verkraftet er die umstellung nicht?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von sabi02 21.02.06 - 11:37 Uhr

hallöchen

ich bin am ende u weiß nicht was ich tun soll...
nun zu meinem problem...
ab 1.3 geh ich arbeiten, worüber ich sehr froh WAR (jetzt nicht mehr), da ich vorher von alg2 gelebt habe
mein kleiner (18mon) geht dann also in die krippe...
am 13.2 fing die eingewöhnung an...die ersten tage hat maxim nur geweint wollte nicht spielen u war nur bei mir, aber das ist klar schließlich ist es was neues...
dann am ende der woche war er soweit das ich sogar für ne 3/4 h etwa raus konnte ohne das er gemeckert hat...er spielte wunderbar mit den anderen kindern...
gestern sollte ich dann wieder für 10min raus gehen...maxim schrie , sodass ich nach 5 min wieder rein bin, denn ich wollte ihn nicht überfordern nach dem we....
gestern fing er dann an mit einem mal nix mehr zu essen was vorher bei ihm überhaupt kein problem war...maxim hat immer gut gegessen
das mittagessen verweigerte er, nachmittag wollte er nicht sein obst u abend sein stullchen auch nicht
das gab mir schon zu denken
heute wars dann so geplant das ich ihn in der krippe abgebe u für 1 h nach hause gehen sollte...
das habe ich auch gemacht, denn er weinte nicht als ich das zimmer verließ...
als ich ihn dann wieder abholte, hörte ich ihn von draussen schon schreien und bin sofort rein u hab ihn auf den arm genommen....die erzieher meinten dann zu mir, er hätte die ganze zeit geschrien wollte nicht mit den kindern spielen hat nix gegessen...er wird wohl was ausbrüten u ich solle zu hause fieber messen u morgen u donnerstag nicht kommen
ich meinte dann das ich mir nicht vorstellen kann das er krank ist, er wird einfach nur müde u fertig sein durch die extreme umstellung...
bin dann mit ihm nach hause u er war wieder super drauf, haben schön gekuschelt u gespielt, fieber hatte er auch keins
also nix mit krank...
aber dennoch hat er wieder sein mittagessen verweigert, achja u sein frühstück auch dh er hat seit 2 tagen komplett nix gegessen, ausser zwischendurch mal eine dinkelstange oder eine reiswaffel
was ist mit ihm, mach mir solche sorgen
ich habe angst das er die ganze umstellung nicht verkraftet
ich bin schon am überlegen, ob das ganze nicht sein lassen soll, aber auf der anderen seite brauchen wir das geld u den ganzen tag zu hause ist auch nicht toll :-(

ich hoffe ihr könnt mir helfen
liebe grüße
sabi&maxim#schmoll#schmoll

Beitrag von isasm 21.02.06 - 11:54 Uhr

Mach dir nicht zu viele Sorgen. Was du da schreibst, hätte ich selbst schreiben können.
Mein Sohn (allerdings schon 29 Monate) geht seit November in eine Krippe. Seit Februar geh ich wieder arbeiten. Sprich er hatte 2 1/2 Monate Zeit sich langsam nur vormittags an die Krippe zu gewöhnen. Und er hat auch so lange gebraucht. Die ersten Tage (!!!) hat er nur gebrüllt. Teilweise die ganzen 3 Stunden, die ich weg war. Dann hat er zwar aufgehört zu weinen, aber getan hat er nichts, er hat nur beobachtet. Das ging lange so. Dann hat er zumindest schon mit den Tanten gespielt, aber sie durften sich nicht von ihm wegbewegen.
Erst kurz bevor ich zu Arbeiten begonnen habe, hat er morgens aufgehört zu weinen.
Und seit seine Schwester auch in die Krippe geht, läufts besser.
Dafür hab ich die Startschwierigkeiten jetzt mit der Kleinen. Die hat einen nervösen Reizdarm, macht bis zu 10 mal am Tag in die Hose, ißt wenig und schläft wenig.

Gib ihm Zeit, es ist nun mal eine riesige Umstellung für ihn. Und je mehr Sorgen und Gedanken du dir machst, desto schlimmer wird es werden. Biete ihm daheim immer wieder Essen an und wenns nur Kekse sind.
Freu dich trotzdem auf deine Arbeit, es gibt viele Kinder die in eine Krippe müssen, so ist unsere Zeit. Deshalb brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben.

viel Erfolg

PS.: hab mir Bachblüten besorgt, hab damit schon gute Erfahrungen gemacht und hier im Forum schon den Tip bekommen, dass das auch bei Kindergarten-startproblemen hilft. Morgen gehts schon los, hoffentlich kriegen wirs damit auf die Reihe.

Beitrag von sabi02 21.02.06 - 13:02 Uhr

danke für deine schnelle antwort
konnte mich während des mittagsschlaf von maxim ein wenig beruhigen
ich gestalte den heutigen nachmittag ein wenig ruhiger u werde morgen nochmal in die krippe gehen u gucken wies morgen läuft

übrigens was sind bachblüten u wo bekomm ich die her?

liebe grüße

Beitrag von isasm 22.02.06 - 15:16 Uhr

bachblüten sind verdünnte blütenessenzen, vielleicht hast du schon mal was von notfalltropfen gehört, das ist auch sowas. ich schick dir einen link als info.
es gibt bachblüten beratungen (sogar in unserem kleinen kuh-dorf), denen erzählt man die probleme, die man hat, bzw. geht mit den kindern hin, und die stellen einem dann entsprechende bachblüten-mischungen zusammen. ist allerdings relativ teuer, ich hab für meinen sohn damals 30€ gezahlt.
lg isa

Beitrag von pauline1982 21.02.06 - 12:00 Uhr

Hallo,

Allso ich würde dir raten bleibe bei deinem sohn.
Es gibt kinder die sind schon mit 6 monaten in der kita und denen macht es nichts aus.Deinen kleinen aber anscheind schon sehr,da er ja schon nicht mehr ißt.
Ich spreche da aus erfahrung.
Mein sohn ist 15 monate und die kita kann ich vergessen.
Er bleibt nicht mal bei der oma.
Ich bin allso zuhause denn ich habe gemerkt das es einfach nichts bringt.
Klar das geld ist wenig mein bald mann verdient monatlich 870 euro.
Aber ich bekomme noch hartz 4 dazu und somit können wir erstmal leben.
Klar ist zwar nicht toll von staat zu leben aber es geht ja nicht anders.
Ich denke wenn er alt genug ist allso 3 jahre werde ich es wieder versuchen und dann ist er auch viel vernünftiger und versteht auch mehr.
Setz dich mit deinem mann hin versucht eine lössung zu finden.
Wenn er wenig verdient beantrage hartz4.
Und bringe ihn in die kita wenn er was älter ist ich denke dann wird es sicher klappen.
Man muß sich dann zwar was einschränken aber zum wohl des kindes tut man es ja gerne.

lg pauline

Beitrag von ninjanin 21.02.06 - 14:03 Uhr

hallo

ich kann dich so gut verstehen. ich versuche auch seit zwei wochen meine smilla (14 monate) in eine kita einzugewöhnen. länger als 10 minuten konnte ich bisher nicht gehen, davon hat sie 8 durchgehend gebrüllt. heute konnte ich sogar gar nicht gehen, weil sie gebrüllt hat, sobald ich weiter als einen meter von ihr entfernt war.

das ist echt schrecklich. abgesehen davon, dass ich wenig lust habe, monatelang jeden tag in der kita zu verbringen, frage ich mich, ob ich smilla nicht überfordere. und wie es jemals besser werden soll. ich würde so gerne anfangen zu arbeiten, aber grad weiß ich selbst nicht mehr weiter. :-(

alles gute

ninjanin