falschen Vollstreckungsbescheid bekommen, wer zahlt meine Unkosten???

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Beitrag von triggerie 21.02.06 - 21:47 Uhr

Mein Freund hat heute einen Vollstreckungsbescheid der Telekom bekommen, obwohl er noch nie ein Telefon auf seinen Namen hatte#schock
Inzwischen haben wir nach vielen Telefonaten herausbekommen, wie wir dem Amtsgericht und den Anwälten beweisen können, dass er nicht derjenige ist der gesucht wird, haben wir einen Haufen Kosten vor uns.
1. telefonieren
2. kopieren
3. Porto für Einschreiben mit Rückschein, damit die nicht noch mehr Mist bauen können...

Nur: Wer bezahlt uns das alles???
Wir haben ja nix gemacht und dafür das die wild an alle Müller, Meier, Schmidts mit dem gleichen Vornamen Briefe schicken können wir ja nix!!!

Kann ich das den Anwälten in Rechnung stellen?
Hat das Erfolg? Hat jemand ein Gesetz oder Urteil?
Leider haben wir keine Rechtsschutz, mit sowas rechnet ja keiner

Bitte dringend der Brief muss morgen raus.
#danke

Beitrag von peti05 21.02.06 - 23:15 Uhr

Hallo

Sowas ähnliches hatten wir auch schon da wir ein nur allzuseltenen Nachnamen haben (ironisch gemeint )Bei uns ging es um ein Handyvertrag zu der damaligen Zeit hatten wir noch kein Handy-.........Also hiess es telefonieren......Briefe schreiben etc etc......Aber im Endeffekt haben wir keine Kosten Erstattet bekommen.....Aus welchen Gründen auch immer

Scheint kein Einzelfall zu sein.......Um Kosten erstattet zu bekommen sollte man dort schleunigst was ändern

Gruss Petra

Beitrag von schnuffinchen 22.02.06 - 07:18 Uhr

Erstmal eine Frage vorweg:

Einem Vollstreckungsbescheid geht immer ein Mahnbescheid voraus.
Warum hat Dein Freund auf den nicht reagiert?

Du kannst eine Kostenpauschale geltend machen. In Deinem Fall würd ich 25€ ansetzen.

In den Brief schreibst Du:

Die Kostenpauschale (Porto, Telefon, Kopien) iHv 25€ für die uns entstandenen Kosten überweisen Sie bitte auf folgendes Konto: xyc bei der Wasweissich Bank, BLZ: abc.

Beitrag von triggerie 22.02.06 - 14:42 Uhr

Wir haben keinen Mahnbescheid bekommen, denn der wurde ja an die Adresse des gesuchten geschickt, uns wurde gesagt, dass der mit Unzustellbarkeitsvermerk zurückkam.
Was weiß ich, wie die jetzt ausgerechnet auf ihn kommen
aber es ist definitiv nicht mein Freund, der gemeint ist.

Beitrag von schokobine 22.02.06 - 09:46 Uhr

Hi,

deinem Freund müsste doch auch schon ein Mahnbescheid zugestellt worden sein!?!? Hat er den ignoriert?

Wie auch immer - wenn dein Freund sich definitiv nicht angesprochen fühlt, sofort EINSPRUCH einlegen (formlos, gerichtet ans Amtsgericht) Dafür hat dein Freund max. 2 Wochen Zeit, sonst kann es euch passieren, dass der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht! Die Kosten des Mahnverfahrens habt ihr nicht zu tragen, sofern es sich tatsächlich um einen Fehler handelt. Die euch "privat" entstandenen Kosten müsstet ihr widerum beim Verursacher des Fehlers geltend machen (Telekom?). Inwieweit ihr damit durchkommen würdet, weiß ich nicht.... #kratz

LG Sabine

Beitrag von happysepp 22.02.06 - 18:34 Uhr

theoretisch könntet ihr schadenerstz fordern !

praktisch werdet ihr aber auf den kosten sitzen bleiben weil die beträge für telefon oder einen brief viel zu gering sind. ihr könntet lediglich den verursacher eine rechnung schreiben und glück haben wen die telekom (kan ich mir zwar nicht vorstellen ) dan etwas rausrückt.