Gewissensfrage?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von mami2000 22.02.06 - 11:50 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bräuchte mal ein klein wenig Denkanstösse, ja, so könnte man das vielleicht nennen.

Zu meiner Geschichte.
Ich habe eine Tochter von sechs Jahren. Meine ganz große Liebe;-). Mit dem Vater meiner Tochter bin ich schon eine ganze Weile nicht mehr zusammen.
Es ist viel passiert, seit ihrer Geburt. Es gab lange finanzielle Durststrecken, aber mittlerweile läuft alles super. Ich bin schon länger auch wieder in festen Händen und wir werden dieses Jahr heiraten.
Finanzielll klappt es jetzt soweit ganz gut, weil wir ja nun auch beide arbeiten gehen können. Mein Schatz voll und ich halt Teilzeit wegen meiner Süßen.

Nun mein problem. Auf der einen Seite würde ich schon gern noch mit meinem Mann ein "gemeinsames" Kind haben wollen. Wobei er meine Süße liebt wie sein eigenes Kind. Aber einerseits möchte ich auch nicht zuuuuu spät noch ein Kind bekommen ( ich werde im Sommer 31 und wollte früher nie über 33 noch eins bekommen)..Nix gegen Frauen, die später noch Kinder bekommen, ich , für mich wollte es nur nie.
Und andererseits hab ich auch ein wenig Schiss, wie das dann wieder mit Geld und Job und so weiter und so weiter werden soll. Mann will ja auch in seinem Leben noch irgendwie was erreichen. So in Richtung Haus und so weiter.
In meiner Firma kann ich davon ausgehen, das ich den Job nicht weiter machen kann. Zumal ich auch drei Jahre zuhause bleiben möchte, wenn ich nochmal ein Kind bekomme. Ich hab bei meiner Kleinen gesehen, das es ihr sehr gut getan hat.

Ich bin irgendwie ziemlich durcheinander, was das alles angeht und vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig eure Meinung dazusagen, damit ich vielleicht auch mal aus anderen Blickwinkeln das alles betrachten kann.

Mein Mann ist nämlich auf dem Standpunkt wie ich. Er traut sich wohl auch nicht so richtig. Heutzutage ist es aber auch immer eine starke Entscheidung.


Ich bau auf euch ;-)

Gruß Sonja

Beitrag von silke321 22.02.06 - 11:54 Uhr

Hallo Sonja,

ca. 9 Postings unter Deinem wird über dieses Thema diskutiert.

LG,
Silke + #stern

Beitrag von jenny133 22.02.06 - 12:00 Uhr

Hallo Sonja,

mittlerweile ist das wirklich ein ernst zunehmendes Problem und viele entscheiden sich entweder für ein gutes Leben oder ein Kind.

Ich kann dir nur mal meinen Standpunkt sagen, obwohl es vielleicht ein bisschen anders ist als bei dir weil ich noch gar kein Kind habe.

Wir haben letztes Jahr geheiratet und beide einen Job mit mittelmäßigem Verdienst! Wir wollen in zwei Jahren ein Haus bauen und können jeden Cent gebrauchen und trotzdem möchte ich SS werden lieber heute als morgen.
Mein KiWu ist so gross, dass ich mir über solche Probleme gar keine Gedanken mache - bzw. ich einfach davon ausgehe, dass es irgendwie hin haut.

Ich hoffe, dass du hier die richtigen Denkanstösse bekommst und wünsche euch - egal wie die Entscheidung ausfällt - alles, alles Gute!

LG
Melanie

Beitrag von silke321 22.02.06 - 11:55 Uhr

Sorry, vergessen. Hier:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=24&id=354032

Beitrag von julie8r 22.02.06 - 12:03 Uhr

Hallo Sonja!

Deine Überlegungen kommen mir sehr bekannt vor. Wahrscheinlich ist es so, wie in diesem Forum schon 1000-fach festgestellt wurde: man kann diese Frage versuchen rational zu entscheiden, aber letztlich ist es Herzenssache.
Natürlich ist es in manchen Situationen mehr als unvernünftig, nur auf das Herz zu hören (oder ist es der Bauch?!), denn es gibt auch ganz einflussreiche Sachzwänge. Aber Hin- und Herüberlegen bringt einen bei manchen Fragen nicht weiter. Vondaher bin ich mittlerweile an dem Punkt, dass ich den Dingen ihren Lauf lasse. Und so wie Du klingst, könnte das auch ein guter Weg für Dich sein.

Alles Gute!
#blume Julie.

Beitrag von kleinehexe98 22.02.06 - 12:30 Uhr

Hallo Sonja,

das hätte ich schreiben können. Meine Geschichte und auch die Fragen sind fast identisch.#freu

Was ich ganz wichtig finde in dieser Überlegung, ist das Alter Deiner Tochter. Sie wird nicht jünger und der Altersunterschied nicht kleiner.#gruebel

Doch aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, die Zweifel wird Dir keiner nehmen können. Leider!#heul

Wenn Du magst, kannst Du mich gerne über meine VK kontaktieren.

#liebdrueck
Kleine Hexe

Beitrag von mami2000 22.02.06 - 12:58 Uhr

Hallo Kleine Hexe,

das mir keiner die Zweifel nehmen kann ist klar.
Und das meine Süße auch nicht jünger wird ;-), daran hab ich auch schon gedacht. Das fließt auch alles mit ein in meinen Gedankenwust.

Am liebsten würd ich sagen:"Jawoll, laß uns noch ein Kind bekommen!". Aber gerade wenn man weiß, wie übel es ist ein Kind mit kaum finanziellen Mitteln, ein Kind groß zu kriegen, dann hat man wohl noch mehr Angst, glaube ich.

Ach, ,ich weiß doch auch nicht.

Ist halt alles nicht so einfach. Ich werd jetzt einfach abwarten, bis nach der Hochzeit im September (sonst pass ich nicht ins Kleid ;-)) und dann mal schaun

Beitrag von thala 22.02.06 - 15:54 Uhr

Hallo Sonja,

wenn du ohnehin noch bis September warten willst, dann wirst du in den Genuss des Elterngeldes kommen. Das sind 67% deines/deines Mannes letztes Nettogehaltes und das für 10-12 Monate.
Diese Regelung gilt für alle Kinder, die ab 01.01.2007 geboren werden. Ich war durch diese Neuerung wahnsinnig hin und her gerissen, jetzt zu starten oder noch ein paar Monate zu warten.
Ich hab jetzt gestartet, weil ich es 1. nicht mehr erwarten konnte und 2. ich mir mit ein paar anderen Frauen ein 2. finanzielles Standbein aufbaue, bei den ich mir ein passives Einkommen erarbeite, das dann erstmal ein ganz gutes Zubrot zu den noch geltenden Kindergeld ist.
Vielleicht gibt es ja auch etwas, das du machen könntest um finanziell unanhängiger zu werden.
Es ist sooo schade, dass wir meistens unsere Träume unserem Geldbeutel anpassen müssen und es nur so schwer anders herum geht.

Viele Grüße

Thala

P.S.: Ups...das wurde jetzt lang #augen

Beitrag von mami2000 23.02.06 - 09:00 Uhr

Guten Morgen Thala,

vielen Dank für Deine Meinung.
Ist das mit dem Elterngeld denn jetzt schon sicher oder ist das immernoch nur in Planung?

Das mit dem finanziellen Standbein schaffen klingt gut, wobei ich da wieder das Problem habe, womit und wie machen. Gerne würde ich das tun, aber ist ja leider auch nie so einfach möglich.

Das mit dem Elterngeld ist ja auch wieder so eine Sache, denn, was ist nach diesem einem Jahr?
Ich möchte mein Kind nicht mit einem Jahr in eine Krippe geben, soviel ist sicher. Nicht weil ich zu faul bin zu arbeiten, sondern weil ich gesehen habe, wie wichtig auch mir die ersten drei Jahre mit meinem Kind waren.

Ich weiß, die Meinungen sind da verschieden, aber das ist ja auch gut so.

LG Sonja