicht mehr.... dann haben wir es nachts probiert... und auch nach 2 nachten wachte sie nur kurz auf zum schnuller geben aber hat kaum geweint und schlief gleich weiter (davor hab ich sie immer rausgeholt zum trösten) weil sie gebrüllt hat wie am spieß...

ich denke jeder muß für sich entscheiden ob der leidensdruck so groß ist um diese methode anzuwenden. ich hatte glück , lea beruhigte sich immer sehr schnell, hätte sie länger geweint, hätte ich es nciht ausgehalten. aber ich hatte keine lust sie mit 2 jahren immer noch in den schlaf zu wiegen.... und ich bin froh daw es bei uns so super geklappt hat.

lg saraki und lea

Beitrag von snoopfi 21.02.06 - 08:47 Uhr

Hallo,

wenn ich mich recht erinnere geht es in dem Buch um die Ferber Methode, richtig?

Naja, ich bin da etwas geteilter Meinung. Einerseits kenne ich Eltern, die so verzeweifelt sind und deshalb zu diesem Buch gegriffen haben. Teilweise hat es geholfen und man kennt auch manche, bei denen hat es zu 100% funktioniert (ohne daß das Kind einen Schaden davon trug)!

Auch Kinderärzte raten bei Schlafstörungen im weiteren Sinne zu diesem Buch.
Der Kinderarzt einer Freundin sagte: je länger man das Kind an eine bestimmte Sache gewöhnt (z.B. mit Schnuller schlafen lassen und dann jedesmal aufstehen wenn es aufwacht weil der Schnuller rausgefallen ist), desto schwieriger wird es dem Kind zu "erklären", daß es auch anders geht - Gewohnheitsaspekt eben.

Kinder können bereits mit 6 Monaten durchschlafen, rein von ihrer körperlichen Entwicklung. Das sollte man sich immer vor Augen führen.

Aber ob man deshalb sein 7 Monate altes Baby die Nacht schreien lassen sollte weiß ich nicht! Ich denke es gibt hier kein eindeutiges JA und kein eindeutiges NEIN. Jedes Elternpaar muß und sollte damit eigene Erfahrungen machen, denn es geht hier ja auch um deren Schlaf der verloren geht!

Wenn Du es versuchen willst, würde ich es tun! Ich glaube ich würde alles versuchen wenn Finn so ein schlechter Schläfer wäre!

Liebe Grüße
Snoopfi mit Finn (*01.08.05)

Beitrag von debuggingsklavin 21.02.06 - 11:51 Uhr

Wer hat Dir denn erzählt, dass man mit 6 Monaten die körperliche Reife hat? Auch Erwachsene werden einige Male in der Nacht wach, nur merken wir es nicht und schlafen direkt wieder ein.

Dazu ist dieser Text interessant:
http://tinyurl.com/cf8zu

Die Methode wird übrigens erst nach dem 12. Monat empfohlen.

LG,

Kai Anja :-)

Beitrag von sparrow1967 21.02.06 - 09:03 Uhr

Hier ein link zu einer kürzlich stattgefundenen Diskussion, mit einem interesanten Text:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&id=339995&pid=2236031&bid=9

Beitrag von saraki 21.02.06 - 09:17 Uhr

@ sparrow

der bericht ist heftig ....

ich denke jeder mensch sollte aber doch kapieren ob es nach ein paar tagen einen erfolg gibt oder nicht.... es steht auch im buch drin das es nicht bei allen kindern klappt...

es dann trotzdem weiter zu veruchen ist schlicht verantwortungslos... sogar komplett hirnlos !!!

aber ich finde es spricht nichts dagegen zumindest einmal das ganze zu probieren...
das buch oder dr. ferber animiert niemanden dazu ein kind stundenlang brüllen zu lassen. die die es doch tun heben unschuldig die hände und sagen : "aber es steht doch so im buch"
also ich finde wenn man es normal duchzieht und es klappt nach 3 -4 tagen nicht.... sollte man es abrechen....
aber alle die ich gefragt habe, hatten nach schon 2 tagen erfolg.....

Beitrag von 3blade3 21.02.06 - 09:15 Uhr

Hallo. Also ich kann nur sagen, wir haben diese "Methode" auch bei unserem Sohn angewandt als er ca. 7 Monate war, aber wegen dem Geschrei nachts nach dem Schnuller. Er holte mich jede 30 Minunten aus dem Bett, weil das Teil wegwar:-[ Dann hatte ich genug und versuchte es halt mit diesem Buch. Es war die ersten Tage wirklich die Hölle, er schrie aber komischerweise nicht beim Mittagsschlaf, nur abends. Und das Geschrei war wirklich Wut und keine Verzweiflung oder Angst, das hört man raus. Aber wie gesagt, man muß es durchziehen. Mein Mann konnte es auch nicht gut haben und war am Meckern. Aber er muß ja auch nicht ständig nachts aufstehen, sondern ich. Also hab ich es durchgezogen und nach ein paar Tagen war Ruhe. Wenn es beim ersten Mal geklappt hat, versuch es ruhig wieder. Wichtig ist halt, daß du öfters reingehst und am Schreien hörst du ja auch, ob es Wut oder Angst ist. Laß dich hier nicht verunsichern, dieses Thema spaltet hier das Forum ganz arg, wie einige andere Themen auch. Du bist deshalb keine schlechte Mutter;-)! Und wenn es klappt, geht es euch beiden besser. Alles Gute und starke Nerven!

Beitrag von lady_chainsaw 21.02.06 - 09:21 Uhr

Hallöchen,

was ich von diesem Buch und diesem Konzept halte?

NICHTS - NICHTS - NICHTS

Hier mal ein schöner Text dazu:

Information über Prof. Ferber:
Der im Ratgeber "Jedes Kind kann schlafen lernen" aufgeführte Behandlungsplan beruht auf einer Methode, die Prof. Ferber, Leiter eines Kinderschlafzentrums in Boston, USA, Mitte der 80ziger Jahre entwickelt hat.
Dabei betonte er:
1. Zum Zeitpunkt der Anwendung des Plans muss das Kind mindestens 1 Jahr alt sein
und
2. dieser Plan ist für Eltern entwickelt worden, die am Rand der Erschöpfung stehen, als Notbremse sozusagen, um die Kinder vor elterlicher Gewaltanwendung zu schützen.

Inzwischen ist Prof. Ferber ein Befürworter des Familienbettes. Im New York Magazine gab Prof. Ferber 1998 ein Interview. Hier ein Auszug daraus:
Ferber sagte: "Ich wünschte, ich hätte nie diese Sätze geschrieben." Ferber führte fort, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett eine gute Alternative sei zur herkömmlichen Schlafgewohnheit in getrennten Betten und Zimmern. Eltern müssten nur klar ihren Weg gehen. Ferber sagte auch, er wäre sehr traurig darüber, dass Eltern seine Methode als Rechtfertigung benutzten, um ihre Kinder schreien und schreien zu lassen. Er sagte, Leute wären zu ihm gekommen und hätten erklärt, sie wendeten seine Methode bereits über Wochen an und es wäre nicht besser geworden. Andere erzählten, sie würden ihr Kind eine Stunde und länger schreien lassen. Ferber sagte, dass er der Meinung sei, dies wäre brutal und sein Behandlungsplan passe NICHT für jede Familie. Es gehöre sehr viel mehr zur Vorgehensweise, als nur 5-10-5 Minuten "kontrolliertem" Schreienlassens.

Es gibt so viele schöne und empfehlenswerte Bücher:

"Schlafen und Wachen" von William Sears

"Mein Kind schläft durch" von Eva Herman und Stephan Valentin

Sei stolz auf Deinen Mann - er hört auf sein Vaterherz #liebdrueck

Warum muss ein Kind in dem Alter alleine einschlafen, warum muss ein Kind in dem Alter durchschlafen??
#kratz

Es ist auch völlig normal, dass ein Kind mit 7 Monaten nachts noch eine Flasche bekommt! Wenn die Kinder doch Hunger haben!

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von rotersand82 21.02.06 - 09:35 Uhr

Huhu

also bei uns war es auch das Problem das mein Sohn nur auf dem Arm eingeschlafen ist wenn mein Mann ihn geschaukelt hat! Das war ich satt denn auch zum Mittagsschlaf wollte er auf den arm und geschaukelt werden.
Und da wir noch lange bei meinen Eltern wohnten und er Abends nie wirklich ruhe hatte war das die einzige Chance ihn zum schlafen zu bekommen.
als er 1,5 Jahre alt war sind wir ausgezogen. Und von dem Moment an hab ich gesagt so nicht mehr!
Und habe dann diese Methode konsequent durchgezogen!
Aber schon am 3.Tag war alles vorbei! Die ersten 2 Tage waren hart. Das ist klar. Aber von da an hatten wir NIE wieder Probleme mit dem schlafen. Und er geh nun auch allein ins Bett ohne Theater!

Durch das ständige wieder hin gehen und beruihigen finde ich es nicht allzu schlimm. Jezt wo ich ja wieder ien Baby habe hab ich auch geschrei hier. Wenn er Nachts wach wird schreit er ja schon und bis die Flasche fertig ist dauerts auch nochmal.
Und bei sowas macht soch auch keienr Gedanken drum ob es schädlich ist oder man vielleicht sich nen wecker stellen soll damit die Flasche bei ersten Mucks fertig st oder?

Ich weiss das es hier für usn das beste war! Und ich werde es falls nötig auch beim 2, Kind wieder anwenden!

Lass dich nicht verunsichern und geh einfach nach deinem gefühl!
LG NIcole

Beitrag von jonii 21.02.06 - 11:09 Uhr

Hallo!

Ich habe diese Buch am Wochenende gelesen. Ich muss sagen, als Hintergrundwissen ist es gar nicht so schlecht. Am Sonntag bin ich dann damit angefangen, Nele wach ins Bett zulegen und bald wieder aus dem Zimmer zu gehen, statt wie bisher mich noch dazu zusetzen und warten bis sie eingeschlafen ist. Das dauerte mit der Zeit immer länger. Nach lesen dieses Buches wusste ich dann dass Nele "auf Hut" ist, weil sie genau weiß, dass ich sie verlasse wenn sie schläft. Also möglichst nicht schlafen.
Nele hat zwar gequengelt, ich bin dann nach einer kurzen Weile zu ihr hin und habe nur gesagt, dass alles Ok ist und ich da bin und dann wieder raus. Beim 3. Mal wurde sie dann richtig wütend, ich zu ihr hin und habe sie auf dem Arm (soll man laut Buch ja auch nicht)genommen und beruhigt und getröstet. Dann ließ sie sich wieder hinlegen und hat kurz darauf geschlafen. Schreien lassen oder gar weinen lassen habe ich Nele nie. Das bringe ich gar nicht über's Herz.
Zusätzlich habe ich seit dem Abend ein Kuscheltier und ein T-Shirt von mir ins Bett gelegt, weil diese Sachen auch Nachts "da" sind und sich somit an ihrer Einschlafsituation nichts geändert hat.
Um 4.15h wurde sie dann wach, habe ihr statt Milch Tee gegeben, weil richtig Hunger hatte sie nachts nicht mehr, trank max. 70 ml. Das wollte ich ihr dann auch gleich mit abgewöhnen. Sie wurde wieder wach ins Bett gelegt und es spielte sich fast genauso so ab wie am abend. Nach 20 min schlief sie. Bis 8.45h! Das 1. Mal.
Gestern Abend dann klappte es schon besser. Musste auch 4-5 Mal zu ihr gehen, aber sie schlief schon schneller ALEINE ein. Bis Mitternacht. Ein Schluck Tee und sie schlief weiter bis heute morgen um 6.30h. Flasche, wach ins Bett und weiter geschlafen bis 8.30h. Weiß natürlich nicht ob es mit dem Durchschlafen so bleibt. Diese "Methode", ich sag lieber Schlaf-Training dazu, mache ich im Moment nur am Abend, tagsüber achte ich nur darauf dass zwischen nachmittagsschlaf und zubett gehen 3-4 Wachstunden sind.
Tagsüber "darf" Nele auch in Mama's Arm oder auch mit Flasche einschlafen und wird dann schlafend ins Bett gelegt. Ich würde das vielleicht erst abgewöhnen wenn es abends gut klappt. Oder Nele gewöhnt sich von selbst daran alleine EINzuschlafen.

Ich denke, dass du auf jedenfall etwas unternehmen kannst, dass deine Kleine besser schlafen kann. Handel nach deinem Gefühl, du wirst am besten Wissen was du deiner Kleinen zumuten kannst.

Alles gute und LG, Nicole

Beitrag von ayshe 21.02.06 - 10:37 Uhr

das buch ist der letzte schrott und soclhe quälmethoden nur dafür da, damit die eltern es bequemer haben, ob das kind dabei leidet interessiert dabei nicht #schock

mir tun solche armen kinder nur leid, erst macht man ihren willen kaputte, später wundert man sich, warum es im leben nicht klarkommt #augen


Information über Prof. Ferber:
Der im Ratgeber "Jedes Kind kann schlafen lernen" aufgeführte Behandlungsplan beruht auf einer Methode, die Prof. Ferber, Leiter eines Kinderschlafzentrums in Boston, USA, Mitte der 80ziger Jahre entwickelt hat.
Dabei betonte er:
1. Zum Zeitpunkt der Anwendung des Plans muss das Kind mindestens 1 Jahr alt sein
und
2. dieser Plan ist für Eltern entwickelt worden, die am Rand der Erschöpfung stehen, als Notbremse sozusagen, um die Kinder vor elterlicher Gewaltanwendung zu schützen.

Inzwischen ist Prof. Ferber ein Befürworter des Familienbettes. Im New York Magazine gab Prof. Ferber 1998 ein Interview. Hier ein Auszug daraus:
Ferber sagte: "Ich wünschte, ich hätte nie diese Sätze geschrieben." Ferber führte fort, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett eine gute Alternative sei zur herkömmlichen Schlafgewohnheit in getrennten Betten und Zimmern. Eltern müssten nur klar ihren Weg gehen. Ferber sagte auch, er wäre sehr traurig darüber, dass Eltern seine Methode als Rechtfertigung benutzten, um ihre Kinder schreien und schreien zu lassen. Er sagte, Leute wären zu ihm gekommen und hätten erklärt, sie wendeten seine Methode bereits über Wochen an und es wäre nicht besser geworden. Andere erzählten, sie würden ihr Kind eine Stunde und länger schreien lassen. Ferber sagte, dass er der Meinung sei, dies wäre brutal und sein Behandlungsplan passe NICHT für jede Familie. Es gehöre sehr viel mehr zur Vorgehensweise, als nur 5-10-5 Minuten "kontrolliertem" Schreienlassens.

http://www.continuum-concept.net/familienbett/ferber_moni.html

Seabrook
http://www.continuum-concept.de/ferberkompl.htm

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-rab-jedeskind.shtml
http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-freddy-jedeskind.shtml
http://www.das-kind-muss-ins-bett.de/hints_kastmor.html
http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.php3?step=1&range=20&action=showMessage&message_id=21045&forum=155
http://www.rund-ums-baby.de/forum/mebboard.php3?step=1&range=20&action=showMessage&message_id=709217&forum=100
http://www.rund-ums-baby.de/nachdergeburt/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=35557&forum=110
http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=3370&forum=129
http://www.trostreich.de/Service/Rezension/Rezension2/rezension2.html
http://www.allattiamo.it/ferberd.htm
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&pid=992926
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=3&pid=1294504
http://www.attachment-parenting.de/baby/zusammen_schlafen.htm
http://www.rabeneltern.org/foren/forumextern/viewtopic.php?t=7509
http://pb1.forenshop.net/cgi-bin/forenserver/foren/F_0020/cutecast.pl?forum=1&thread=4689
http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern3.htm


lg
ayshe

Beitrag von girl1986 21.02.06 - 11:03 Uhr

Hallo,also ich habe hier schon viel über das Buch gelesen!Aber ich find es zum kotzen!Es ist traurig,dass so viele auf das Konzept bestehen und mir sagen,dass ich meine Maus einfach schreien lassen soll!Aber das mache ich nicht!Das ist doch mein Kind!Sie tut mir immer leid,wenn sie schreit und ich tue alles was ich kann,dass sie wieder glücklich ist!Sie schläft auch bei mir auf dem Arm ein und ich lege sie dann ins Bett!Ich denke,wenn man sie schreiend im Bett liegen lässt,bekommen die Kinder Angst vor dem Bett!Leider können sie sich ja noch nicht wehren!Sicher hören die Kinder irgendwann auf,weil sie merken,dass sie alleine sind!Aber sie haben Angst und das Vertrauen zu den Eltern ist gestört!Meine Maus wird schon irgendwann auch wach in ihrem Bett einschlafen und bis es soweit ist,bleibt mein Arm da!Es entwickelt sich auch jedes Kind anders!Manche schlafen halt schneller allein und manche eben nicht!Ich finde man sollte versuchen dem Kind das Leben schön zu machen!Schwer wird es schon noch zeitig genug!Jetzt bekommen sie zum Glück noch nicht mit,was auf der Welt los ist und solange sollten sie doch zufrieden in ihrer kleinen Welt leben!Dafür sind wir doch die Eltern geworden!Mir war vom ersten Tag der Schwangerschaft klar,dass sich mein Leben verändert und ich jetzt Mami bin und zurück stecken muss!Auch wenn ich noch so müde bin,für meine Maus mache ich alles!Mit der Erziehung kann man anfangen,wenn die Kinder es verstehen!Was ich auch wichtig finde!Der Autor selbst bereut das Buch geschrieben zu haben!Das ist eigentlich Antwort genug!

LG Kathrin+Jolina*22.12.05

Beitrag von saraki 22.02.06 - 10:02 Uhr

dein kind ist 2 monate alt.... natürlich sollst du es nicht schreien lassen..... und selbstverständlich darf sie auch auf deinem arm einschlafen... wer sagt das du das nicht nicht machen sollst ????? es geht hier um ältere kinder !!!glaubst du ich habe lea mit 2 monaten brüllen lasse ? NIE !!!! natürlich hab sie in diesem alter noch angst.... aber ich finde mit 7 oder 8 monaten ist es kein angst weinen wenn man aus dem zimmer geht sondern zorniges gemecker....

stellt uns doch nicht als die absoluten ober raben mütter da. weil unser kind ein paar minuten meckert. die frauen die ihre kinder wirklich stundenlang schreien lassen find ich auch schrecklich... aber ich finde es nach diesem system zu machen ok. man geht immer wieder zum kind um es zu beruhigen... es weiß doch das mama da ist... es ist halt nur die ungewohnte situation aufeinmal die es zum schimpfen bringt... lea ist jetzt so glücklich wenn sie sich mit ihrem kuschelhund in die decke mummelt... sie will jetzt garnicht mehr auf dem arm schlafen....

ich will hier niemanden dazu überreden diese methode anzuwenden. jeder soll selbst entscheiden wie er das buch und diese methode findet. aber dafür sollte man es auch gelesen und nicht nur davon gehört haben... denn es geht hier nicht nur um "einfach schreien " lassen....

Beitrag von girl1986 22.02.06 - 10:11 Uhr

Sicher,wenn es nur meckert ist ja ok!Aber in dem Buch steht,dass man es erst mit einem Jahr machen soll bzw der Autor bereut jetzt das Buch geschrieben zu haben!Wenn ich meine Maus an ihr Bett gewöhnen will,mache ich das anders!Ich werde mich dann zu ihr setzen,eine Geschichte vorlesen und ihr so zeigen,dass ich immer für sie da bin!Wenn man ein Kind hat,muss man nunmal zurück stecken!Außerdem schläft Jolina von Anfang an Nachts in ihrem Zimmer,in ihrem eigenem Bett!Sie hat auch keine Angst davor,weil ich sie raus hole wenn sie schreit!Wenn man die Kinder im Bett schreien lässt,wird das Bett ein Ort der Angst und das will ich nicht!Ist ja schön wenn es bei dir so gut klappt!Aber manche Mütter lassen die Kinder wirklich schreien!Ich musste mir auch schon oft anhören,dass ich sie schreien lassen soll,aber das mache ich nicht!Meine Maus soll sich schließlich wohl fühlen!

Beitrag von saraki 22.02.06 - 10:23 Uhr

ich hab die version wo drin steht das es ab 6 monaten ok ist... wusste davor garnicht das es bereits eine neuere auflage gibt...

ich finde es vollkommen ok wie du es machst.. hätte ich auch gleich so machen sollen dann hätte ich wohl kein probleme im nachhinein damit gehabt...

das ich als mutter zurück stecken muß ist mir vollkommen klar... aber bei uns war jeder abend horror und das zubett bringen hat oft ewig gedauert, das nachts aufstehen fand ich nciht schlimm auch wenn ich seit monaten keine nacht durchgeschlafen hatte. es war schon gewohnheit. nur hatte sie aber irgendwann garkeinen hunger und wachte nur aus gewohnheit auf. drum haben wir das innerhalb von 3 nächten abgeschafft sogar ohne großes geschrei. lea ist seit dem morgens viel besser drauf.....

lg saraki

Beitrag von girl1986 22.02.06 - 13:00 Uhr

Ob es eine Neuauflage gibt,weiß ich nicht!Aber ich lese immer wieder,dass wohl ab einem Jahr drinne stehen soll!Ich weiß nicht,was wirklich drinne steht!Aber ich freue mich für dich,dass es bei euch gut geklappt hat!Wo die Kinder gut mitspielen und es ihnen auch danach besser geht,habe ich nichts dagegen!Nur da wo die Kinder mit ihrer Angst alleine im Bett liegen gelassen werden!Dann wünsche ich weitere erholsame Nächte!Bei mir wird es bis dahin noch eine ganze Weile dauern,aber dafür bin ich ja Mama geworden!;-)

LG Kathrin+Jolina*22.12.05

Beitrag von ayshe 21.02.06 - 11:26 Uhr

das buch ist gut!


"schlafen und wachen" von william sears.
ihn interessiert nämlich in erster linie das kind.

Beitrag von debuggingsklavin 21.02.06 - 12:00 Uhr

Total schlimmes Buch.
Spiegelt 1:1 unsere kranke Gesellschaft wieder, in der Kinder keinen Platz haben.
Hauptsache Mutti (und Vatti) hat/haben ihre Ruhe.

Ich kann Deinen Mann übrigens verstehen. Ich würds auch nicht unterstützen. Du nimmst dem Kind die Hoffnung, dass Mama kommt.

Manno, es sind doch nur ein paar Monate, in denen sie so klein und hilflos sind. Die Zeit vergeht doch viel zu schnell. Man sollte sein Baby auch mit den negativen Seiten so akzeptieren wie es ist und nicht wie den Pawlowschen Hund dressieren. Was anderes ist diese Methode nicht.

Kind weint => Mutti reagiert nicht => Kind lernt, dass Mutti eh nicht kommt => Kind resigniert *klingeling*

Ich fände das sooo schlimm, wenn ich wüßte, dass mein Kind das Vertrauen zu mir verliert und ich es möglicherweise später zu nem Kinderpsychologen bringen müsste, weil in der Mutter-Kind-Vertrauensbeziehung was nicht stimmt.

Lass es bleiben.

LG,

Kai Anja