Gedankengänge zu CTG und US-Untersuchungen -als Resonanz auf einen Beitrag weiter unten

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hebigabi 21.02.06 - 19:02 Uhr

Hallo

Ich hab gerade einen ellenlangen Beitrag als Antwort geschrieben, aber ich setz den jetzt mal so rein- zur Diskussion für alle, mal sehen, wie es sich entwickelt #gruebel #schock ;-)--->

Ich möchte dem Ganzen mal einen Gedankengang entgegenbringen.

Wir hier ins D pathologisieren die SS bis zum Abwinken- so viele Untersuchungen, die gemacht werden- ob sie alle nötig sind- wer weiß.

Frauen, die sich nur auf´s US verlassen, um zu sehen, dass es den Kindern gutgeht---> was machen die umliegenden europäischen Staaten, die 1- max 2 US die ganze SS bekommen?
Komischerweise haben die nicht mehr kranke/tote oder behinderte Kinder als wir Deutschen, die ständig das Ding dadrauf halten müssen.

Und das CTG ab der 30 SSW muss begründet sein, damit es gemacht wird,keine Pflicht nach Mutterschaftsrichtlinien , daher wird es in Österreich z.B. auch nicht gängigst, sondern nur max am Ende der SS- um den Termin herum gemacht.

Und auch dort sind die Kinder genauso gesund wie hier- wieso???

Wieso wird jemand verantwortungslos genannt, nur weil sie sich auf ihren "Bauch" und ihr Körpergefühl verlässt?
Dann müsstet ihr bei den Hausgeburtsfrauen auch so "draufhauen".

Wisst ihr, dass wie Beleghebammen, die die Frauen im Krh. entbinden mehr Haftpflichversicherungsbeiträge bezahlen als die Hausgeburtshebammen?
Wieso???

Hausgeburten sind sicherer!!!! (ich bin Belegehebamme- wollt ich mal nur so sagen).

Ich finde es so schade, dass die meisten Frauen nur noch völlig verängstigt von einer VU zur nächsten leben, obwohl der Bauch wächst, das Kind sich bewegt und einfach viele kleine Dinge darauf hinweisen, dass es der Motte gutgeht.

Aber alle wollen nur sehen-sehen-sehen - was ich z.T. ja auch verstehen kann, aber doch nicht soooo oft.

Was ich in meinen Kursen feststelle ist, dass die Unsicherheit seitdem viel viel größer geworden ist.

Mal sind die Kinder kleiner- mal größer als der Zeit entsprechend und prompt hängen sich alle Frauen ins Internet und forschen nach Gründen und bekommen die Panik schlechthin,weil sie wieder irgendwas lesen, was es sein KÖNNTE.

Ich bewundere DIE Frauen, die sich auch mal auf sich und das Kind im Bauch verlassen- warum so drauf rumhacken und z.T. beschimpfen?

Lasst jeder ihre Art und Weise, mit der SS umzugehen- wenn ihr US und CTG haben müsst um euch zu vergewissern, dass es euren Kindern gutgeht- okay, aber wenn es welche unter euch gibt, die auch "spüren" dass es so ist, dann nicht darufanspringen und als verantwortungslos hinstellen, denn das sind sie nicht.

Ach ja- ich wollte nur sagen- ich bin keine "Öko" Hebamme, ich habe auch ein CTG in meiner Praxis und ich benutze es auch, aber es ollte jeder Frau freigestellt sein, es zu wollen- oder auch nicht.

Ach ja- Herztöne kann man auch mit einem Hörrohr und mit einem kleinen elektrischen Dopton hörten, auch da muss weder CTg noch US gemacht werden.

Liebe Grüße von

Gabi

PS: Ich finde es sehr spannend mit den Händen das Kind zu fühlen und z.B. Gewichtsschätzungen abzugeben- damit lag ich nämlich bei den letzten Frauen, die mit dem US völlig huschig gemacht wurden, absolut IM Rennen und die US voll daneben



Beitrag von grashalm 21.02.06 - 19:12 Uhr

Schön mal was zu den ganzen Themen hier von ner Hebi zu hören. Meine Hebi war und der Arzt im KH waren auch der Meinung, daß man alles auch ohne US herausfinden können muß als Arzt, also mit Bauch abtasten und so. Leuchtet mir auch voll ein. Früher gings doch auch.
Also meine Baby ist ja angeblich auch bisl kleiner als der Durchschnitt, aber das ist eben so. Mach mir da auch keinen großen Kopf drum. Es strampelt und ist quietschfidel nach wie vor in meinem Bauch, also gehts ihm sicher auch gut.

VLG Kris, ET-12

Beitrag von drake84 21.02.06 - 19:10 Uhr

Hallo Gabi!

Super Beitrag! Bin ganz deiner Meinung!

lg Michi+ Hanna 36 SSW

Beitrag von karinbrigitta 21.02.06 - 19:29 Uhr

Liebe Gabi,

toll, dass das mal jemand so ausspricht#pro

Obwohl ich mich nicht ganz davon ausnehmen kann von der ganzen Aufregung - vor meiner 1. US war ich wahnsinnig nervös, weil ich dachte, vielleicht ist was mit dem Kind - ich hatte keinerlei Anzeichen. Aber seitdem ich die verflixten 12 Wochen hinter mir habe, bin ich ziemlich ruhig. Es kann einfach nichts sein - schließlich hat mich das Küken fast zwei Jahre warten lassen!!

Ich habe auch mal gehört, dass in England, wo sehr viel weniger gemacht wird an Untersuchungen, die Frauen die #schwanger-schaft viel ruhiger und glücklicher verleben - das wurde einmal untersucht.

Da bin ich ins Nachdenken gekommen und ich hab mir überlegt, ob ich nicht vielleicht lieber in ein Geburtshaus gehen sollte. Nachdem die Frau eines Kollegen dort drei gesunde Kinder zur Welt gebracht hat, werde ich mir es dort auf alle Fälle anschauen.

Ich denke, keine Hebamme ist so wenig verantwortungsbewusst, dass sie nicht, wenn es Probleme bei der Hausgeburt oder im Geburtshaus gibt, sofort einen FA kontaktiert und möglicherweise die Frau ins KH einweist. Ich habe noch von keinen Komplikationen bei Hausgeburten gehört, wohl aber Horrorgeschichten aus dem KH.

Jede Frau sollte das Recht haben, so ihr Kind zur Welt zu bringen wie es für sie das beste ist. Wenn eine das KH braucht, bitte - aber ich stelle mir die Hausgeburt viel schöner vor, viel intimer. Und egal, wofür man sich entscheidet - andere sollten diese Entscheidung akzeptieren! Auch wenn ich nicht alle Vorsorgemöglichkeiten in Anspruch nehmen will, hoffe ich doch sehr darauf, dass dies akzeptiert wird. Meine Freundin (3 Kinder) meinte nur: "Lass bloß nicht zu viele US machen, nur das nötigste - die Ärzte machen immer gerne mehr als notwendig, weil es dafür extra Geld gibt" Recht hat sie! Und nicht nur, dass die Ärzte mehr Geld kriegen - wir #schwangeren werden immer nervöser, je mehr gemacht wird. Wir sind doch bloß #schwanger, nicht krank - oder?

Liebe Grüße

Karin

Beitrag von gina30 21.02.06 - 19:27 Uhr

hallo,
also ich bin auch der meinung jeder sollte das tun was er (sie) für richtig findet. wenn sich eine frau dafür endscheidet kein us zu machen oder kein ctg dann sollte das akzeptiert werden. genau so ist es wenn sich jemand endscheidet das alles machen zu lassen. was ich nur nicht verstehen kann ist das die ärzte anfangen panik zu machen weil ein kind zu klein und zu leicht ist für die norm (so wie bei mir ) ich war im kh da wurde eine doppler untersuchung gemacht ich 37 ssw das kind wiegt ca.2100 g plazenta verkalkt aber der fluß ist ob der arzt im kh macht mir so eine panik und meinte was von kontrolle und dann wehenbelastungstest und kaiserschnitt. ich voller panik nach hause und dann habe ich am nächsten tag mein gyn angerufen und der hat mir dann erst mal die panik genommen. er meinte es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. aber so was macht mich :-[
lg tina

Beitrag von lolle76 21.02.06 - 19:24 Uhr

hallo gabi!

super, dass du mal so ganz klar deine meinung zu diesem thema geäußert hast!

genau über diese dinge hatte ich es gestern mit meiner hebamme! wir streben auf jeden fall eine hausgeburt an und bei den vorsorgeuntersuchungen die sie macht, werden wir auch kein ctg machen!

ich habe ihr nämlich erzählt wie verrückt mich die ganzen ultraschalls und ctg´s in der ersten ss gemacht haben. ständig war das kind zu groß, zu schwer, das ctg war nicht ok, musste 3 tage hintereinander hin usw.....

ich habe immer gesagt dem kleinen geht es gut, ich spüre ihn regelmäßig und er hat seine festen zeiten, zu denen er fit ist! und er kam auch quitsch-fidel zur welt. mit ganz normalen maßen und gewicht!

ich lasse mich nicht mehr verrückt machen und frage selten die ärztin wie groß oder schwer unsere kleine jetzt ist! sie sagt auch immer nur das alles zeitgemäß ist, es dem kind gut geht und meine werte super sind. was will man mehr!

und bei dem thema hausgeburt schlagen viele die hände über dem kopf zusammen. wir haben es kaum jemandem erzählt. auch meine ärztin weiß davon nichts. wir präsentieren ihr dann das ergebnis! ;-)

also ihr lieben mitschwangeren, lasst euch nicht so verrückt machen und hört auf euren bauch! #pro

LG Lolle mit Malte (nächste woche 1 jahr) und Nele inside (28.SSW)

Beitrag von spruin 21.02.06 - 19:26 Uhr

Hallo,
ich bin da auch ganz deiner Meinung habe aber eine Frage. Du schreibst in einem Absatz Hausgeburten wären sicherer. Meinst du damit als Geburten im KH oder sicherer als früher?? Das hätte ich nur gerne mal gewusst weil mein Mann immer meint gerade bei erstgebährenden wäre das KH sicherer weil eben alles nötige vor Ort ist und weil die Frau sowas ja auch noch nicht mitgemacht hat.
Ich Frage nur aus reiner Neugier. Will hier niemanden verurteilen oder so.
Sabrina 26 SSW

Beitrag von pfirsichring 21.02.06 - 19:31 Uhr

Ich hab ja meine Meinung schon in dem von Dir beschriebenen Thread kundgetan.

Trotzdem gut das Du soetwas mal geschrieben wird von einer Person die hier im Forum repsektiert wird.

Selbst getraut man sich ja kaum gegen diverse Damen zu reden weil man sonst meist einen ganzen Schwall voller Vorwürfe an den Kopf geschmissen bekommt.

Beitrag von hebigabi 21.02.06 - 20:15 Uhr

Hausgeburtshebammen haben - jede für sich- klare Vorgaben, wen sie für eine Hausgeburt nehmen würden und wen nicht.

Gibt es irgendwelche Risikoanzeichen---> ab ins Krh. zur Geburt.

Das heißt aber auch, dass nicht jede Risikoschwangere auch eine Risikogeburt hat wie z.B. bei vorz Wehen- die machen bei der Geburt nämlich garnicht :-p.

Ich habe mich damals über unsere Versicherungeerhöhung sehr geägert , weil die Hausgeburtshebammen wirklich nicht so viel bezahlen müssen--- die meisten Vorfälle gibt es wirklich immer noch im Krh.

Liebe Grüße von

Gabi

PS: Im übrigen müssen alle Hebammen bei der perinatologischen Statistik mitmachen und daraus gehen solche Zahlen auch hervor.

Beitrag von kessy16 21.02.06 - 19:35 Uhr

Hallo,

ganz Deiner Meinung.

Mein Fa schaut jedes mal per US, aber mal selbst Hand anlegen das ist selten.
Dabei geht es mir in erster Linie um den MuMu, der Rest ergibt sich so, bzw. ein kleines bißchen Instinkt hat man ja schließlich auch.
Besonders nervig finde ich dieses sch... CTG das routinemäßig ab der 28ten Woche gemacht wird, heul, einfach furchtbar. Was will man damit bezwecken, ob Wehen vorhanden sind? Das merke ich auch so. Wie es dem Kind geht? Selbst das merke ich wie es sich bewegt und welchen Rhytmus es hat.
Ich habe 1 Bild in der letzten SS bekommen, in der 8ten Woche, oh welch Graus und ich lebe noch, das Endresultat hat mir nämlich wesentlich besser gefallen #freu.

Ich finde es sehr schade daß es nur noch um den technischen Schnick Schnack geht, aber die wirklich wichtigen Dinge für einen selber und die persönlichen Gespräche fehlen leider.

Deshalb auch meine direkte Frage. Ich habe im Forum Geburt gepostet und hätte gerne mal eine Meinung von einer erfahrenen Hebamme, würdest Du bitte ??? #danke #danke #danke

LG

Kerstin

Beitrag von kessy16 21.02.06 - 19:48 Uhr

Hinzu fügen möchte ich allerdings noch etwas.

es ist immerhin meine 5te SS, daß man da natürlich viel lockerer umgeht als bei einer Erstlingsschwangerschaft ist irgendwie auch klar. Genauso wie es für eine Habamme o. Arzt einfach gängig ist. Da ist man schon viel entspannter.

LG

Beitrag von sandra7.12.75 21.02.06 - 19:41 Uhr

Hallo

Das ist ja ein toller Beitrag.Als ich mit den ersten Kindern schwanger war hatten wir noch keinen #pc.Viel Zeit zum lesen hatte ich auch nicht da ich voll berufstätig war.Und ich war nicht so unsicher wie heute.Jetzt bekomme ich bestimmt haue weil ich vielleicht mit 21 Jahren noch Unreif war;-).Gestern mußte ich ins KH wegen Unterleibsziehen und da wurde der grosse Ultraschall gemacht und der Arzt fragte nur ob ich keine fragen habe.Ich nö.Das wichtigste habe ich gesehen.Das #liebe was kräftig geschlagen hat.Die Gewichtsbestimmungen von Hebammen waren auch immer genauer als die vom Ultraschall.Macht weiter so.


lg SAndra

Beitrag von bine1979 21.02.06 - 19:57 Uhr

Hallo Gabi,
da muss ich ja wohl doch einen ganz guten Arzt erwischt haben... der erzählt mir nicht sehr viel... er wartet bis ich frage.. aber trotzdem freue ich mich jedesmal auf den Gyn-Termin und neue Bilder zu bekommen und den Herzschlag zu hören.. wobei, beim letzten Mal hat man schon garnicht mehr soo viel erkannt.. ab wann kann selbst ein Laie sehen, was für ein Geschlecht es wird? Mein Mann wills nicht wissen.. aber ich bin ja soooo neugierig..
Was ich auch toll finde, mein Mann kommt jedes Mal mit, trotz dass er selbständig ist und oft wenig Zeit hat.
Ich denke ziemlich locker über die Schwangerschaft - habe letztens einen Bericht gesehen, über die Arbeitergesellschaft in den (ich glaube) 20-ger Jahren.. da haben die teilweise 10 Kinder in die Welt gesetzt, weil Verhütung noch nicht so verbreitet war.. und die hatten kein Geld und haben sich eher dürftig ernährt... und es hat auch geklappt.. die Starken kommen immer durch...
Habe nur ein bisschen schiss vor der Geburt.. und vor den Schmerzen.. aber Kaiserschnitt kommt nicht in Frage, wenns nicht sein muss.. der Wurm soll so rauskommen, wie er reingekommen ist#schwimmer

Liebes Grüßle, Bine 24.SSW

Beitrag von aniina 21.02.06 - 20:17 Uhr

bei meiner ersten ss habe ich mich auch von horden von ärzten verrückt machen lassen bezüglich entwicklung der kleinen.

o-ton: wir können hier von erfolg reden, wenn ihr abby die 1250 gr.-Hürde schafft und wir um einen ks drumherumkommen. ich hetzte von termin zu termin udn hatte immer furchtbare angst.

hinterher kam sie genau termingemäß, 3030 gr., 5 std. geburt, damm intakt, was will man mehr.

auf solches geschwätz der götter in weiß geb ich heute nichts mehr, verlasse mich auf mein bauchgefühl :)

Beitrag von tekelek 21.02.06 - 20:33 Uhr

Hallo Gabi !
Das kann ich nur unterstreichen. Ich habe selber Medizin studiert, ein Jahr in der Chirurgie und Inneren gearbeitet, dann kam meine Tochter.
Ich wollte erst im Geburtshaus entbinden und habe mich dann vier Wochen vor ET doch noch für eine Hausgeburt entschieden :-)
Ich mußte aber die Hebamme eine Stunde lang überzeugen daß es mir ernst ist, sie hatte richtig Angst, weil sie nicht glauben konnte, daß eine Ärztin eine außerklinische Geburt anstrebt #schock
Sie meinte, die meisten Ärztinnen wollen einen Kaiserschnitt mit PDA :-p
Ich war zu jeder zweiten Vorsorge bei ihr und habe es genossen, eine Stunde Gespräch zu haben und nicht verunsichert zu werden durch diverse Messungen ;-)
Meine Tochter kam wie geplant zu Hause zur Welt, es war zwar keine leichte Geburt und im Krankenhaus hätten sie vielleicht einen Kaiserschnitt bzw. eine Zangen- oder Saugglockengeburt gemacht. Ich hatte einen Blasensprung gegen 23 Uhr, anschließend 7 Stunden lang Wehen im 1-3 Minutenabstand, die so heftig waren, daß ich kaum mehr wußte wie ich heiße #schwitz. Anschließend steckte Emilia eine Stunde lang fest während der Presswehen #heul, meine Hebi war kurz davor, einen Dammschnitt zu machen, obwohl sie meinte, daß sie das bei Hausgeburten so lange wie möglich vermeidet.
Schlußendlich hatte ich einen Dammriss 2.Grades und war völlig erschöpft, meine Tochter hat die ersten beiden Stunden nach der Geburt nur geschrien, aber ich habe es genossen, sie 2 Tage lang nackt auf meinem Körper liegen zu haben, nicht mehr aus dem Geburtsbett hinauszumüssen, die Ruhe und die häusliche Umgebung um mich zu haben, meinen Mann ständig bei mir zu haben im Bett - eben eine komplette Familie in einer ungestörten Atmosphäre #freu
Ich bekomme nun mein zweites Kind und werde es wieder genauso machen #huepf
Liebe Grüße und Danke für diesen Beitrag (mir geht das schon länger im Kopf herum, hatte nur Angst Haue zu bekommen ;-)),

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

P.s.: Ich hasse das CTG - für Notfälle vielleicht sinnvoll, aber als Kontrolleinrichtung bei einer gesunden Schwangeren absolut unnötig (wurden ja sogar Studien gemacht !) - ich war froh, daß meine Hebi nur ein Dopton dabei hatte :-)

Beitrag von luna_28 21.02.06 - 20:35 Uhr

Hmmmm #kratz

Denkanstösse sind da auf jeden fall mit drin.

Ich meine gerade im zeitalter der Medien und des Internet und den vielen verschiedenen eindrücken weis man oft nicht was man glauben soll.

man schaut hier !!

viele Frauen berichten von ihren schwangerschaften ! jede schwangerschaft ist anders,
eine Junge unerfahren schwangere wird sich schnell unsicher kommt hier her um gewissheit zu bekommen,wir doch am ende nur noch mehr verunsichert, da wie gesagt jede ihre eigene erfahrung gemacht hat !

ich denke in erster linie sollte es wichtig sein das es dem kind gut geht !
und jeder sollte für sich entscheiden wessen weg er dazu wählt.

Beitrag von hebigabi 21.02.06 - 20:38 Uhr

... und man sollte nie den Weg der anderen als unsinnig oder gar verantwortungslos verdammen #;-)!

LG

Gabi

Beitrag von angela1977 21.02.06 - 21:01 Uhr

Hallo Gabi,

ich finde es schön, dass du dich als Profi zu dem Thema meldest.

Die ganze Zeit der Schwangerschaft und der Geburt wird absolut vertechnisiert. :-[ Es wird gemessen, gewogen, getestet, Blut und Harn analysiert und was weiß ich noch. Schlägt irgendwas aus der Norm, wird sofort Alarm geschlagen und die Verunsicherung beginnt. #heul
Ich hab aus diesem Grund in der Frühschwangerschaft den Arzt gewechselt. Ich bin mir bei ihm vorgekommen, wie eine wandelnde Gebärmutter - das Rundherum, nämlich Ich, war ihm ziemlich egal. :-(

Als Schwangere (bes. Erstgebärende) sieht man sich mit so vielen Meinungen und "guten Tipps" konfrontiert, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Tu dies, lass das#bla

Ich habe in dieser wunderbaren Zeit gelernt ganz auf meinen Körper und auf meine Intuition zu hören, habe viel tolle Gespräche mit lieben Freundinnen und meiner Mam gehabt und die anderen weitgehend reden lassen was sie wollten.#cool

Seitdem geht´s mir super. So ruhig und ausgeglichen war ich glaub ich noch nie!!!#freu

Ganz liebe Grüße
Angela 40.SSW

Beitrag von britt.01 21.02.06 - 21:46 Uhr

Hallo!

Also ich finde das ist ja ein Phänomen hier! Plötzlich sind alle der gleichen Meinung wie die Hebi. Wo sind denn jetzt diejenigen von euch, die immer allen anraten für jeden Mist zum Arzt und zum Krankenhaus zu rennen?! Faszinierend!

Hatte hier am Anfang 1 oder 2 mal was geschrieben worüber ich mir Sorgen machte (1. SS) und gleich haben mindestens 3-4 Mädels geschrieben: du musst sofort zum Arzt oder besser zum KH!!!! Da hab ich gleich gedacht, dass man sich ja lächerlich macht für jeden Scheiß zum Arzt zu rennen.

Also ich bin echt nicht der Typ der ständig für alles zum Arzt rennt. Hatte mal ein Gespräch mit meinem Hausarzt zu diesem Thema und er meinte, solange man den Krümel in sich spürt, der FA bei den Untersuchungen sagt, dass alles ok ist und man keine Blutungen oder Wehen hat soll man davon ausgehen dass alles gut ist.

Für mich wären die 3 US auch ok gewesen, aber mein Menne wollte dass der FA jedes Mal einen macht und hat dafür 100 Euro geblecht. Bisher habe ich eigentlich immer ganz gut meinen Kopf durchsetzen können, aber da hat er drauf bestanden ;-)

Alles in allem: bin genau der Meinung wie die Hebi, aber die, die für jeden quersitzenden Pups zum Arzt rennen könnten sich hier mal gut zu Wort melden !!!! #kratz

Gruß, Anja