Hilft denn wirklich nur schreienlassen???

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Beitrag von vera73 21.02.06 - 10:41 Uhr

Hallo ihr Lieben,

hatte mal wieder eine schlimme Nacht. Max wurde fast jede Stunde wach... das laengste Stueck war eine Stunde und 50 Min. weiss einfach nicht mehr weiter... die Kinderaerztin sagt ich soll "kontrolliertes Schreien" anwenden - will ihn aber nicht solange alleine schreien lassen. Waer schoen ein bisschen Ermutigung von euch zu kriegen, dass es auch ohne Schreien lassen geht. Ganz kurz Max ist jetzt 7 Monate ich stille noch, inzwischen aber nachts nur noch einmal, die ersten 4 Monate hat er relativ gut geschlafen (mind. 4-5 Stunden am Stueck und bis zu 7 1/2) dann auf einmal nicht mehr. Wir haben schon so viel probiert... ich weiss einfach nicht mehr weiter. die ganzen Buecher und (gutgemeinten) Ratschlaege verwirren mich immer mehr. Dass ich dann auch kaum schlafe hilft nicht gerade einen klaren Kopf zu haben. - sorry aber ich weiss einfach nicht mehr was ich noch machen soll.

Vera mit Max, der gerade in seinem Bettchen schlaeft (tagsueber schlaeft er schoen 2mal 1 1/2 Stunden).

Beitrag von karin_73 21.02.06 - 10:52 Uhr

Will er denn Nachts öfter die Brust, oder schreit er einfach nur so???

Jan ist morgen 5 Monate alt. Er hatte phasenweise nachts 3x gestillt werden wollen, derzeit reicht ihm 1x.
Ich richte mich da ganz nach ihm. Wenn er nachts schreit, geb ich ihm erst mal den Schnuller, wenn er davon nicht einschläft kriegt er die Brust. Dazu hol ich ihn in unser Bett, stille ihn und dann kommt er wieder ins Kinderzimmer in sein Bettchen.
Bei uns klappt das so prima! Ich würde nie auf die Idee kommen, ihn nachts schreien zu lassen - da hat ja weder er noch ich was davon #kratz

LG; Karin mit Jan *22.9.2005*

Beitrag von katja_und_bernd 21.02.06 - 10:57 Uhr

Hallo,
wo schläft dein Kleiner, im eigenen Bett oder bei dir?
Wenn ich daneben liege, höre ich oft die ganze Nacht (z.T. 22 bis 7 h) nichts von von meiner Tochter. Schläft sie alleine, d.h. im eigenen Bett, aber bei uns im Schlafzimmer, wird sie dauernd wach.
Wenn es für dich in Ordnung ist, lass' ihn mal bei dir schlafen. Ich gebe dir den Tipp, auch wenn ich weiß dass Dreiviertel der Urbianerinnen jetzt kopfschüttelnd vor dem Rechner sitzen. :-D
LG Katja #sonne

Beitrag von lady_chainsaw 21.02.06 - 11:00 Uhr

>>auch wenn ich weiß dass Dreiviertel der Urbianerinnen jetzt kopfschüttelnd vor dem Rechner sitzen<<

Ich schüttle auch den Kopf - aber von oben nach unten!! ;-) :-p

Die meisten sehen es doch auch so! Denke eher, dass die wenigsten den Kopf von Rechts nach Links schütteln.

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von sparrow1967 21.02.06 - 11:02 Uhr

Nö...warum kopfschüttelnd? ;-)
Ich finds o.k., wenn der Kleine mit ins große Bett darf. Damit ist jedem geholfen: der Kleine pennt tief und fest, und Mama und Papa ebenfalls.
Ich weiß nicht, warum manche ihren Kindern( Babys) Nähe versagen wollen indem es unbedingt allein im Bett schlafen soll, während sie schön angekuschelt an ihren Partner im Bett liegen.... darüber könnt ich den Kopf schütteln.


sparrow

Beitrag von vera73 21.02.06 - 11:14 Uhr

er schlaeft in seinem eigenen Bett... ich weiss Familienbett hoert sich schoen an, haette im Prinzip auch nichts dagegen wenn es funktionieren wuerde. Das Problem ist dass ich nach so einer Nacht mit ihm auf bzw. neben mir voellig geraedert bin. Der ist inzwischen so schwer das mir alle Knochen weh tun wenn er auf mir liegt, ausserdem laesst er sich so halb zur Seite rollen, dass ich Angst habe er faellt aus dem Bett. Ich glaube dass wir uns da ehrlich gesagt nur beide stoeren und doppelt sooft wach werden. Ich weiss auch nicht wie andere das machen. Geht ihr denn dann immer mit dem Kleinen gleichzeitig ins Bett, und was ist wenn ich nachts aufs Klo muss, was trinken will etc.... ausserdem er schlief ja auch gut in seinem Bett.... ich erwarte ja auch gar nicht dass er durchschlaeft nur vielleicht 3-4 Stunden das ist doch nicht zuviel verlangt, oder? habe uebrigens inzwischen sehr gute Diskussionen hier zum Thema gefunden - und bin jetzt noch entschiedener gegen das Schreienlassen!

Beitrag von lady_chainsaw 21.02.06 - 11:19 Uhr

Wenn es für Euch beide nicht sooo toll ist, in einem Bett zu schlafen (ist ja auch evlt. etwas eng) - wie wäre es, einfach das Kinderbett direkt neben das Ehebett zu stellen?

Wir haben diese Variante auch seit längerem (Luna brauchte unheimlich viel Platz beim Schlafen in unserer Mitte).

Ansonsten ist es bei uns so (um mal Deine Fragen zu klären):

Einer von uns bringt Luna ins Bett, Geschichte vorlesen, über den Tag reden...und dann bleibt derjenige bis Luna eingeschlafen ist - danach kann man ja rausgehen. Dauert bei uns so ca. 30 Minuten alles in allem.

Wenn ich nachts auf die Toilette muss, dann gehe ich einfach - Luna bekommt das nicht mit.

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von mamisteffi 21.02.06 - 11:05 Uhr

Hallo,

nur nicht schreien lassen!!!! Dein Kind will wahrscheinlich nur Nähe und Zärtlichkeit.

Meine Kleine ist jetzt fünf Monate und schläft in unserem "Familienbett". Wenn sie nachts ein bißchen quäkt, gebe ich ihr die Brust. Meistens schlafen wir beide wieder drüber ein.

Keine Angst - keine Mutter legt sich auf ihr Baby. Das sind Ammenmärchen.

Ich kann nur sagen - wir hatten noch nie eine schlaflose Nacht.

Ich denke von Schreienlassen wird alles nur noch schlimmer.

Viele Grüße #liebdrueck

Steffi und Sara #baby

Beitrag von mimi3031 21.02.06 - 11:35 Uhr

Hallo Vera!

Hör auf dein Herz, das gibt dir eigentlich immer den besten Ratschlag!

Mein Herz und auch das Herz meines Mannes haben unsere Kinder am Anfang bei uns schlafen lassen, wer schläft schon gerne allein?

Wir konnten uns nie über Schlafmangel beschweren.

Und aus unserem Bett sind die beiden irgendwann von alleine ausgezogen, weil " Mama und Papa so drängeln".

Sie sind jetzt 4 Jahre und 2,5 Jahre und kommen nur noch ganz selten mal rüber.

Bei Baby Nummer 3 werden wir es wieder so handhaben!

Aber auch wenn Du dein Baby lieber in seinem Bett schlafen lassen möchtest, ist das in Ordnung, es ist halt dann für dich anstrengender.

Bitte, bitte nicht weinen lassen, ein Baby manipuliert noch nicht und macht das auch nicht weil es euch erziehen will, sondern weil es ein Bedürfnis hat und wenn es nur das Bedürfniss nach Nähe ist.

Du könntest in sein Zimmer eine Matratze vor sein Bett legen und wenn es mal wieder solche Phasen gibt einfach mit in seinem Zimmer schlafen.

Es sind Phasen die kommen und gehen, mal länger dauern, mal schnell vorbei gehen, aber immer wieder mal kommen.

Wir haben ja auch immer mal wieder Nächte an den wir nicht wie sonst schlafen, nur wir können uns schon selber helfen und sind nicht auf eine weiter Person angewiesen.

Stell dir vor Du bist ans Bett gefesselt, bist durstig, hast Sorgen oder ähnliches und alle ignorieren dein Rufen!

Es ist bestimmt anstrengend, aber ich bin sicher ein Baby nicht weinen zulassen zahlt sich auf längere Sicht aus.
Irgendwann schläft jedes Kind durch, das eine schon recht früh, das Andere halt etwas später.

Also Kopf hoch, ruh dich tagsüber auch mit aus und denke daran dein Baby will dich nicht ärgern und die Zeiten werden wieder besser.

Liebe Grüße Melanie

Beitrag von mel27 21.02.06 - 11:22 Uhr

Hallo du Müde!
Vieleicht reicht ihm mit 7Mon.die Milch nicht mehr aus.
Meine Trinkt garde Nachts viel.
Fütterst du schon Brei usw.?
Schmelzflocken Abends in die Milch tun geht auch,aber die habe nur leere Kalorien aber es könnt klappen.
Ich werde meiner Kleinen immer Abends den Brei geben.Nicht Mittags.So ist sie über die Nacht satt.
Ich kenne viele Mütter die das so machen und es klappt besser als den Brei Mittags zu füttern.
Lass ihn nicht schreien!Hole ihn auch nicht in dein Bett! Bleibe bei ihm so das er merkt das du da bist.
Wenn meine aus dem Schlaf aufwacht und weint,dann nehme ich sie kurz hoch und schaukel sie auf meinem Arm,dann beruhigt sie sich sofort und schläft weiter.
Wir unternehmen viel den ganzen Tag und sie ist abend immer super Müde.Ich hoffe ich konnt dir helfen.

Beitrag von bulaimei_1979 21.02.06 - 12:06 Uhr

Hallo,

es ist ein fürchterliches Gefühl, wenn das Baby immer weint und man nicht weiß, wie man Abhilfe schaffen kann. Schläft er nur nicht, oder hat er vielleicht Schmerzen? Schreit er tagsüber auch so viel?

Unsere Maus hatte auch so ziemlich von heute auf morgen fürchterlich viel geschrien, nachts ca. alle 1-1,5 Std.! Die ersten zwei Monate waren ruhig, dann ging es plötzlich los. Aber sie schrie auch tags, und man merkte ihr an, dass sie Schmerzen hatte. Kinderarzt Nummer eins und zwei glaubten uns nicht, sie meinten, erstens schreien lassen und zweitens dass unsere Tochter einfach nicht so viel Schlaf braucht! Nach vielen Wochen haben wir selbst ausgetestet, dass sie eine Milchunverträglichkeit hat. Jetzt schläft sie wieder mehrere Stunden am Stück.

Sie schläft übrigens auch noch bei uns im Bett. Morgens weint sie manchmal tatsächlich, weil sie schon ausgeschlafen hat. Dann machen wir Licht an, und sie kuckt sich um, bis sie irgendwann müde wird und wieder einschläft. Aber das Weinen hört mit dem Einschalten des Lichts dann auch wirklich auf.

Ich hoffe, Ihr findet eine Lösung! Alles Gute,

Sandra mit Kimia (13 Wochen alt)