Ambulante Geburt - wer hat Erfahrung???

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von mamakind 21.02.06 - 19:45 Uhr

Hallo ihr Lieben! #blume

Ich bin in der 23. SSW und habe schon eine Tochter mit knapp 17 Monaten. Heute habe ich mich mit meiner Hebamme unterhalten und sie hat mir geraten, mir mal Gedanken über eine ambulante Geburt zu machen. #kratz#gruebelEs wäre gerade für Mütter mit noch kleinen Kindern sehr gut und man soll sich nur jemanden suchen, der anfangs ein paar Tage mal den Haushalt schmeißt.

Eigentlich finde ich die Idee ziemlich gut;-) und habe schon selbst daran gedacht, aber etwas Angst habe ich doch. #schwitzWer von euch hat den Erfahrung damit - egal ob gute oder schlechte?!

Ich danke schon mal vorab für jede Antwort. #danke

LG Simone mit#baby Leonie und #ei23. SSW

Beitrag von jessy02 21.02.06 - 21:52 Uhr

Hallo Simone!

Ich heiße auch Simone und ich habe unser zweites Kind vor 4 1/2 Jahren ambulant entbunden. Es war super und ich würde es immer wieder machen! Unsere "Große" war damals fast 5 und es war mir ihretwegen wichtig, bald wieder zu Hause zu sein.
Leider bin ich in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis auf viel Unverständnis gestoßen. Die meisten meinten, es wäre zu gefährlich, das Krankenhaus schon nach ein paar Stunden wieder zu verlassen. Andere sagten, ich würde mich zu Hause überanstrengen mit zwei kleinen Kindern, ich solle mich ein paar Tage in der Klinik "ausruhen" und so weiter und so weiter...
Nur eine einzige Freundin stärkte mir immer wieder den Rücken, ich solle die anderen ruhig reden lassen...

Unser Sohn ist mitten in der Nacht um 2.09 Uhr geboren. Es war eine komplikationslose Schwangerschaft. Meine Hebi kannte ich seit der 20. SSW. Ich konnte sie immer anrufen, wenn was war, egal, zu welcher Tageszeit.
Theoretisch hätte ich das Krankenhaus nach den 2 Stunden Beobachtungszeit im Kreißsaal wieder verlassen können, aber ich war froh, ein kleines bisschen schlafen zu können. Morgens um 9.00 Uhr sollte eigentlich der Kinderarzt die U1 machen, aber der kam natürlich erst gegen 10.30 Uhr ! *grrrr* Also gabs lecker Frühstück. Um 11.30 Uhr habe ich dann mit meinem Mann und Kind und Kegel im Gepäck die Klinik verlassen.
Zu Hause war meine Mutter, die uns bekochte, Wäsche machte und sogar bügelte! Nachmittags kam meine Hebi, beglückwünschte uns, sah nach Baby und der frischen Dammnaht (Wurde nicht geschnitten, bin gerissen) und gab Hilfestellung beim Stillen. Die ersten 2 Tage verbrachte ich fast nur im Bett, bin nur zum Wickeln, Baden, Stillen, Essen und Duschen längere Zeit aufgestanden und es war himmlisch! Um nichts brauchte ich mich kümmern, mein Mann hatte 3 Wochen Urlaub genommen. Unser Kühlschrank wurde wie von Zauberhand durch meine Mutter aufgefüllt und wir hatten alle Zeit der Welt, unser neues Familienmitglied zu begrüßen. Jeden zweiten Tag kam meine Hebi und war zwischendurch jeder Zeit per Handy erreichbar.

Also, Simone, ich würde es immer wieder so machen! Wenn medizinisch nichts dagegen spricht und du zu Hause jemanden hast, der sich wirklich um alles oder fast alles kümmert, dann lass dich nicht beirren, pack deine Sachen und geh! *gg*

Und das Gesicht unseres Kinderarztes war köstlich, als wir zur U2 in seine Praxis kamen. Unser Kleiner war da genau 6 Tage alt und der Doc dachte, wir kämen zur U3! Er stutze, als er das Geburtsdatum las, sah unseren Sohn an und musste dann lachen.

Liebe Grüße und "Nur Mut", ihr schafft das!

Simone *jessy*

Beitrag von snowy24 21.02.06 - 22:55 Uhr

Hallo simone

Ich heisse marion habe 3 Kinder und habe sie alle ambulant entbunden! ich würde es jeder zeit wieder machen wenn ich nochmal eins bekommen würde.
meine Kids sind 2,1 und 7 wochen alt
falls du noch wietere fragen hast kannst du dich gerne unter der mailaddy maren_amor@yahoo.de melden ich steh rede und antwort!
Lg
Marion mit angelina domenic und patrizia

Beitrag von bine3002 23.02.06 - 00:00 Uhr

Ich bin jetzt in der 20. SSW und für mich war von Anfang an klar, dass ich ambulant entbinden werde. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass alles gut läuft, wovon ich jetzt einfach mal ausgehe. Es ist übrigens mein 1. Kind.

Wovor hast Du denn Angst? Ich habe auch keine Ahnung vom Stillen, ich habe sogar in meinem Leben noch keine Windel gewechselt, aber ich denke mir, dass wir das schon hinkriegen, schließlich gibt es ja auch noch einen Papa. Ich freue mich auch darauf, meine eigenen Erfahrungen machen zu können und im Notfall rufe ich meine Hebamme an. Ja, so ist das geplant. Vielleicht sehe ich das zu naiv, aber meine Hebamme hat mir voll zugestimmt, deswegen kann es nicht so verkehrt sein.

Ich würde übrigens auch eine Hausgeburt machen, aber da ich überhaupt keine Ahnung habe, wie ich auf Wehen reagiere, möchte ich mir die Möglcihkeit für eine PDA offen halten.

Beitrag von larasophie2002 04.03.06 - 19:18 Uhr

Hallo!
Ich habe selber drei kinder und habe beim 3. kind ambulant entbunden und ich muss sagen ich würds nie wieder machen.ich dachte ich müßte sofort für meine anderen kinder wieder da sein,aber ich sag nur das war ein fehler ich kann dir nur raten genieß die zeit mit deinem baby zwei drei tage im kh für dich alleine,zu hause kommt man ncht dazu.es ist nicht das kind was du schon zu hause hsat e ist das telefon die nachbarn und alles drum herum.ich würde mir die zeit nehmen und diese 2-3 tage mit meinem baby genießen!!
lg elke#blume