Was bedeutet "Rassismus"

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Beitrag von paulfort35 22.02.06 - 11:34 Uhr

Hallo,
in Urbia Intern gibt es folgende Diskussion, in der es darum geht, was als rassistisch einzustufen ist und was nicht.
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=1&id=353781

Ich würde gerne zu einer Diskussion und zum Nachdenken darüber anregen, was Rassismus eigentlich bedeutet. Und ab wann man sich dagegen wehren muss, auch wenn man nicht persönlich angegriffen wird, sondern andere.

Paule

Beitrag von cephir 22.02.06 - 11:49 Uhr

Was bedeutet HETZEREI????

Meinung :Das was du machst!!!!

Beitrag von ftl1 22.02.06 - 11:58 Uhr

Guten Tag,


>>Was bedeutet HETZEREI????

Meinung :Das was du machst!!!! <<

Nun, das mag deine unbedeutende Meinung sein, Fakt ist aber, dass das was du machst, Verbreitung rassistischen Gedankenguts ist. Darüber gibt es keine >>Meinungen<<.

Schlimm, dass du dir von den Urbia-bekannten -sagen wir mal- >>üblichen<< Usern noch Zustimmung holst und immer munter weiter keifst.

Du machst es immer schlimmer und merkst es nicht.

Trotzdem die besten Wünsche
C.

Beitrag von anna0725 22.02.06 - 12:54 Uhr

Als Rassismus wird ein Vorurteil, extremer: eine Ideologie bezeichnet, die die Menschheit auf Grund realer körperlicher (wie Hautfarbe, Gesichtszüge) oder zugeschriebener Merkmale (wie vermeintliche Mentalität) in "Rassen" zu teilen versucht und unterschiedlich bewertet. Der Begriff wird als Beschreibung für eine aus dieser Überzeugung resultierende Abwertung von Personen gebraucht, die einer bestimmten "Rasse" angehören. Gegen ihn wendet sich politisch der Antirassismus.

Beitrag von anna0725 22.02.06 - 12:56 Uhr

oder hier:
http://www.dir-info.de/literatur/begreifen/

Beitrag von donravello 22.02.06 - 13:06 Uhr

hi anna,

gerade in der 5. jahreszeit, müssten viele öffentliche narrensitzungen angepranget werden.
doch das narrenvolk lacht über diese anzüglichen witze,
keiner erwähnt das wort rassismus.#augen

grüßle
wolf

Beitrag von mariella70 22.02.06 - 13:40 Uhr

Hallo Wolf,
da muss ich als Fachfrau aus der "Arsch huh Bewegung" widersprechen. Das seit seiner Premiere zu den beliebtesten Karnevalsliedern gehörende Werk der Bläck Fööß bezieht eindeutig Stellung gegen jede Form des Rassismus. Hier einmal die Übersetzung:

"Der Stammbaum

Ich war ein stolzer Römer, kam mit Cäsars Legion,
und ich bin ein Franzose, ich kam mit Napoleon.
Ich bin Bauer, Schreiner, Fischer, Bettler und Edelmann, Sänger und Gaukler, so fing alles an.

Refrain:
So sind wir alle hierhin gekommen,
wir sprechen heute alle die selbe Sprache.
Wir haben dadurch so viel gewonne,
wir sind wie wir sind, wir "Jecken" vom Rhein.
Das ist was, wo wir stolz drauf sind.

Ich bin aus Palermo, brachte Spaghettis für euch mit.
Und ich, ich war ein Blödmann, heute lache ich mit euch mit.
Ich bin Grieche, Türke, Jude, Moslem und Buddhist,wir alle, wir sind nur Menschen, vor dem Herrgott sind wir alle gleich.

Refrain

Die ganze Welt, so sieht es aus,
ist hier zu besuch..
Menschen aus allen Ländern stehen hier an der Theke.
Man glaubt man ist in Ankara, Tokio oder Madrid, aber sie reden alle wie wir und suchen hier ihr Glück.."

Ich halte es mit einem alten aber immer noch gültigen Spruch aus meiner politisch aktiveren Zeit: Alle Menschen sind Ausländer - überall. Alle Rassisten sind A....löcher - überall. Das, was ich hier lese widert mich an. Diffuse Ausländerfeindlichkeit, die sich über sprachliche Entgleisungen und Stereotype entlädt, geht häufig einher mit Angst vor allem Fremden, die sich wiederum auch durch mangelnde Bildung entwickelt.

Beim Ali-Gedicht glaubte ich noch an einen Ausrutscher. Inzwischen denke ich, dass sich da eine gewisse politische Dümmlichkeit gepaart mit Bild-Zeitungs-Deutschtümelei offenbart. So denken viele, das macht es mir schwer, stolz auf meine Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sein. Für mich ist diese Art von Denke und Schreibe ein gesellschaftlich weitgehend geduldeter - ja oft sogar beklatschter - Rassismus - so fängt´s an. Unterstes Stammtischniveau, für das ich nicht mal ne Schublade habe - dafür müsste ich unten anbauen.
Alaaf
Mariella

Beitrag von donravello 22.02.06 - 13:49 Uhr

hi mariella,

am thema vorbei?

ich finde das ali-gedicht affengeil, da es sehr vieles trifft bzw. zur damaligen zeit getroffen hat/te, wovor wiederum viele die augen verschließen/schlossen haben.

wenn du schon von politischer dümmlichkeit schreibst. meinst du sicherlich diese staatsbeamten, denen noch nicht einmal aufgefallen ist, daß ali eben keine 15 selbstgezugte kinder mit seiner sehr jungen frau hatte.;-)

grüßle
wolf



Beitrag von mariella70 22.02.06 - 14:02 Uhr

Lieber Wolf,
ich denke nicht, dass wir auf der Ebene in Augenhöhe diskutieren können. Jedes weitere Wort wäre zuviel der Würdigung. Ich verabscheue solche Witze, Sprüche und Ausdrücke zutiefst und schäme mich für Menschen, die so was von sich geben. Ich mag auch keinen Kontakt zu solchen Leuten haben, nicht mal im Web. Das war deshalb auch mehr ein Statement als ein Gesprächsbeginn. Eigentlich ist Ignorieren noch zuviel, aber andererseits, muss man bei solchen Kloppern einfach den Mund aufmachen und Stellung beziehen, alles andere wäre feige.
Mariella

Beitrag von ma7schi 22.02.06 - 14:04 Uhr

Schön geschrieben.

M.

Beitrag von mariella70 22.02.06 - 14:07 Uhr

#freu Danke - mir gefällt auch wie und was du schreibst!
#danke
Mariella, die jetzt mal #putz und dann in den Alaaf-Himmel düst#hicks

Beitrag von donravello 22.02.06 - 14:07 Uhr

kann es sein, daß du ein humorloses leben führst?

grüßle
wolf

Beitrag von icepick 22.02.06 - 14:25 Uhr

kann es sein, dass du gegen deine Bewährungsauflagen verstößt?

"ich finde das ali-gedicht affengeil" - dein Lachen möge dir im Halse stecken bleiben.

Beitrag von donravello 22.02.06 - 16:24 Uhr

zitat:
"
"ich finde das ali-gedicht affengeil" - dein Lachen möge dir im Halse stecken bleiben.

boahhhh das ist harter tobac, bist du ein/e rassist/in?



welche bewährungsauflagen?
wurde ich gesetzlich verurteil?#schock

wenn du etwas weist, klär micht doch auf!!
gegen welchen gesetzes§§§§ habe ich den verstoßen?#kratz

ups habe ich doch total vergessen, mich mögen doch gewisse user nicht.#heul:-p

dein wievielter nick ist das schon?


grüßle
wolf

Beitrag von ximaer 22.02.06 - 16:12 Uhr

Nicht alles, worüber Proll und Pöbel lachen, ist auch wirklich witzig.

Beitrag von donravello 22.02.06 - 16:26 Uhr

das hast du vollkommen recht, wenn man(n)/frau die eine oder andere sendungen im TV sieht.;-) :-p

grüßle
wolf

Beitrag von anna0725 22.02.06 - 13:39 Uhr

Wolf glaub ich dir, rassismus ist für mich etwas mehr als nur worte (z.B wie bei cephir) sondern auch taten

LG Anna

P.S. jeder hat recht von seinem erlebnissen zuschreiben dieses recht hast auch du und cephir.

ach die sachen hab ich im internet gefunden stamen nicht von mir

Beitrag von donravello 22.02.06 - 13:02 Uhr

hi
paule,

rassismus fängt genau da an, wo man(n)/frau sucht um etwas zu finden.

grüßle
wolf

Beitrag von sannisu 22.02.06 - 13:30 Uhr

Hallo Don (oder Wolf oder LWL oder P.Diddy),

bei mir fängt Rassismus an, wenn Menschen wegen Hautfarbe, Geschlecht, Relegion usw. anders behandelt werden als andere.
Verstehe ehrlich gesagt Deine Antwort nicht?! Meinst Du, wenn ich etwas schlechtes im Menschen suche oder suche und dann finde bin ich Rassist? Was muss ich suchen/finden um keiner zu sein?
Hach, bitte erleuchte mich, Dein Satz möchte einfach keine Verknüpfung zum diesem Thema und mein Gehirn finden......

Fragende Grüße
Sannisu

Beitrag von donravello 22.02.06 - 13:39 Uhr

hi sandra,
oder, oder, oder;-)

also bei dir kommt es grundsätzlich auf die hautfarbe, geschlecht, religion an?

dann haben wir einige kath. und evangelische rassisten in unsrem land.;-)

bin ich nun wegen dieser meinung ein rassiest?

grüßle

Beitrag von sannisu 22.02.06 - 13:47 Uhr

Sandra reicht, danke ;-)

habe "usw." geschrieben, was ja bedeutet das es nicht grundsätzlich um die drei Merkmale geht.

und evangelisch oder katholisch ist ja eine Glaubensrichtung, also gehörts doch zur Religion.

Wegen welcher Meinung solltest Du jetzt Rassist sein? Mensch, manchmal blicke ich bei Deinen Antworten nicht durch #kratz
Wollte eigentlich nur wissen, was Du mit Deinem Satz meintest, da ich ihn ehrlich nicht ganz verstehe.
naja, vielleicht hast Du meine Frage auch nicht verstanden?!
grüße
sannisu

Beitrag von donravello 22.02.06 - 13:57 Uhr

hi sandra,
zitat von dir:
"
bei mir fängt Rassismus an, wenn Menschen wegen Hautfarbe, Geschlecht, Relegion usw. anders behandelt werden als andere. "

klar, evangelische bzw. katholische gehören dem christlichen glauben an. leider gibt es heute noch menschen, die den anderen wegen ihres glauben nicht anschauen, z.b. bayern ;-)
was ich mit meinem satz meinte?
wenn ich unbedingt jemand als rassist bezeichnen möchte, suche ich so lange, bis ich ein wort in seiner aussage finde.
dabei spielt es keine rolle welcher hautfarbe, religion, sprache oder politischer bewegung dieser angehört.

grüßle
wolf

Beitrag von sannisu 22.02.06 - 14:12 Uhr

ach soooo #aha

hier in nrw ist es zum glück nicht so schlimm, da sind wir bayern doch einiges vorraus!
Ich muss Dir zustimmen, wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt und/oder wartet bis einem was "rassistisches" rausrutscht, kann jeder rassistisch sein, aber ich glaube auch hier macht der Ton die Musik.


endlich hat das grübeln eine ende
gruß
sannisu

Beitrag von donravello 22.02.06 - 16:28 Uhr

auch die angeblich sogenannten feine töne können misslingen.;-)

grüßle
wolf

Beitrag von deinemudder 22.02.06 - 15:22 Uhr

Wie kann man so derartigen mist von sich geben - und sich das auch noch glauben?

Rassismus fängt dort an, wo leute "bimbö" brüllen (und häng dich nicht an dem wort auf - du hast schon sooo viel mehr statements in dieser richtung abgegeben!) und ali-gedichte "geil finden" und veröffentlichen.

Und du bist immer ganz weit vorne mit dabei, wenn jemand damit anfängt. Armes, jämmerliches würstchen!

Alex